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Sparbuch für Kinder,noch sinnvoll ?

gefragt von miccymiccy am 29.06.2007 um 8:44 Uhr

Ist ein normales Sparbuch für Kinder noch sinnvoll,oder gibt es etwas besseres um für sein Kind zu sparen bis es volljährig ist ?Der Sparbetrag pro Monat liegt etwa zwischen 50-100 Euro .


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Niklaus
beantwortet von Niklaus am 29. Juni 2007 08:59
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Nein. Statt Sparbuch sollte ein Investmentsparplan mit einem Aktienfonds angelegt werden. Die Rendite ist besser, der Cost-Average-Effect sorgt bei schwachen Börsenphasen für zusätzlich Anteile und somit für eine zusätzliche Rendite und drittens der Anlagezeitraum ist auch passend. Außerdem keine Kündigungsfristen und stete Verfügbarkeit des Kapitals. als Fonds würde ich einen guten europäischen oder internationalen Aktienfonds auswählen.

Kommentar von 4706cfd41d7a6df3c748fda53bb84e4fsmallmiccy am 29. Juni 2007 09:00

Vielen Dank für die Antwort,das hört sich intressant an ich werde mich da mal genauer erkundigen.

Kommentar von 5060b337cd9d80f52742f807b9464ff7smalljiggler am 20. April 2008 23:27

oder einfacher wäre ein tagesgeldkonto. da bekommste gute zinsen. www.1822sparkasse.de.vu ...

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 20. April 2008 23:47

Es kommt darauf an, ob das Geld bis zum 18. Lebensjahr angespart werden soll oder ob es nur kurzfristig zum Parken ist. Tagesgeldkonto ist nur für kurzfristiges Parken von Geld und eignet sich nicht zum ansparen.

Aktienfondssparplan ist für langfristige Ausrichtung zu bevorzugen.


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FabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe
beantwortet von FabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe am 29. Juni 2007 09:03
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Ich wollte jetzt gerade sagen, dass in mein erstes Sparbuch noch Märkchen geklebt wurden, ich das damals ziemlich spannend fand und das Teil heute noch existiert, aber gegen einen Investmentsparplan mit Cost-Average-Effect stinkt das wohl böse ab 8-(

Kommentar von 4706cfd41d7a6df3c748fda53bb84e4fsmallmiccy am 29. Juni 2007 09:05

Das kenne ich auch noch :-)


Questioner
beantwortet von Questioner am 29. Juni 2007 09:31
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hallo miccy, in der Sendung WISO vom ZDF wurde vor ca. 2 Wochen genau dieses Thema behandelt. Geh doch einfach auf die Website vom ZDF und unter Mediathek kannst Du Dir die Sendung nochmal anschauen, soweit ich es noch in Erinnerung habe, hatten die 3 oder 4 Sparmodelle für verschiedene Spartypen und Sparziele.

Gruß Questioner

Kommentar von 4706cfd41d7a6df3c748fda53bb84e4fsmallmiccy am 29. Juni 2007 10:12

Danke,werd ich machen :-)


Kajjo
beantwortet von Kajjo am 29. Juni 2007 10:14
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Entgegen gängiger Empfehlungen bin ich der Meinung, daß man mit nichts schneller sein Geld verlieren kann als mit Aktienfonds. Es gibt nun wirklich ausreichend Berichte über Leute, die ihr Geld auf diese Art nicht gerade vermehrt haben. Außerdem ist die Empfehlung für Kinder denkbar ungeeignet, denn sie können nicht klar sehen, wie das Geld Schritt-für-Schritt wächst, sondern, sondern müssen ggf. Schwankungen, auch nach unten, akzeptieren. Das ist nicht gerade erzieherisch wertvoll!

Sparbücher für Kinder sind heutzutage nur dann sinnvoll, wenn es um kleine pädagogische Beträge geht, also Taschengelder und kleine Geschenke. Dann kann man durchaus Kindern dieses leicht zu verstehende Sparbuchkonzept vermitteln, z.B. zwischen dem 6 und 13 Lebensjahr. Wenn Jugendliche reif genug werden, Wertschwankungen zu verstehen und Risiken abzuschätzen, kann man mit ihnen auch andere Anlageformen besprechen.

Eine gute Alternative ist ein Tagesgeldkonto bei einer besseren Filialbank. Da bekommen die Kinder das Bankgefühl mit inklsuive Ambiente, es gibt mehr Zinsen als bei Sparbuch und es ist täglich verfügbar.

Kommentar von 4706cfd41d7a6df3c748fda53bb84e4fsmallmiccy am 29. Juni 2007 10:23

Danke :-)

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 29. Juni 2007 10:27

Der erzieherische Wert wäre gerade in Deutschland dem Lande Finanzanalphabeten besonders hoch. Ein Tagesgeldkonto halte ich für total ungeeignet. Ein Tagesgeldkonto ist zum Parken von Geld und nicht zum Anlegen. Der Templeton Growth Fund hat seit 1954 bis heute einedurchschnittliche Performance von 11,54 % pro Jahr und das trotz der vielen zwischenzeitlichen Crashs.

Kommentar von A8ff471a2a3e8d09d7a7a92e426cae63smallKajjo am 29. Juni 2007 14:04

Eben, Du sagst es, TROTZ DER CRASHS. Wie bitte willst Du einer Sieberjährigen klarmachen, daß jetzt gerade mal für zwei Jahre das Geld weniger geworden ist, aber sich bestimmt bald erholt? Für Kinder sind Jahre eine Ewigkeit und die Erziehung zu Sparsamkeit, zur Achtung gegenüber Geld kann mit solchen Konzepten einfach nicht gelingen. Aktienfonds sind ausschließlich für Erwachsene geeignet, die die Risiken überblicken können und notfalls bereits sind, mehrere Jahre auf Erholung der Kurse zu warten. Für einen Jugendlichen, der sich mit 18 ein Auto kaufen möchte, dürfte es kein Trost sein, daß es in drei Jahren wieder besser steht.

Nein, Deine Ansichten sind wirklich weltfremd, zumindest was die Kinderwelt angeht!


fourseasons
beantwortet von fourseasons am 29. Juni 2007 10:33
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Wenn du auf den erzieherischen Aspekt keinen Wert legst (ich meine, daß das Kind selbst auf's Sparbuch einzahlt), dann würde ich einen Sparplan mit Aktienfonds vorziehen. Hier kannst du monatlichen einen Betrag ab etwa 25€ anlegen. Wenn du mehr zur Verfügung hast, würde ich den Betrag sogar auf zwei Fonds splitten. Onlinebanken bieten solche Sparpläne mit reduzierten Ausgabeaufschlägen an. Die anzulegenden Beträge kann man hier auch mal reduzieren, wenn nötig.

Ein schöner Effekt ist, daß du online jederzeit Einsicht in dein Depot hast.

Sehr wichtig ist die umsichtige Auswahl der Fonds.

Ich mache das für meine ganze Familie seit längerer Zeit mit gutem Erfolg.

Kommentar von 4706cfd41d7a6df3c748fda53bb84e4fsmallmiccy am 29. Juni 2007 10:42

Danke :-)

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 29. Juni 2007 10:43

Danke für deine Unterstützung. Übrigens Gratulation. Du machst es richtig !

Kommentar von 49493dc9649cb5aedd846309477e17dbsmallfourseasons am 29. Juni 2007 11:27

Hab aber auch viieeel Lehrgeld bezahlt!


