geheim am 13.05.2007 um 19:19 Uhr
oder kann man es selbst verändern? Entwickelt sich der Traum selbstverständig und man hat keinerlei Einfluss auf den Ausgang?

Manchmal habe ich schon den Eindruck, dass ich den Traum beeinflussen kann. Es gelingt mir ja manchmal aufzuwachen, wenn ich einen schlechten Traum habe. Ab und zu träume ich auch den gleichen Traum mit variablem Ausgang. Meiner - subjektiven - Meinung nach können wir unsere Träume stärker beeinflussen als sie uns.

Ich habe mal einen Bericht im Fernsehen darüber gesehen. Da gibt es sogar einen Fachausdruck für. Und es gibt Techniken wie man es lernen kann, z.B. Alpträume aufzulösen/umzukehren.
Klartraum war's, genau...
Habe gerade nochmal gegoogelt und das hier gefunden:

Träume sind und bleiben Träume. Sie lassen sich nicht beeinflussen. Und wenn sich dein Traum ändern lässt, dann ist es kein echter Traum...mfg crazygirl2

In Träumen verarbeiten wir oft die Geschehnisse des Tages. Ob am Anfang eines Traumes das Ende schon fest steht, kann wohl kaum erforscht werden - wie sollte denn das gemacht werden? Man kann ja schlecht den Träumenden aufwecken und fragen, ob er gerade das Drehbuch hat... Und selbst wenn er eins hätte: wie könnte nachgewiesen werden, dass der Traum ohne die Weckaktion tatsächlich auch so verlaufen wäre?
Mir ist es schon öfter passiert, dass ich die Lösung eines komplizierten Problems geträumt habe. Was auch leider immer wieder passiert: Ich bin ein ausgeprägter Spätaufsteher und habe schon öfter die Geräusche meines Weckers in meinen Traum eingebaut...
waterlilies am 13. Mai 2007 19:34 Das mit dem Wecker kenne ich auch!
Ja, man kann Träume beeinflussen und in gewünschte Bahnen lenken. Meine Technik dazu hat begonnen in dem ich mir häufig am Tage die Frage stellte:"Bist du wach, oder träumst du?". Darüberhinaus habe ich versucht alle Träume gleich nach dem wach werden zu rekapitulieren.
Irgendwann, mitten in einem Geschehnis (hier Sturz von einem Hochhaus)stellte ich mir obige Frage und wurde sofort wach. Das geschah immer häufiger, besonders in so genannten Alpträumen und eines Nachts beherrschte ich den Traum, ich wurde nicht mehr wach und konnte den Fortgang des Traumes bestimmen.
Stürze von einem Hochhaus oder aus dem Flugzeug, ließen mich nicht mehr wach werden sondern ich konnte zielgerichtet fliegen. Irgendwann konnte ich auch aus einem anderen Geschehen heraus fliegen. Aber nicht nur Fliegen sondern auch andere Handlungen unterliegen jetzt meinem Willen. Die Träume haben an Intensität und Brillianz gewonnen. Einige wenige Träume entziehen sich noch meinem Einfluss.
Woher weißt Du, wenn Du träumst, dass das nicht der Traum sondern Deine Regie ist die du da grade träumst? Du kennst doch den Berühmten Satz: "Ich träumte ich sei ein Schmetterling, der träumt er sei ein Mensch der träumt er sei ein Schmetterling,der..." Mir sind jedenfalls die Träume, die mir im Gedächtnis bleiben nachdem ich aufgewacht bin, Wegweiser in mein Unbewusstes, in meine Seele und Ihren Zustand. Wenn ich da Einfluss nehme, verlaufe ich mich doch nur!

Einige SUCHBEGRIFFE zum Thema : Luzides Träumen | Traum-Yoga | Powernapping | Inemuri Kraftnickerchen | Superschlaf | Astralreisen | OOBE (out of body experience)
thehop am 8. Juni 2007 21:27 Power-Napping - Eine Methode um Klarträume zu erlernen
von Dr. Stephen LaBerge, Stanford University, USA
http://www.klartraum.de/website.php?id=/klartraum/induktionstechniken/powernapping.htm
Ich bin auch der Meinung dass man Träume träumen kann und deswegen auch Träume beeinflussbar sind. Zumindest träume ich das.

