Startup weiterführen oder sich auf das Studium konzentrieren?

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4 Antworten

Aus meiner Sicht solltest du dir zunächst mal klar darüber werden, ob du in dem Startup-Unternehmen tatsächlich deine Ideen verwirklichen kannst, da du zudem auch andere, "sympathischere" Ideen in Betracht ziehst. Diese Überlegungen kannst du auch mit deinen Freunden abklären, denen deine zeitliche (und letztlich mentale) Überforderung nicht entgangen sein dürfte.

Möglicherweise wird dir ein Festhalten am Startup (mit den entsprechenden Begleitmerkmalen der Selbstständigkeit) auch die Chancen rauben, eine für dich prioritäre Idee (ggf. Einstieg in die Forschung o. ä.) umzusetzen. Nicht zuletzt wäre zu bedenken, dass du dein absolutes Traumstudium gefunden hast...

Es mag jetzt etwas konservativ klingen, aber ich halte ein abgeschlossenes Studium (und darauf aufbauende Entscheidungen, wie z. B. ein Startup) für eine langfristig solidere Basis.

Natürlich können sich über dein derzeitiges Startup ebenfalls ausbaufähige Chancen ergeben, wenn nicht, hast du schlimmstenfalls Zeit verloren, dafür aber reichlich Erfahrungen gewonnen. Bleibt abzuwägen, wie viel dir diese wert sind, um dein Studium hintanzustellen oder gar abzubrechen (was bei dem zunehmenden Zeitaufwand des Startups zwangsläufig wäre).

Ich denke, dass sich auch deine Freunde solchen Überlegungen nicht verschließen können; insofern halte ich eine Konsenslösung, welche dir dein Studium im gewünschten Umfang ermöglicht, dich aber (nachrangig) in das Startup einbindet, für angemessen.

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, LG.

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Hallo,

wenn du erst im 1. Bachelorsemester bist, kannst du die sache sowieso ruhiger angehen lassen. Du musst nicht alle Klausuren gleich schaffen oder schreiben.

Zudem denke ich nicht, dass du deine Beteilung am Start-Up komplett einstellen musst. Du kannst weiter dran bleiben, mit vielleicht 50% Einsatz. Eine halbe Arbeitskraft ist immer noch besser als gar keine.

Konkrete Tipps für das Studium um es zeitlich besser mit dem Start-Up verbinden zu können

  • Versuch so viel wie möglich auf die Präsenz an der Uni zu verzichten. Nutze dazu das Vorlesungsskript, besorge dir Übungsunterlagen und Altklausuren von höheren Semestern.
  • Setze dir eine Höchstgrenze an Stunden die du für die Uni investieren willst und schränke darauf gehend die Zahl der Klausuren ein, die du pro Semester belegen und bestehen willst.
  • Wähle eher einfachere Fächer aus, für die weniger Zeit benötigt wird. Keine schöne Idee, aber dies vermindert Aufwand/Credit Verhältnis.

Schaue auch in die Prüfungsordnung, dort steht drin welche Fächer du wie oft wiederholen darfst und wann eine bestimmte Credit-Zahl vorhanden sein muss. Beispielsweise kann es sein, dass man erst Ende vom 3. Semester 30 Credits vorweisen muss, so kannst du in den ersten 3 Semestern nur 10 Cr/Sem machen. Später musst du natürlich mehr Zeit ins Studium investieren, aber bis dahin könntest du dich besser an die Doppelbelastung gewöhnen.

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Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass du etwas studierst, was dir offensichtlich Freude bereitet. Das ist seltener als man denkt. 
Und wenn es bei deinem Unwohlsein nur um Zeitmanagement geht, rät man im ersten Reflex zum Studium. 

Mein Einwand ist aber folgender: 
Das Studium kannst du in der Regel auch in 3 oder 4 Jahren nochmals neu beginnen, die Start-Up-Chance hast du nur jetzt.

Deswegen würde ich lediglich entscheiden: Willst du das Start-Up? Macht es dir Freude - vom Inhalt, von deinen Freunden her? Siehst du echte Perspektiven darin? Ist es finanziell lukrativ? Dann mach es. Ansonsten: Geh keinen faulen Kompromiss ein, z. B. nur um deine Freundschaften nicht zu schädigen.

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Kurze Antwort: Startup! Denn das Studieren kannst du auch später noch sicher machen.... aber ob die Geschäftsidee so in fünfzehn Jahren noch geht, who knows?!

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