Frage von Lafer89, 68

Sorge wegen Kindergarten?

Hallo Leute, ich bin nun richtig am Ende und weis nicht weiter. Mein kleiner ist vor 2 Wochen 3 Jahre geworden und geht seit Oktober in Kindergarten. Das sind jetzt grob ohne nachzurechnen 5 Wochen. insgesammt ist des jetzt seine dritte Woche, von den 5 Wochen war er eine Woche Krank und eine Woche waren Ferien. Probleme haben dann angefangen als die Eingewöhnungsphase vorbei war, gleich am ersten Tag bekomme ich nach 2 Stunden einen Anruf das ich ihn bitte abholen soll, da er seit 2 Stunden ununterbrochen weint. Ich gleich hin und sehe schon vom weiten das er da fröhlich spielt. Das war ein Freitag. Okay, bin rein und hab mich den Erzieherinnen vorgestellt, da ich dann das erste mal dort war. Am Montag bringt meine Frau den kleinen in Kindergarten dann sagt die Leiterin das er wieder auf 4 Stunden zurück muss, weil 6 Stunden für ihn Zuviel ist und er nur am weinen ist. So dann bin ich ihn abholen gegangen am selben Tag und sehe eine ganz andere Erzieherin, hab sie dann gefragt ob er recht weint, meinte sie ne er ist ganz brav. Heute morgen kommt meine Frau und sagt, ja die haben sich beschwert dass er sich noch nicht alleine die Schuhe anziehen kann und das es mit ihm alles so lange dauert. Halloooo, der Junge ist erst 3 geworden, ich kann mir nicht vorstellen das einer mit Anfang 3 selber solche Stiefel selber anziehen kann, außerdem die wussten es ja das er noch so klein ist und war eine Ausnahmefall das er erst im Oktober anfängt. Dann haben die sich beschwert das er keine ganzen Sätze spricht. Nun am Mittag holt meine Frau ihn ab und kommt mit einem Zettel daher, das wir eine Genehmigung geben sollen, weil die sie verhalten einem Pädagogen zeigen wollen und er uns dann sagt was wir am besten tun sollen und dann der Hammer ist da ist noch ein zweites Blatt dabei mit der Einwilligung das ich dem Rat vom Pädagogen folgen muss falls er dann z.b. Rät er muss auf ein förderkindergarten oder zu einer Behandlung und und und. Für solche Sachen habe ich meinen Kinderarzt bei dem wir auch regelmäßig sind zur Kontrolle. Meine Vermutung ist eher, das mein kleiner denen Zuviel Arbeit ist, da die anderen Kinder alle größer sind und die denen eben keine Schuhe anziehen müssen und was auch immer und die deswegen schauen das er woanders hin kommt wie z.b. Förderkindergarten. Die behaupten er kann nicht sagen was er will, wieso kann er es dann bei mir? Ich glaube jetzt wenn ich die Einwilligung und so nicht unterschreibe das dann beim nächsten mal er aus dem Kindergarten raus muss. Ich zahle monatlich Haufen Geld das es meinem Kind da drinnen gut geht und dann sowas, jetzt interessiert es mich auch wie sie mit ihm da drinnen umgehen. Wenn die ihn raus tun dann sollen die ihn raus tun aber nicht so ein scheiss abziehen. Habt ihr eventuell einen Rat für mich?

Antwort
von Nightlover70, 14

Ich vermute Du liegst mit Deiner Vermutung sehr richtig, dass man sich möglichst Arbeit ersparen will.

Antwort
von higgederknigge, 11

als erstes würde ich mit den vorgesetzten der erzieherinen bzw. der erzieher sprechen damit die das persönlich überprüfen können

Antwort
von Brugmansie, 13

Mir rollen sich grad die Fußnägel auf!     

Warum glauben hier denn alle, dass sich Kita-Mitarbeiter nur Arbeit ersparen wollen und ansonsten nur bösartig sind?      

Ich habe über 30 Jahre eine Kita mit 120 Kindern geleitet, glaub/t mir, wir wollen das Optimum für die Kinder - ja, auch wenn es den Eltern nicht immer angenehm ist (es geht um das Wohl jedes einzelnen Kindes) - man kann nicht allen Eltern bescheinigen, dass das Kind hochbegabt ist.    

