Solte ich erst an meinem Verhalten arbeiten, oder an dem der anderen Partei?

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7 Antworten

Als erstes solltest du die tief liegenden Gründe des Konfliktes mit Hilfe des Eisbergmodelles her raus finden. Das Eisbergmodell besagt, dass es sichtbare und nicht sichtbare Gründe für einen Konflikt gibt und es ist sehr wichtig, die nicht sichtbaren Gründe zu finden, um eine Lösung zu finden.

Wenn du diesen Schritt erledigt hast, solltest du einen Weg finden, um dich zu entschuldigen. Hierfür empfehle ich die 'Ich Botschaften'. Bei den Ich Botschaften geht es nicht darum beleidigend zu werden oder anderen die Schuld zu zuschieben. Die Ich Botschaften sind eine friedliche und lösungsorientierte Art Konflikte zu lösen. 

1. Schritt: Beobachtung

Bsp: Ich mag es nicht, wenn man mich anschreit

2. Schritt: Gefühle

Bsp: ,denn dies macht mich traurig

3. Schritt: Begründung des Gefühles

Bsp: ,weil ich mich nicht gerne wegen Kleinigkeiten streite

4. Schritt: Wunsch

Bsp: und ich wünsche mir, dass wir Beide uns wieder vertragen können.

Wichtig bei Ich - Botschaften ist, dass du die anderen Person bis zu der Äußerung deines Wunsches nicht direkt ansprichst. 

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Kommentar von Implord
08.04.2016, 20:17

Okay, ich versuche es.

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Gib ihr doch erstmal Zeit, wieder runter zu kommen. Und dann mach den Vorschlag, dass ihr euch gemeinsam an einen Tisch setzt, ruhig und wie erwachsene Menschen mit einander redet. Jeder seine Sorgen und Gedanken auf den Tisch bringt, keiner den anderen Unterbricht, sondern ausreden lässt und dann auch nicht sofort mit einem "aber" kontert sondern erstmal einfach nur alles zur Kenntnis nimmt. Ein paar Tage Zeit, um diese neuen Infos zu ordnen und sich Gedanken zu machen, was man gemeinsam als Familie tun kann, damit das Zusammenleben harmonischer wird.

Möglich, dass so ein Vorschlag nicht angenommen wird, oder es wärenddessen dann nicht funktioniert, weil die Gemüter aufkochen. Dann beendet man die Runde, statt sich da weiter rein zu steigern, weil das würde ja nichts bringen.

Oder schreib ihr einen Brief, in dem du das, was du hier geschrieben hast, noch mal an sie richtest. Schreib mit rein, dass du darauf keine Antwort erwartest und nur willst, dass sie das weiß. Dass ihr euch bemüht, mehr Ordnung zu halten, aber eben auch nur Menschen seid und gerade Jugendliche doch mal dazu neigen, Dinge auf später zu verschieben...man ist ja jung und hat noch genug Zeit.

Das was du beschreibst ist ja erstmal kein ungewöhnliches Szenario. Das Thema gibts auch schon bei meiner 4-jährigen Tochter, wobei ich da eher die Einstellung hab, dass Müll halt in den Müll gehört und der Rest ist mir wurscht, solang sie die Unordnungin ihrem Zimmer lässt. Ihr wars neulich tatsächlich sehr peinlich, als ihr Opa mit in ihr Zimmer wollte. Danach hat sie schnurstracks so gut sie es halt konnte aufgeräumt. (Und ich bin selbst ein unglaublich fauler Mensch...seit ich dafür gesorgt hab, dass hier regelmäßig besuch antanzt, kann ich mich aber dann doch aufraffen, Ordnung zu Halten...manchmal braucht man so einen Anreiz von Außerhalb der Familie.)

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Kommentar von Implord
08.04.2016, 20:21

Ein Brief wirkt irgendwie sehr formell. Ich habe irgendwie Angst, dass sie das als einen Akt des Misstrauens verstehen würde.

Aber auf Worte hört sie nicht...

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Lange Rede,kurzer Sinn,mach was,das Mama sich gut fühlt. Dann stimmt die Chemie und die Stimmung ist auch wieder ok.

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Kommentar von Implord
08.04.2016, 20:04

Aber WAS? Ich tu was sie sagt, und sie ist wütend. Ich rede nicht mit ihr über meine Probleme, sie wird traurig. Ich tu es und sie wird wütend. Ich ignoriere ihre Bitten und sie wird wütend. Ich mache ihr Geschenke zum Muttertag und sie sagt Danke und wird fünf Minuten später wieder wütend.

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wenn du dir solche sorgen um die gesundheit deiner mutter machst, dann ändere dein verhalten - ist ja auch zu deinem besten. ewig wirst du n icht bei mama wohnen und dann ? möchtest du in einer müllhalde wohnen ?

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Kommentar von Implord
08.04.2016, 20:06

Okay, danke.

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Hey ich würde deiner Mutte erzählen wie du dich fühlst und das du angst um sie hast...ich glaube dann versteht sie dich auch ein bisschen und rastet nicht immer so aus. Klar, aufräumen musst du auch....

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Kommentar von Implord
08.04.2016, 20:08

Habe ich doch getan (beides). Sie wurde wütend, und hat mir understellt, ich würde die Schuld bei ihr suchen.

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Da fällt mir der Spruch eines früheren Arbeitgebers meines Schwagers ein. Er sagte zu ihm folgendes: "Hör mal......einer von uns beiden muss sich ändern, also fängst du am besten sofort damit an"

Gruß

Henzy

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Kommentar von Implord
08.04.2016, 20:06

Also werde ICH mich ändern.

Was mache ich, wenn sie trotzdem immer weiter wütend wird?

Ich will nicht schuld sein, wenn sie stirbt.

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Du versuchst, deine Mutter etwas zu verarzschen. Und sie ist sicher die Letzte, die es nötig hat, sich das gefallen zu lassen.

Wenn deine Schwester und du bis heute nicht wisst, wo Abfall hingehört oder eure Sachen, dann lässt das wahrlich darauf schließen, dass ihr sowohl faul seid, als auch in gewisser Weise provoziert.

Wäre ich eure Mutter, würde ich euren Müll aufs Bett kippen.

Ihr seid keine Kleinkinder mehr. Also benehmt euch auch nicht so. Dann hat eure Mutter auch keinen Grund, sich aufzuregen.

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Kommentar von Implord
08.04.2016, 20:10

Vorsicht. Ich habe Fehler, korrekt. Faulheit und Unaufmerksamkeit, um genau zu sein.

Aber unterstelle mir keine böse Absicht. Ich provoziere nicht, ich verarsche nicht und meine Psychologin sagt, ich soll mir nichts derartiges mehr unterstellen lassen. 

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