Wauzzy
beantwortet von Wauzzy am 29. Juni 2007 20:45
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Ein (Prämien-)Sparvertrag bei einer Bank oder Sparkasse bringt doch nicht mehr als 4 % Zinsen. Dabei setzt sich die Verzinsung aus einer Grundverzinsung für das gesamte Kapital und einer Prämie zusammen, die aber nur auf den Betrag gezahlt wird, der in dem betreffenden Jahr einbezahlt wird. Die Prämie steigt normalerweise an, je länger der Sparvertrag läuft. Man sollte sich aber nicht von den hohen Prämien blenden lassen. Wenn z.B. der Vertrag vorsieht, dass die Grundverzinsung bei 1,5 % liegt (was für ein Sparbuch schon sehr hoch wäre) und im 5. Jahr eine Prämie von 10 % gezahlt wird, dann bedeutet das Ganze bei einer monatlichen Sparrate von 100,00 EUR nur das auf dem Konto 6.000,00 EUR zu 1,5 % verzinst werden und auf die 1.200,00 Eur im 5. Jahr eine Prämie von 120,00 EUR bezahlt wird. 1,5 % von 6000 = 90 EUR + Prämie von 120,00 EUR = Gesamtverzinsung 210,00 EUR entspricht also 3,5 % Gesamtverzinsung. Was ich damit ausdrücken will ist, dass man mit einem Prämiensparer vielleicht auf eine Verzinsung von um die 4 % kommt, wenn er lange genug läuft. Und wenn man vorher mal ans Geld muss, sind die Prämien weg. Es gibt so gute Fonds oder Fondskonzepte, die ohne weiteres Renditen von 6 - 8 % erzielen. Und das ist jetzt wirklich nicht hoch gegriffen. Bei Fondskonzepten wird die Fondsauswahl von Fondsmanager getroffen. Man muss sich also nicht mal die Mühe machen und selbst herausfinden, ob ich in deutsche, europäische oder internationale Aktienfonds investiere, ob Asienfonds gerade der Renner sind oder irgendwelche Emerging Market-Fonds. Vielleich macht es auch mal Sinn einen Teil von den Aktienfonds in Rentenfonds umzuschichten, wenn die Börsenzeit gerade mal nicht so rosig ist. Wie gesagt, es gibt Angebote, da werden einem diese Entscheidungen abgenommen, wenn man sich nicht selbst darum kümmern kann oder will. Und jetzt mal ganz ehrlich. Wenn ich einen Banksparplan mit 100 EUR zu 4 % 18 Jahre lang laufen lasse, dann kommen rd. 31.500 EUR heraus. Wenn ich 100 EUR 18 Jahre lang in ein Fonds(konzept) einbezahle, bei einer Rendite von 7 % anlege, dann kommen rd. 41.000 EUR raus. (Ausgabeaufschlag von 5 % für Fonds bereits abgezogen.) Ich glaube nicht, dass das Kind auf die 10.000,00 EUR verzichten wird, nur damit ich ihm pädagoisch wertvoll zeigen kann, wie sich das Kapital auf einem Sparbuch entwickelt. Im Gegenteil - ich würde meinem Kind von dem angeparten Geld gar nichts erzählen und es zum 18. Lebensjahr damit überraschen und falls sich das Kind nicht so entwickelt, wie man es sich vorstellt, kann man immernoch überlegen, ob man es später übergibt oder im schlimmsten Fall gar nicht. Für das Kind kann ja trotzdem noch ein Sparbuch angelegt werden, auf das es die Geschenke von der Oma/Opa, Pate oder Patin zu Ostern, Weihnachten usw. einbezahlen. Dann kann es auch zusehen, wie man Geld anspart. Und für alle, die jetzt einwenden wollen, was passiert, wenn zum 18. Geburtstag des Kindes der nächste Börsen-Crash bevorsteht, dem sei gesagt, dass es die Möglichkeit gibt, einige Zeit vor diesem Geburtstag (1-3 Jahre je nach Börsenlage) in Rentenfonds umzustellen. Die sind sicher und haben auch um die 4 %. Oder ich wähle einen Fonds mit einer sog. Höchstandsgarantie. Hier bleiben mir die erreichten Höchststände des Fonds garantiert, auch wenn die Börse crasht. Meiner Meinung nach lohnt sich nicht mal der Gedanke, in einen Sparplan zu investieren.


Luise
beantwortet von Luise am 29. Juni 2007 19:15
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Wir hatten einen Sparvertrag mit Prämiensparen für unsere Kinder: garantierter Ertrag und am Ende hohe Prämie. Ist allerdings schon ein bißchen her. Check mal die Banken. Bei uns lief es super.


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