Frage von singh19, 411

Sollten wir mehr Flüchtlinge in Deutschland aufnehmen?

Die Flüchtlingskrise und die Flüchtlingspolitik sind große Themen in Deutschland. Müssten wir eine weitere hohe Zahl an Flüchtlingen aufnehmen, was würdet ihr davon halten? Habt ihr schon die Schnauze voll und wollt, dass es endlich aufhört? Oder seid ihr der Meinung, Deutschland sollte/muss weitere Flüchtlinge aufnehmen. Ich möchte gerne eure Meinung hören um mir ein Bild davon zu machen, wie die Mehrheit/Minderheit denkt. Was sagt ihr? (Bitte auf Ja,weill... oder Nein,weil... drücken und DANN kommentieren, wäre cool :D)

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 47
Nein, weil...

Ich sehe das pragmatisch.

Tendiere anhand der Faktenlage eher zu "nein", weil auch Deutschland flächen- und finanzmäßig irgendwann Grenzen hat & man - auch wenn ich die Not vieler Kriegsflüchtlinge verstehe (nicht die "Lebenslust" der Wirtschaftsflüchtlinge) - nicht bspw. halb Syrien mit aufnehmen kann.

Auch die Sozialmittel sind begrenzt, zumal absehbar ist dass die meisten Asylbewerber als Sozialfälle enden & in Deutschland nie eigenes Geld verdienen können bzw. zumindest nicht so viel Geld, dass es zum Leben ausreicht. Und der syrische Arzt, der sein Studium komplett nachweisen kann, ein Praktikum absolviert, integrationswillig ist, gleich eine Stelle als Arzt bekommt, perfekt Deutsch spricht & groß von der Lokalzeitung begleitet wird, ist eben - sorry - doch eine Ausnahme. 

Man sollte erstmal die eigenen Probleme in den Griff kriegen, bevor man die der anderen zu lösen versucht. Und auch wenn wir eine verhältnismäßig solide Lebensqualität in Deutschland haben, gibt es Probleme die nicht von der Hand zu weisen sind! Wer heute noch von "Refugees welcome" spricht, ist, sorry, doch etwas weltfremd & kennt die Wirklichkeit nicht oder ignoriert sie.

Multikulti funktioniert aufgrund der gesellschaftlichen & kulturellen Unterschiede nicht wirklich, sodass weiterer Stress vorprogrammiert wäre.. und der politische/gesellschaftliche "Ruck" nach Rechts ist auch ein Problem, das sich bei weiterer Zuwanderung noch weiter aushärten würde. Ist sowieso alles hausgemacht mit dem Fehlverhalten und der Hilflosigkeit von Frau Merkel.

Speziell Muslime sind zudem von ihrem Naturell her oft sehr stolz und kaum dazu bereit, andere Kulturen als gleichwertig oder tolerabel anzusehen.. im Gegenteil. So entstehen Parallelgesellschaften und das muss nicht sein!

Dass früher ein "Ausländer" eher Fuß fassen konnte lag eher daran, dass es nix geschenkt gab und er keine Wahl hatte: Meine Familie kam aus den 50ern aus Jugoslawien in den Raum Frankfurt/Main & es war für meinen Opa alles andere als einfach, damals hier Fuß zu fassen.. das ging auch nur durch ganz viel Arbeit, wenig Freizeit, viel Lernen (Sprache & brauchbare Kurse gab es damals noch nicht so wirklich), Geld verdienen für die Familie, Sparen und Schaffen.. und "sozial integriert" bzw. "anerkannt" war er frühestens Mitte der 70er. Das waren aber auch andere Zeiten -------> mein Opa hatte keine Wahl und musste sofort arbeiten gehen. Erst arbeitete er einige Jahre bei Opel, dann wurde er Handelsvertreter und ging schließlich nach 30 Jahren in diesem Beruf im Januar 1991 in Rente. Soviel zu meinem Hintergrund. 

Die Zeiten änderten sich -------> heute würde keiner sofort arbeiten gehen wollen weil's ja der Staat auch anders ermöglicht & wenn doch jemand arbeitet, wird er "Ein-Euro-Jobber" ohne Perspektive. Nebenhin stellt sich irgendein Landrat & faselt was von Integration, schüttelt dem Ein-Euro-Jobber die Hand, ein Reporter knipst ein Foto und hinterher tun alle so, als hätten sie sich noch nie gesehen! Das ist, sorry, einfach Mist & kann nicht der Sinn der Sache sein.. auf diese Weise ist "Integration" kein Erfolgsgarant!

