Maama am 05.04.2009 um 20:50 Uhr

Liebe Maama,
wenn Du hilfreiche Antworten und ernstgemeinten Rat suchst, solltest Du Deine Frage(n) künftig im Beschreibungsfeld mehr präzisieren. Bitte achte in Zukunft darauf - damit die Leute hier Dir auch adäquat helfen können.
Vielen Dank für Dein Verständnis.
Und viele Grüße
Ben vom gutefrage.net-Support

Sowohl, als auch . . . . also Nein und JA . . . . .
.
Wenn wir Christen ehrlich sind; Ja, es gibt Bibelstellen, die manche Kirchen und auch Kirchenoberhäupter an den Pranger stellen . . . (auch die von der Lehre Jesu abweichen), nur düpfen wir niemals vergessen, aus was Kirchen, oder auch Gemeinden "bestehen".
.
Sie bestehen nämlich in erster Linie aus MENSCHEN, das heist FEHLBARE MENSCHEN und es gibt daher nichts in den Gemeinden Christi, was es nicht auch draussen in der Welt gibt (Lügen, Ehebruch, Lästern usw. . . )
.
z.B. Lk 11,52 Weh euch Schriftgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und habt auch denen gewehrt, die hineinwollten.
.
.
Damit ist auch gemeint das es Kirchen gibt, die GOTT SUCHENDE MENSCHEN zwar zu sich führen, aber nicht mehr zu Jesus/Gott . . . und sich stattdessen selber den RUHM GOTTES einheimsen wollen . . .
Ja, weil die Kirchen ihre eigene Meinung und eigene Interpetation mit in die Lehre gebracht haben.
Somit wurde die eigentliche Lehre verfälscht und es werden im Glauben Gottes viele Sünden begangen!

In vielen Dingen, ja. Besorge Dir eine Bibel, dazu die Statuten der Kirche(n), und dann leg mal los mit dem Vergleichen - Du wirst äußerst interessante Dinge entdecken!

Auf jeden Fall. Lies dir mal die Statuten der Kirche durch, und dann vergleiche mit der Bibel.
Für s katholische gibt es dazu ein gutes Buch:
http://www.clv.de/index.php?sid=x&shp=oxbaseshop&cl=details&anid=136...

Die meisten, definitv.
Zumindest die, die lehren, daß Jesus Gott ist und ihm selbst damit widersprechen.
Aber auch die, die ihre Glaubensgrundlage verklären oder gar zum Märchenbuch degradieren.
-
"Meine Lieben! Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass er Gottes Geist hat. Prüft vielmehr genau, ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist. Es hat in dieser Welt schon viele falsche Propheten gegeben. Den Geist Gottes erkennt ihr daran: Er bekennt, dass Jesus Christus als Mensch aus Fleisch und Blut zu uns gekommen ist. Ein Geist, der das leugnet, ist nicht der Geist Gottes, sondern der Geist des Antichristen. Dass dieser kommen wird, habt ihr schon gehört, ja er ist schon jetzt in der Welt. Doch ihr, meine geliebten Kinder, gehört zu Gott. Ihr habt diese Lügenpropheten durchschaut und besiegt. Denn der Geist Gottes, der in euch wirkt, ist stärker als der Geist der Lüge, von dem die Welt beherrscht wird. Die falschen Propheten gehören ganz zu dieser Welt. Deshalb verbreiten sie nichts als menschliche Vorstellungen und Gedanken, und alle Welt hört auf sie. Wir dagegen gehören zu Gott. Jeder, der Gott kennt, wird auf uns hören. Wer aber nicht zu Gott gehört, wird uns ablehnen. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist der Täuschung." (1. Joh 4:1-6, Hoffnung für alle)
-
"Aber Jesus schwieg. Darauf sagte der Hohepriester: "Ich nehme dich vor dem lebendigen Gott unter Eid: Sag uns, bist du Christus, der Sohn Gottes?" "Ja, du sagst es", antwortete Jesus, "und ich versichere euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn an der rechten Seite Gottes sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen." Empört zerriss der Hohepriester sein Gewand und rief: "Das ist Gotteslästerung! Wozu brauchen wir noch weitere Zeugen? Ihr habt seine Gotteslästerung ja selbst gehört! " (Mat 26:63-65, HfA)
-
"Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben. Sie soll uns unterweisen; sie hilft uns, unsere Schuld einzusehen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen und so zu leben, wie es Gott gefällt. So werden wir reife Christen und als Diener Gottes fähig, in jeder Beziehung Gutes zu tun." (2. Tim 3:16,17; HfA)
Cador am 6. April 2009 16:35 Das hab ich auch schonmal wo gesagt:
Jesus sagte: "Ich habe Deinen Namen bekannt gemacht." (Joh 17:26)
Die Kirche sagt: "Der Name Gottes darf nicht verwendet werden." (Herr Ratzinger, 21.08.2008)
http://www.zenit.org/article-15703?l=german
Wat denn nu'????
Gritti am 6. April 2009 21:50 Der Name Gottes sollte aus Achtung vor unseren älteren Brüdern, den Juden, in der Liturgie nicht ausgesprochen werden.
Gritti am 6. April 2009 21:06 >.... dass Jesus Christus als Mensch aus Fleisch und Blut zu uns gekommen ist.< So steht es eben im Original nicht. Wir haben eine griechischen Ausgabe, die von Wissenschaftern herausgegen wurde, und die haben kein Interesse, irgendetwas anders zu sehen, als es dort steht.
Mein Mann kann Altgriechisch. Wir haben nachgelesen, was wirklich dort steht. Es steht dort, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, und das ist mehr, als dass er als ein bloßer Mensch gekommen ist.
primavera45 am 6. April 2009 23:10 OH gritti, DH und danke, dann spar ich mir meinen Kommentar hierzu; . . .
.
Juden, Moslems und z.B.Zeugen Jehovas, haben eines gemein, sie leugnen was auf Golgatha geschah und erniedrigen die LIEBE GOTTES (meist jedoch unbewusst). Sie erkennen nicht wer JESUS war und WER sich da vor der ganzen Menschheit erniedrigte . .,
.
. . , weil sie gläubige Menschen "des Buchstabens" sind und dabei nicht beachten, das "der Buchstabe tötet" und NUR der heilige GEIST GOTTES lebendig macht . . . .
Cador am 7. April 2009 16:11 :oD
Der Wille tötet auch. Nur weil ich etwas so haben will, heißt das noch lange nicht, daß es auch so ist.
Aber das ist ja genau das Problem der großen Kirchen.
Sie wollen die Dreieinigkeit, also steht sie in der Bibel. Wo was anderes steht, widerspricht sie sich.
Sie wollen die Hölle, also steht sie in der Bibel. Wo was anderes steht, widerspricht sie sich.
Sie wollen das Leben nach dem Tod, also steht es in der Bibel. Wo was anderes steht, widerspricht sie sich.
Sie wollen das Jesus Gott ist, also steht das in der Bibel. Wo was anderes steht, widerspricht sie sich.
-
Ich danke Euch im übrigen dafür, das ihr meine Beispiele aus der Bibel verwandt habt um vorzuführen, wie die Kirchen biblische Aussagen exegetisch verdrehen, damit sie zum gewünschten Glauben passen.
-
@ gritti
>Der Name Gottes sollte aus Achtung vor unseren älteren Brüdern, den Juden, in der Liturgie nicht ausgesprochen werden.<
Achso, na das erklärt einiges.
Waren es nicht die Juden, die Jesus an den Pfahl geschriehen haben?
Na wenn die Eure älteren Brüder sind...
Ich verstehe natürlich worauf Du hinauswillst, von wegen, daß wir uns an den Rocksaum der Juden hängen sollten (Sach 8:23).
"Jude ist nicht, wer es nach außen hin ist, und Beschneidung ist nicht, was sichtbar am Fleisch geschieht, sondern Jude ist, wer es im Verborgenen ist, und Beschneidung ist, was am Herzen durch den Geist, nicht durch den Buchstaben geschieht. Der Ruhm eines solchen Juden kommt nicht von Menschen, sondern von Gott." (Röm 2:28,29; Einheitsübersetzung).
Wer ist also der wahre Jude, wenn nicht der buchstäbliche?
