Frage von Lalala22 17.06.2012

starke zwangsgedanken was tun?

  • Antwort von haus5 17.06.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Such dir einen Psychologen am besten über deinen Hausarzt.

  • Antwort von kypros 18.06.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mache dir keine Sorgen, du bist nicht der Denker. Setze dich in Ruhe auf einen Stuhl – umgekehrt zur Lehne – und schließe die Augen. Sorge dafür, daß dich niemand stört – kein Radio, kein Telefon etc. dann höre dieser Stimme im Kopf nur zu und denke nicht über sie nach. Was erzählt sie da? Welches Thema kommt laufend zur Sprache? Ist da ein bestimmtes Thema immer wieder zu bemerken, worum sich diese Unterhaltung dreht?

    Achte auf Gefühle im Körper. Willst du weg? Willst du was anderes tun? Sagt dir diese Stimme, daß das, was du gerade tust, Schwachsinn sei? Erklärt sie dir, daß in der Zukunft alles besser sei, und du müßtest nur noch ein Weilchen warten? Entstehen gerade Befürchtungen und Sorgen über Zukünftiges in dir? Bastelt diese Stimme im Kopf gerade ein Ereignis zusammen, welches schlimm ausgehen könnte?

    Oder bietet dir diese Stimme im Kopf Schuldige an, die an deiner derzeitigen Situation schuld seien? Fühlst du Schmerzen im physischen Körper, die der Verstand dir gerade zu erklären versucht? Siehst du die Welt nur noch in schwarz-weiß? Ist deine Wahrnehmung beeinträchtigt durch all diese Gedanken, die dir durch den Kopf gehen?

    Mache dir klar, daß du nicht der Denker sein kannst, wenn du diesem Denker in dir nur zuhörst. Du bist nicht diese Gedanken, du bist nur mit dem Denker identifiziert. Das heißt – du hast dem Denker ein Ich-Gefühl unterlegt. Und nun behauptet diese Stimme im Kopf laufend – ICH bin DU. Das ist die Illusion im Bewußtsein, oder die Spaltung von dir selbst.

    Du glaubst nun, du würdest denken. Doch man hat es dir nur gesagt, daß du denken würdest, als es in dir anfing, zu denken. Deine Eltern haben es auch nicht anders gesagt bekommen. Als kleines Kind hat es eines Tages einfach in dir angefangen zu denken. Die große Mehrheit der Menschen lebt so, ohne zu wissen, wer oder was da in ihnen denkt. Es ist das Ego-Bewußtsein, welches seine Quelle vergessen hat, und sich nun zum Herrn aufgespielt hat.

    Dieses Spiel geht schon seit Jahrhunderten so, ohne daß uns jemand sagt, was sich da eigentlich ereignet. Doch man füttert die Menschheit mit allerlei unwichtigen Dingen, welche uns im Zustand der Unbewußtheit lassen. Aber jetzt geht es um dich und deine Situation. Tue irgend etwas, was diesem Denker Energie entzieht.

    Ein Spaziergang, Tagebuch schreiben, einer Lieblingsbeschäftigung nachgehen, oder ein Hörbuch hören – alles, was die Konzentration auf die Stimme im Kopf mindert, beruhigt dich. Bleibe mit deiner Konzentration in der Gegenwart. Dort ist der Körper zuhause – und nur dort ist Leben. Zukunft und Vergangenheit sind nur erdachte Räume des Ego-Bewußtseins.

    Als du begonnen hast zu Lesen war es – Jetzt. Und nun ist es immer noch – Jetzt. Versuche nicht, dieses Paradox mit dem Verstand verstehen zu wollen. Es ist unverständlich, nur erlebbar. Es ist die Spaltung der Zeit – in eine äußere und innere Empfindung, die wir Zeit nennen. Probiere es aber selbst aus, und glaube es nicht nur einfach. Du mußt niemandem glauben.

    Herzliche Grüße

  • Antwort von katzumoto90 17.06.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    du solltest dir hilfe eines psychologen in anspruch nehmen. ich kenne leute die haben es auch gemacht obwohl sie angst davor hatten und am ende ging es ihnen schon viel besser.

  • Antwort von Jerne79 17.06.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du solltest dir dringend einen Therapeuten suchen und das Problem angehen, bevor es so schlimm wird, daß es dein Leben negativ beeinflusst.

  • Antwort von derdorfbengel 09.08.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich lese in Deiner Fragenübersicht erstens von reichlich psychischen Problemen, zweitens von neurologischen Phänomenen im Hirnbereich und drittens, dass Du bereits in der Psychiatrie in Behandlung bist.

