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Spart man mehr Strom wenn man das Wasser auf Stufe 1 zum Kochen bringt, oder bei Stufe 3 ?

gefragt von ShiraShira am 30.07.2007 um 15:59 Uhr

Reply


anonym
beantwortet von Brotbackautomat am 30. Juli 2007 16:11
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Nein ist identisch. Rechnerisch dauert es bei einem drittel der Energie drei mal so lange. Wenn man Energie sparen will sollte man eher die Menge Wasser, die man wirklich braucht genauer bestimmen.

Das Eierkochen im Topf ist pure Energieverschwendung, da sollte man lieber einen Eierkocher nehmen, der mit einer kleinen Menge Wasser auskommt und die Hitze über Dampf im Gefäß verteilt. Ebenso generell Dampfgaren. Ich koche z. B. Kartoffeln nie sondern dämpfe die in einem Siebeinsatz.


Moltobene
beantwortet von Moltobene am 30. Juli 2007 16:35
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Bei Stufe 1 wirst du das Wasser nicht zum Kochen bringen.Stufe 3 verwenden und wenn das Wasser zu sieden anfängt auf 0 schalten und Restwärme ausnützen.Das bringt am meisten.


Indy72
beantwortet von Indy72 am 30. Juli 2007 16:15
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Theoretisch kostet eine verdopplung der Temperatur ein Vierfaches an Energieaufwand. Somit könntest Du beim Wasseraufwärmen auf der niedrigeren Stufe Geld sparen. Praktisch jedoch ist Dein Wasserkessel/Topf allerdings schlecht isoliert, so dass sehr viel Energie an die Umgebung abgegeben wird, weshalb Du u.U. das Wasser überhaupt nicht zum Kochen bringen könntest.

Kommentar von Eaa05a0997ad9bc67d65f9d499497c72smallagnostiker am 30. Juli 2007 17:12

Bzgl. der Verdoppelung muß ich Dir aber widersprechen. Der Zusammenhang ist nicht quadratisch. Siehe dazu in der Wikipedia den Artikel über Wärmekapazität

Kommentar von Simple_avatar6smallIndy72 am 31. Juli 2007 16:46

Als nichgewordener Physiker kann ich nur auf die Gesetze der Thermodynamik verweisen. Die Regel von doppelte Temperatur = vierfache energie ist eine aus der Erfahrung gewonnene und brauchbare Faustregel. Berücksichtigen müßten man noch gewisse Materialabhängigen Koeffizienten. Wikipedia hin- oder her... Es gibt in angewandter Physik genauso wie in der Juristerei viele twils unterschiedlicen Gesetze, man muss jedoch aber die richtigen Gesetze für den konkreten Fall anwenden. Beispielsweise fuktionieren die Reiskocher auf dem von mir beschriebenem Prinzip. Ein Reiskocher mit einer Maximalleistung von 700W und knapp 2 Liter Volumen wird im Durchschnitt den Reis schneller und unter geringerem Energieeinsatz gekocht haben wie die kleinste Herdplatte mit ca. 800-1000 W. Auch die Schnellkochplatte mit ca. 2500 W wird im Durchschnitt mit dem Reis auch nicht schneller fertig werden, zumal garantiert nicht besser.

Kommentar von Eaa05a0997ad9bc67d65f9d499497c72smallagnostiker am 31. Juli 2007 23:37

Mmmhhh, das hört sich natürlich nach gelebter praktischer Erfahrung an der ich natürlich erst einmal nicht widersprechen möchte. Dennoch ist die Beziehung zwischen zugeführter Energie und Wärmemenge linear da die Temperatur-Abhängigkeit der Wärmekapazität hier vernachlässigbar ist.


anonym
beantwortet von raddetiffert am 30. Juli 2007 16:37
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Wenn Du öfter Wasser kochen willst, z. B. für Tee, sparst Du am meisten Energie mit einem Wasserkocher. Geht auch wesentlich schneller. Kochendes Wasser für Babymilch habe ich immer in der Babyflasche in die Mikrowelle gestellt. Das dauerte dann max. 2 min.

Wasser zum Nudelkochen fülle ich schon heiß in den Topf. Wenn Du einen Wasserkocher hast, könntest Du das Wasser von da umfüllen. Kartoffel, Gemüse und Reis werden in der MW gegart.




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