Natürlich kommt die geistige Beschneidung nicht durch den Buchstaben. Aber welches Herz verdreht den die Worte Jehovas und Jesu?
Schön, daß Prima... im Bezug auf mich und meine Brüder schreibt, daß wir dem Buchstaben verhaftet seien. Er wirft uns also vor, uns zu eng an den Text der Bibel zu halten.
Genau das werfe ich der Kirche ja aber vor:
Das sie genau das nicht tut!
Danke für die argumentative Unterstützung.
Eure älteren Brüder die Juden, haben Jesus nicht als den Christus anerkannt. Bis heute nicht.
Und ihr, als jüngere Brüder der Juden, verfälscht seine Persönlichkeit und werft mir in diesem Zuge vor die Liebe Gottes zu erniedrigen?
Herzlichen Glückwunsch...
-
@ gritti
>Mein Mann kann Altgriechisch. Wir haben nachgelesen, was wirklich dort steht. Es steht dort, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, und das ist mehr, als dass er als ein bloßer Mensch gekommen ist.<
Ja, das ändert natürlich alles...
Gut, daß ich jetzt weiß, daß die Hoffnung für alle auch eine Fälschung ist...
-
@ prima
>Juden, Moslems und z.B.Zeugen Jehovas, haben eines gemein, sie leugnen was auf Golgatha geschah und erniedrigen die LIEBE GOTTES (meist jedoch unbewusst). Sie erkennen nicht wer JESUS war und WER sich da vor der ganzen Menschheit erniedrigte . .<
Hm...
komisch...
Wieso habe ich gerade das Gefühl, daß Du Dich noch nie mit einem Zeugen Jehovas unterhalten hast?
Cador am 7. April 2009 16:20 'Tschuldigung, wenn das jetzt falsch rübergekommen ist.
Ich bin kein Judenhasser, oder sowas.
Ich hasse niemanden. (Zumindest fällt mir gerade keiner ein.)
Jeder Mensch hat das gleiche Recht zu Jehova und Jesus umzukehren. Da stelle ich mich nicht darüber (wäre ja wohl auch ziemlich vermessen).
Gritti am 8. April 2009 00:07 Hallo cador! Wir wollen doch nicht streiten! Jeder von uns hat wie du seine Gründe, dass er etwas Bestimmtes glaubt. >Na wenn die Eure älteren Brüder sind ....< Paulus sagt in Röm 11,25-32: Gott hat sein Volk nicht verstoßen ..... Unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt, ...
LG
Cador am 8. April 2009 18:51 Oops, ich streite mich doch garnicht?
-
>Paulus sagt in Röm 11,25-32: Gott hat sein Volk nicht verstoßen ..... Unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt, ...<
Richtig.
Lies mal das Gleichnis von den ungleichen Söhnen in Matthäus 21:28-44.
Da wird die ganze Geschichte dargestellt. In Vers 43 sagt Jesus schließlich: "Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt." (EÜ)
Dann weiter in Galater 6:15,16: "Vor Gott ist es vollkommen gleichgültig, ob wir beschnitten oder unbeschnitten sind. Wichtig ist allein, dass wir durch Christus neue Menschen geworden sind. Wer sich daran hält, dem möge Gott seinen Frieden und seine Barmherzigkeit schenken - ihm und allen, die zu Gottes auserwähltem Volk gehören." (HfA)
Daraus ergibt sich erstmal, das Gott demnach ein neues Volk auswählen wird, das dann endlich IHM folgt. Bei diesem Volk spielt Beschnittenheit keine Rolle. D.h. es können konvertierte Juden dazugehören, ist aber nicht zwingend erforderlich.
Diesem neuen Israel wird Gnade zuteil.
Joh 3:16 sagt: " Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat." In Vers 18 wird gesagt, daß derjenige der nicht an Jesus als den Sohn Gottes glaubt, bereits gerichtet ist.
Joh. 4:1-6 hatten wir oben schon, auszugweise:
"...Den Geist Gottes erkennt ihr daran: Er bekennt, dass Jesus Christus als Mensch aus Fleisch und Blut zu uns gekommen ist. Ein Geist, der das leugnet, ist nicht der Geist Gottes, sondern der Geist des Antichristen..."
Und für jenigen gibt es sicher keine Rettung.