    Angesichts der beiden ersteren Dinge scheint mir das dritte erstens angebracht und zweitens sehe ich mich nicht in der Lage, die Diagnose und Behandluing der Ärzte, die Dich live vor sich haben, durch bessere Tips durch die Leitung zu übertrumpfen.

  • Antwort von bountyeis 18.06.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du könntest diese Eigentherapie ausprobieren: Assoziationsspaltung http://www.uke.de/kliniken/psychiatrie/index_31780.php in Ruhe durchlesen, ist eine Selbsthilfetechnik gegen Zwangsgedanken; hat mir schon geholfen.

  • Antwort von Ichschonwieder 18.06.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Leider sind gerade negative Gedanken oft der Auslöser für Krankheiten, da sie das Immunsystem enorm schwächen, http://www.palverlag.de/Psychosomatik.html, so dass dann oft genau das eintritt, was man eigentlich verhindern möchte. Panische Angst vor Krankheiten bedeutet im Grunde genommen eine Angst vor dem Tod. Es gibt viele Menschen, denen diese Angst genommen wurde, indem sie ihr Leben in Gottes Hände gelegt haben, der allein das Schicksal lenkt. Auch wenn Du nicht daran glauben kannst, sagt die heutige Wissenschaft, dass unser Geist Energie ist und diese nie verloren gehen kann, sondern sich lediglich in der Form umwandeln lässt. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass Frieden mit Gott und das Wissen um die Unsterblichkeit der Seele eine innere Gelassenheit erzeugt und im Endeffekt mehr bringt als eine Pychotherapie, die Dir zwar zeitweilig helfen kann, aber die Grundängste mit der Zeit immer wieder zum Vorschein bringt, was ich selbst nach jahrelanger Psychotherapie und mehreren Kuraufenthalten erleben musste.

  • Antwort von Michy72 19.06.2012

    Mal n Tipp von mir. Auch wenn er lächerlich klingen mag. Leg dich hin, schließe die Augen und schau dich mal mit deinen eigenen Gedanken von oben bis unten an, vieleicht kommst du an den Punkt, wo du spürst, das es wirklich nur 1 Einbildung von dir ist. Meditieren hilft auch.

  • Antwort von dawala 18.06.2012

    Natürlich kannst Du einen mit Sonderrechten ausgestatteten Menschen aufsuchen welcher von von uns genommenen Zwangsabgaben lebt. Dieser Mensch ist dann berechtigt Dir jede ausgedachte Diagnose zu stellen ohne einen Beweis antreten zu müssen. Er kann von Dir verlangen die abenteuerlichsten wahrnehmungsverändernden Drogen regelmäßig zu nehmen welche bei uns als sogenannte Medikamente zugelassen sind. Er kann Dir alle Deine Grundrechte nehmen und wird dabei von wohl fast jedem Amtsgericht unterstützt denn die zuständigen Richter leben von solchen Gutachten durchaus sehr gut.

    Du kannst auch einen anderen Weg einschlagen. Dieser Weg ist ein wenig anstrengend. Die Frage ist. ob Du Dir diese Anstrengung wert bist.

    Es gibt so manche Übung welche diesen Kreis da im Kopf verscheucht.

    Viel trinken kann die Gedanken schon wegspülen. Täglich ein Liter Rotbuschtee wird zunächst die gröbsten Giftstoffe aus den Körper spülen. Ein WC sollte also nach dem Genuss in der Nähe sein. Das legt sich aber bald und dann beginnt der Tee unsere Zellen positiv zu beeinflussen. Discounter bieten ja eine schöne Auswahl in laut Öko-Test hervorragender Qualität. Meide diese sinnlosen Zuckerwasser für teures Geld. Mineralwasser und der eine oder andere weitere Tee ist gesünder.

    Meide Weißmehl und Weißzucker. Unter "vollwertige Ernährung" ist im Internet viel zu finden. Nimm Dir Zeit für eine mögliche Umstellung. Koche so viel als möglich selbst.

    Aufräumen, Putzen, Sortieren, Ordnen sind Aufgaben welche das Chaos auch im Kopf verscheuchen.

