Sozialphobie "erlaubt"?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Du redest dir die Sache selber schön. "Denen ihr geplapper" und "Vorraus" zeigen dein eigenes "Niveau" deutlicher, als dir lieb sein kann.

"Ich will nicht" ist immer das Argument all derer, die nicht KÖNNEN. Wenn alles so easy wäre, wie du es hier darstellen willst, gäbe es keinen Grund für deine Frage. Du hättest ein paar niveauvolle, ältere Freunde und müsstest dir keine Gedanken über Soziophobie machen.

Du scheinst aber noch niemanden gefunden zu haben, der "gut genug" für dich ist - meist ein Zeichen dafür, dass du zu hohe Anforderungen stellst. Nicht, weil du so viel erwartest, sondern weil du eigentlich lieber keinen an dich ranlässt um nicht verletzt zu werden. Das kannst du nur ändern, indem du ehrlicher zu dir selbst bist. Aber manchmal dauert es ziemlich lange, bis man das schafft...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo liebe Fragestellerin!

So leicht kann man diese Frage gar nicht beantworten. Und das liegt vor allem daran, dass ich bei Dir das Gefühl habe, dass es sich um komplexere Sorgen und Schwierigkeiten, als eine soziale Phobie handelt. Selbstverletzungen und auch eine Depression (so taggst Du zumindest Deine Fragen) kann man nicht getrennt davon betrachten. Es ist nicht sinnig, den Begriff "soziale Phobie" wie einen kleinen Baustein herauszulösen und nur diesen zu betrachten.

Was ich Dir aber gerne spiegele: In Deiner Schilderung blitzt ein wenig durch, dass Du Dich mit Menschen unterhältst und dann relativ schnell soziale Urteile fällst. Diese Urteile sind zumeist negativ, zum Teil sicherlich abwertend und hindern dann zukünftig daran, dass Du mit diesen Menschen zu tun haben möchtest. Der Erfahrung nach lassen sich solche frühen Urteile schnell wieder aufweichen. Und noch weiter gedacht: Häufig werden solche Urteile von Personen gefällt, die diese als kleine Abwehr gebrauchen. Heißt: Lieber finde ich Dich niveaulos, als Dich an mich ran zu lassen. Das scheint sogar solche Ausmaße anzunehmen, dass Du nicht mehr in die Schule willst - und ja, dann wird die Sozialphobie problematisch. 

Was mich noch interessieren würde: Du hast geschrieben, dass Du Dich selbst viel abwertest. Und Dich manchmal auch sebst verletzt deshalb. Normalerweise funktioniert soziale Abwertung so, dass man sich besser fühlt nachdem man jemand anderen abgewertet hat (da man ja zwangsweise feststellt, dass man niveauvoller als das Gegenüber ist). Wie fühlst Du Dich dann danach? Weshalb fühlst Du Dich weniger wert?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mxxnlxght
30.11.2015, 08:41

Manchmal ist da diese Leere, die ich nicht aushalten kann. Sie drückt mich runter und ich hab keine Lust auf nichts. Das ist was anderes, als das mit den Menschen. Ich finde es amüsant, "dumme" Menschen (wie auf dieser Seite zum Teil) etwas zu verwirren, durch sarkastische Antworten. Ich nutze meine Anonymität aus, um mir irgendwoher (in meinen Augen) sinnvolle Beschäftigung zu haben, die die Leere für eine Zeit füllt.

Aber ich denke, dass die Phase so schnell geht, wie sie gekommen ist.

Verständlich?

0

Ich glaube du leides eher an Narzissmus. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mxxnlxght
30.11.2015, 06:44

Und nun?

0

Ich erkenne darin keine Sozialphobie, sondern den mittlerweile eher seltenen Trend, nicht jeden, den man auf Facebook addet "Freund" zu nennen und sich mit mehr als Teeniezeug zu beschäftigen.

Und ob normal oder nicht - wenns dir damit gut geht und keinem schadet, isses doch ok?

Nur die Sozialphobie (Krankheitswert) erkenne ich nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mxxnlxght
30.11.2015, 06:51

Außer dass ich seit einem Monat nicht mehr in die Schule gehe ist ja auch alles ok. (sarkastischer unterton)

0
Kommentar von Seanna
30.11.2015, 07:02

Davon schriebst du in der Frage nichts. Was möchtest du mir also mit deinem Sarkasmus sagen? Und was ist die eigentliche Fragestellung?

0
Kommentar von sunrise222
30.11.2015, 12:31

Ich leider an einer sozialen Angststörung entwickelt von Mutismus und glaube ehrlich gesagt nicht dass du eine soziale Angststörung (soziale Phobie) hast. Da gehören andere Faktoren dazu. Ein ausschließen von der Gesellschaft hat wenig mit einer SP zu tun. Ich kann es nur so beschreiben: ein permanente Angst, angeschaut zu werden oder unter Menschen zu sein. Zittern, Schweißausbrüche oder panikattacken sind nicht untypisch

1
Kommentar von sunrise222
30.11.2015, 12:33

Leide*

0

Nachdem du scheinbar keinem schadest - warum sollte es nicht erlaubt sein. Wenn es so ist dass du dich selbst nicht magst würde ich einen Therapeuten aufsuchen wenn es so weit geht dass du dir selbst wehtust.
Heißt noch lange nicht dass es nicht "erlaubt" ist. Aber man kann es verbessern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mxxnlxght
30.11.2015, 08:43

Ich bin in Therapie. :)

1

geht mir ähnlich. und ich finde es normal.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung