Frage von DumSao, 115

Spiegelreflex-Camera für Hobbyfotografie?

Moin Leutz! Ich suche für mich eine Spiegelreflex Kamera. Habe mich natürlich schon etwas informiert und umgeschaut. Infolge dessen sind mir die Nikon D3300 und eine Sony Alpha positiv aufgefallen. Die Nikon, da sie trotz ihrem geringen Gewicht doch sehr robust, und unanfällig gegenüber Hitze, Feuchtigkeit, Sand und Kälte ist. (laut einem Bericht eines Afrika-Reisenden) Die Sony, da sie in vielen verschiedenen Tests ein hervorragendes Bild liefert. Wichtig ist für mich, dass sie nicht viel mehr als 500€ (eher weniger) kosten sollte ( Einsteiger-Modelle eben) und ein möglichst gutes Bild liefert. Darüber hinaus sollte eine gewisse Robustheit vorhanden sein.

Habt ihr da vielleicht ein paar Tips und Erfahrungen, auch im Bezug auf Objektive für mich?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von LEONEDGE, 47

Lass den Bildunterschied jetzt erstmal weg, sowas erkenntst du wohl letztendlich nur wenn du das Bild auf Fußballfeldgröße ausdruckst (jetzt mal übertrieben gesagt).

Du solltest viel mehr etwas weiter denken. Willst du Später auch mal damit Filmen? Oder dir noch weitere Objektive zulegen?

Mit dem Kit Objektiv kann man eigentlich alles machen, aber spezialisiert ist es auf nichts. Also wird es, wenn du die Kamera wirklich Intensiv benutzt zwangsläufig darauf hinauslaufen, dass du dir eine andere Linse holst. Ich habe mir z.B. noch ein 50mm 1.8 für meine Nikon D3100 geholt. Kotet bei Nikon locker mal 80-90 Euro mehr als die Version von Canon. Dafür ist das Obektiv von Canon komplett auf Plastic, wobei die Version von Nikon qualitativ besser ist, was aber überhaupt nichts mit der Bildqualität zu tun hat.

Wie du siehst spielen dabei schon die persönlichen Präferenzen eine rolle. Und ich sage es immer wieder gerne, eine DSLR ist nur das Werkzeug, wie letztendlich das Bild aussieht liegt am Fotografen. :)

Viele Grüße

Kommentar von 969669 ,

Gute Antwort, aber auf den Kit-Objektivpreis sollte man als ambitionierter Fotograf nicht achten, denn ein "richtiges" Objektiv kostet in der Liga mehr als die Kamera ;) (Sigma, Tamron etc.)

Kommentar von Grautvornix16 ,

Jepp! Und damit die alte Frage vor der Ausstattung: Was will ich haben oder was will ich können (wollen). Sigma und Einsteiger - ich weiß nicht, da muß die Antwort auf die o. g. Frage aber schon sehr ausgereift sein (oder Geld keine Rolle spielen).

Kommentar von LEONEDGE ,

uff ich finde es schwer ein Objektiv als "Richtiges" Objektiv zu beschreiben. Natürlich jetzt mal vom Kit-Objektiv abzusehen. Viele viele Fotografen benutzen das 50mm 1.8 oder 1.4 für Portraits und das Kostet jetzt nicht die Welt. Also, es kommt halt auch immer drauf an um was für eine Linse sich handelt, aber meiner Erfahrung nach sind die Sigma und Tamron Objektive sogar einen Ticken günstiger als die Canon und Nikon Objektive

Antwort
von Grautvornix16, 55

Hi, was meinst du mit Alpha? in der Serie gibts auch sog. "Systemkameras".

Du suchst doch aber eine DSLR?

Die DSLR aus dieser Serie, z.B. A7 oder A7RII sind m. W. schweineteuer. Da kannst du für 500,- Okkolyten oder sogar weniger nur müde lächeln und abwinken. Auf dem Gebrauchtmarkt kommst du da mit deinen Preisvorstellungen auch nicht klar soweit ich das sehe.

Ich würde mich für die Nikon d3300 oder etwas zwischen Canon 550D und 700D entscheiden.

Da ist auch anständiges Material auf dem Gebrauchtmarkt unterwegs und es bleibt vielleicht ein bischen Geld für ein anständiges Stativ über. Das wäre nicht unwichtig. Was die Objektive betrifft kann ich den Pessimismus bezüglich eines Kit-Objektives zu 90%igem Lichtverlust nicht bestätigen,- außer ich halte die Hand davor. Ich nutze u.a. auch ein Kit-Objektiv von Canon. Kann natürlich sein, daß die Firmen im Verhältnis zum Preis für den K-Body unterschiedlich starke Kompromisse bei den "Zugaben" machen.

