Frage von bluemchenfrau, 178

Spinne ich total - Symptome ohne Befund (Atemnot, Beklemmungsgefühle)?

Hallo! Ich melde mich hier, weil ich keine Ahnung mehr habe, was ich tun soll. Alles fing vor ca. 2 Monaten an, als ich wie aus dem Nichts schwer Luft bekam und mich richtig beklemmt fühlte. Ich dachte mir da noch nicht allzu viel dabei, könnte ja eine Verkühlung sein, allerdings wurde es nicht besser und ich bekam Angst - dann fuhr ich in die Notaufnahme nach einigen Tagen. Dort wurde alles durchgecheckt Blutwerte, Urin, Röntgen Thorax... Alles unauffällig außer meine Schilddrüse. Da hab ich eine latente Unterfunktion und nehme seither Euthyrox 25mg. danach folgten noch einige Krankenhausbesuche, alle o.B. Alles sei top - ich solle mir mal keine Sorgen machen. Die beklemmtheit und die Atemnot (angeblich nur subjektiv -also nur für mich da)! Kurze Zeit war es eigentlich weg - dann doch wieder da. In Zwischenzeit wurde auch eine Lungen-Szintigraphie gemacht - da ist alles ok. Asthma hab ich auch nicht und bis auf eine hausstaubmilbenallergie ist alles o.B. Ich drehe langsam durch. Mein Befinden zur Zeit: Atemprobleme, Beklemmungsgefühl, stechen in Brust und rückenbereich, Angstzustände, globusgefühl im Hals - als würde was drinnen stecken bzw so verschleimt sein, das Gefühl dauernd tief durchzuatmen und irgendwie geht's nicht! Jetzt wurde mir gesagt, dass ich entweder ein psychisches Problem oder ein orthopädisches Problem habe (verkrümmte Wirbelsäule und Verspannungen) - allerdings wurde mir gesagt es kommt ganz sicher NICHT von meiner SD-UF... Kennt jemand von euch das?! HILFE!!! :-(

Ich bin 19/weiblich. Ernähre mich gesund und bin sportlich. 

Psychisch fühle ich mich stabil. Mein Leben ist nahezu perfekt. Mir geht es eigentlich sooo gut aber das schränkt mich total ein! :-/

Antwort
von ArduinoMega, 116

Dieses Gefühl, nicht tief einatmen u können, haben viele. Es ist psychisch bedingt(außer in seltenen Fällen, dann aber mit Begleitsymptomen) und liegt bei dir meiner Meinung nach daran, dass du dir nach den ganzen Untersuchungen sicher bist, dass etwas nicht in Ordnung sein muss.

Du steigerst dich in die Panikattacke hinein, weil du denkst, jetzt ist wirklich etwas, ich hab es doch gewusst! Versuche zu überlegen, wie viele Ärzte dir schon bescheinigt haben, dass du gesund bist. Es kann eigentlich nichts ernstes sein...


Kommentar von bluemchenfrau ,

Aber das "nicht durchatmen" können ist vor der Angst da - nicht umgekehrt. Ich versuche mir wirklich einzureden, dass alles ok ist und ich weiß auch dass es nichts tragisches sein kann - aber es ist dennoch sehr belastend.

Kommentar von ArduinoMega ,

Ja, das nicht einatmen können kommt von einer Angst im Unterbewusstsein, die du hast, aber nicht bemerkst

Antwort
von dieserda, 100

Ehrlich gesagt habe ich sowas in der Richtung auch öfter mal. Ein Drücken auf dem Brustkorb, Luftnot, auch tiefes Einatmen durch den Mund bringt nichts.. Täglich noch etwa 2 Stunden einen unglaublich anstrengenden Druck auf dem Ohr (wie im Flugzeug, man hat das Gefühl, man hört sich selbst 'doppelt' und laut), ob das zusammen hängt, weiß ich nicht.
Beklemmungsgefühl ebenfalls manchmal. Aber keine Ahnung, was man da machen kann, sorry :-)

Kommentar von bluemchenfrau ,

Oh. Na dann wünsche ich dir auch gute Besserung und dass du dich bald wieder besser fühlst. LG 

Kommentar von dieserda ,

Danke, wünsche ich dir auch. Hast du das Gefühl durchgehend oder nur manchmal?

Kommentar von bluemchenfrau ,

Es ist eigentlich nahezu durchgehend da, manchmal mehr und manchmal weniger. Bei Ablenkung manchmal besser... Werde meine Rückenschmerzen dann mal beim Orthopäden abklären lassen, vielleicht liegt da tatsächlich eine Verspannung vor. 

Kommentar von dieserda ,

Hm, ok. Denn bei mir ist es ncht durchgehend, Rückenschmerzen sind ebenfalls vorhanden (männlich, Anfang 20, Sportler).. Viel Erfolg, wird wieder :-)

Antwort
von Seanna, 103

Könnte durchaus eine Angststörung sein von der Symptomatik her...

Kommentar von bluemchenfrau ,

Ich fühle mich psychisch aber total stabil - habe auch keine schlimmen Erfahrungen o.Ä. gehabt... Mein Leben ist eigentlich nahezu perfekt. 

Kommentar von Seanna ,

Viel Stress? Umbruchphase oder Unsicherheit zwischen Abitur und Studium, Umzug, Beziehung....?

Antwort
von ischdem, 75

vegetative Dystonie vielleicht.... ist sehr ernst zu nehmen und ist eine neurol. Krankheit......

alles Gute

Kommentar von bluemchenfrau ,

Danke, aber ich schätze mal, sowas hätten die in der Notaufnahme erkannt? 

Kommentar von bluemchenfrau ,

Danke für dein Kommentar, hab's grad gegoogelt und die Symptome treffen gar nicht auf mich zu... Aber es war wirklich ein guter Anhaltspunkt. :-) LG 

Kommentar von ischdem ,

allles Liebe und Gute dir....Notaufnahme ist nur "not" sorry....ich sage und habe mit mir und anderen die Erfahrung, dass die vegedative Dystonien - die eine schwere Erkrankung sind - oft nicht erkannt werden.....zumal in den NOTAUFAUFNAMEN  JUNGE UNERFAHRENE Ärzte Ihren Dienst - gut machen sollen sollen ..

schau in dich + und deine seele .....nicht lachen .....wenn die Schulmedicin keine Ursache findet..

by bye take care

Kommentar von ischdem ,

nochmal ...ich sage auch "ich bin stabil psychisch......." aber da war doch etwas bei mir!

take care again...

Antwort
von bluemchenfrau, 90

Zu meiner Person - 19/ weiblich, Nichtraucherin - ernähre mich gesund und treibe eigentlich regelmäßig Sport... 

Kommentar von vierfarbeimer ,

Es könnte sein, dass sich bei dir eine Depression eingestellt hat. Auch wenn du dich subjektiv gesund fühlst, kann eine Depression vorliegen, weil diese sich als "gehemmte" oder "verdeckte" (larvierte, maskierte) Depression manifestiert. Die Depression tritt hier psychisch nicht mehr in Erscheinung, sondern ist nur noch an den typischen Beschwerden zu erkennen: Würgegefühl in Hals, Enge in der Brust, Atembeschwerden, Appetitlosigkeit, Beklemmungsgefühle in der Herzgegend, Schweißausbrüche, Zittern,Schlafstörungen, Gefühl der Abgeschlagenheit, rasche Erschöpfung, kühle oder blasse Haut.

Eine Atemstörung kann auch Ausdruck einer Angststörung sein.

Den Wechsel zwischen Weite und Enge, zwischen Ausweitung und Verengung erlebst du am eigenen Körper ununterbrochen durch die Atmung. Weite und Enge oder Angst in der Brust wird zur Körpersprache. Atemvolumen und Atmungshäufigkeit sind das
Barometer der seelischen Wetterlage. Freudvolle Begeisterung und Erwartungen weiten die Brust. Bittere Enttäuschungen und Erwartungsangst, Angst etwas Geliebtes zu verlieren, und Sorgen beengen wie ein Albtraum.

Die Angst vor der Veränderung, vor dem Verlust der menschlichen Beziehungen oder an Besitz ist bei vielen psychosomatischen Erkrankungen mitbeteiligt.

Kommentar von ischdem ,

ja so ist es ...klasse Antwort

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