Frage von Blueeye77,

Starke Schmerzen bei Blutabnahme

Hatte bisher nie Probleme beim Blutabnehmen.Gucke sonst auch zu.Nun mache ich eine Eigenbluttherapie und habe starke Schmerzen.Allerdings nur beim herausziehen der Nadel.Es ist ein Gefühl, als wenn die Nadel stumpf ist, sodass die Vene daran kleben bleibt und diese mit rausgezogen wird.Es ist sehr unangenehm und mir tut der Unterarm den ganzen Tag weh wenn ich ihn grade machen will.Könnte es sein das bei der therapie eine größere Nadel benutzt wird und ich zu kleine Venen hab?

Antwort von Tigerkater,

Die von Dir geschilderten Schmerzen sprechen für das Vorhandensein eines kleinen Grates an der Spitze der benutzten Kanüle. Das kommt immer wieder einmal vor.Man kann dem begegnen, in dem man VOR der Injektion mit einem sterilen Tupfer die Spitze der Kanüle abfährt und auf einen solchen Grat testet.

Antwort von casa57,

Bin ja kein Profi aber bin mir ziemlich sicher das es daran liegt das der jenige der dich da betreut den dreh nicht raus hat. Habe immer wieder festgestellt das es mal so oder so sein kann. Nicht jeder der darf kann es auch richtig. Du mußt Vorort den Mund auf machen.

Antwort von Fritz64,

Schmerzen beim Herausziehen der Nadel kommen daher, dass derjenige oder diejenige zu fest auf die Nadel drückt. Dadurch streif die Nadelspitze an der Rückwand der Vene und verletzt diese. macht man das viel zu grob, dann schlitzt man die Venenrückseite auf und du hast am nächsten Morgen einen blauen Arm. Oft wird die Nadel einfach zu steil herausgezogen. Hat es beim Stechen eigentlich gebrannt, wenn ja, dann ist nicht alles Desinfektionsmittel verdunstet und du wurdest zu früh gestochen. Und eigentlich müsste die Person, die sticht eine Gesichtsmaske mindestens über den Mund tragen oder ab dem Zeitpunkt, da desinfisziert wird nicht mehr sprechen. Ansonsten verteilt man oft unbemerkt Spucke in kleinen tröpfchen und injiziert die Keime gleich mit. Manche Schwestern sagen auch:"So nun muss ich einen Moment ruhig sein, bis der Alkohol verdunstet ist." Aber besser: frag doch noch einmal den Arzt, da diese einfach viel mehr verstehen, als ich.

Antwort von Blueeye77,

Ja ist klar....aber der denkt ja bald schon das ich ein hypchonda bin. Mag halt nicht gerne nörgeln

Kommentar von Fritz64,

Du musst auch nicht nörgeln. Der Vorteil bei Erwachsenen gegenüber Babys und Tieren ist der, das man mit ihnen sprechen kann. Und es ist sehr oft hilfreich wenn man erfährt, dass etwas nicht so ist, wie es normalerweise ist. Das ist auch eine Einstellung der Mediziner. Nur sind diese durch ihre übermässigen Presenzzeiten oft nicht so ansprechbar, wie andere Leute.

Antwort von etmundi,

Du hast Schmerzen. Direkt beim Arzt. Klingelt da was bei dir.

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