Also banale Frage, hat das alte Volk Israel Jesus als Sohn Gottes und Messias anerkannt, oder nicht?
Natürlich kann jeder einzelne Jude gerettet werden, nur müßte er dazu Jesus Christus anerkennen, so wie jeder andere auch. Wenn er aber den Christus bekennt, ist er kein Jude mehr, dann ist er Christ!
Natürlich wurde den Vorvätern immer wieder gesagt, das sich durch ihren Nachkommen viele Familien/Völker segnen würden. Was ist dieser Nachkomme?
"Abraham und seinem Nachkommen wurden die Verheißungen zugesprochen. Es heißt nicht: «und den Nachkommen», als wären viele gemeint, sondern es wird nur von einem gesprochen: und deinem Nachkommen; das aber ist Christus." (Gal 3:16, EÜ)
Also, wer immer gerettet werden will, kommt um Jesus Christus, den Sohn Gottes, der zur Vergebung unserer Sünden gestorben ist, nicht drumherum. Auch nicht, wenn er ein direkter Nachfahre Abrahams ist.
"Der Herr ging an ihm vorüber und rief: Jahwe ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig, reich an Huld und Treue: Er bewahrt Tausenden Huld, nimmt Schuld, Frevel und Sünde weg, lässt aber (den Sünder) nicht ungestraft; er verfolgt die Schuld der Väter an den Söhnen und Enkeln, an der dritten und vierten Generation." (2. Mo 34:6,7; EÜ)
Jehova ist barmherzig und gnädig.
Ohne Zweifel.
Vor allem aber ist er eines: Gerecht (Ps 11:7).
Gritti am 8. April 2009 23:16 Hallo cador! Bitte lies einmal die ganze Stelle Röm 11,25-32. Da erfährst du von der Rettung ganz Israels durch Gottes Erbarmen.
Konvertierte Juden bezeichnen sich als messianische Juden. Ich kenne welche. Als "Christen" wollen sie sich nicht bezeichnen - verständlich.
Du hast Joh 3,16 zitiert, wo Jesus als Sohn Gottes bezeichnet wird, an dem niemand vorbeikommt. Was glaubst du, ist der "Sohn" von einem Hund? Ein Hund, nicht wahr? Und der Sohn von einem Menschen ist ein Mensch. Und der Sohn Gottes? Der ist doch Gott! Jesus bezeichnet sich wiederholt als der Menschensohn. Aber er bezeichnet sich auch als der Sohn Gottes. - In Jesus sind beide Naturen vereint, ungetrennt und unvermischt. Ich kann doch nicht einfach nur die eine Aussage Jesu sehen und die andere nicht.
Wie kann denn ein gewöhnlicher Mensch die Sünden der ganzen Menschheit sühnen? Der wäre doch mehr als überfordert. Dann zu 2. Mo 34:6,7. Auch wenn Gott aus Barmherzigkeit die Sünden vergibt und den Sünder rettet, haben Sünden unangenehme Folgen, und nicht nur für den, der gesündigt hat, sondern auch für seine Kinder. Ganz gewiss hat dein Sohn an euer beider Sünden gelitten, wie auch unserer unter den Sünden von uns Eltern. Wenn wir durch unsere Sünden undurchlässig für die Gnade waren, die Gott unserem Sohn hätte durch uns schenken wollen. Aber immerhin: Güte und Treue wirken sich über tausende Generationen aus, die Sünden nur bis zum dritten und vierten Glied. Die Gerechtigkeit Gottes ist seine Barmherzigkeit. >Denn er weiß, was wir für Gebilde sind; er denkt daran: Wir sind nur Staub.< (EÜ)
Cador am 9. April 2009 00:14 Ich hab's gelesen, ehrlich.
Als was sie sich bezeichnen ist doch völlig egal, sie werden nur gerettet, wenn sie Christus anerkennen und ihm nachfolgen.
Zum Thema Sohn poste ich morgen was.
Kleine Aufgabe bis dahin:
Schau Dir mal Jesu Geschlechtsregister in Lukas 3:23-38 an.
Besonders die letzten beiden Zeilen in Vers 38, und denk mal darüber nach, was Du oben geschrieben hast.
