Frage von Annika942, 67

Spritzen/Blutabnahmen, wem geht es auch so, was habt ihr/kann man tun?

Hallo! Zwecks Abklärung einer Entzündung steht mir eine Blutabnahme bevor. Bei Blutabnahmen und ähnlichen bekomme ich aber immer tierisch Angst, hyperventiliere, zittere und heule spätestens, wenn ich aus der Arztpraxis raus bin. Außerdem dem fühle ich mich dann immer irgendwie peinlich berührt und komme so gar nicht damit klar, das da jetzt eben eine kleine Wunde ist. Wenn ich daran denke kriege ich schon das große Heulen!

Was mich besonders daran stört ist aber vor allem, dass die Sache nicht etwa mit Nadel rausziehen vorbei ist, sondern die Stelle noch mindestens 4 Stunden brennt/juckt(egal wie oft man sie wäscht). Besonders wenn man den Arm anbeugt (bei mir wird immer die rechte Armbeuge genommen, weil ich da eine dicke "Schokovene" habe, vor der ich mich ekle).

Ehrlich gesagt möchte ich mich nie wieder von irgendjemandem stechen lassen. :(

Wie krieg ich das "in den Griff"? ? ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Kokusnuss24937, 22

Hallo Annika942, du hast scheinbar eine Trypanophobie (hoffe, ich habe das richtig geschrieben). Dagegen hilft eigentlich nur eine Therapie.

Kommentar von Annika942 ,

is richtig geschrieben ;)

wird laut Wikipedia mit "modifizierter Verhaltenstherapie" behandelt, da kann man einiges reininterpretieren. bedeutet ja lediglich, dass du lernen sollst deine alten Verhaltensweisen und Denkmuster, die mit deinem Problem zu tun haben, durch neue zu ersetzen. Was genau erwartet einen da?

gruß annika

Kommentar von Kokusnuss24937 ,

Ui, mit dieser Frage bin ich leider überfordert, tut mir leid :/ Am besten informierst du dich über Therapiepraxen in deiner Umgebung und machst dann einfach mal bei einem Therapeuten, der dir sympatisch vorkommt, einen Termin für ein persönliches Gespräch, um euch erstmal kennenzulernen und er/sie kann dir damm bestimmt auch ganz genau erklären, worin die Therapie besteht ;)

Antwort
von Shenyo, 43

Als ich noch ziemlich jung war und mir Blut abgenommen wurde hat es sich so angefühlt als wäre mein Arm stark angeschwellt. Das ist bei mir mit der Zeit aber auch verschwunden, vielleicht wird das bei dir auch mit der Zeit besser? 
Um das Stechen kommst du wohl leider nicht drum herum. Einige Ärzte versuchen einen während dem Stechen abzulenken, zum Beispiel mit irgendwelchen Fragen die du beantworten musst. 
Es ist auch bewiesen, dass die Psyche viel mit den körperlichen Schmerzen zu tun hat. Heißt wenn man sich vor etwas fürchtet und weiß, dass es einem bevorsteht, dann wird es auch schmerzhafter als wenn man es nicht weiß. Was mir da noch einfällt ist, dass du versuchst es irgendwie positiver zu sehen. Dir vor dem Besuch zu sagen, dass es nicht so schlimm wird. 
Sonst würde mir da nichts einfallen. Tut mir Leid falls es nicht hilft und viel Glück. :)

Kommentar von Annika942 ,

Danke für die schnelle antwort, was mich stört ist nicht der schmerz vom zustechen, die Entzündung macht mir auch schmerzen, sondern das es mich so ekelt und dann einfach nicht mehr aufhöhrt zu brennen:(

Antwort
von SookieJes, 31

Ich habe so Anfang des Jahres eine Spritze bekommen und habe wie du es tust reagiert allerdings bin ich noch umgekippt und immer wenn ich dann eine Spritze bekommen habe war ich kurz vor dem Zusammenbruch. .. langsam geht es es aber wieder mit den Spritzen  ... ich stelle mich schon ungefähr 2 Tage vorher darauf ein  . Und esse Zuckerhaltiges vorher und wenn du dann die Spritze bekommst unterhalte dich mit der Person die sie dir verabreicht über alles was dir einfällt um dich abzulenken. .. am besten du weisst  die Person vorher darüber ein und dann tuhen sie auch alles dafür das es dir besser geht; )

Kommentar von Annika942 ,

Wie genau hast du es hingekriegt, dass es "langsam wieder geht"?

Nur über den Blutzuckerspiegel? Problem is ich soll nüchtern kommen. Ich hab schon mit Freunden, Eltern über das Thema geredet, mir Videos vom blutabnehmen angeguggt und versucht mir dabei zu sagen, dass das doch gar nicht so tragisch ist, meine diversen unfälle doch viel schlimmer waren... Aber wenn man angefahren wird oder stürzt kann man das geschehen wenigstens noch ein bisschen beeinflussen...

Kommentar von Shenyo ,

Das weiß ich leider nicht, es wurde mit der Zeit einfach von selbst besser. Manche haben ja auch ihr Leben lang Angst vor Spritzen

Antwort
von Gothictraum, 24

frag mal einen Arzt, was du dagegen tun kannst

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