Ich kenne einige, die in Asylheimen arbeiten (tlw. im sozialpädagogischen Bereich, tlw. als "Ehrenamtler").. die Bereitschaft an Integrations- oder Deutschkursen teilzunehmen wird stetig geringer. Ein Deutschkurs von einem pensionierten Deutschlehrer, der das 10 Jahre lang machte, wurde erst gestrichen - es kam niemand mehr, die Leute blieben lieber im Bett liegen.. sorry, aber das war echt so. Oft sei es auch passiert, dass muslimische Frauen gern Deutsch lernen wollten, ihnen die Männer die Teilnahme am Sprach- und Integrationskursus verboten haben. Und da hört's auch auf!

Sicherheit ist auch ein Thema: Man weiß nicht wen man da vor sich hat.. in der Regel werden völlig falsche Daten genannt, und jeder will Arzt oder Lehrer gewesen sein. Legitimieren kann das fast keiner & wenn doch, widersprechen die Sprachbarriere oder das schwebende Asylverfahren einer ersprießlichen Karriere in Deutschland.

Kommentar von MickyFinn ,

Du hast vollkommen recht. Genau dies sind die Themen die stärker behandelt werden sollten, was aber kaum geschieht. Deinen Beitrag finde ich sehr aufschlussreich.

Antwort
von Askomat, 120

Definiere aufnehmen. Einfach nur hier sein oder konstruktiver Teil der Gesellschaft sein ? Wenn die Eingliederung, sprich Sprachenerwerb, eigene Einkünfte, Abbau von Resertiments der "Normalos", gut funktioniert ist unsere Kapazität höher, als wenn das nicht der Fall ist. Momentan sind schon 20% der Bevölkerung mit Migrationshintergrund, laut der Bundeszentrale für politische Bildung. (http://m.bpb.de/wissen/NY3SWU,0,0,Bev%F6lkerung_mit_Migrationshintergrund_I.html)
Ein bisschen wird wohl noch gehen. Alternativ wird man auch sagen können wir haben kein Recht darauf, oder können es nicht durchsetzen, unsere Vorstellung eines "deutschen" Deutschlands dadurch zu erhalten in dem wir anderen verbieten hier her zu kommen.

Antwort
von voayager, 174

kommt drauf an wie viele und aus welchen Gründen welche hierher kommen. Davon mal abgesehen, sollte es eine Obergrenze geben. 

Kommentar von MickyFinn ,

Obergrenze war doch ein Synonym für Rechtsextrem oder etwa nicht? Das klingt für mich nach AfD / CSU^^

Kommentar von voayager ,

Quatsch, das ist einfach der Kassenlage geschuldet. Die Bundesregierung ist ja nicht mal in der Lage und Willens die hiesigen Sozialgeschädigten anständig zu unterstützen, gewchweige denn noch zahlreiche Asylsuchende zu befriedigen. Ein unbegrenzter Zuzug ist nur möglich, wenn die Reichen ordentlich zur Kasse veranlsst werden. Dies ist jedoch mit dem hiesigen Staat nicht zu machen, denn für den sind die Reichen seine Schatzis, die er wie sinen Augapfel hütet. Folglich müssen die Lohnabhängigen und die Prekarisierten für die Flüchtlinge aufkommen, wenn diese weiterhin in scharen kommen. Die jetzigen Sozialkassen sind damit überfordert. DerBund hat gut reden, schließlich kommt er für die Sozialkosten nicht auf, dafür umso mehr die Gemeinden und Kommunen. Denkst du etwa, die Verpflegung und Unterkunft der Asylsuchenden ist quasi kostenlos? Du, das wird mit der Zeit richtig geldaufwendig. Nur ein sogenannter gutmensch ist nicht in der Lage auch nur ein wenig ökonomisch zu denken, lediglich einen Batzen Moral und Gutsein wollen, hat er in seiner bloßen Tugendbirne, mehr aber auch nicht, solch ein Tugendbold und Sittensassa.