Je früher kleine "Webfehler" erkannt werden, umso günstiger sind die Erfolge bei der richtigen "Reha".      

Kinderärzte erleben die Kinder in Ausnahmesituationen, wir in den Kitas können sie im Alltag beobachten und haben viele Vergleichsmöglichkeiten.     

Eurer Kita kann man vielleicht nur als Minuspunkt anrechnen, dass nicht mit genügend Feingefühl, Zeit und Erklärungen mit Euch gesprochen wurde.     

Sucht ein Gespräch mit der Leitung (Termin vereinbaren!), nennt dabei vorher die genauen Fragen, die Ihr habt.      

Alles Gute für Euer Zwerglein und seine Entwicklung!     

Habt bitte Vertrauen in Euer Kita und deren Erzieherinnen und Erzieher.

Kommentar von GroupieNo1 ,

Einen weiteren Minuspunkt sehe ich darin, dass solch eine Sache bei einem gerade 3 jährigen nach 3 Wochen in der Kita gemacht wird.
Also nach 3 Wochen kann und werde selbst ich als Erzieherin und sozialpädagogin kein Kind derart einschätzen. Nicht umsonst finden eingewöhnungsgespräche erst gute 2 Monate nach dem ersten Tag in der Kita statt.
Außerdem entsteht Entwicklung nicht geradlinig sondern ist ein Prozess und deswegen einem gerade 3-jährigen einem extra Pädagogen vorzustellen halte ich tatsächlich für sehr suspekt.
Und ja ein Kind sollte mit 3 Jahren die Schuhe schon alleine anziehen können. (Nicht zu machen aber anziehen)

Kommentar von Blitz68 ,

Klar , du hast wahrscheinlich den TopJob gemacht -

aber ich muss sagen, dass ich auch mit einem meiner Kids den KIGA gewechselt habe,

da ich nicht davon ausgehen konnte , dass es den Kindern dort gut ging.

Und manche Dinge werden mit super wenig Personal auch sehr stressig im Kiga Alltag.( wie z.B. die elende An- und Ausziehfrage)

Ich habe in unserem "guten" Kiga weinende Kinder in der Gaderobe sitzend erlebt, die einfach einen Knopf nicht aufbekommen haben und angefahren wurden sich zu beeilen und dann dort allein sitzen gelassen wurden.

Also, wenn die Eltern kein gutes Gefühl haben ,

dann : KIGA WECHSELN !

Antwort
von rafaelmitoma, 17

wenn du nicht berufstätig bist, würde ich ihn noch eine weile zu hause lassen. gewöhne ihn langsam an andere Kinder, geh mit ihm viel raus, bring ihn später in einen anderen kindergarten. fange langsam an, jeden tag ein bischen länger. vielleicht kannst du ja am anfang mit.

Kommentar von Lafer89 ,

kann ich ihn denn einfach so Mutter im Jahr wieder aus dem Kindergarten nehmen?

Kommentar von rafaelmitoma ,

warum denn nicht, du bist die mutter

Kommentar von Lafer89 ,

Vater :)

Kommentar von Blitz68 ,

klar kannst du das - die Wartelisten sind oft so lang, dass sich sicher jemand über den Patz freut.

Dann könnt ihr euch in der Zeit auch noch mal nach einer weiteren Einrichtung umsehen.

Antwort
von RVPTQR, 15

ruhe bewaren, lass dir vorerst nichts gefallen ich denke da du eh der mann bist wirst du nicht derjenige sein der sagt sein kind ist hochbegabt und das kann ja nicht sein usw du siehst das eher realistisch- den wisch mit dem pädagogen (der eig kein plan hat das sind alles opfer, so drück ich mich aus) nicht beachten du musst gar nichts, evrl überlegen den kindergarten zu wechseln? mit den chefs reden? gruppe wechseln? lasst euch nicht von diesen wirren menschen nichts einreden

Antwort
von Repwf, 11

Rat : wechsel dem Kindergarten! 

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