Frage von Tannfeld, 85

Sony Alpha 6000 oder Sony rx100 M3?

Hallo, ich grüble schon langer darüber welche Kamera ich mir kaufen soll! Da ich durch meine Handy-Kamera auf den Geschmack für's Fotografieren gekommen und mit dieser mittlerweile auch schon gut ein halbes Jahr rumhantiere,wollte ich endlich eine Quallitätsteigerung und mehr Möglichkeiten haben. Nach langem Suchem bin ich schließlich auf die Sony Alpha 6000 und Sony rx100 M3 gestoßen die auch gut in meinem Preisrahmen von max. 650€ liegen. Jedoch kann ich mich nicht wirklich zwischen den beiden entscheiden. Jedoch da ich nicht wirklich mehr Geld auftreiben kann, könnte ich mir kein anderes Objektiv für die Sony Alpha 6000 kaufen und müsste mit dem ja nicht so guten Kit Objektiv auskommen. Bei der Sony rx100 M3 ist ja ein recht gutes Zeiss Objektiv dran. Es sei noch zu erwähnen da ich die Kamera meistens auf Fahrradtouren dabei habe, bei denen ich vorallem die Natur und auch Nah aufnahmen von Inskten usw. machen möchte! Vielen Dank schonmal für euren Rat!

Antwort
von nextreme, 69

Die A6000 liegt bei Lowlight definitiv vor der RX100III, was am größeren Sensor liegt und auch daran, das im Verhältnis zur RX größere Pixel sich noch ausreichend mehr Platz teilen dürfen. Die RX hingegen hat tatsächlich das bessere Objektiv und ist kleiner, aber auch ungriffiger, bei Sony gibt es deshalb noch optional ein Griffstück zu kaufen, welches aufgeklebt wird. Ist dieses Drauf passen einige Kamerataschen jedoch nicht mehr....

Natürlich ist die A6000 mit dem Kitobjektiv weitwinkliger, dafür aber auch wesentlich lichtschwächer und es verzieht wohl sehr. ist also schlechter als die RX. Gut beide haben einen Sucher, der wohl der selbe ist, jedoch hatte Vorgänger RX100 II einen optionalen den man auch um 90° nach oben schwenken kann. Allerdings hatte diese wiederum ein schlechteres Objektiv. Also lassen wir das. ;o))

Ich glaube am Besten ist es darüber nachzudenken ob du wirklich bei Landschaft bleiben willst oder dann doch das eine oder andere Portrait oder wirklich mal Makro hinzukommen soll. Bleibts dabei, nimm die RX willst Du in Zukunft mehr, nimm die A6000, speziell bei Makro und Portrait kommt man hier doch weiter und über Adapter und manuelle Linsen sogar recht preiswert.

Und nimmst Du gar keinen Sucher nimm die a5000 ;o))

Expertenantwort
von IXXIac, Community-Experte für Fotografie, 59

Hallo

RX100III und a6000 mit 16-50 sind in etwa Preisgleich und haben mit einem 24-70 "Zoom" in etwa den selben Bildwinkelbereich und vergleichbare "Freistellungen". Aber das Zeiss Objektiv der RX ist "besser" und hat das bessere Bokeh. Wenn man mit der a6000 vergleichbare Bildqualitäten will muss man zum 16-70/4 (Tessar) greifen und dann kostet die a6000 mehr als das doppelte. Die Kamerakombination wiegt dann auch das doppelte und passt nicht mehr in Hosentaschen.

Die Kernfrage ist will man langfristig noch weitere Bildwinkel abdecken speziel Ultraweitwinkel (10-18) und Tele (55-210) und ist man bereit dafür dann mehr Geld auszugeben, mehr rumzuschleifen und Regelmässig das Material zu pflegen.

Kleinere Sensoren haben die besseren Makrofähigkeiten insofern ist die RX100 da im Vorteil. Aber es gibt keine Makrooptik und keinen Anschluss für einen Ringblitz.

Zur RX100 III gibt es Alternativen von Lumix (LX), Canon (GX) und demnächst Nikon (DL). Die Canon haben den selben 1" Sensor wie die Sony aber Canon hat nicht so gute Optiken und nicht die selbe Speed. Lumix baut selber und Nikon wird wohl denn Aptina 1" Sensor aus der One verwenden. Bei 1" Systemkameras gibt es ausser Nikon One noch die Samsung NX Mini. Problem ist in der 1" Sensor Klasse ist Nikon so ziemlich das "Schlusslicht" und die RX100 ist mit denn Lumixen "King" und bei der Bildqualität besser als Canon DSLR. Aus dem Grund kann Sony die RX100 Serie so teuer verkaufen.

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