Vielleicht kann ich mir den Kommentar dann sogar schon sparen.
Cador am 9. April 2009 17:32 Noch mal schnell zum Thema "Fleisch und Blut":
Im Koine gibt es für das Wort Fleisch zwei Begriffe:
"Sarx" bezeichnet ganz allgemein die Weichteile von Mensch und Tier. Da gehört im weiteren Sinne auch das Blut dazu. Im Englischen wird dieses Wort mit "Flesh" wiedergegeben.
"Krea" (ich hoffe ich transliteriere das richtig) steht für Muskelfleisch, in der Bibel meist zum Verzehr. Über "Krea" sprach Paulus in 1. Korinther 8:13. Das Essen von Blut war für Paulus undenkbar (Apg 15:29), somit dürfte bei diesem Begriff das Blut außen vor sein. Im Englischen wird dieses Wort mit "Meat" wiedergegeben.
Leider gibt es im Deutschen nur das Wort "Fleisch". Wenn also ein Übersetzer das Wort "Sarx" mit "Fleisch und Blut" übersetzt, geht das völlig in Ordnung und erscheint mir darüber hinaus sogar sinnvoll.
Am Sinn der Bibelstelle ändert das jedenfalls nichts.
Liebe Grüße auch an Deinen Mann, Cador.
Cador am 9. April 2009 19:32 Hallo Gritti,
>Du hast Joh 3,16 zitiert, wo Jesus als Sohn Gottes bezeichnet wird, an dem niemand vorbeikommt. Was glaubst du, ist der "Sohn" von einem Hund? Ein Hund, nicht wahr? Und der Sohn von einem Menschen ist ein Mensch. Und der Sohn Gottes? Der ist doch Gott! Jesus bezeichnet sich wiederholt als der Menschensohn. Aber er bezeichnet sich auch als der Sohn Gottes. - In Jesus sind beide Naturen vereint, ungetrennt und unvermischt. Ich kann doch nicht einfach nur die eine Aussage Jesu sehen und die andere nicht.<
Richtig man muß beide sehen, das ist ja auch leicht zu verstehen.
Ich habe Dich gestern noch auf Lukas 3:38 angesprochen.
Schauen wir uns dieses Geschlechtsregister einmal an:
Es beginnt damit, daß Jesus wie man meinte der Sohn Josephs, Elis,..., Seths, Adams, Gottes war. Das Verhältnis zwischen Jesus und Joseph, zwischen Abraham und Terach, wird dem zwischen Adam und Gott gleichgestellt. Joseph war wie man meinte der Vater von Jesus, Terach war der Vater von Abraham, Gott war der Vater von Adam.
Wäre das denkbar?
Was ist denn ein Vater?
Ein Vater trägt seinen Teil dazu bei, ein neues Wesen zu erzeugen.
Hat Gott seinen Teil dazu beigetragen Adam zu erzeugen?
Ohne Zweifel.
Hat er dann das Recht sich als Vater Adams zu bezeichnen?
Ist Adam in diesem Sinne Gottes Sohn?
Ist Adam deshalb (ein) Gott?
Gott hat auch Söhne im geistigen Bereich (Hiob 1:6). Der Erstgeborene (oder Ersterschaffene) war der Logos, der später als Mensch auf die Erde kam (Joh 1:1,ff; Kol 1:15).
Dieser ist gleich in zweifacher Weise Sohn Gottes:
Einmal eben als Logos im geistigen Bereich, und nochmal als Jesus, den Jehova als Mensch durch hlg. Geist in Maria erschuf:
"Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden." (Lukas 1:34,35; EÜ)
Gleichzeitig ist er der Menschensohn, denn er wurde von einer menschlichen Frau geboren und wuchs in einer normalen Familie mit Vater, Mutter und mindestens 6 Geschwistern auf (Mat 13:55,56).
Aber warum konnte Jesus die Sünden von uns nehmen?
(Ich kopiere jetzt hier mal was rein, was ich woanders schon gesagt habe.)
> Die Antwort findest Du in 1. Mose 3.
Adam und Eva begannen zu sterben, flogen aus dem Paradies und wurden unvollkommen. So konnten sie weder die Vollkommenheit noch das ewige Leben an ihre Kinder weitergeben.
