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Sparen für das Kind? Welche Anlageform?

gefragt von adi120369 am 03.11.2008 um 20:52 Uhr

Hallo beisammen, ich würde gerne für unseren Neugeborenen monatlich um die 100 EUR sparen. Welche Anlageform würdet Ihr empfehlen? Die Sparkasse hat mir nun Angebote für verschiedene Fondsgebundene Rentenversicherungen gemacht. Ist das zu empfehlen? Habt Ihr Tipps aus Finanztests? Mir geht es darum, dass unser Sohn mit z.B. 20 Jahren einen Betrag X z.B. für ein Auslandsaufenthalt, oder Grundstock für Wohneigentum, etc... zur Verfügung hat.

Bin für jeden Tipp dankbar.

Viele Grüße Armin

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fnmama
beantwortet von fnmama am 3. November 2008 20:53
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heutzutage in der sparbüchse


anonym
beantwortet von Fargo am 4. November 2008 17:23
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Ich würde auch zu einem Sparplan auf Fondsbasis raten. Der lange Anlagezeitraum von 18 bis 20 Jahren rechtfertigt die zwischenzeitlich mögliche Volatilität von Fonds und bringt deren Renditechancen zum Tragen. Nehmen wir einmal 100 Euro pro Monat über einen Zeitraum von 18 Jahren und "nur" 5 Prozent Rendite nach Steuern an, dann ergibt sich laut http://www.online-kredite.com/finanzrechner/zinsrechner.html eine Sparsumme von 34673.16 Euro. Damit kann der Junior dann schon sein Studium finanzieren, die eigene Wohnung einrichten oder sonstwas sinnvolles tun.


redline
beantwortet von redline am 4. November 2008 10:48
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Hallo Armin...

Mach es so wie ich. Kaufe von dem Geld Gold bzw. Silber (1 Unze oder andere Stückelungen) und leg sie zur Seite. In 20 Jahren bekommt dein Kind dann etwas, was seinen Wert wahrscheinlicher behalten oder eher noch gesteigert hat, als Euro Papiergeld.

Wie es mit dem Euro in 20 Jahren aussieht, weis niemand so genau - ich würde nicht mal ne Prognose für 5 Jahre wagen aber auch in 20 Jahren ist eine Unze Silber immer noch eine Unze Silber. heute bekommt man dafür 10 ca. Euro - in 20 Jahren vielleicht ein Auto oder mehr.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 3. November 2008 23:03
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Eine der besten Möglichkeiten ist einen Sparplan mit Investmentfonds einzurichten. Vorzugsweise Aktienfonds. Mindesteinzahlung 50 € pro Monat nach oben keine Grenze. Jederzeit erhöhbar, reduzierbar (nicht unter 50 €) und kündbar. Über das Kapital kann jederzeit verfügt werden. Keine feste Laufzeit, keine Stornokosten. Aktien bzw. Aktienfonds haben nachweislich alle anderen Anlageformen in Bezug auf Rendite und Sicherheit weit übertroffen. Die Anlage ist inflationsgeschützt, da Aktien Sachwerte sind. Diese Art des Ansparens ist meines Erachtens, und als Profi weiß ich wovon ich rede, die beste Art des Sparens. Selbst Kursschwankungen sind hier nicht von Nachteil. Denn durch den Cost-Average-Effect erhält man bei gesunkenen Anteilen natürlich mehr Anteile. Dies führt über die gesamte Laufzeit des Sparplanes zu einer zusätzlichen Rendite. Die Auswahl des Fonds ist natürlich sehr sorgfältig zu treffen. Wenn du das bei einer Bank machst, erhältst du immer nur die bankeigenen Produkte. Ein unabhängiger Finanzberater hat in der Regel ein viel größerer Auswahl und meist auch die bessere Kenntnis.


anonym
beantwortet von mickyonline am 3. November 2008 21:01
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Wenn er es mit 20 Jahren ausbezahlt bekommen soll, ist eine Fondsgebundene Rentenversicherung ja wohl völlig falsch. Aber mittlerweile wissen wir ja, dass man "Bankberater" nicht in Geldangelegenheiten um Rat fragen sollte. Du weisst jetzt lediglich, dass er für Fondsgebundene Rentenversicherungen am meisten Provision kassiert. Ehrlich gesagt, würde ich bei einer Direktbank mit höheren Tagesgeldzinsen ein normales Sparkonto anlegen (DiBa, Noris o.ä.). Das Sparbuch der Sparkasse kannst du natürlich mit seinen mikriegen 0,5% Zinsen komplett vergessen. Das würde ich denen auch genau so sagen: Woanders gibt es mehr Zinsen.

Kommentar von adi120369 am 3. November 2008 21:04

Hallo, vielen Dank für die Antworten - ich hatte mir so etwas auch schon gedacht. Eine Ausbildungsversicherung ist prima, wenn etwas passiert, aber die Erträge sind miserabel. In 20 Jahren bei 100 EUR zahle ich nominal 24000 EUR ein und bekomme ca. 27100 EUR als Kapital zugesichert. 3000 EUR Zinsen sind da ein wenig knapp - ich denke, ein Sparkonto wird da echt die beste Alternative sein...

Kommentar von mickyonline am 3. November 2008 21:10

3000 Euro sind eine Unverschämtheit. Damit finanzierst du nicht das Auto deines Kindes, sondern das des "Anlageberaters". Hier ein kleiner Zinseszinsrechner: http://jumk.de/prozentrechnung/zinseszins.shtml

Kommentar von mickyonline am 3. November 2008 21:20

Nimm also lieber 3000 Euro, und leg sie 20 Jahre lang auf ein Tagesgeldkonto zu 4,5%. Dann hast du mehr als 4000 Euro Zinsen, und das Geld ist täglich verfügbar. Das ist der Grund, warum "Anlageberater" so tolle Autos fahren...


bkanu
beantwortet von bkanu am 3. November 2008 20:57
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Festgeld/Tagesgeld-Konto


anonym
beantwortet von missfix am 3. November 2008 20:57
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für meine kinder habe ich über meine eltern ein ausbildungsversicherung abgeschlossen. 75 euro/monat und die beiden haben dann mit 18 ca. 20.000 euro zur verfügung. das gute an dieser ausbildungsversicherung ist, falls meinen eltern etwas passieren sollte, zahlt die versicherung die beiträge weiter. infos bekommst du in allen banken und sparkassen.einfach nach einer ausbildungsversicherung fragen.


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