Solo scriptura
Frage: Wo lässt sich in der Bibel dieses Grundkonzept eigentlich herleiten? Ich kann nichts finden, eher das Gegenteil - im 2. Thess.: "So stehet nun fest, Brüder, und haltet an der Ueberlieferung unserer Lehren, die ihr empfangen habt, sei es mündlich oder brieflich"
Wenn die Grundüberlegung alles müsse mit der Bibel belegbar sein nicht von der Bibel belegbar ist - ist dann nicht eigentlich ein Grundlegender Fehler im System?
Bitte Keine Antworten die den Galuben als Ganzes verhunzen - das die meisten das hier denken ist mir klar. es geht um das rein Bibelwissenschaftliche Prinzip, wer sich damit nicht auskennt bitte zurückhalten.
-
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Eine gute Frage!
Pietro Carnesecchi,der Anfang des 16. Jahrhunderts lebte und der Geheimsekretär des Papstes Clemens’ VII war, wurde genau dieser Punkt von der katholischen Kirche "angekreidet". Man verurteilte ihn zum Tode, enthauptete ihn und verbrannte seinen Leichnam u.a. aus dem Grund, weil er "behauptete, man solle an nichts anderes als an das Wort Gottes, wie es in der Heiligen Schrift zum Ausdruck kommt, glauben."
In 2.Timotheus 3:16 wird von der Bibel als ganzes gesagt:"Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit.."
Jesus Chrsitus sagte in Hinblick auf die Bibel in Johannes 17:17 :"Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit."
Vom Apostel Johannes wurden folgende Worte in Offenbarung 21:5 festgehalten: "Und der, der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.“
Was man heute als die Bibel kennt, ist eigentlich eine Sammlung "alter" von Gott inspirierter Urkunden. Diese wurden in einer Zeit von 1 600 Jahren schriftlich niedergelegt und zusammengetragen. Insgesamt bildet diese Urkundensammlung das, was Hieronymus auf lateinisch passend als die Bibliotheca Divina bezeichnete, d. h. die Göttliche Bücherei.
Für diese Bücherei gibt es ein Verzeichnis oder eine offizielle Liste, die sich nur auf solche Bücher beschränkt, die dem Rahmen und den besonderen Merkmalen dieser Bibliothek entsprechen.
Alle nichtautorisierten Bücher sind davon ausgeschlossen.Gott ist der große Bibliothekar, der den Maßstab festlegt, der bestimmt, welche Schriften aufgenommen werden sollten. Für die Bibel gibt es daher ein festes Verzeichnis, das 66 Bücher umfaßt, alles Erzeugnisse, die unter der Leitung des heiligen Geistes Gottes entstanden sind.
Die Sammlung oder Liste der als echt und inspiriert anerkannten Schriften wird oft als biblischer Kanon bezeichnet.
Welches sind einige der göttlichen Maßstäbe für die Kanonisierung der 66 Bücher der Bibel? Vor allem müssen die Urkunden von Gottes Tun in Verbindung mit der Erde handeln; sie müssen die Menschen veranlassen, ihn anzubeten, und sie müssen hohe Achtung vor seinem Namen und vor seinem Werk und seinem Vorsatz hinsichtlich der Erde einflößen. Sie müssen von Inspiration zeugen, das heißt, sie müssen davon zeugen, daß sie ein Produkt des heiligen Geistes sind.
-
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Hallo Premislyde
Getreu dem biblischen Grundsatz „Die Summe deines Wortes ist Wahrheit“ (Psalm 119:160) sollte man zur Beantwortung Deiner Frage einige biblische Aussagen „addieren“, um im Ergebnis zu der Feststellung zu gelangen: „Solo scriptura“ oder „Allein die Schrift“
Als erstes würde ich die oben bereits genannte Grundregel aus dem 119ten Psalm nehmen, weil man daraus herleiten kann, dass die Bibel -- in ihrer Gesamtheit -- in den Sinnfragen des Lebens die absolute Wahrheit ist
sodann
Jesaja 30:21
„Dies ist der Weg. Wandelt darauf“, falls ihr zur Rechten gehen solltet oder falls ihr zur Linken gehen solltet.“ -- unterstreicht das oben gesagte.
außerdem
Johannes 14:6
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
Vater und Sohn hier als Synonyme für absolute Wahrhaftigkeit.sodann
Johannes 5:39
„Ihr erforscht die Schriften, weil ihr denkt, daß ihr durch sie ewiges Leben haben werdet; und gerade diese sind es, die über mich (Jesus, als treuer Zeuge seines Vaters) Zeugnis ablegen.“
und auch
1ter Korinther 4:6)
„Geht nicht über das hinaus, was geschrieben steht.“ (Solo scriptura)
und nicht zuletzt
2ter Timotheus 3:16-17
„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.“ -- mehr ist also nicht erforderlich, aber auch nicht weniger.
