Sozialabgaben als Honorarkraft?

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2 Antworten

Honorarkräfte sind selbständig, ergo keine Versicherungspflicht in der Sozialversicherung.

Aber keine Regel ohne Ausnahmen:

  • Bildet die Selbständigkeit den Mittelpunkt des Erwerbslebens, zeitllich und finanziell, so wird man freiwillig krankenversichert. Das freut Arbeitgeber B, da er nun keine KV- und PV-Beiträge mehr für A abführen muss. A zahlt diese nun alleine auf ALLE Einkünfte bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Anspruch auf Krankengeld hat er aber hieraus nicht.
  • Selbständige mit einem Auftraggeber sind versicherungspflichtig in der gesetzlichen Rentenversicherung, wenn sie mehr als geringfügig (450,- €) verdienen oder keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen. Es kann für maximal 3 Jahre ein Antrag auf Befreiung gestellt werden.
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Kommentar von alexbababu
10.01.2016, 14:29

Seh ich das richtig, dann hier dann für die Krankenkasse der ermäßigte Satz + Zusatzbeitrag gezahlt werden muss, da ja kein Anspruch auf Krankengeld besteht?

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Da ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis besteht,muss für den zweiten Job kein Beitrag zur Sozialversicherung gezahlt werden,jedoch werden Steuern fällig.

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Kommentar von alexbababu
10.01.2016, 13:07

Gibt es da keine Grenzen? Mal angenommen über den Honorarvertrag wird mehr verdient als bei dem Angestellten Verhältnis. Dann wäre die Krankenversicherung doch sehr günstig. 

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