Steht in der Diagnose dass ich Bulimie habe?

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3 Antworten

Unter Umständen steht das drin dass du an Bulimie erkrankt bist. Du bist erst 13 und dann dürfen die Eltern sehen was über dich geschrieben wurde. Mein Rat hör dir an was dein Vater sagt und du kannst ja das Blatt auch sehen. Hat dein Vater auch kein Verständnis für deine Krankheit? Sollte er mehr Verständnis haben wäre es vielleicht eine Option dass du zum Vater ziehen könntest? Vielleicht wäre es auch mal sinnvoll wenn die Therapeutin mit deinen Eltern reden könnte? Besonders mit deiner Mutter wäre ein Gespräch fällig damit sie merkt dass Menschen die Bulimie haben nicht dumm sind und nicht normal sondern ganz einfach krank. Ich wünsche dir alles Gute und ich hoffe dass es dir bald besser geht.

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1. Deine Eltern haben das Recht darauf zu wissen was dir fehlt. Du bist gerade mal 18 und somit in Obhut deiner Eltern, die müssen für dich Sorgen. Wenn Sie also den Arzt fragen, was dir fehlt, dann muss er es denen sagen. Wie sollen sich deine Eltern sonst um dich kümmern. Zudem können sie dich auch in eine Klinik einweisen.

2. Es wird nicht direkt Bulimie darauf stehen, sondern die medizinische Abkürzung dafür. Das sind so genannte Klassifikationen nach IC-10

http://www.icd-code.de/icd/code/F50.2.html

Anhand eines solchen Codes weiß ein Arzt was dir fehlt. Dient aber auch dazu, dass die Schule/ der Arbeitgeber nicht direkt weiß was dir fehlt. Dank der Zeit von Internet kann man dies aber sofort nachlesen. Sollte dein Vater nichts damit anfangen können, dann kann er beim Arzt nachfragen. Dieser wird ihm dann aufklären

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Hallo winterkind,

also zunächst einmal: Wenn Dein Hausarzt eine Überweisung zum Psychologen gibt bzw. anderweitig die Diagnose und den Stand der Behandlung abfragt, dann wird er diese vom Therapeuten bekommen. Das ist ganz normal und auch gut so - denn nur so kann der zentrale Ansprechpartner für medizinische Fragen bleiben, wenn er alle Informationen hat. Deine Psychologin hat richtig gehandelt. Der Arzt jedoch nicht, wenn er Deinen Eltern diese Informationen herausgibt. Sollte Dein Vater Dir nun also wirklich diesen Zettel unter die Nase halten, würde ich schnurstraks zu der Psychologen gehen, dieser das mitteilen und fordern, mit ihr gemeinsam Schritte einzuleiten, da der Arzt seine Schweigepflicht verletzt hat.

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