Starke Suizidgedanken und kein Lebensmut mehr, was tun?

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11 Antworten

Wenn du an Gott glaubst gehe in die Kirche und spreche dort mit einem Pastor. Der hört dir zu und behält euer Gespräch für sich! 

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Wenn ich mir eine Frage erlauben darf: Gibt es Dinge im Leben, die Dir wichtig sind, die Dir angenehm sind, wo Du glücklich bist wenn Du es tust, darüber nachdenkst, dich daran erinnerst, Du es fühlst?

Und: Vielleicht ein ganz vorsichtig formuliertes "Therapeutikum", da Dir der soziale Kontakt sehr schwer fällt - gehe wenn Du Zeit hast einmal in ein Tierheim und Du wirst erleben wie glücklich es ist, wenn ein Tier, das viel schlimmes erlebt hat, Dich dankbar anschaut.

Aber das hier Geschriebene ist natürlich immer unter Vorbehalt zu sehen, da natürlich niemand von "Außen" das Wissen darüber besitzt, was Deine momentane Befindlichkeit verursacht.

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Gibt es in deinem Leben etwas, wovon du nie genug bekommen kannst? Etwas dass dir Erfüllung gibt? Aus deinem Text lese ich dass in dir eine Leere herrscht, welche dich schwächt. Du musst etwas finden was dich erfüllt.

Vielleicht würde dir ein Hund helfen. Kauf dir einen wenn du noch keinen hast, wenn du dich der Verantwortung stellen kannst. Ich sage dir, Hunde strahlen eine Lebensenergi aus, sie machen stark, spüren wenn es dir schlecht geht, kommen dann und trösten dich. Du kannst mit ihm auch über alles reden, was meinst du wie dankbar ein Hund ist wenn du mit ihm kommunizierst. Wie viel Kraft er dir dann gibt. Ich finde Hunde geben 100x mehr Kraft als Jesus oder irgendwelche Götter. Der grosse Unterschied zu Göttern ist, du kannst einen Hund richtig in die Arme schliessen. Dabei gibt er dir so viel Energi und Kraft auf einmal, wie Jesus in zwei Leben.

Einen letzten Rat. Wenn du irgendwann wirklich vorhast einen Hund zu kaufen, dann nimm im Geschäft den Welpen, deiner Lieblingsrasse, der als erstes zu dir kommt. Und wenn du einen Namen für ihn wählst, dann mach eine Liste und sage verschiedene Namen auf, der Name bei dem der Hund reagiert ist der Name den er haben möchte.

Ich hoffe ich konnte dir damit helfen. Denk immer daran, jeder Mensch hat einen Nutzen, man muss ihn nur finden.

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Kommentar von Weiniii
09.05.2016, 00:10

Danke für deine Antwort:)
Von meinem Lehrer kann ich nicht genug kriegen. Seit 4 Jahren kann ich ihn nicht vergessen. Ich weiß nicheinmal ob ich ihn mir als festen Freund oder Papa oder nur Kumpel wünsche. Ich vermisse ihn so sehr und er ist mir unglaublich wichtig. Er macht mich irgendwie glücklich. Aber er will nichts mehr mit mir zu tun haben glaub ich, weil ich ihm damals erzählt hab, dass ich ihn liebe und bin ihm auch etwas auf die Nerven gegangen.

Und sonst kann ich von essen nicht genug bekommen. Vor allem von Pasta. Aber sonst ist da nichts.

Der Hund ist eine gute idee. Aber ich Kauf mir nicht gleich einen. Ich bin hier auch gerade in Nordirland und darf in ein paar Monaten endlich wieder nach Hause fahren.
Aber hier gibt es einen Nachbarshund mit dem kann ich bestimmt mal gehen. Er ist ein bordercollie und ist sehr sehr schlau.

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Hallo Weiniii,

da Selbstmordgedanken ein Ausdruck einer Depression sein können, wäre ärztliche Hilfe auf jeden Fall angebracht. Man kann sich noch so abmühen, mit einer schweren Depression kann man allein nicht fertig werden. Sie muss wie jede andere Krankheit auch, behandelt werden!

Leider ergeht es heute vielen Menschen so wie Dir. Sie verzweifeln an ihren Problemen, mit denen sie sich alleingelassen fühlen und sehen keinen Ausweg mehr. Interessanterweise kannten auch Menschen in früherer Zeit solche Gefühle. In der Bibel kann man z.B. von einem Mann namens Hiob lesen, der, nachdem er seine Familie, seinen gesamten Besitz und seine Gesundheit verloren hatte, völlig verzweifelt war und resignierend sagte: `Meine Seele wählt sich Erstickung, den Tod lieber als meine Gebeine (Hiob 7:15) Einige Menschen, die an Depressionen leiden, empfinden heute ganz genauso wie dieser Mann zu alter Zeit. Doch wodurch entsteht ein solcher Schmerz?

