Frage von Heist5555, 29

Sperre bei der ARGE trotz AU-Bescheinigung?

Hallo,

ich habe vor kurzem eine Eingliederungsvereinbarung mit der ARGE gehabt über ein Bewerbungstraining. Ich sollte bei einem Träger 10 Wochen lang lernen Bewerbungen zu schreiben etc. aber meine Bewerbungen waren im vornherein sehr gut und dort konnte ich auch nichts Neues dazu erlernen.

Also habe ich mich krankschreiben lassen nach der 2. Woche (AU-Bescheinigung) und ich bekam gestern Post von der ARGE wo drin stand, dass ich von dem Träger rausgeworfen worden bin und nun fürs Erste mein ALG 1 gestrichen ist. Ich muss nun schriftlich eine Erklärung abgeben mit Gründen wieso ich die Eingliederungsvereinbarung nicht bzw. nicht vollständig eingehalten habe. Dabei habe ich aber die AU-Bescheinigungen rechtzeitig beim Träger abgegeben, wie es von mir verlangt worden ist.

Habt ihr Tipps für mich wie ich mich gegen die ARGE-Mitarbeiterin rechtfertigen soll?

Antwort
von OnkelSchorsch, 13

Da wirst du nicht viel machen können. Warst du denn die gesamten zehn Wochen krankgeschrieben?

Wie dem auch sei, du hast die Maßnahme nicht mitgemacht, das ist unbestreitbar.

Aber da du ja "sehr gut" darin bist, Bewerbungen zu schreiben, brauchst du dir ja keine Sorgen zu machen, da du ja sicherlich bereits mehrere erfolgreiche Bewerbungen draußen hast, etliche Vorstellungsgespräche hattest und du kurz vor einem neuen Job stehst, nehme ich mal an.

Kommentar von Heist5555 ,

Nein, ich war erst in der 3. Woche krankgeschrieben.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Und dann sieben Wochen lang?

Und lass mich raten - dazu gibt es auch noch ein Vorgeschichte?

Aber wie gesagt, als sehr guter Bewerbungsschreiber hast du ja ohnehin sicher schon einen Job in Aussicht, insofern kann dir die Sperre ja egal sein.

Kommentar von Heist5555 ,

Bis auf einen einzigen Tag war ich dann komplett krankgeschrieben.

Kommentar von Heist5555 ,

Es geht mir ja darum, dass mir dann wahrscheinlich ein Monat an ALG 1 fehlt. Ich muss ja irgendwie meine Miete usw. bezahlen.

Antwort
von kaufi, 6

Wenn du laut AU so krank warst, das du die Maßnahme nicht mitmachen konntest, dann haben die mit Sanktionen sowieso keinen Erfolg. Sollte sich diese Aufklärung hinziehen, so das du kein Geld hast, dann Sozialhilfe bzw ALG 2 beantragen.

Antwort
von supersuni96, 13

Fakt ist, dass du die Eingliederungsmaßnahme nicht durchgeführt hast. Die Gründe interessieren den Träger dabei nicht. Jetzt kannst du dich in deiner Erklärung bemühen, den Sachverhalt aufzuklären, um so wieder an dein ALG zu kommen. Das ist der ganz normale Ablauf.

Antwort
von Googleblitz, 13

Wenn du eine AU hattest,darf es keine Sanktion geben. Das ist rechtswidrig!

Leg Widerspruch ein und sag,dass du vor Gericht gehst,wenn die Sanktion nicht aufgehoben wird. Bist du denn sicher,dass deine AU beim Maßnahmeträger angekommen ist?

Kommentar von Googleblitz ,

Ich habe übrigens mal eine solche Maßnahme abgebrochen,weil ich vom Jobcenter einen Nachweis haben wollte,welche Kenntnisse und Fähigkeiten mir vermittelt werden sollen,die ich noch nicht habe. Den Nachweis konnte das JC nicht erbringen und ich habe keine Sanktionen erhalten....ich wurde offiziell aus der Maßnahme genommen....

Kommentar von Heist5555 ,

Ja, ich habe die AU-Bescheinigungen direkt in deren Briefkasten geworfen. Bei dem Brief stand, dass die Zahlung bis zur Aufklärung gestoppt ist. Also ist es doch erstmal gar nicht sanktioniert, oder?

Kommentar von Googleblitz ,

sieht so aus....warte mal ab....wenn der Bescheid kommt,kannst du immer noch Widerspruch einlegen....es kann aber bis zu 6 Wochen dauern

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten