neurodoc am 19.04.2008 um 23:13 Uhr
Mein google ist defekt.

Nur für kurzzeitige Tiefschlafphasen werden Hals und Kopf auf das Rückengefieder oder auf den Boden gebettet. Vor allem brütende Strauße jedoch legen sich bei nahender Gefahr oft auf den Boden und halten Hals und Kopf dabei gerade ausgestreckt. Da aus der Ferne der flach am Boden liegende Hals nicht mehr zu sehen ist, könnte dieses Verhalten zu der Legende geführt haben. Denkbar wäre auch, dass man bei der Beobachtung von Straußen auf größere Distanz durch flirrende Luft über heißem Steppenboden einer optischen Täuschung erlegen ist. Bei diesem Effekt "verschwindet" der Kopf grasender Strauße optisch für den entfernten Betrachter.
Sie tun es, weil es besser ist, als den Sand in den Kopf zu stecken!
MarcSu am 20. April 2008 01:53 So sehe ich das auch ! DH

Bereits im Altertum sagte man dem Vogel Strauß fälschlicherweise nach, dass er bei Gefahr seinen Kopf unter die Flügel oder in den Sand stecke, um so einer Gefahr zu entgehen. Dieses, sich immer noch hartnäckig haltende Gerücht geht darauf zurück, dass, wenn Strauße in ihrer natürlichen Umgebung etwas vom Boden aufheben, ihr Kopf durch eine Luftspiegelung nicht zu sehen ist, gänzlich hinter dem niedrigen Gras verschwindet, oder dass sie sich in Gefahrensituationen flach auf ihr Nest legen, um es zu tarnen. Dieses sieht dann aus gewisser Entfernung so aus, als würde der Strauß seinen Kopf in den Sand stecken.
Davon leiten sich auch Ausdrücke wie Straußenpolitik oder Vogel-Strauß-Politik her, die das gleiche ausdrücken möchten.
siehe Wiki...
neurodoc am 19. April 2008 23:27 Das ist eine schöne Erklärung. DH!

Doc, das machen sie immer dann, damit sie nicht immer das ganze Elend sehen müssen. Sonst würde ihnen wohl permanent schlecht werden.... :-)))
anahita am 20. April 2008 00:02 lach....

Kein Wunder, dass dein Google nichts bringt. Es heißt Straußen, nicht Sträuße.
Zur Frage: weiß ich auch nicht, aber eins ist sicher:
Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.
Das ist eine Warnung!
cyberoma am 19. April 2008 23:52 Eine Warnung deshalb, weil genau bei dieser Frage der Server von GF zusammengebrochen ist, sodass man ewig lange nichts beantworten und nichts bewegen konnte. Sind die da inzwischen vielleicht allergisch gegen Strauße? ;-)

Wenn Sträuße den Kopf in den Sand stecken, sind Sträuße ganz schnell kaputt. Also sollten sie das lieber lassen. Sträuße sollten besser mit den Füßen in Wasser gestellt werden.
neurodoc am 20. April 2008 00:11 ich habs inzwischen gemerkt, danke:-)
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 20. April 2008 00:47 So bleiben die Über-Puten feucht genug und müßen dann nicht so oft gegossen werden!

Sie können unsere Antworten nicht mehr ertragen. Wartet mal Die Rache der Strauße, vertreten durch Ted ab.
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 20. April 2008 00:45 Ted? OhGottohGott Schnell den Kopf in den Sand stecken...?
neurodoc am 20. April 2008 00:57 :-)

Ein Strauß ernährt sich von Regenwürmern, Maulwürfen und Wühlmäusen; und wo findet man die: unter der Erdoberfläche!!! Und schon ergibt sich die Antwort.
das kann ich mir bildlich vorstellen :-)