Frage von DerKlaus12, 86

Steam Handel strafbar?

Mir wurde heute mit einer Anzeige gedroht und jetzt wüsste ich gerne was mir passieren kann.
Sachverhalt:
Ein 17 Jähriger junge, hat über mich im Internet gelästert und damit mehr oder weniger rufmord begangen, da ich selber viele Freunde in Steam habe die seine Version der Geschichte geglaubt haben. Um mich bei ihm zu "rächen" fragt ich ihn ob er mir seinen CS:GO Gegenstand geben kann. ( Er selber wusste nicht, dass ich weiß das er über mich gelästert hat und falsche Dinge behautet hat.) Er gab mir das Knife, ich schrieb ihm ich würde ihn nicht "abzocken". Ich verschenkte das Knife an die nächst beste Person um ihm einen rein zu würgen. Er stand vorhin vor meiner Tür (da ich ihn reallife kenne) und forderte Geld sonst würde er mich anzeigen. Er behauptete Screenshots zu haben und Aufzeichnungen die beweisen, dass ich ihn betrogen habe. Informationen die evt. wichtig sind:
Ich bin 18.
Freunde waren bei der "Schenkung" dabei und würden für mich aussagen, wenn es hart auf hart kommt.
Er ist wie gesagt 17.
Ich bot ihm an dies alles friedlich zu klären in dem ich ihn (aufgrund meines schlechten Gewissens) etwas wieder zurück geben würde.
Er drohte er will in 3 Tagen alles wieder haben sonst Anzeige ( was keine Option ist, weil es nicht möglich ist).

Ich hoffe einer von euch kann mir sagen was bei so einem Fall passiert. :)

Antwort
von Nyaruko, 22

Bin zwar kein Jurist, aber ich hoffe, dass er dies zur Anzeige bringt und etwas unternommen wird.  
Der Wert des Messers wird ebenfalls eine große Rolle spielen (bei 50€ wird wohl nichts passieren, bei 1000€ könnte es schon wieder anders aussehen).

Du hast vorsetzlich mit dem Ziel gehandelt ihn zu schädigen.   

Auch wenn es sich hier „nur“ um ein virtuelles Gut handelt und Steam sagt, dass das Steam-Guthaben außerhalb von Steam keinen Wert hat ist und bleibt es dennoch, meiner Meinung nach, ein Vermögensschaden. 
(Das Messer hat seinen Wert, man kann es verkaufen und dadurch wieder andere Dinge/Spiele kaufen - dieses Vermögen wurde geschädigt).

Auslegungssachen gibt es leider zu viele. 
Es bestand bereits eine Art Vertrauensbasis, da ihr euch in echt kennt. 
Du fragtest ihn, ob er die das Messer geben kann und meintest, du würdest ihn nicht abzocken - in dieser Art das Vertrauen auszunutzen und ihn dreist anzulügen ist leider, so weit es mir geläufig ist, nicht strafbar.  

„Kannst du mir das Produkt X geben“ kommt für mich nicht wie eine Schenkung rüber.

Anzeigen kann man übrigens alles und jeden, was „durchkommt“ und was zu den Akten gelegt wird ist wiederum eine andere Geschichte.

Für mich sieht das jedenfalls nach einem klassischen Betrug aus und sollte wirklich geahndet werden.

http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__263.html

Was passieren wird: Wahrscheinlich leider nichts, da hier ein Anwalt wohl kaum mitspielen wird, da es sich wohl oder übel nicht lohnt. 
Das Vertrauen dürfte jedenfalls hinüber sein.

PS: Da ich, wie erwähnt, kein Jurist bin, bezieht sich das nur auf meine persönliche Meinung und Auslegung.

Antwort
von PIwolf, 43

Nö er hat bestätigt dass er dir vertraut und dass dieser gegenstand aufgrund keines zurückgebot (du hast ja nicht im tausch angeboten) dir schenkt dass heisst er hat so gesehen einen vertrag unterschrieben dass er dir das schenkt

Kommentar von DerKlaus12 ,

Ich bin mir halt nicht 100% sicher, weil ich geschrieben habe, dass er den Gegenstand zurück bekommt.

Antwort
von Neubii, 41

Naja.

Also Screenshots die dich belasten bei sowas sind glaub ich nicht existent. Ich meine er hat vll. einen Scrennshot vom Trade, kann aber auch sein dass ihr schon längst wieder getradet habt und er das nicht aufgenommen hat. Zudem kann jedem das "Scammen" passieren und da kann man auch nicht wirklich was machen. Das ist seine Schule.

Was solltest du denn gemacht haben laut gesetz? Einen Virtuell erhaltenen Gegenstand weggegeben haben? Finde keinen Paragraphen hierfür :D

Wenn du wirklich eine Anzeige bekommst schreibt mir hier bitte wegen was, denn das wäre so lächerlich.

Kommentar von PIwolf ,

nene er hat beim handel bestätigt dass er das freiwillig macht

Kommentar von DerKlaus12 ,

Ich bin mir halt nicht 100% sicher, weil ich geschrieben habe, dass er den Gegenstand zurück bekommt.

Kommentar von Neubii ,

Das war ja sogesehen eine Schenkung. und da kann man sichs ja auch wieder anders überlegen

Antwort
von Xendom, 23

Er hat dir das Knife freiwillig gegeben, somit ist es seine eigene Schuld. Du brauchst ihm kein Geld o.Ä geben, und mit einer Anzeige wird er nicht weit kommen. Die Polizei hat wesentlich besseres zu tun, als sich mit solch Internet-Rangeleien auseinanderzusetzen.

Antwort
von bro5413, 18

Dann sag ihm er soll ruhig machen. Der Fall wird sowieso nicht weiterverfolgt, das ist wirklich Kindergarten auf allerhöchstem Niveau. Die Polizei hat definitiv besseres zu tun als solch einen Fall zu verfolgen.

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