.
oder abschließend als Antonym:
2ter Johannes 9-11 „Jeder, der vorausdrängt und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in dieser Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn.
Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil.
In der Summe dieser Aussagen liegt die Botschaft „Solo scriptura“
Ein Beispiel dafür bitte in meiner Antwort zu dieser Frage
.
Was ist die Hauptbotschaft der Bibel? Was will sie uns sagen?
Kommentar von PremislydePremislyde 11.03.2011Aber die Bibel sagt nirgendwo das sie alleine die wahrheit ist - im Gegenteil - jesus weist darauf hin das der HL geist uns un die ganze warheit einführen wird, D.H. das sie da noch nicht ganz da ist - paulus schreibt wir sollen an den Überliferungen in schrift und mündlichem wort festhalten...
Kommentar von AbundumzuAbundumzu 11.03.2011Hallo Premislyde
Du solltest bitte unterscheiden zwischen einerseits
.
der Vollständigkeit der Heiligen Schrift -- für den von Gott beabsichtigten Zweck seines Wortes (Siehe dazu meine Link oben (hauptbotschaft-der-bibel)
wie das auch mehr als deutlich in dem bereits oben zitierten Text aus 2. Timotheus 3:16-17 zu erkennen ist:
.
„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.“
-- mehr ist also nicht erforderlich, aber auch nicht weniger.
Und andererseits unserem unvollständigen -- aber stetig wachsenden -- Verständnis des Wortes Gottes.
.
Deshalb sagt Jesus gemäß Johannes 14:16-20
„ . . . und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt.
Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist. . . . . An jenem Tag werdet ihr erkennen (euer Verständnis wird also zunehmen -- nicht etwa der Umfang der Bibel) , dass ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch.“
.
Das bestätigt auch der Text aus Sprüche 4:18:
„Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Licht, das heller und heller wird, bis es voller Tag ist.“
.
Fortsetzung
Kommentar von AbundumzuAbundumzu 11.03.2011
Fortsetzung
Der von Dir vermutlich angesprochen Text in 2. Thessalonicher 2:15 lautet:
„So steht denn fest, Brüder, und haltet euch weiterhin an die Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch eine mündliche Botschaft oder durch einen Brief von uns.“
.
Da ist weder von Ergänzungen noch Abweichungen die Rede -- im Gegenteil: „steht fest“!
.
Es ging und geht -- wie überall in der Heiligen Schrift -- um die Wahrheit!
Und die ist mündlich oder schriftlich immer in Übereinstimmung mit sich selbst und dem von Gott inspirierten, geschrieben Wort!
.
Bedenke bitte auch, dass Paulus sogar ermahnt:
„Geht nicht über das hinaus, was geschrieben steht“ (1. Korinther 4:6)
Dass eines Tages, nach dem Abschluss diese Systems der Dinge laut Offenbarung 20:12 „ . . . eine andere Buchrolle . . . geöffnet wird; es ist die Buchrolle des Lebens“ ist eine andere Sache.
Als Anleitung für einen gottgefälligen Lebensweg bis dorthin, sind wir mit der Bibel, so wie sie ist (Solo scriptura) „vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk“
.
Als Ergänzung eignen sich auch diese Überlegungen
.
Hat Gott einen Plan was er mit den Menschen auf der Erde erreichen möchte?
-
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Das Alte Testament die Grundlage des Glaubens und der Verkündigung
Zu diesem Zeitpunkt als z. B. Paulus Briefe an Gemeinden oder an Mitarbeiter geschrieben hat, gab es den neutestamnetlichen Kanon noch nicht.
Was es jedoch gab war das AT, das aus der Thora(Gesetz des Moses,
die Propheten und
Psalmen bestand.
Darauf hatte sich Christus in seiner Verkündigung gestützt und damit bewiesen, dass Er der verheißene Messsias war.
Lukas 24, 27.44-48
Genauso hatte Er sich in der Wüste, als Er von Satan versucht wurde (Matthäus 4,1ff), mit den Aussagen des AT verteidigt und damit den Menschen ein Vorbild gegeben, wie auch sie Versuchungen abwehren können.
So stellte das AT die Grundlage des Glaubens und der Verkündigung dar.
Mit dieser prüften die Menschen auch, ob die mündliche Verkündigung mit der vorhandenen Schrift übereinstimmte.
Apostelgeschichte 17.10.11.
"Sie forschten täglich in der Schrift und prüften, ob es sich so verhielte."
Petrus und die anderen Mitarbeiter stützen sich bei ihrer Verkündigung auf das AT
Apostelgeschichte 2, 22-32
3, 13-26.
7, 1ff
8, 26-36.
13, 15-52.
17, 16ff.
26, 22.23
"....sage nichts, als was die PROPHETEN und MOSES vorausgesagt haben., dass Christus müsse leiden und als erster auferstehen von den Toten und verkünigen das Licht seinem Volk und den Heiden."
In Zentrum ihrer Verkündigung stand also immer wieder das Zeugnis über Christi Opfertod und seine Auferstehung am dritten Tag von den Toten als Beweis für seine göttlioche Sendung und für sein Wirken. Und dass das bereits durch Moses und die Propheten angekündigt wurde.
Dieses Zeugnis über Christus findet dann seinen Niederschlag in den Evangelien und in den anderen Schriften(Briefe) und in der Offenbarung.
Sie wurde dann als der neutestamentliche Kanon zusammenh gefasst.
Aufgrund des AT war es letztlich möglich alle jene Schriften auszusondern, die nicht in Übereinstimmung mit den Grundlehren des AT standen.
Beide zusammen ergeben schließlich die GRUNDLAGE für die CHRISTLICHE LEHRE und für den CHRISTLICHEN GLAUBEN.
Auf diese Weise ist die Formulierung
SOLA SCRIPTURA
berechtigt und auch richtig, weil alles andere, was nicht im Einklang mit ihnen (AT u. NT) steht keine Gültigkeit und auch keine Verbindlichkeit besitzt.
Mit ihnen muss immer wieder das Glaubensgut und Glaubensverständnis überprüft werden und nicht mit späteren Schriften, die erst im 3. 4. oder 5. Jhd. oder noch später entstanden sind.
Denn die Gefahr besteht immer, dass außerbiblische Gedanken und Vorstellungen mit der Bibel vermischt werden, was ja auch im Laufe des Früh- und Mittelalters geschehen ist.
Das Festhalten an der Schrift ist die einzige Möglichkeit vor falschen Vorstellungen und Lehren bewahrt zu werden, weil es immer wieder Menschen gibt, die glauben, dass den Inhalt der Bibel dem jeweiliergn Zeitrend oder Zeitgeist anpassen müssten.
Darum ist der Grundsatz:
ALLEIN DIE SCHRIFT
eine lebenswichtiges Prinzip, um nicht den verschiedensten Ideen und Vorstelluzngen zu erliegen.
Denn diese Gefahr ist weitaus größer als viele glauben.
-
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Eine entsprechende Bibelstelle gibt es nicht. Die Reformatoren waren der Meinung, dass nur die Heilige Schrift Quelle und verbindliche Norm des Glaubens ist und dass deshalb der Anspruch der Kirche, auch in ihrer Tradition und Lehre Glaubenswahrheiten auszusprechen, nicht berechtigt sei. Es ging ihnen dabei um die Sorge, dass Gottes Wort nicht in die Verfügung der Menschen gerate.
Das Konzil von Trient hat dem widersprochen. So entstand der Eindruck, dass in der kath. Kirche eine zweite, von der Hl. Schrift getrennte Quelle der göttlichen Offenbarung sei.
Die moderne Bibelwissenschaft hat gezeigt, dass die Hl. Schrift selbst ein Niederschlag der zunächst mündlich überlieferten Offenbarungen Christi ist. Man kann die Bibel also gar nicht verstehen, wenn man nicht die Überlieferung mit berücksichtigt. Die Bibel entstand im Raum der Kirche und ihrer Überlieferung und auch die Entscheidung, was überhaupt zu den verbindlichen Hl. Schriften gehört, wurde von der Kirche gefällt.
Sie hat auch in Zukunft darüber zu wachen, dass das Gotteswort unverfälscht erhalten bleibt und im Sinne der apostolischen Tradition verbindlich für jede Zeit ausgelegt wird.
Kommentar von morusmorus 03.03.2011Superantwort!
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Ds sola scriptura bezieht sich nicht auf einzelne "Wörter", sondern auf das "Wort" Gottes. "Das Wort ist Fleisch geworden!" (Joh 1,14) Das Wort Gottes ist letztendlich und unüberbietbar Christus selbst. Deshalb geht ja das "solus Christus" Hand in Hand mit dem "sola scriptura".
Der Kanon im Kanon ist Christus. Deshalb kann Luther durchaus bibelkritisch sein, also gegen ein stures "sola scriptura", wenn er sieht, dass eine Schrift nicht "Christum treibet". Zum Beispiel wollte er am liebsten den Jakobus-Brief als eine "strohene Epistel" aus dem NT entfernt wissen. Die Apokalypse kam ihm ebenfalls nicht geheuer vor. Andererseits gibt es wichtigere und weniger wichtige Stellen in der Bibel, je nach Christologie.
Calvin zeigt ebenfalls kritische Ansätze der Bibelkritik, soweit Christus dort zu kurz kommt.
Allein die Schrift, weil sie mit Wörtern von dem "Wort" Christus zeugt. Die Schrift, also die Bibel, weil dort die wichtigsten Dokumente versammelt sind, die am nächsten an Christus dran sind.
Sola scriptura ist auch eine Antithese zur "Tradition". Tradition in diesem Falle als eine verbindliche Kommentierung der Bibel, vorgeschrieben von einer Behörde, die die Bibel nur in einer ganz bestimmten Weise verstehen lässt. (Vergleichbar dem Politbüro einer Partei, dass die Erkenntnis vorschreibt und "Abweichler" verurteilt.) Die Reformation sagt, dass man die Bibel unmittelbar, "allein", ohne die Brille einer Tradition lesen kann und soll. Deshalb die immer genaueren Übersetzungen in die Volkssprachen.
Da die Schrift am allernächsten am Christusgeschehen dran ist, muss man zu dieser praktisch unmittelbaren Quelle gehen. Hier verbindet sich die Reformation mit dem Humanismus der Renaissance, dem "ad fontes", zu den Quellen. Nur die "Originale" zählen, die Kommentare sind zweitrangig.
Kommentar von PremislydePremislyde 18.03.2011Ja ich finde es immer sehr niedlich wenn Leute gegen die Tradition wtternd und sich dabei auch Luther und Calvin berufen - und auf derem Methoden die Bibel auszulegen... ist da nicht irgendwas paradox,?
Kommentar von SonnenschnauzSonnenschnauz 23.03.2011Da hast du was nicht richtig verstanden. "Tradition" bezieht sich hier vor allem auf die Patristik, auf eine bestimmte Auslegung, z. B. auf eine bestimmte Synthese von Glauben und griechischer Philosophie, dargelegt in der "Summe" von Thomas von Aquin. Oder besser einer Synthese von griechischer Vernunft und christlichem Glauben. So hat der Papst in seiner berühmten Rede in Regensburg die Reformation, die Aufklärung, die moderne protestantische Theologie seit Schleiermacher und Harnack verdammt, weil sie über diese Synthese hinausging. Ich habe "Tradition" deshalb in Anführungsstriche gesetzt und zu erklätren versucht.
Natürlich haben auch die Reformatoren fleißig die Kirchenväter (Patristik) zitiert, natürlich stützt man sich auf tradierte Glaubensinhalte und - erklärungen, und Calvin und Luther (und Bonhoeffer usw.) sind selbstverständlich Theologen, auf die man sich nur stützen kann. Und es gibt Bekenntnisschriften, die verbindlich sind. Aber sie sind keine "Brille" zum Lesen von Texten und sollen nicht neue Erkenntnisse verhindern.
Übrigens gibt es Tradition schon in der Bibel. Ein Beispiel nur: Der Kolosserbrief ist von den echten Paulusbriefen abhängig, und der Epheserbrief ist wieder vom Kolosserbrief (stark) abhängig.
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
http://de.wikipedia.org/wiki/Sola_scriptura Hier wirst Du umfassend aufgeklärt. Gruß, q.
Kommentar von PremislydePremislyde 02.03.2011Nein werde ich nicht. Es klärt NICHT die Frage ob und wrenn wo es Biblisch fundiert sei und was für eine wirkung es hätte wenn dem nicht so sei!
-
> Wenn die Grundüberlegung alles müsse mit der Bibel belegbar sein nicht von der Bibel belegbar ist - ist dann nicht eigentlich ein Grundlegender Fehler im System? <
Genau so ist es: ein grundlegender Fehler im System. Man kann darüber schreiben so viel man will. Es bleibt ein Fehler im System.
Zum "Sola-Sriptura-Prinzip":
Worauf gründet sich - zumindest aus christlicher Sicht - die Wahrheit? Es ist nicht die Bibel, sondern die Kirche (oder: Gemeinde, Versammlung, wie auch immer). Vergleiche hierzu 1 Tim 3,15:
> Falls ich aber länger ausbleibe, sollst du wissen, wie man sich im Hauswesen Gottes verhalten muss, das heißt in der Kirche des lebendigen Gottes, die die Säule und das Fundament der Wahrheit ist. < (1 Tim 3,15)
Das Neue Testament ist aus der Kirche heraus entstanden, von der Kirche von anderen Schriften allmählich abgegrenzt worden (Kanonbildung über mehrere Jahrhunderte; noch im 4. Jahrhundert wurde von einigen anerkannten Theologen die Apokalypse/Offenbarung nicht zum Kanon gezählt) und viel später erst verbindlich von der römisch-katholischen Kirche festgelegt. Die Kanon der orthodoxen Kirche und einiger altorientalischer Kirchen weichen auch von unserem geringfügig ab --- nur so nebenbei bemerkt). Über Jahrzehnte hinweg sind die Christen ohne schriftliches NT ausgekommen. Worauf haben die sich wohl berufen und gegründet? Die erste Gemeinde in Jerusalem hielt nicht an einem Buch oder an irgendwelchen Schriften fest, sondern an der "Lehre der Apostel" (Apg 2,42) Zu dieser frühen Zeit gab es noch keine Apostelbriefe und schon gar keine Paulusbriefe. Das Sola-Sriptura-Prinzip ist zwar im Kontext von Luther verständlich, aber es bleibt trotzdem ein Systemfehler.
In diesem Zusammenhang gleich dazu zum "Sola-gratia-Prinzip":
Das ist der nächste Systemfehler. Daher bleiben bei diesem Prinzip viele Fragen unbeantwortet, z. B. der Frage nach dem Wert und der Bedeutung des eigenen Willens und der Verantwortung für die Ewigkeit.
Ähnlich ist es mit dem "Sola-fide-Prinzip": Welche Bedeutung hat das eigene Tun, die Entscheidungen, die Praxis des Christseins und die Aufforderung zur Nächstenliebe für die Rettung, für die Ewigkeit?
In Röm 3,28 heißt es zwar:
> "Denn wir sind der Überzeugung, dass der Mensch gerecht wird durch Glauben, unabhängig von Werken des Gesetzes." < (Röm 3,28) Aber es heißt eben nicht "allein durch Glauben". Das Wort "allein" wurde seinerzeit von Luther eingefügt, steht aber nicht im griechischen Grundtext. Glaube und Werke gehören zusammen. Da ist die Antwort im Jakobusbrief schon besser zu verstehen:
> Meine Brüder, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? < (Jak 2,14)
> Du siehst, dass bei ihm (= Abraham) der Glaube und die Werke zusammenwirkten und dass erst durch die Werke der Glaube vollendet wurde. < (Jak 2,22)
> Ihr seht, dass der Mensch aufgrund seiner Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein. < (Jak 2,24)
Sola Scriptura - Sola Gratia - Sola Fide: auch wenn es vielen nicht schmecken mag, aber es sind nun mal "Systemfehler". Damit sinkt bei mir Martin Luther keineswegs in meiner Achtung. Ich schätze seine Schriften sehr. Aber Fehler sind einfach mal Fehler. Da hilft alles kaschieren oder diskutieren nichts.
-
-
Es ist nötig die Aussage der zugrundegelegten Bibelstelle zu verstehen um deine Frage zutreffend beantworten zu können. 2.Thessalonikerbrief Kapitel 2 Vers 15 "Also nun, Brüder, stehet fest und haltet die Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch Wort oder durch unseren Brief." (Elberfelderübersetzung 1905) Ich verstehe die Aufforderung des Paulus so daß die hier angesprochenen Brüder die Lehren des Paulus bewahren, festhalten sollen. Das soll unabhängig davon geschehen ob er diese Lehre nun geschrieben oder nur gesagt hat.
Wo finden wir heute die Lehre weche Paulus den Brüdern gegeben hat? Soweit ich weiß nur in den "Paulinischen Briefen im NT". Alle anderen eventuell "apokryphen" Schriften wurden nicht als glaubwürdig bestätigt.
Die Schlußfolgerung Luthers schein mir desshalb schon aufgrund dieser einzigen Bibelstelle notwendig. Wie hier andere Schreiber gezeigt haben existiern aber in der Bibel wesentlich mehr Belege für diesen, wie ich meine richtigen und nötigen Satz Luthers "Sola scriptura".
Ein Beispiel noch. Als Jesus vom Teufel (steht im Luksasevangelium Kapitel 4) versucht wird - da verwendet sowohl der Teufel als auch Jesus ausschließlich Bibelworte. Weshalb konnte dann Jesu Antwort gegen die Versuchungen des Teufels bestehen? Weil Jesus die Verdrehungen des Teufels mit rechter Schriftkenntnis entlarft hat. Wenn nun zur Schrift noch andre Argumente wichtig und von Gott aus richtig wären - wesshalb hat sie Jesus nicht verwendet? Gustav Pfaff
-
Es geht darum, dass behauptet wurde, das Christentum sei verfälscht, deformiert worden.
Es steht nichts in der Bibel von Päpsten und Ablass, von Heiligen, Kirchenvätern und Zölibat. Trotzdem war es wichtig. Einige sagen wegen Macht - in Wahrheit ist es die TRADITION.
Es steht nichts in der Bibel davon, aber es wurde "immerschon so gemacht" - Tradition eben. Das war für Luther eine Deformation, und daher musste eine Reformation erfolgen, um wieder zur Formation zu kommen, so seine Meinung. Dabei galt: nur was in der Bibel steht ist wichtig!
In der Bibel steht nicht, dass man sich nicht an ihr halten soll. Man soll an der Überlieferung der Lehren festhalten, und genau das tut man, indem man die Bibel beachtet.
-
Die Bibel ist auch nicht alleinige Glaubensgrundlage.
An was sonst zum Beispiel hätten sich die Urchristen orientieren sollen.
Es gibt außerdem nämlich noch die Überlieferung, die Vernunft (logisch überlegen) und das Gebet.
Kommentar von PremislydePremislyde 02.03.2011Aber Lther fordert 2 grundkonzepte: sola Scriptura sowie sola fide - zweiteres ist nach dem Jakobusbrief schon nicht mehr zu halten, ersteres frage ich mich ob es zu halten ist. Wenn diese zwei Grundpfeiler des Protestantismus allerdings fehlerhaft sind - wankt dann nicht das ganze system?
Kommentar von MeisterGlanzMeisterGlanz 02.03.2011Tja ich bin halt Katholik. Ich hab das Problem nicht.
Aber aus diesem Grund das ganze System über den Haufen zu werfen ist schlicht dumm. Man darf nie zu schnell urteilen.
Man muss berücksichtigen, dass damals in Rom viel Mist gebaut wurde und dadurch natürlich von Luther eine mehr oder weniger (im Laufe der Zeit mehr) starke Abkehr von Rom gefordert wurde. Zugleich muss man immer den Zeitgeist berücksichtigen.
Kommentar von MeisterGlanzMeisterGlanz 02.03.2011Das ist sehr gut:
Wie konnte Martin Luther die Bibel übersetzen?
Zeitgeist war die Ursprünglichkeit. Da kann man leicht zum irrigen Schluss kommen, dass die Bibel das ursprünglichste ist.
Kommentar von PremislydePremislyde 02.03.2011Bin selber kein Protestnat will mich nur ausführlich damit beschäftigen. Wenn die Bibel für eine gemeinschahft wie die Protestanten die alleinige Grundlage sein soll - was sie ja uch nicht ist weil die schriften von Luther etwa den Staus der Kirchenväter bei den Katholiken haben - wie kann sie das sein wenn sie das nicht mal selber sagt?
Kommentar von MeisterGlanzMeisterGlanz 02.03.2011Man kann im Gegensatz zur kath. Kirche bei den Protestanten weniger sagen "die Kirche sagt", da sie weit weniger zentralistisch organisiert ist.
Das ist auch ein Thema bei denen viele Protestanten schnell an ihre Grenzen stoßen.
Kommentar von aimbotaimbot 02.03.2011@Premislyde: drei Grundsätze fordert Luther, und nicht zwei: sola scriptura, sola fide und sola gratia.
Kommentar von aimbotaimbot 02.03.2011@Premislyde: der Jakobusbrief ist ein katholischer Brief und kommt in protestantischen Bibeln nicht vor!
Kommentar von SonnenschnauzSonnenschnauz 02.03.2011aimbot: Es sind vier Grundsätze: solus Christus (allein durch Christus) hast du vergesen.
Der Jakobusbrief kommt sehr wohl in der "protestantischen" Bibel vor.