Antwort
von Nunuhueper, 68
Nein, weil...

Der Bund unter Schäuble will keinen Euro mehr ausgeben für die Integration der jetzt 1,8 Millionen Flüchtlinge. Das bedeutet, Länder und Kommunen sollen die ansteigenden Kosten für Bildung, Unterbringung , Unterhalt und medizinische Versorgung allein stemmen.

Berufsschulen in Bad. Württ. müssen sogar mit Kürzungen der Mittel um 30 Prozent rechnen, weil mit keinem Mehrbedarf, sogar Minderbedarf trotz der Flüchtlinge gerechnet wird.

Das heißt im Klartext, die soziale Hängematte wird immer größer, je mehr Flüchtlinge kommen.

Antwort
von Almalexian, 160

Normalerweise würde ich zu Nein tendieren denn es sind auch die anderen EU-Partner mal gefordert ihren Teil zu leisten. Einige haben das getan, die meisten haben dies aber mehr oder weniger komplett verweigert. Da allerdings die Situation im Mittelmeer nicht hinnehmbar ist und es anscheinend kein anderer macht, müssen wir wohl nochmal ran.

Kommentar von BTyker99 ,

Warum sollen "die anderen" die Suppe auslöffeln, die durch die Politik unserer Regierung aufgekocht wurde? Ich denke "wir" sollten es ganz alleine durchziehen, vorausgesetzt, dass "wir" als einzige dafür sein sollten, so weiter zu machen wir bisher.

Kommentar von Almalexian ,

Die jetzige Flüchtlingskrise ist hauptsächlich Folge des Erstarkens bzw. Entstehens des IS. Dieser konnte sich durch das Machtvakuum nach dem Irakkrieg und insbesondere dem Abzug der US-Truppen manifestieren und sich dann in dem bürgerkriegsgeschwächten Syrien festsetzen. Deutschland hat am Irakkrieg nicht partizipiert, Großbritannien zb schon (und 15 weitere EU-Länder auch, darunter auch zb Polen), dennoch hat GB fast keine Flüchtlinge aufgenommen.

Und von der Schuldfrage abgesehen: Es ist eine humanitäre Angelegenheit die durchaus auch rechtlich verankert wurde.

Antwort
von claushilbig, 19
Ja, weil...

Die Frage, ob Deutschland weitere Flüchtlinge aufnehmen soll, stellt sich für mich gar nicht - Ich halte es schlicht und einfach für die moralische Pflicht jedes Staates, Flüchtlinge aufzunehmen, wenn sie kommen.

Obergrenzen o. ä. sind zum einen menschenverachtend und zum anderen praktisch nicht umsetzbar.

(Nein, ich bin kein "links-grünversiffter Gutmensch", sondern einfach Christ.)

Die Frage ist für mich also nur, wie das ganze passieren soll - das zu klären, ist Aufgabe der Politik.

Dass angeblich "Multikulti nicht wirklich funktioniert", ist in meinen Augen Schwachsinn, es gibt nämlich zahlreiche Gegenbeispiele. Es funktioniert meistens nur darum nicht, weil die Leute glauben, dass es nicht funktionieren kann und es daher gar nicht wirklich versuchen - so was nennt die Psychologie "Self-fullfilling Prophecy".

(Das Problem besteht allerdings auf beiden Seiten, muss ich zugeben.)

Antwort
von Silmoo, 23
Nein, weil...

Je mehr hier geholfen wird , um so mehr lockt das Flüchtlinge an um sich auf den gefährlichen Weg über das Meer zu machen.

Antwort
von Kurpfalz67, 96
Nein, weil...

Nein, weil ich nicht daran glaube, dass die Integration in unsere Gesellschaft funktionieren kann, von ein paar Einzelfällen abgesehen.

Wie die Vergangenheit zeigt, hat die Integration nie wirklich funktioniert.

Ich wohne im Raum Mannheim und ich weiß wovon ich spreche, wir haben wirklich viele Menschen hier, die aus anderen Ländern stammen.

Die Integration hat schon damals, in meiner Schulzeit (80er Jahre) nie wirklich funktioniert. Besonders die türkischstämmigen Schüler haben deutlich gezeigt, dass sie nicht zu uns gehören wollen.

