sind die ergebnisse eines apgar-tests, der angeblich bei neugeborenen durchgeführt wird, zuverlässig? was machen die ärzte bei diesem test?
Die Apgar-Zahl ist ein Maß dafür, ob es dem Baby unmittelbar nach der Geburt gut geht.
Eine Minute nach der Geburt und dann nochmals fünf und zehn Minuten später beurteilen die Geburtshelfer die Hautfarbe des Kindes, messen seinen Puls und kontrollieren, ob es regelmäßig atmet. Außerdem prüfen sie noch, wie stark das Baby sich bewegt und ob es mit bestimmten angeborenen Abwehrreflexen reagiert. Jedes dieser fünf Merkmale bewerten sie mit Punkten, die zusammengenommen die Apgar-Zahl ergeben.
Ein rosiges Neugeborenes, das kräftig schreit, strampelt und einen Puls von über 120 Schlägen pro Minute hat, erreicht einen Apgar-Wert von zehn. Dagegen weisen eine bläuliche Hautfarbe und ein langsamer Puls des Babys darauf hin, dass es möglicherweise zu wenig Sauerstoff bekommt: Bei einem Apgar-Wert unter sieben müssen Arzt und Hebamme handeln.
Das nach der amerikanischen Narkoseärztin Virginia Apgar benannte Schema zur Erstuntersuchung von Neugeborenen wird weltweit angewandt und ist auch bei Hausgeburten Standard.
Der Apgar-Test alleine ist allerdings nicht sicher genug: In Kliniken untersucht man heute direkt nach der Geburt zusätzlich das Nabelschnurblut. So lässt sich genauer feststellen, ob ein Baby genug Sauerstoff bekommen hat.

Manchmal wird er sogar zweimal gemacht.
unmittelbar nach der geburt und dann ne halbe stunde später.
Aber der sagt ja allein nicht soviel aus.
Sehr gute Antwort -DH!
Ja, DH und er ist keine Garantie ob wirklich alles 100%ig ist.