Er kann z.B. durch ein einschneidendes Erlebnis ausgelöst werden. vielleicht durch einen heftigen Streit mit den Eltern, dem Freund oder der Freundin. Da man niemanden zum Reden hat, scheint man an seinen Gefühlen förmlich zu ersticken. Andere Faktoren mögen Druck in der Schule, Kummer in der Familie (z.B. nach der Scheidung der Eltern), finanzielle Schwierigkeiten, körperliche oder seelische Misshandlung sowie sexueller Missbrauch sein. Vielleicht trifft auch eines dieser Probleme auf Dich zu.

Was auch immer der Grund für Deine Selbstmordgedanken ist, eines ist sicher: Es gibt jemanden der Deine innersten Empfindungen auf jeden Fall versteht und dem Du nicht gleichgültig bist. Ja, es ist Gott, an den Du möglicherweise nicht mehr so richtig fest glauben kannst. Doch in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, hat er Gedanken aufschreiben lassen, die eindeutig sein Interesse an uns, und besonders an den Niedergedrückten, zum Ausdruck bringen.

Ein Schreiber der Bibel, der von innerer Verzweiflung geplagt wurde, schrieb einmal: "Als meiner beunruhigenden Gedanken in meinem Innern viele wurden, begannen deine eigenen Tröstungen meine Seele zu liebkosen" (Psalm 94:19). Zeigt das nicht, dass Gott sich gern derer annimmt, die im Leben keinen Ausweg mehr sehen?

Der Apostel Paulus, der in seinem Leben eine große Zahl verschiedenster Drangsale und Härten durchstehen musste, konnte aus eigener Erfahrung sagen: "Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater inniger Erbarmungen und der Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Drangsal, damit wir die, die in allerlei Drangsal sind, zu trösten vermögen durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden." (2. Korinther 1:3,4).

An diesen Gott kannst Du Dich jederzeit, wenden, der er sich selbst als der "Hörer des Gebets" bezeichnet (Psalm 65:2). Er hat versprochen, "Kraft, die über das Normale hinausgeht" zu geben, damit man den Schmerz verarbeiten kann (2. Korinther 4:7). Ich habe in meinem auch schon viel Schlimmes durchmachen müssen und kann dies nur bestätigen! Eine Freundschaft zu Gott aufzubauen ist das Sinnvollste, was man aus seinem Leben machen kann. Durch ihn steht einem eine Kraftquelle zur Verfügung, die ohnegleichen ist und von ihm wird man niemals im Stich gelassen.

Du kannst auch noch etwas tun, damit Du den Selbstmord nicht weiterhin als einzigen Ausweg betrachtest.

Jeder Mensch verfügt sowohl über innere als auch äußere Kraftquellen, um Konflikten und Belastungen begegnen zu können. Eine solche Kraftquelle können möglicherweise Freunde und Angehörige sein. Ein gutes und trostreiches Wort von einer verständnisvollen Person kann schon eine Menge Gutes bewirken. Du solltest daher auf keinen Fall versuchen, allein mit Deinen Problemen fertig zu werden. Versuche doch einmal, bei einer Person Deines Vertrauens Dein Herz auszuschütten (auch wenn Dir das sehr schwerfällt). Das kann Deine Gefühle beruhigen und Du siehst die Sache vielleicht aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Vielleicht kommt es Dir so vor, als würde Dein Schmerz niemals aufhören. Bedenke jedoch, dass andere dasselbe durchgemacht haben wie Du und sie haben die Erfahrung gemacht, dass sich die Situation ändern kann und wird. Versuche also, wieder neuen Mut zu schöpfen und lass Dir von anderen dabei helfen!

Denke bitte auch daran, dass Du noch jung bist und sich noch sehr viel in Deinem Leben ändern kann. Es ist ganz wichtig, nicht bei Dir selbst die Schuld zu suchen und es zu lernen, ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein zu entwickeln. Auch wenn frühere negative Erlebnisse bei Dir emotionelle Narben hinterlassen haben, solltest Du daran denken, dass dies nichts an Deinem Wert als Mensch ändert. Daher solltest Du Dich um eine ausgeglichene Ansicht über Deinen wahren Wert als Person bemühen. Vergiss eines nie: Du bist ein wertvoller Mensch, und es ist schön dass es Dich gibt! Wahrscheinlich haben andere es versäumt, Dir das immer wieder zu sagen. Doch das ist nicht Deine Schuld. Wenn Du Dich selbst als einen liebenswerten Menschen siehst - was Du möglicherweise erst lernen musst - dann siehst Du Dein Leben mit der Zeit auch wieder als lebenswert an. Falls Du weitere Hilfe brauchst, kannst Du Dich gern an mich wenden!

LG Philipp

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Sei dir bewusst, dass Gott einen Plan für dein Leben hat. Einen Plan, den nur du erfüllen kannst. Er hat gewollt, dass du auf der Erde bist, er hat dich so gewollt wie du bist und liebt dich so wie du bist. Vertraue auf ihn und versuche mit ihm und mit deinen Freunden/Eltern über deine Gedanken zu reden.