    Mit der Hand auf Papier Tagebuch schreiben führt unser Gehirn dazu nur einen einzigen Gedanken zu denken. Im normalen Leben denken wir zeitgleich mehrere Gedanken. In unserer reizüberfluteten Welt kann das dann zu den interessantesten unangenehmen Wahrnehmungsphänomen führen. Schreiben wir aber von Hand auf Papier so kann nur ein einziger Gedanke im Kopf gleichzeitig sein. Zu Beginn mag das nicht funktionieren. Übung macht aber den Meister. Es spielt keine Rolle was Du schreibst. Du schreibst weder ein zu veröffentlichendes Buch noch besteht der Anspruch dass das Geschriebene Sinn ergibt oder lesbar sein muss. Schaffst Du es eine halbe Stunde täglich regelmäßig zu schreiben so höre auf denken zu wollen. Es beginnt sich von alleine zu schreiben. Der Deckel ist vom Dampfkochtopf genommen, es kann nun die weitere Hitze auf das Papier fließen. Es wird vorkommen dass Du eine Zeile mehrmals nutzt. Es wird vorkommen dass kein Buchstabe erkennbar ist. Das ist gut. Das legt sich. Bleibe dran. Schreibe immer zur gleichen Zeit mindestens diese eine halbe Stunde am Tag. Was nach dieser Phase auf das Papier kommt kann dann aufgehoben werden. Es kommen nun Themen ans Tageslicht welche dann tatsächlich psychotherapeutisch aufgearbeitet werden können. Und das bedeutet dann auch: Du kannst nach dem passenden Therapeuten suchen mit der passenden Therapie.

    Es gibt Sportarten welche die Psyche entlasten. Schwimmen, Rad fahren und spazieren gehen - nicht joggen oder sonst was in der Art - sind das. Vielleicht gibt es in Deinem Umfeld Menschen welche sich mit Dir regelmäßig treffen wollen um das gemeinsam zu erleben? Drei Mal die Woche wäre schon schön so eine andere Umgebung zu erleben.

    Eine einfach zu erlernende Übung nennt sich Sonnengeflecht. Wie sie geht wird auf youtube gut erklärt. Ob Du dann diesen Weg weiter einschlagen willst zu welchem das Sonnengeflecht gehört oder dort nach anderen Entspannungsübungen schauen magst entscheide nach Gefühl.

    Zwangsgedanken entstehen nicht aus heiterem Himmel. In der Regel haben sie eine Entwicklungsphase. Es ist zunächst vollkommen müßig nach Ursachen zu fragen. Da muss niemand aus dem persönlichen Umfeld einen Keim gelegt haben. Es reicht vollkommen die Ich-Ablösung in der Kindheit nicht gelebt zu haben. Auch das Unterdrücken der in der Pubertät nötigen Besonderheiten in unserer Gesellschaft kann zu Zwangsgedanken führen. Nur um zwei wesentliche Gründe zu nennen. Dass unsere Medien sich sehr große Mühe geben uns zu beängstigen fällt selbst dem Dümmsten auf.

    Mache Dich auf die Reise zu Dir selbst. Das ist anstrengend. Es ist aber mehr als lohnend. Mit Dir selbst ist dann auch eine Behandlung möglich

  • Antwort von cinque 18.06.2012

    mit psychologen wäre ich vorsichtig, die solltest Du Dir vorher gut anschauen. Ich würde mir einen guten Coach suchen, der Mentalarbeit anbietet. das reicht vollkommend.

    Und hier noch ein paar Aussagen, um Dich von Deinem Gedanken ein wenig zu distanzieren, vielleicht kansnt Du damit etwas anfangen:

    Du hast Gedanken, aber Du bist nicht Deine Gedanken

    Du hast Emotion wie Angst, aber Du bist nicht Deine Angst

  • Antwort von coeleste 18.06.2012

    du solltest mehr relaxen:

    spaziergänge in der natur (regelmäßig) / entspannende beschäftigung (filme / lesen etc): nichts,was aufwühlt / meditation etc

  • Antwort von murksi1 18.06.2012

    Wiederhol fünf Minuten lang laut deinen Nick ...

  • Antwort von emukah 18.06.2012

    Richtig helfen kann dir nur ein Psychologe oder Psychiater. Es wird nur schwierig sein, auf die schnelle einen Termin zu kriegen.

    Der beste Weg ist, du läßt dir von deiner Krankenkasse eine Liste schicken, denn nicht jeder Ps. wird von der Krankenkasse bezahlt. Dann klemmst du dich ans Telefon. Wenn du einen Termin bekommen hast, holst du von deinem Hausarzt eine Überweisung. In einem ersten Gespräch wird der Ps. dich erst einmal kennenlernen und eine Therapie vorschlagen.