Auch damals war das Thema der Religion ein zentrales Problem. Ich hatte Kumpels aus Italien oder dem damaligen Jugoslawien, mit denen ich Zeit verbrachte, aber niemals einen wirklichen Freund aus der Türkei!!

Schon seltsam, aber es war so. 

Es war auch völlig undenkbar, dass du jemals ein Mädchen, welches Muslima war, als Freundin hättest haben können.

Natürlich hat man als junger Kerl auch mal versucht, mit diesen jungen Frauen anzubandeln, was aber immer im Keim erstickt wurde, weil die Familien extrem darauf achteten, dass sie "unter sich" blieben.

Wenn ich dann noch höre, wie manche Leute unsere Sprache sprechen, dann kann ich es nicht fassen.

Ich kenne Leute, die sind seit Jahrzehnten hier und sprechen unsere Sprache nur rudimentär.

Meine Frau kommt auch aus dem europäischen Ausland. Aber ihr bestreben war es immer, unsere Sprache zu erlernen um hier selbstständig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Diese Motivation, die Sprache zu lernen, kann ich bei vielen Menschen in unseren "muslimischen Stadtvierteln" nicht erkennen. Ich muss nur dort einkaufen gehen und mir anhören, wie schlecht viele dieser Leute unsere Sprache sprechen, obwohl sie seit vielen Jahren hier sind.

Ich möchte betonen, dass dies nichts mit dem Wert der Leute zu tun hat!!!!

Aber das Thema Integration, sehe ich vollkommen Skeptisch.

Kommentar von MickyFinn ,

Es ist immer gut , wenn sich Leute bei diesem Brisanten Thema ,,Flüchtlinge und Intergration" mit mehr Lebenserfahrung melden. Ich bin zwar wesentlich jünger (komme aber sehr viel herum), aber erlebe es ebenfalls so.

Kommentar von kindgottes92 ,

Es geht ja auch um Asyl und nicht um Zuwanderung.

Kommentar von Kurpfalz67 ,

Das es um Asyl geht, ist in der Frage nicht zu lesen!

Außerdem wird der Begriff Flüchtling inzwischen inflationär für fast alle Menschen, die aus dem Nahen Osten kommen, verwendet.

Aus diesem Grund sehe ich kein Veranlassung, dies in meiner Antwort zu differenzieren. Denn in der Fragestellung und unseren Medien sowie Politik wird hier auch nicht differenziert!

Wenn es nur um Asyl ginge, müssten wir uns wirklich keine Gedanken über irgendwelche Probleme machen. Würden nur die Menschen kommen, die eine Chance auf Asyl haben, wären die Zahlen deutlich geringer!

Aber da wir gerade bei diesem Thema sind.

Ginge es nur darum, dass Menschen vor Krieg, Folter und Tod geschützt werden müssten, dann würden viele Menschen auch an vielen anderen Orten der Welt diesen Schutz finden!

Bleibt die Frage, warum sieht die Realität aber so aus, dass fast alle zu uns kommen.

Es geht hier noch nicht einmal nur um unsere europäischen Nachbarn.

Um die Krisenregion im Nahen Osten gibt es noch eine Vielzahl anderer Staaten, die Schutz gewähren könnten. Aber darüber wird noch nicht einmal diskutiert.

Somit muss ich doch ganz objektiv davon ausgehen, dass es noch eine andere Motivation geben muss, weshalb fast alle Menschen zu uns wollen! 

Antwort
von Ifosil, 143

Ich würde sagen, wir sollten schauen, das die Flüchtlinge gerechter in der EU verteilt werden. 
Ich glaube hier gibt es kein Patentrezept, egal wie man sich entscheidet, bringt es negative Eigenschaften mit sich. 

Kommentar von kelzinc0 ,

Warum verteilen die EU hat niemand eingeladen es war Deutschland also muss Deutschladn damit zu recht kommen.

