Frage von Sweetangel3779, 110

Sozialbetrug mietrecht?

hallo Gemeinde,

Habe da mal eine knifflige Frage. Kurze Vorgeschichte: Ich bin vermieter. Mieter K bewohnt eine Wohnung im Nachbarhaus. Größe war mit ca. 100qm angegeben. Mieter K hat geklagt auf 75 qm. Dies war im Oktober. Im Februar des gleichen Jahres wurde von Mieter K ein Gutachten erstellt was diese 75qm ausweist. Im März sollten wir als Vermieter dem Mieter K ein Antrag auf Wohngeld und einen weiteren Antrag im April auf Zusatzleistungen vom Amt ausfüllen. Partnerin von Mieter K war in Elternzeit. Wollten dies unterstützend beantragen. Wir haben die Anträge ausgefüllt mit den 100 qm. Nach einer langwierigen klagegeschichte sind jetzt durch einen unabhängigen Gutachter 95,4qm ermittelt wurde. Jetzt meine Frage: entstehen für mich als Vermieter Probleme weil wir die Anträge mit 100qm ausgefüllt haben! Bzw. kann man Mieter K wegen Betruges anmahnen, weil sie wissentlich die 100 qm hingenommen haben obwohl sie auf 75qm geklagt haben und erst viel viel später die 95,4qm bestätigt wurden? Falls Sie zuschüsse erhalten haben, besteht immernoch eine Differenz von 4,6qm. Was sie dann zuviel bekommen hätten. Danke im Voraus für eure Antworten

Expertenantwort
von anitari, Community-Experte für Mietrecht, 65

Die Differenz zwischen 100 und 95,4 macht 4,6.

Deutlich weniger als 10 %.

Alles andere, z. B. der Antrag auf Wohngeld etc., ist, bis auf des Ausfüllen der Vermieter-Bescheinigung, nicht Euer Problem.

Übrigens könnten die Mieter aufgefordert werden sich eine kleinere Wohnung zu suchen.

100 m² wären für 3 Personen definitiv zu viel.

Antwort
von DerHans, 76

Der Zuschuss wird ja nicht nach qm gezahlt, sondern nach der tatsächlich gezahlten Miete.

Antwort
von vogerlsalat, 61

Wie seid ihr denn auf die 100 gekommen? War das irgendwo in alten Plänen oder so festgehalten?

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