"Katholische" Briefe sind nicht solche, die nur für die "römisch-katholische" Teilkirche gelten. Katholisch heißt hier, wie überall, die Gesamtkirche. Es sind Briefe für die "Allgemeinheit" der Christen, und nicht speziell an eine Gemeinde gerichtet, z. B. in Rom.
Kommentar von aimbotaimbot 04.03.2011solus christus kenne ich nicht.
Quelle bitte.
Jakobus- und Petrusbriefe sind nicht in Luthers Bibel übernommen, da man sie für zu spät geschrieben und damit verfälscht erachtet hat.
Kommentar von wolfruprechtwolfruprecht 07.03.2011Kauf dir eine Luther-Bibel und schau nach: In jeder Lutherbibel, die ich bisher in der Hand hatte, gab es darin einen Jakobusbrief und beide Petrusbriefe. Was soll diese Behauptung, die genannten Briefe befänden sich nicht in der Lutherbibel? Luther selbst urteilte über den Jakobusbrief, er sei eine "stroherne Epistel". Warum? Darin stehen einige Verse, die dem Sola-gratia-Prinzip und dem Sola-Fides-Prinzip deutlich entgegen stehen. Trotzdem hat er diesen Brief übersetzt und nicht aus dem Kanon entfernt. Luther hat sogar alle deuterokanonischen Schriften des AT übersetzt, erklärte dazu aber, dass er sie nicht wirklich zur Bibel rechnen will. Daher fehlen diese Schriften häufig in den Lutherbibelausgaben. Wenn sie dennoch dabei sind, werden sie als "apokryphe Schriften des alten Bundes" bezeichnet. Aber das NT ist auch bei Luther komplett.
Kommentar von wolfruprechtwolfruprecht 07.03.2011Kauf dir eine Luther-Bibel und schau nach: In jeder Lutherbibel, die ich bisher in der Hand hatte, gab es darin einen Jakobusbrief und beide Petrusbriefe. Was soll diese Behauptung, die genannten Briefe befänden sich nicht in der Lutherbibel? Luther selbst urteilte über den Jakobusbrief, er sei eine "stroherne Epistel". Warum? Darin stehen einige Verse, die dem Sola-gratia-Prinzip und dem Sola-Fides-Prinzip deutlich entgegen stehen. Trotzdem hat er diesen Brief übersetzt und nicht aus dem Kanon entfernt. Luther hat sogar alle deuterokanonischen Schriften des AT übersetzt, erklärte dazu aber, dass er sie nicht wirklich zur Bibel rechnen will. Daher fehlen diese Schriften häufig in den Lutherbibelausgaben. Wenn sie dennoch dabei sind, werden sie als "apokryphe Schriften des alten Bundes" bezeichnet. Aber das NT ist auch bei Luther komplett.
Kommentar von wolfruprechtwolfruprecht 07.03.2011Kommentar von wolfruprechtwolfruprecht 07.03.2011Kauf dir eine Luther-Bibel und schau nach: In jeder Lutherbibel, die ich bisher in der Hand hatte, gab es darin einen Jakobusbrief und beide Petrusbriefe. Was soll diese Behauptung, die genannten Briefe befänden sich nicht in der Lutherbibel? Luther selbst urteilte über den Jakobusbrief, er sei eine "stroherne Epistel". Warum? Darin stehen einige Verse, die dem Sola-gratia-Prinzip und dem Sola-Fides-Prinzip deutlich entgegen stehen. Trotzdem hat er diesen Brief übersetzt und nicht aus dem Kanon entfernt. Luther hat sogar alle deuterokanonischen Schriften des AT übersetzt, erklärte dazu aber, dass er sie nicht wirklich zur Bibel rechnen will. Daher fehlen diese Schriften häufig in den Lutherbibelausgaben. Wenn sie dennoch dabei sind, werden sie als "apokryphe Schriften des alten Bundes" bezeichnet. Aber das NT ist auch bei Luther komplett.
Kommentar von aimbotaimbot 08.03.2011ok, aber einmal kaufen reicht mir
er hielt sie nur für fragwürdig, ausgegliedert hat er sie nicht, hab mich vertan
Danke sehr, aber die geschichte der Bibel ist mir bekannt - das klärt aber immer noch nicht die Frage ob die Bibel ALLEIN grundlage sein soll - und wenn nein ob damit nicht ein Grundbaustein der Protestantischen Bewegung wegfällt.