Also ich hatte schon mal das Gefühl, dass ich einen Traum beeinflusst habe, mir war das sogar richtig bewusst. Ich habe geträumt, dass ich gedacht habe, so und so soll es nicht weitergehen und habe nach einem anderen Ausgang gesucht. Ob ich den aber dann gefunden habe, das weiß ich nicht. Ich kann mich nur an den Moment des Umdenkens erinnern.

Nein! Aber zur Frage, wegen der Selbstbeeinflussung, das ist manchmal möglich. Allerdings nur bei Träumen, welche auch als Traum wahrgenommen werden, ich sag mal, wenn man sich wie in einem Film vorkommt. Bei den wirklich REALEN Träumen (den intensiven), da gibt es kaum eine Einflußnahme.
Zunächst: Träume sind wie andere mentale Zustände nichts Mystisches - auch wenn eine "Erklärung" ihrer Struktur und ihrer Bedingungen nicht zur Verfügung steht. Ob das Ende des Traumes feststeht hängt letztlich davon ab, ob man (physikalistischer) Determinist ist, oder einräumt, dass auch mentale Zustände (z.B. über ihre physischen Korrelate) kausale Kraft haben. Dies ist die Frage nach dem sogenannten (und ebenso mystifizierten) freien Willen.
Erklärungen zum Träumen, die sich auf DAS Unbewusste berufen, welches Träume "steuert" und damit DAS Bewusstsein mit hilfreichen Tipps versorgt, unterliegen einer Täuschung, die man in der Philosophie nicht erst seit gestern "grammatikalische Verdinglichung" nennt. "Bewusstsein" ist kein Gegenstand, kein Ort und auch sonst keine Entiät, sonderen eine Eigenschaft mentaler Zustände, die wir aufgrund unserer (zugegeben praktischen) Sprechgewohnheiten "verdinglichen". Man würde doch auch nicht sagen, dass z.B "Kälte" irgendwo als solche exisitiert, oder irgendetwas "steuern" könnte, sondern dass sie eine Eigenschaft von Dingen ist.
Eine andere, etwas hochtrabendere Bezeichnung für "grammatikalische Verdinglichungen" lautet "theoretisches Konstukt", und als solches gilt mittlerweile auch DAS freudianische Unbewusste in der Psychologie.
Was das mit der Frage zu tun hat? Nun, da mehrere Kommentatoren davon berichten, dass sie ihre Träume "steuern" können, d.h. absichtsvoll den Verlauf des Traums oder die eigenen Wahlmöglichkeiten erweitern können, ist zumindest anekdotisch belegt, dass wir UNSEREN nächtlichen Einbildungen nicht einfach ausgeliefert wären. Anscheinend hängt die Modifikationstechnik aber mit dem bewussten Erleben des imaginierten Geschehens zusammen, denn ohne dieses Erleben fehlte uns sowohl eine "BewusstHEIT" für die Traumsituation, als auch eine Bewusstheit für mögliche Veränderungen dieser Situation. Das ist tagsüber nicht anders - nur das es da gegebenenfalls "echte", d.h. in der Regel den Körper oder die soziale Person betreffende Konsequenzen gibt. Um eine (festgestellte) Situation zu ändern, muss ich sie bewusst erleben und ebenso bewusst auf ihre Bedingungen und meine Möglichkeiten untersuchen - sonst könnte man gar nicht von MEINER Einflussnahme sprechen.
Natürlich kann man bezweifeln, ob eine solchermaßen bewusst (und rational) durchdrungene Imagination noch als Traum gelten kann. Man könnte es sich aber auch leicht machen, und sich voratellen , dass unsere mentalen Zustände mal mehr, mal weniger (narrativ) strukturiert sind, und mal mehr, mal weniger bewusst. Denn mir erscheint es zynisch, jemandem mit Albträumen zu versichern, dass seine "Seele", sein "Unterbewusstsein" oder sonstwelche Abstrakta eine "Botschaft" mittzuteilen hätten, während sich das Leid des Schlafentzogenen durch lernbare Techniken reduzieren liesse.
Die Idee, dass DAS Unterbewusstsein uns irgendwelche "Nachrichten" zu übermitteln versucht, ist die pseudopsychologische Weitererzählung der alten Seelengeschichten in nachrichtentechnischem Vokabular, und damit eine ziemlich angestaubte Metapher, mit der wir uns unerklärte Phänomene plausibel und SINNVOLL machen wollen.
Vielleicht haben Träume aber einfach keinen SINN, sondern sind das erinnerbare Geschehen in einem recht umtriebigen Organs während seiner Ruhephasen - was es uns natürlich nicht verbietet, diese mentalen Zustände zu geniessen - aber sowohl zum Geniessen als auch zum Erleiden gehört sowieso schon ein gewisser GRAD an Bewusstheit.
Schöne Träume aus dem äusserst unterhaltsamen Reich des Skeptizismus ;)