Da Gott gerecht ist, wollte er das vollkommene, ewige Leben, das die zwei verloren hatten, wieder haben. Getreu seinem Motto "Auge um Auge, Zahn um Zahn" (2. Mo 21:23-25).
Hier kommt Jesus ins Spiel.
Er wurde von Gott als Mensch erschaffen und von Maria zur Welt gebracht (Mat 1:18-25). Er starb ohne selbst gesündigt zu haben in Vollkommenheit und konnte so den Loskaufspreis zahlen. Somit ist Gottes Bilanz wieder ausgeglichen (1 Kor 15:45).
An uns ist es dieses Opfer für uns anzunehmen, indem wir uns Gott hingeben (Joh 3:16).
Stark vereinfacht, könnte man es so darstellen:
Die Kuchenform in der Adam und Eva "gebacken" wurden, hat durch den Sündenfall eine Delle bekommen. Jesus hat sie wieder ausgebeult. Du mußt Dich jetzt in dieser Form neu backen lassen.
Dann erhälst Du das, was Adam und Eva verloren haben:
Ewiges Leben auf einer gereinigten, paradiesischen Erde (Ps 37; Offb 7:9,10,13-17; 11:18; 21:1,5). <
Jesus wurde von Gott in derselben Vollkommenheit erschaffen, die auch Adam hatte, bevor er durch die Sünde alles verlor.
"Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden." (1. Kor 15:20-22; EÜ)
Durch die Sünde Adams und Evas waren alle Menschen zum Tod verurteilt. Jehova und Jesus haben jeder auf seine Weise die Strafe für uns bezahlt!
>Die Gerechtigkeit Gottes ist seine Barmherzigkeit. >Denn er weiß, was wir für Gebilde sind; er denkt daran: Wir sind nur Staub.<<
Genau deshalb.
Jehova weiß das wir Staub sind und die Strafe nicht bezahlen konnten, also sind er und sein Sohn eingesprungen.
Kann man absolute Gerechtigkeit und Gnade besser unter einen Hut bringen?

Wenn man liest, dass selbst Pastoren nicht mehr wissen, dass Jesus Christus für unsere Sünden starb, wird da wohl was dran sein.
LiloB am 6. April 2009 16:41 wo liest man denn solchen Blödsinn?
daddysdearest am 6. April 2009 17:26 Das ist leider kein Blödsinn und war in einer ganz normalen Tageszeitung zu lesen. Es gibt solche Pastoren leider - und genug andere, die vom Evangelium auch nicht viel verstanden haben bzw. ihren Glauben mit dem Talar an die Garderobe hängen. Davon "durfte" ich leider so einige kennen lernen. GsD gibt es auch andere.

Wo im Evangelium meinst du, dass die Lehre der Kirche im Gegensatz zur Lehre Jesu steht?
Wenn du die Dreifaltigkeit meinst, so ist sie inplizit u.a. in Joh 14,20-26 enthalten, und auch an anderen Stellen in der Bibel. Aber natürlich nicht in der Neue Welt Bibel der Zeugen, denn die haben diese Stellen nach ihrem Verständnis übersetzt.
Cador am 6. April 2009 16:39 Hallo Gritti,
schau mal in meiner Antwort nach.
Ich habe übrigens nicht die "Neue-Welt-Übersetzung" zitiert, sondern die "Hoffnung für Alle". Die hast Du ja wohl auch.
Also, wenn jede Bibel an dem Punkt wo uns nicht passt was drinnen steht gefälscht ist, haben die Muslime im Bezug auf dieses Buch wohl doch Recht?
Gritti am 6. April 2009 22:05 Hallo cador! Woher kommen aber die Unterschiede in den Übersetzungen und wer hat die richtige? Siehe den Kommentar zu deiner Antwort auf die Frage.
Cador am 7. April 2009 20:19 Deswegen habe und benutze ich mehrere Bibeln, eine altgriechische Interlinearübersetzung habe ich auch, erwähnte ich die?
"Pläne scheitern, wo keine Besprechung ist; wo aber viele Ratgeber sind, kommt etwas zustande." (Spr 15:22; rev. Elberfelder)

Könntest Du bitte die Frage neu und vor allem verständlich formulieren? Ein einziger Satz mit 2 Verben verwirrt mich etwas.