Ich war auch noch nicht fertig;-)
Fortsetzung
Es gibt auch die Apokryphen. Dies sind Schriften, die von einigen zum Bibelkanon gerechnet werden, von anderen dagegen nicht, weil sie keinen Beweis für eine göttliche Inspiration liefern. Das griechische Wort apókryphos bezieht sich auf etwas, was „sorgsam verheimlicht“ oder „sorgsam verborgen“ ist. Mit dem Ausdruck werden Bücher bezeichnet, deren Urheberschaft oder Autorität angezweifelt wird, oder Bücher, die es in gewisser Hinsicht wert sind, gelesen zu werden, die aber keinen Beweis für eine göttliche Inspiration enthalten. Solche Bücher wurden getrennt gehalten, und es wurde nicht öffentlich daraus vorgelesen, weshalb man sie „verborgen“ nannte.
Der innere Beweis bestätigt, dass zwischen den inspirierten Christlichen Schriften und den unechten oder nichtinspirierten Schriften deutlich unterschieden wurde.
Die apokryphen Schriften stehen weit unter den kanonischen Büchern und sind oft kindisch und voller Phantastereien. Sie sind häufig ungenau.
Fortsetzung
Man beachte folgende Erklärungen von Gelehrten über diese nichtkanonischen Bücher:
"Niemand hat sie vom Neuen Testament ausgeschlossen: Sie haben das selbst getan“ (M. R. James, The Apocryphal New Testament, Seite xi, xii).
„Wir brauchen nur alle unsere neutestamentlichen Bücher mit nichtkanonischen Schriften zu vergleichen, um zu erkennen, durch welch große Kluft sie voneinander getrennt sind. Es ist oft gesagt worden, daß die nichtkanonischen Evangelien in Wirklichkeit das beste Zeugnis für die kanonischen sind“ (G. Milligan, The New Testament Documents, Seite 228).
„Von keiner der uns aus der Frühzeit der Kirche außerhalb des Neuen Testaments erhaltenen Schriften wird man urteilen können, daß sie heute legitim dem Kanon hinzugefügt werden könnte“ (K. Aland, Das Problem des neutestamentlichen Kanons, in: Neue Zeitschrift für systematische Theologie, 4. Band, Heft 1, 1962, Seite 236).
Man sollte sich von Gottes aus 66 Büchern bestehenden Wort leiten, dessen Harmonie und Ausgewogenheit beweisen, dass es vollständig ist.
Menschliche respektive kirchliche Überlieferung oder Tradition haben keinen Wert, solange sie nicht biblisch fundiert sind und damit brechen eine Reihe von kirchlichen Grundbausteinen weg!
(Quelle:Zitate aus "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert!" S.304 WBTG)
Das klärt immer noch nicht mein Frage: WIE KANN AUS DER BIBEL BELEGT WERDEN DASD ALLES ANDERE AUS DER BIBEL BELEGT WERDEN SOLL? Ich kenne die Apokryphen, ich kenne die texte der Kirchenväter und so weiter und so fort - Aber WO steht es IN DER BIEBEL SELBER? wenn alles aus Ihr abzuleiten sei , dann wohl doch auch das?
Also außer die Texte die oben anführe (2.Timotheus 3:16, Johannes 17:17, Offenbarung 21:5) besagen folgende Bibeltexte, dass man in späteren Zeiten versuchen würde menschliches Gedankengut als theologische Lehren zu verbreiten.
(Galater 1:9)"Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht."
(Kolosser 2:8)"Seht zu, daß nicht jemand da sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und leeren Trug gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den elementaren Dingen der Welt und nicht gemäß Christus..."
(1. Johannes 4:1)"Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind."
Es ist kein Zufall, sondern Bestimmung, dass JEDES Buch des AT mindestens einmal im NT zitiert wird, da messianische Prophezeiungen oder die Stammbaumlinien des AT verbunden sind mit Jesus. Unser Meister Jesus zitiert selber aus dem AT. Es besteht kein Widerspruch zwischen AT und NT.
Die unbiblischen Apokryphen werden im NT nie zitiert, beziehen sich nicht auf Jesus, ich könnte sogar einige ihrer unbiblischen Irrlehren nennen (falls jemand nicht von ihnen lassen kann).
Alle Worte, welche der Heilige Geist später Menschen inspiriert haben soll, dürfen nicht der Bibel widersprechen.
APOSTELGESCHICHTE17 11 Diese aber waren edler denn die zu Thessalonich; die nahmen das Wort auf ganz willig und forschten täglich in der Schrift, OB SICH'S ALSO VERHIELTE.