Hallo,
ich bin überzeugt, dass man Träume beeinflussen kann. Meine Erfahrung habe ich mit unseren Kindern und Träumen gemacht.
Wenn sie Alpträume hatten und sich nicht mehr richtig einschafen trauten, weil sie Angst hatten, dass der Alptraum wieder losgeht, habe ich Ihnen einfach erzählt, dass sie einen Schutzengel haben, der das Böse verjagt. Und bevor sie schlafen sollen sie an ihren Schutzengel denken und auch dann, wenn im Schlaf wieder etwas passiert was sie nicht wollen. Das hat ganz gut funktioniert.
Ich habe schon das Gefühl, dass ich mich im Schlaf gegen schlechte Träume wehren kann. Doch nimmt man immer was mit in den "Tag", weil ja der schlechte Traum schon begonnen hat und die Gedanken daran meist wieder im Alltag auftauchen und mich zum nachdenken bringen.
Na ja soviel sogut
GUTEN SCHLAF...

Ich hab auch schon ein paar mal einen Traum beeinflusst, aber da bin ich auch vorher wach geworden und war danach nur noch im Halbschlaf.
War cool :)
Wenn ich richtig geschlafen hab, habe ich noch nie bewusst "Regie geführt".
sillyqueen am 1. August 2007 13:26 das dürfte luzides Träumen gewesen sein - manche trainieren das richtig!

Also ich habe schon öfter das Ende eines Traums beeinflußt. Ob das mit "Technik" geht, weiß ich nicht.
Träume werden vom Unterbewusstsein gesteuert - und unser Unterbewusstsein (spielt auch bei Intuition und sowas eine gro0e Rolle) ist viel größer als unser Bewusstsein. Man verarbeitet in Träumen viel aus dem bewussten Teil seines Daseins - es entwirrt Dinge, die schon passiert sind und zeigt (oft verschlüsselt) Dinge, die noch passieren werden/sollen. Träume zeigen oft die Richtung an, man muss sie nur zulassen und ins Bewusstsein übernehmen können. Direkt beeinflussen kann man seine Träume nicht, eher umgekehrt!
Es ist noch nicht Wissenschaftlich bewissen, dass das Ende des Traumes schon beim Beginn feststeht.
Träume kannst du nicht beeinflussen denn das was du träumst ist stets Wunsch deines Unterbewussten. Und das Unterbewusste kann man eben nicht beeinflussen, natürlich gibt es Leute, die oft denselben Traum träumen, aber die haben eben oft dieselben Gedanken mehrmals. Z.B. eine Freundin von mir sagte mir mal: Alfred, ich habe heute schon wieder von meinem Tod geträumt, alle standen um mich, alle schluchzten und alle waren äusserst betrübt. Aber es war komisch, ich fühlte mich ganz leicht und fröhlich, dachte, das Leben habe sich gelohnt. Ich lächelte innerlich. Was bedeutet das? Ich sagte ihr: Das bedeutet, dass du ein gutes und rechtschaffenes Leben lebst. Dann nahm ich sie in den Arm und sie weinte. Träume lassen sich ebensowenig steuern wie das Klima auf Erden!
Hallo Ich Habe Bereits Mehrere Technicken "Im Traum" Getestet Und bin Auf Folgendes Gestoßen
1.) Man Kann Aus Fenstern Springen(Bei Mir Schwebe Ich Runter)
2.)Kann UnterWasser Atmen(Klappt nur Manchmal)
und 3.) Wenn ihr AlpTräume Habt Schaut So Extrem weit nach oben Wie Ihr Könnt Sodas man diesen Zug auf den Augen Spürt Dann Wache ich immer Auf.
Und Um den Alptraum Zu beenden Denke Ich Mir Über den Tag Aus Wie ich diesen Alptraum los werde.Und Setzte es dann in die Tat um Seit dem habe ich den Alptraum nicht Mehr