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Sparbriefe vs. Bundesanleihen: Für was sollte ich mich als langfristiger Anleger entscheiden?

gefragt von aktinmyosin am 29.09.2008 um 22:12 Uhr

Ich möchte mein Geld langfristig investieren und kann mich nicht zwischen Sparbriefen mit ca. 10-jähriger Zinsbindung und Bundesanleihen entscheiden. Für die Bundesanleihen wird ja momentan viel Werbung gemacht. Welche Variante bringt mir die meisten Zinsen und ist langfristig die beste Anlage für mich?Welhe Bank könnt ihr mir diesbezüglich empfehlen?

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Nikira
beantwortet von Nikira am 29. September 2008 22:17
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Warum möchten sie ihr Geld anlegen ?

Vor jeder Geldanlage sollte man sich die folgenden Fragen stellen :

Möchten sie Geld ansparen um ihr Eigenheim zu bauen oder zu kaufen ?

Möchten sie ihr Geld anlegen um die höchsten Zinsen zu bekommen ?

Möchten sie größere Investitionen über die Geldanlage machen ?

Möchten sie ihr Geld so sicher wie möglich anlegen ?

Möchten sie ihr Geld kurzfristig auch wieder aus der Geldanlage herausnehmen können ?

Möchten sie finanzielle Vorteile im Alter durch die Geldanlage erhalten ?

Wie sie sehen es gibt verschiedene Gründe um sich für eine Geldanlage zu entscheiden, genauso wie es die verschiedensten Gründe für eine Geldanlage gibt, so verschieden sind auch die Geldanlageformen.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 29. September 2008 23:38
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Langfristig sind immer noch Aktienfonds die beste Anlage. Gerade im Moment wo die Kurse alle im Keller sind, kann ein Einstieg lohneswert sein. Natürlich nur in die richtigen Fonds mit der richtigen Streuung.

http://www.meine-finanzseite.de/Aktienfonds.asp

Kommentar von dfranke am 30. September 2008 00:22

"...Langfristig sind immer noch Aktienfonds die beste Anlage. ..." Damit hast Du unbestritten recht, nur geht die Antwort an der Frage vorbei. Du als Berater solltest doch wissen, dass Du bei der Frage eines Kunden nach offensichtlich sicheren Sparformen keine Aktienfonds ins Spiel bringen kannst, auch wenn deren langfristige Renditevorteile unbestritten sind. Bundesanleihen haben den Vorteil, dass der Bund für deren Zinsen und Rückzahlung bürgt. Lediglich ein Staatsbankrott kann hier also Verluste herbeiführen (siehe auch http://www.tagesgeldvergleich.net/ratgeber/festgeld-anleihe.html). Sparbriefe hingegen sind Bankenprodukte und durch die gesetzliche Einlagensicherung sowie meist auch einen zusätzlichen Sicherungsfonds abgesichert, aber eben nicht ganz so sicher wie Bundesanleihen.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 30. September 2008 08:27

Ich halte Aktienfonds für sehr sicher. Sicherheit ist nicht mit Volatilität der Anlage zu verwechseln.

Was führt bei Aktien zu einem Totalausfall. Wenn alle 135 Unternehmen deren Aktien der Fonds hält gleichzeitig Insolvenz werden. Außerdem habe ich auch noch die Streuung erwähnt. D.h. das Geld auf mehrere Aktienfonds aufteilen. Das bedeutet noch mehr Unternehmen, die alle in Insolvenz gehen. Was passiert mit einem Aktienfonds,wenn ein oder zwei Unternehmen Insolvenz werden. Der Kurs wird sich etwas abwärts bewegen.

Aktienfonds sind Sachwerte. unterliegen nicht der Inflation wie Bundeswertpapiere und sind als Sondervermögen geschützt.

Was nützt der Einlagenfonds wenn eine Deutsche Bank z.b. Pleite wäre. Das wage ich nicht mal zu denken. Da hilft auch keine Einlagensicherungsfonds siehe Lehmann Brothers in USA.

Kommentar von dfranke am 30. September 2008 09:31

Wie gesagt: das sieht DU so und ich auch. Nur falls ein Anleger mit einem von Dir empfohlenen Fonds mal richtig Verluste einfährt, obwohl er doch eine sichere Anlageform wollte, stehst Du in den Augen unseres Rechtssystems mit dem Rücken zur Wand.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 30. September 2008 10:41

Ich habe ihm doch keinen Fonds empfohlen. Natürlich muss man vorher eine Beratung machen.


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 29. September 2008 22:17
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In den nächsten paar Wochen würde ich mein Geld zu gar keiner Bank tragen, sondern zu Hause behalten!


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