Danke Dir.
LiloB am 6. April 2009 16:39 geht mir genauso, will sie /er fragen, ob die Kirchen im Gegensatz zum geschriebenen Wort, d.h. der Bibel stehen? Und wenn ja, welche Religionsgemeinschaft ist gemeint - bzw. in welcher Zeit? Viele Fragen - daher keine richtige Antowrt möglich m.E.

Nein.
Maama am 5. April 2009 20:54 Bitte führ doch weiter aus , ein schlichtes Nein ist ein etwas wenige... :)

Na, ich hoffe nicht. Würde meine Gemeinde etwas anderes lehren als Christus, würde ich die Gemeinde wechseln. Tut sie aber nicht, meine Gemeinde, sie brennt für Jesus. Deshalb gehe ich so gern zu meiner Gemeinde und höre gern das Wort aus der Schrift. Musst du mal anklicken - auf meinem Profil ist der Link
Cador am 6. April 2009 16:43 Und was ist mit Gott?
Ist der Vater nicht größer als der Sohn?
Jesus hat das zumindest gesagt (Joh 14:28).
Gritti am 6. April 2009 22:11 Jesus hat aber nicht nur das gesagt. Natürlich ist der Vater größer als Jesus in seiner Menschennatur. Aber Jesus ist nicht nur Mensch. Siehe auch Joh 12,44 und folgende. Ich bin jetzt zu müde, dass ich nachschau, was in deiner Übersetzung steht.
Cador am 7. April 2009 19:46 Hiermal zum Vergleich:
Neue Welt Übersetzung:
"Jesus aber rief aus und sprach: „Wer an mich glaubt, glaubt nicht [nur] an mich, sondern [auch] an den, der mich gesandt hat; und wer mich sieht, sieht [auch] den, der mich gesandt hat. Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. Wenn indes jemand meine Reden hört und sie nicht bewahrt, so richte ich ihn nicht; denn nicht um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten, bin ich gekommen. Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat."
-
Einheitsübersetzung
"Jesus aber rief aus: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat, und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. Wer meine Worte nur hört und sie nicht befolgt, den richte nicht ich; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten. Wer mich verachtet und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich gesprochen habe, wird ihn richten am Letzten Tag. Denn was ich gesagt habe, habe ich nicht aus mir selbst, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll. Und ich weiß, dass sein Auftrag ewiges Leben ist. Was ich also sage, sage ich so, wie es mir der Vater gesagt hat."
-
Nun ja, ich muß sagen, die Unterschiede in diesen beiden Wiedergaben sind wirklich beachtlich (Leider finde ich sie nicht wirklich)!
Doch einer: Die Einheitsübersetzung impliziert in Vers 44, das man nicht an den Sohn sondern nur an den Vater glauben sollte, die NWÜ ist da nicht so krass.
Nun gut...
Worum es Dir geht steht in Vers 45: "...und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat."
Worum es mir geht steht in Vers 44, 49 und 50: "Jesus aber rief aus: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat,...Denn was ich gesagt habe, habe ich nicht aus mir selbst, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll. Und ich weiß, dass sein Auftrag ewiges Leben ist. Was ich also sage, sage ich so, wie es mir der Vater gesagt hat."
Okeeh.
3:1 für die Nichtrinitarier würde ich sagen.
Ich weiß, ich verstehe das völlig falsch und bin viel zu sehr dem Text verhaftet.
Stimmt.
Leider ist dieser Text alles was Gott uns gegeben hat um ihn kennenzulernen. So haben wir zwei Möglichkeiten:
Entweder wir glauben dem was Gott uns gesagt hat,
oder wir drehen und exegieren solange daran herum, bis Gott so ist, wie wir ihn gerne hätten.
Ich habe mich für ersteres entschieden.
Und Du?
Gritti am 8. April 2009 00:14 Das ist eigentlich klar: Wenn Jesus sagt "Wer mich sieht, sieht den Vater", dann glaubt der, der an Jesus glaubt, nicht an Jesus von Nazareth, den er mit seinen natürlichen Augen sieht, sondern an den Vater, in dessen Namen Jesus gekommen ist.
carola111 am 8. April 2009 10:41 Hallo Cador, kam erst heute dazu, deine Antwort zu lesen. Gott, der Vater ist selbstverständlich genauso anzubeten wie Christus auch, denn sie sind ja EINS.