    Bis dahin, das kann ne Weile dauern, kannst du dir selber auch ein bißchen helfen. Überleg dir mal, welche Erlebnisse oder Erfahrungen stark positiv besetzt sind. Das können sehr lustige Erlebnisse sein, oder du hast etwas geleistet, auf das du sehr stolz bist, oder du hast dich über etwas sehr gefreut. Leg dir ein paar solcher Erlebnisse in deinem Kopf zurecht, und wenn diese blöden Gedanken kommen, dann denke ganz intensiv an deine positiven. Das wird dir helfen, deine Zwangsgedanken zu vertreiben.

    Ich wünsche dir viel Glück und viel Kraft, dann schaffst du das!

  • Antwort von MadameCassidy 18.06.2012

    Zwangsstörungen sind wirklich ein Fall für den Therapeuthen. Es muss geklärt werden, was der Auslöser für deine Infektionsangst ist und das Problem bei der Wurzel gepackt werden. Von alleine wird das wahrscheinlich nicht weggehen.

  • Antwort von machinista 18.06.2012

    Du hast mit deinen Gedanken völlig recht. 8 % des menschlichen Genoms ist DNA, die von Virusinfektionen stammt, die irgendwann im Laufe der Evolution stattgefunden haben und bei denen die Viren sich zum Teil schon vor Millionen von Jahren dauerhaft in den Genen eingenistet haben.

  • Antwort von Majority94 17.06.2012

    Ich hatte das auch einmal... es ist ein psychisches problem... bei mir war das so, dass ich immer nach der Aufmerksamkeit und Liebe meiner Mutter gesucht habe... Ich bin tatsaechlich auch immer krank geworden oder habe Unfaelle gehabt, wo ich irgendetwas immer eingegipst hatte. Ich stand schnell als Aussenseiter da mit Kommentaren wie " die sucht wieder Aufmerksamkeit", "Hypochponder" usw. Hat mir auch ziemlich weh getan.. aber sobald ich tatsaechlich krank war, ging's mir gut... ich konnte es nicht haben gesund zu sein. Man ist generell mit sich selbst nicht zufrieden und sucht nach Gruenden von sich abzulenken.. Durch die vielen Kommentare ist es jetzt auch abgeschwaecht und da ich mit meinem Onkel lebe, der einen nur zum Arzt bringt, wenn man fast tot ist, sind auch Arztbesuche abgeschwaecht... Versuche dich selbst zu akzeptieren so, wie du bist und arbeite dagegen an. Man braucht viel Unterstuetzung... und ein Gang zum Psychiater koennte auch nicht falsch sein !

  • Antwort von LuxMaryn 17.06.2012

    erstmal wäre wichtig zu wissen wie lange das schon der Fall ist. Falls du das erst seit heute oder seit wenigen Tagen hast würde ich mir erstmal keine Sorgen machen. Das wurde dann vermutlich durch irgend ein spezielles Ereignis wie eine Fernsehdoku oder ein Fall im sozialen Umfeld etc. ausgelöst und kann sich relativ schnell wieder geben. Wenn es aber anhaltend wird und dir wirklich Probleme bereiten sollte solltest du zum Arzt gehen. Vielleicht hilft es ja schon wenn du einfach mal mit deinem Hausarzt darüber redest. Du kannst ihn ja auch fragen ob er nicht einen Gesundheitscheck mit Blutprobe bei dir machen kann, vielleicht ist dir ja schon damit geholfen wenn der Arzt feststellen kann das du eigentlich völlig gesund bist. Ansonsten kannst du dich aber auch direkt vom Hausarzt zu einem Psychotherapeuten überweisen lassen. Ansonsten wünsch ich dir alles Gute, vielleicht bekommst du das ja auch selber in den Griff, es ist nichts außergewöhnliches was du hast und es gab genügend Leute vor dir die damit fertig geworden sind.

  • Antwort von rosaelefant1997 17.06.2012

    Geh zum Arzt oder am besten zu einem Psychologen

  • Antwort von Defram 17.06.2012

    Tatsache ist, dass du immer Angriffen ausgesetzt bist. Dafür ist dein Immunsystem da. Was sagt dein Therapeut?

  • Antwort von bigbossmax 17.06.2012

    geh zum psyhater aber flott

  • Antwort von Harald2000 17.06.2012

    Na, schnell zur Verhaltenstherapie (Psychotherapie) - was denn sonst !? Sonst bleiben nur noch die Pillen !

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