Frage von kikiangel15, 77

Starke Verlustangst um meine Eltern?

Guten Abend liebe Community,

Es ist mir schon ein wenig peinlich, das anzusprechen aber Ich weiß nicht mehr wie es weitergehen soll.

Also erstmal zu mir: Ich bin 15 Jahre alt und habe seit ca. 2einhalb Jahren eine Angststörung(Ich habe vor fast allem Angst).

Aber mein Problem das ich ansprechen möchte ist die Verlustangst die ich habe.. Ich habe seit sehr sehr langer Zeit immer Angst das meinen Eltern( vorallem meiner Mama!) Was passieren könnte und mache mir immer panische Sorgen wenn sie mal ein wenig länger als geplant weg sind.. Wenn Ich z.B in der Schule bin denke ich auch immer daran ob es meiner Mutter gut geht und ob ihr vielleicht was passiert ist ...

Heute ist mein Vater für ein paar Tage wegen seiner Arbeit weggefahren. Das ist schon ziemlich weit weg.. und jetzt ist meine Mutter alleine und muss alles selbst machen .. und jetzt hab ich Angst, weil ich mir so Sorgen mache ob meinem Vater dort was passiert ..oder ob meine Mutter was passiert...ich bin zwar zu Hause bei Ihr .. aber ich bin ja Abends am Schlafen und wenn Ihr was passiert..z.B ein Schlaganfalll oder ähnliches.... dann kriege ich nichts mit ... :(

Diese Angst macht mich einfach so fertig...vorallem weil ich ja sowieso schon vor allem anderen Angst habe.. Eigentlich könnte man sagen, dass mein ganzes Leben aus Angst besteht...

Was kann ich dagegen tun?... Ich hoffe mir kann jemand helfen. Danke im Vorraus, für alle Antworten!

Liebe Grüße Kiki

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von unterflur361, 37

Hallo Kiki,

ersteinmal finde ich es toll, dass Du Dich mit dem Thema auseinander setzt und Dich getraut hast hier darüber zu schreiben. Das erfordert sehr viel Mut!!! Es ist definitiv der richtig Weg.

Zu deinen Ängsten: Es ehrt Dich, dass Du Dir sorgen um Deine Eltern / Mitmenschen machst. Nun hast Du selber gesagt, dass Du eine Angststörung hast. Dies ist übrigens nichts schlimmes oder unnormales, lass Dir da nichts gegenteiliges einreden. Das ist therapierbar. 

Hast Du schon mal therapeutische Hilfe in Anspruch genommen? Wenn nicht solltest  Du das baldmöglichst machen. Auch wenn der Schritt nicht leicht ist, so ist es der Weg der Dir helfen kann. Das hilft Dir zwar gerade nicht bei der Situation, wo Dein Vater weg ist aber es hilft Dir langfristig. Das  kann ich Dir mit Sicherheit sagen.

LG Mike

Kommentar von kikiangel15 ,

Danke, das du es toll findest, das ich mich damit ausseinander setze:) Ich habe schonmal therapeutische Hilfe in Anspruch genommen, doch es hat mir nicht geholfen, leider..

Kommentar von unterflur361 ,

Ich habe gerade gesehen, dass Du in einer Klinik warst, Dir aber nicht geholfen wurde. Dafür gibt es viele Gründe. Vielleicht war die Klinik schlecht, vielleicht war es noch nicht die richtige Zeit. Eine mir sehr näherstehende Person hat auch eine Angststörung und diese mit Therapie in den Griff bekommen.

Sprech doch mal Deinen Hausarzt an, der kann Dir mehr dazu sagen und weiß was zu tun ist.

Antwort
von DieMoneypenny, 36

Bist Du wegen Deiner Ängste schon in Behandlung?
Ich kann Dich sehr gut verstehen, aber das scheint Formen anzunehmen, die Du alleine nicht mehr bewältigen kannst. Du musst unbedingt etwas dagegen tun, Dir also Hilfe suchen. Denn es wird auch einmal schwer, einen Partner zu finden, der keine Angst bekommt, wenn Du dann aus Sorge klammerst. Und spätestens, wenn Du mal Kinder hast, verlierst Du den Verstand! Sprich mit Deinen Eltern darüber und lasse Dich von Deinem Hausarzt beraten!

Kommentar von kikiangel15 ,

Ich war schonmal deshalb in Behandlung, und auch in einer Klinik doch wirklich geholfen hat es nicht. Und meine Mutter sagt das ich nicht in Behandlung muss, aber ich erzähle ihr auch nicht all meine Ängste...

Kommentar von DieMoneypenny ,

Gibt es andere volljährige Personen, denen Du Dich anvertrauen kannst? Zum Beispiel einen Vertrauenslehrer?

Kommentar von kikiangel15 ,

Nein .. da gibt es eigentlich keine Person..

Kommentar von DieMoneypenny ,

Warum meinst Du, Deiner Mutter nicht alles sagen zu können? Oder hast du es einfach noch nicht getan? Wenn du sogar schon mal in Behandlung warst, muss sie den Ernst der Lage doch erkennen?!? Du bist jung, solltest das Leben in vollen Zügen genießen und auch später Beziehungen eingehen können. Noch bist Du in einem Alter, in dem sich alles ändern kann. Deshalb sollte jetzt etwas getan werden.

Kommentar von unterflur361 ,

Dann sprich deinen Hausarzt an. Du brauchst Dich nicht zu schämen. Du würdest Dich wundern wie viele Menschen das Problem haben. Und Du kannst was dagegen tun. Und das tust Du für Dich. Du bist nicht allein damit. 

Kommentar von kikiangel15 ,

Ich habe schon meinen Hausarzt angesprochen .. der hat mich ja dann in die Klinik geschickt und davor in Behandlung.. das Problem ist jetzt eher meine Mutter die mir sagt das ich mich einfach zusammenreißen soll mit all den Ängsten...

Kommentar von DieMoneypenny ,

Dann gehe bitte noch mal zum Hausarzt. Du bist alt genug, dass Du alleine hingehen kannst. Er wird Deiner Mutter erklären, dass "zusammenreißen" bei einer Angststörung nicht die Lösung ist!

Antwort
von BIoodMoon, 36

Mir hilft es, immer zu sagen, dass ich sie liebe und viel Zeit mit Ihnen zu verbringen, sodass die Angst vor dem Tod abnimmt, da man schon so viel gemacht hat

Antwort
von xNerdGirlx, 37

Du bist 15, da fangen diese Ängste an, bzw man ist mittendrin. Dieses "Ich habe Angst, dass jemand stirbt" hat jede 2. Person mal, da muss man durch. Wirklich dagegen ankämpfen kannst du nicht, aber das wird auch wieder vergehen. :) 

Antwort
von Chiron78, 25

Helfen kann dir dabei wirklich wenn du dich A) mit dem Tod auseinandersetzt und B) deinen Eltern es mal ansprichst.

Das man Angst um seine Eltern hat, kennt bestimmt jeder, aus jeder Generation.

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