Frage von Torrnado, 174

Sparkasse verklagen : welcher Anwalt?

Ich hoffe mir kann jemand eine kompetente Antwort geben. wenn man beabsichtigt, eine Sparkasse zu verklagen - welcher Anwalt wäre dafür zuständig bzw. welcher Interessenschwerpunkt ? ich konnte diesbzgl bei Google nichts Brauchbares finden.

Antwort
von Meandor, 149

Verträge mit der Sparkasse ist normales Vertragsrecht. Eventuell einen Anwalt suchen, der mit sowas bereits Erfahrungen hat.

Antwort
von berlina76, 174

kommt drauf an. Geht es um eine Immobilie, dann einer der Schwerpunkt auf Immobilien hat.

Geld. Dann ein Anwalt für Finanzrecht.

Antwort
von MoechteAWissen, 112

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Viel Glück

 

Kommentar von mepeisen ,

Das Fachgebiet beschäftigt sich aber nicht mit dem normalen Girokonto ;-)

Kommentar von MoechteAWissen ,

Bitte lassen Sie doch einfach Ihre Finger von der Tastatur!
Wenn man keine Ahnung hat, sollte man schweigen ;-)

Antwort
von Heidrun1962a, 85

So wie es sich anhört, geht es um einen Kreditvertrag. Die Zinshöhe ist realistisch. Wenn deine Freundin einfach so unterschrieben hat, dann kann die Bank da nichts dafür. Die Zinshöhe ist nicht überzogen (zum damaligen Zeitpunkt). Das ist jetzt den Kredit zurückzahlen muss ist auch nicht das Problem von der Bank.

Wenn sie jetzt noch zum Anwalt geht, dann kostet das noch zusätzlich Geld. 

Antwort
von pblaw, 83

Vor einer Klage, die viel Geld kostet, empfehle ich den Ombudsmann der Sparkassen anzurufen. Die Anschrift bekommt du vom regionalen Sparkassenverband oder vom Deutschen SV in Berlin. Das ist für dich kostenlos und in der Verhandlung bekommst du Gespür, ob du Recht hast oder nicht.

Antwort
von SaVer79, 125

Es kommt darauf an aus welchem Grund du die Sparkasse verklagen willst

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Recht, 117

Es kommt nicht darauf an, wen du verklagen willst, sondern aus welchem Grund.

Kommentar von Torrnado ,

eine Bekannte hat vor ca. 18 Jahren von der Sparkasse einen Kredit in Höhe von 25000 DM ( 12500 € ) erhalten, will diesen nun in auch zurückzahlen, aber die Sparkasse fordert nun aufgrund angelaufener Zinsen usw. 49000 € ! ist das nichts rechtswidrig ? wäre evtl. ein Ombudsmann der richtige Ansprechpartner ?

Kommentar von holgerholger ,

Wenn sie einen Kredit mit 8% Zinsen abgeschlossen hat, und bisher noch nichts getilgt hat, sind etwa 50000 Dm, also 25000 € zu zahlen. Bei 12 % sind es schon 48000 €. Da nützt das verklagen auch nix, solange man die Vertragsbedingungen nicht kennt.

Kommentar von Torrnado ,

das Problem besteht darin, daß sie damals bei diesem Kredit nur Mitantragstellerin ihres verstorbenen Ex-Mannes war, der sie über die Vertragsbedingungen nie in Kenntnis gesetzt hat. sie sollte nur unterschreiben, damit er den Kredit erhält, nun hat sie seine Schulden am Hals.

Kommentar von mepeisen ,

Es gibt mehrere Wege aus so einem Problem:

1. Verwirkung/Verjährung (mit ggf. besonderer 10 Jahre Hemmung)

2. Sittenwidrige Bürgschaft

3. Falsche Widerrufsbelehrung

Das muss ein Anwalt durchleuchten, vor allem anhand des ursprünglichen Kreditvertrages.

Als Notlösung gibt es noch Variante 4, dass man mit blauem Auge davon kommt. Das wäre die Einrede der Zinsverjährung. Falls denn die Forderung selbst nicht verjährt oder verwirkt ist.

Allgemeines Vertragsrecht reicht aus. Vorher bei der Terminabsprache schon den Anwalt fragen, ob er bereits Erfahrungen bei Krediten und insbesondere Punkt 2 und 3 gesammelt hat, denn das ist durchaus eine im Detail komplexe Materie.

Generell kann eine Kreditforderung, die nicht tituliert wurde, spätestens nach 13 Jahren bereits verjähren. 10 Jahre Hemmung bei Verzug und dann 3 Jahre Regelverjährung.

Kommentar von SaVer79 ,

Da wäre dann allerdings nicht die Sparkasse der richtige Ansprechpartner. Diese hat ja nichts falsch gemacht

Antwort
von RKuchenbuch, 100

Wie schon geschrieben, es gibt 21 Fachanwaltsbezeichnungen. Kommt tatsächlich auf den Sachverhalt an.

Antwort
von grubenschmalz, 86

das Problem besteht darin, daß sie damals bei diesem Kredit nur Mitantragstellerin ihres verstorbenen Ex-Mannes war, der sie über die Vertragsbedingungen nie in Kenntnis gesetzt hat. sie sollte nur unterschreiben, damit er den Kredit erhält, nun hat sie seine Schulden am Hals.

Nein, es sind auch ihre Schulden, da beide mit unterschrieben haben. Ergo muss sie zahlen, ich glaube nicht, dass ein Anwalt da viel bringen wird, außer noch neue Kosten zu verursachen. 

Kommentar von mepeisen ,

Bei so etwas kann sich eine Beratungsstunde lohnen, vor allem, weil solche Forderungen aus Verjährungssicht der Zinsen oft überzogen sind.

Antwort
von webya, 75

welcher Grund?

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