Grundsätzlich hast du ein Standardobjektiv (um 50 mm BW, kann aber auch schon in den WW-Bereich von z.B. 20mmBW mit reingehen), ein Teleobjektiv (50-200/300 mm BW), und Weitwinkelobjektiv (15-35mm BW) in einem sinnvollen Satz. Schau mal nach mittelpreisigen Produkten und vergleiche die mit hochpreisigen. (Es gibt da im Netz sehr professionelle Testportale). Schätze mal, daß du dich am Ende für ein mittelpreisiges entscheiden wirst.

Gruß

Kommentar von mxsrs ,

Die a7-Reihe ist keine DSLR, sondern eine MILC.

Kommentar von Grautvornix16 ,

OK

Antwort
von migebuff, 61

Solange 90% des Potenzials der Kamera durch ein lichtschwaches, unscharfes Kitobjektiv verschenkt werden, spielt der Sensor nur eine untergeordnete Rolle. Da es mehr als nur eine Sony Alpha gibt, kann man zur Auswahl auch nicht sonderlich viel sagen.

Antwort
von DumSao, 21

Sooooo! Nach intensivem Wälzen diverser Internetseiten und unter Berücksichtigung eurer Antworten habe ich mich nun für die Nikon D3300 entschieden. Jetzt gehts nur noch um die Objektive. Auch hier habe ich mich kundig gemacht und mußte feststellen, daß diverse Kit-Objektive von Nikon mit vergleichbaren Objektiven anderer Marken mehr als nur mithalten können. Da ich auch nach Preis/Leistungs-Aspekten gehe, habe ich jetzt 2 Varianten zur Auswahl:

1.  https://foto-woehrstein.de/shop/de/digitale-slr/nikon/nikon-d3300-18-250mm-sigma...

2. http://www.fotooehlmann.com/49580/nikon-d3300--af-s-dx-nikkor-18-105--35-56-g-ed...

Eure Meinungen würden mich sehr interessieren.

Antwort
von FoxundFixy, 40

Laut deinen Text ist dir Wetterfestigkeit wichtig.Keine Ahnung was das für ein Afrikareisender war,aber die 3300 ist nicht wetterfest.

Wetterfeste DSLRs sind nur ab Semiprofikamera von Nikon (ab D7xxx) , Semiprofi von Canon ( xxD) und ab der Mittelklasse bei Pentax (K-xx , K-S2).

Auch Olympus und Fuji haben wetterfeste Cams.

Vorrausetzung ist allerdings ,daß auch das Objektiv abgedichtet ist

Kommentar von DumSao ,

Mit "Feuchtigkeit" war eher die Luftfeuchtigkeit gemeint, wenn man zB. früh Morgens oder im Nebel knipsen tut. Aber danke für die zusätzlichen Infos!!

Kommentar von Grautvornix16 ,

Aber genau um die geht's ja besonders. Die ist das Problem. - Platzregen - Tüte drüber. :-)

Kommentar von FoxundFixy ,
Antwort
von 969669, 55

Füs Nikon Kameras gibt es halt mehr Objektive, aber die Sony ist auch top.

Antwort
von nextreme, 53

Egal wie ich es drehe und wende, aber ich komme mit der D3300 und einem der wenigen sinnvollen Einsteiger-Zoomobjektive immer an die 600 Marke.

zB https://www.foto-erhardt.de/Kameras/SLR-Kameras/Nikon-DSLR/Nikon-D3300-Sigma-17-...

Als sinvoll erachte ich nach wie vor wenigstens eine Lichtstärke von 2,8 bei voller Zoomweite und nicht wie bei diversen Kitobjektiven 5,6 oder schlimmer.

Ja für viele reicht es wenn es eine DSLR ist und Canikon oder ähnliches draufsteht, man will ja auch irgendwie dazugehören. Aber bessere Bilder entstehen damit allein nicht.

Kommentar von Grautvornix16 ,

Dann mußt du eben noch was sparen und für ein Sigma-Objektiv hinlegen mit den Werten die du für nötig ansiehst. Mit meinem Canon-Kit-Objektiv bekomme ich z.B. Super-Innenaufnahmen ohne Blitz (ich hasse Blitz :-)) hin. Stativ aber auch immer dabei wenns eng wird. Das Objektiv geht allerdings auch schon von Haus aus  bis 18mm BW also auch schon iin den WW-Bereich. Und WW-Objektive sind ja aus der Natur der Sache heraus lichtstärker weil sich die Lichtstärke als Verhältnis von Öffnung zu Brennweite ergibt. Ansonsten ist mir egal was draufsteht. ;-)

Kommentar von DumSao ,
Kommentar von migebuff ,

Suppenzoom mit Offenblende 6.3 - wird schwer, ein noch schlechteres Objektiv zu finden.

Antwort
von Buschmann2, 18

Canon EOS 700D

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