Ganz wichtig ist aber, dass du selbst den Willen hast, dass es dir besser geht. Denke doch daran, wie dein Leben wäre, wenn du nicht die Gedanken hättest. Überlege, was du alles noch erleben willst! 

DU bist gewollt und geliebt. Vergiss das nicht. Bitte!! 

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Deine Gedanken überdecken mit ihrer Negativität Deine ganze Freude.
Ich komme auch immer wieder in solche depressiven Stimmungen. Was mir hilft, ist, dass ich mir meine Gedanken bewusst mache und sie mit dem jetzigen Moment vergleiche. Und bisher konnte ich IMMER feststellen, dass nicht meine Lebenssituation als solche das Problem ist, aber dass meine Gedanken alles ins Unendliche aufbauschen und dramatisieren.

Es hilft mir persönlich sehr, wenn ich mir Zeit für mich nehme und nur auf mich achte bzw. mein inneres Erleben bewusst mache. Wenn ich das lange genug praktiziere, lösen sich diese negativen Gefühle auf und ich finde wieder Ruhe.
Und mit der Zeit kommt meine gesamte unterdrückte Lebensfreude wieder.
Es ist erstaunlich, welche Einfluss unsere Gedanken auf uns haben!
Natürlich passiert es immer wieder mal, dass es mir nicht do gut geht. Dann wiederhole ich meine Übung und schwupps - alles wieder in Ordnung.

Ich wünsche Dir viel Erfolg! :-)

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Kommentar von akasa
15.05.2016, 19:59

Das klingt  interessant, wie genau gehst du denn diesen "Übungen" nach? L.g.

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Kommentar von NosUnumSumus
15.05.2016, 20:43

Es ist wie eine Art Meditation. Manchmal lasse ich auch entspannende Musik im Hintergrund laufen und spüre in meinen Körper, sodass meine Aufmerksamkeit nicht länger die Gedanken in meinem Kopf belebt. Wenn ich dann nach und nach zur Ruhe gekommen bin, sehe ich mir schrittweise nochmals die Gedanken an, die zuvor ein ungutes Gefühl in mir ausgelöst haben.
Bsp.: "Alles ist sinnlos, die Menschen sind schlecht..."
Und dann überprüfe ich diese Gedanken.
"Stimmt das? Ist wirklich alles sinnlos, nur weil ich im Moment nicht genau weiß, was mein Weg ist?
Kann man pauschal überhaupt sagen, dass alle Menschen schlecht sind?
Was ist denn die Wirklichkeit?
Ich sitze jetzt hier in meinem Zimmer in aller Ruhe und es passiert mir nichts. Ich habe keine Sorgen, denn jetzt und hier in diesem Moment es geht mir gut..."

Wenn ich das eine Weile gemacht habe, sind alle Ängste und anderen negativen Gefühle verschwunden.
Ich mache das so lange, bis ich wirklich das Gefühl habe, jetzt ist alles wieder positiv ausgerichtet und ich bin mit mir selbst im Reinen.

Inzwischen ist es sogar so, dass ich fast sofort einen negativen Gedanken feststellen kann, wenn es beispielsweise in meinem Bauch zwickt...

Viel Erfolg! :-)

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--- lerne, daß es nicht immer um dich geht

--- lerne, dich in eine gruppe einzuordnen

--- lerne, daß selbstmord feigheit vor sich selber ist

--- lerne, deinen egoismus so zu zügeln, daß auch noch andere menschen mit ihren gefühlen an dich herankommen können

--- lerne, zu ertragen, wenn du dich ungerecht behandelt fühlst (es könnte doch sein, daß du dich irrst)

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Gehe einfach mal zu einem Psychiater. Die wissen, wovon sie reden. Und deinen Eltern musst du ja z.B. nichts erzählen. Und wenn du dich da unwohl fühlst kannst du ja immer noch weg gehen. Aber bitte versuch es

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Lust zu reden? :) Ich werde dich nicht mit irgendwelchen tollen Worten versuchen davon abzuhalten. Ich würde dir nur gerne versuchen eine Andere Welt zu zeigen. 

Ich habe sowas noch nie durchgemacht, deshalb habe ich nicht so richtig eine AHnung wie sich sowas anfühlt. Aber muss ich nicht um dir etwas neues zu zeigen. 

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Kommentar von Weiniii
08.05.2016, 16:57

Was willst du mir denn zeigen?

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Versuche einfach mal weniger egozentrisch zu sein, abstraheiere daher mal ein wenig von dir weg und wende dich dem Leben hin, das genau vor dir liegt. Mit dem setz dich auseinander.

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Wie alt bist du? 

Eventuell sind es bei dir Deppressionen, die durch die Veränderung des Körpers während der Pubertät hervor gerufen werden. Das würde nach einiger Zeit wieder vergehen. 

Ansonsten geh zum Psychiater und lass dir Anti Depressiva verschreiben. (Mir hilft Venaflaxin am besten)

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Kommentar von Weiniii
08.05.2016, 16:55

Ich bin 20.

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