Hier in der Frage ging es aber um den Gegensatz zur Lehre der Kirche und der Lehre Christi. Ich habe einfach mal vorrausgesetzt, dass die Lehre der Kirche auch mit Gott, dem Vater in Verbindung steht.
Aber die Landeskirchen in meiner Gegend z.B. lehren nicht so viel vom Erlösungswerk Christi. Da werden vielmehr alltägliche und aktuelle Probleme hin- und hergewälzt.
Ich schreibe von Landeskirchen in meiner Umgebung, das mag woanders anders aussehen.
Fakt ist, dass wir ohne Jesus nicht zu Gott, dem Vater kommen können. Wir brauchen die Vergebung dringest. Aber das war hier nicht die Frage.
Du gabs jetzt eine Bibelstelle an, dass Jesus nicht so sehr Gott ist wie Sein Vater (= nicht so groß). Das würde jedoch bedeuten, dass Jesus ein Geschöpf wäre, oder es würde zum Polytheismus führen. Diese Standpunkte sind jedoch total unbiblisch!
Der Vater und der Sohn sind eines Willens und eines Wesens. Der Vater ist nur größer in Seinem Wirken bzw. Seiner Herrlichkeit, als es der Sohn in Seinem Erdenleben war.
Cador am 8. April 2009 19:15 >Das würde jedoch bedeuten, dass Jesus ein Geschöpf wäre...<
Bingo!!!!!!!!
"Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung." (Kol 1:15; EÜ)
Jesus ist das Ebendbild Gottes, von Gott erschaffen und damit nicht Gott, der keinen Anfang und kein Ende hat und nicht erschaffen wurde.
Das war 'ne schwere Geburt...
Somit ist Schöpfer größer wie die Schöpfung, aber eben nicht die Schöpfung!
Der Vater größer wie der Sohn aber eben nicht der Sohn!
Der Töpfer größer wie das Gefäß, aber eben nicht das Gefäß!
Wenn die Kirche etwas anderes lehrt, steht sie damit im Widerspruch zur Lehre Christi!
Den Polytheismus kannst Du abhaken, weil Jesus wohl göttlich aber nicht Gott ist.
-
Apropos Polytheismus, wußtest Du das Göttertriaden im Polytheismus nichts ungewöhnliches sind?
Letztere grenzen sich natürlich davon ab, aber es bleibt was es ist.
-
>Fakt ist, dass wir ohne Jesus nicht zu Gott, dem Vater kommen können. Wir brauchen die Vergebung dringest.<
Absolut richtig!
Cador am 8. April 2009 19:22 Ach ja:
Biblisch ist die Lehre das Jesus ein Geschöpf ist schon, nur kirchlisch wahrscheinlich nicht.
carola111 am 9. April 2009 18:32 Cador, du hast hoffentlich Kolosser 1,15 weitergelesen. Dort werden sieben einzigartige Wesenszüge Christi dargestellt.
Niemand hat Gott gesehen, jedoch ist Christus die vollkommende, sichtbare Widerspiegelung dieses Gottes. ER ist das Ebenbild Seines Wesens (des Vaters).- siehe aus Joh.14,9 „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“
Welche Diskussion sollte ich anfangen, Jesus ist kein Geschöpf, sondern ein Teil der Gottheit, genauso wie der Vater und der Heilige Geist.
Du kannst ja dazu eine neue Frage formulieren, aber ich bin es müde, mich in endlosen Diskussionen zu begeben, die mit der eigentlichen Frage nichts mehr zu tun haben.
Cador am 9. April 2009 22:49 Natürlich habe ich das weiter gelesen. und ich finde da nichts, was meine Ansicht widerlegen würde. Und genau das stärkt mich in meinem Glauben an Jesus Christus und seinen Vater Jehova.
--
Ich denke im Bezug auf die Eingangsfrage, war diese kurze Diskussion recht hilfreich.
Jemand der von außen kommt, kann sich auf Grund unserer Argumentationen ein eigenes Bild machen.