Kommentar von Ifosil ,

Deutschland hält sich nur an die bindenden Artikel der EU, darin steht nämlich, das Flüchtlinge hier Schutz suchen dürfen. Andere EU Länder haben sich darum einen Dreck geschert und wollen immer nur Geld aus Brüssel und selbst nichts zur EU beitragen. Besonders die ehm. Ostblockstaaten haben sich von einer sehr negativen Seite gezeigt.
Und auch in Deutschland selbst ist laut Artikel 16a eine Aufnahme von Kriegsflüchtlingen pflicht.

 https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_16a.html

Kommentar von kelzinc0 ,

Die 3. Welt wurde an einen gedeckten Tisch eingeladen.

Jetzt kommt die 3. Welt.

Viel Spass damit

Kommentar von kindgottes92 ,

Die dritte Welt hat dafür gesorgt, dass der Tisch so gedeckt ist. Die ach so schöne Globalisierung ist nämlich nur für uns ein Gewinn.

Kommentar von MickyFinn ,

Ifosil... wie oft denn noch... es wird keine Gesamteuropäische Lösung geben. Wird den Ländern das aufgezwungen, folgen weitere ,,..Exits". Schon die Niederlande ist am Überlegen die EU zu verlassen.

Sorry... aber darauf zu hoffen ist ziemlich Naiv. Auch wenn es weh tut, aber der Realität muss man irgendwann ins Auge blicken. Genauso wie der Tatsache, das D nicht 500 Mio. Menschen aufnehmen kann... das geht einfach nicht.

Kommentar von Kurpfalz67 ,

Warum nur in der EU. Es gibt viele Länder auf der Welt, in denen sie vor Verfolgung und Tod geschützt wären!

Wie von unserer Politik und den Medien stets betont wird, ist dies doch der Hauptgrund weshalb sich die Menschen auf dem Weg machen.

Schutz gibt es an vielen Plätzen unseres Planeten. Nicht nur Europa ist inzwischen zivilisiert!

Antwort
von robianna, 114

Rein aus Rententechnischen gründen ja .. Pass mal auf was für ein Ungleichgewicht wir bald haben

Kommentar von kindgottes92 ,

Soweit ich das mitkriege beschweren sich alle über die vielen Jugendlichen, die sich noch benehmen können. Sind die so schnell gealtert? Und Asyl bedeutet doch nicht, dass die in 40 Jahren immer noch hier sind.

Kommentar von kindgottes92 ,

Achso sorry, hab deine Aussage erst falsch gedeutet.

Kommentar von WeicheBirne ,

Allerdings droht bei fortschreitender Automatisierung gleichzeitig ein erheblicher Einbruch des Arbeitsmarktes. Dann gäbe es statt jungen Arbeitenden aus Syrien, junge Arbeitslose aus Syrien, die das Sozialsystem zusätzlich belasten.

So pauschal kann man also gar nicht sagen, daß wir unsere Renten durch die Aufnahme von Flüchtlingen sichern.

Kommentar von kindgottes92 ,

Das ist ja auch eine langfristige Frage. Vielleicht sind es auch weniger die Erwachsenen, als vielmehr deren Kinder, die Deutschland am Ende nutzen.

Kommentar von WeicheBirne ,

Tut mir leid, wie das im Kontext zu einem finanziellen Nutzen durch die Aufnahme syrischer Flüchtlinge stehen soll, verstehe ich nicht. Magst Du mir Deine Aussage genauer erklären? :)

Kommentar von Kurpfalz67 ,

Rein aus Rententechnischen gründen ja 

Das ist doch jetzt aber ein Witz, oder??

Wer von denen soll denn unsere Rente bezahlen?

Oder glaubst du ernsthaft, dass nun ein Wunder geschieht und sie sich alle qualifizieren und tolle Jobs finden.

Ich sage dir, auch die nächste und übernächste Generation wird zu einem hohen Prozentsatz nur Jobs bekommen, für die eine geringe Qualifikation ausreicht.

Ich sagen das nicht, weil ich das hoffe! Sondern deswegen, weil die Erfahrung mit den sogenannten Gastarbeitern und deren Kindern das zeigen.

Wie lange hat das gedauert, bis diese Gruppe in unserer Bevölkerung einen nennenswerten Anteil unter den Akademikern stellte? Heute ja, nach 2-3 Generationen.

Antwort
von 1988Ritter, 74
Nein, weil...

Auf gar keinen Fall.

Begründung:

  • Die hier angekommenen Flüchtlinge sind immer noch nicht komplett erfasst.
  • Menschen mit abgelehntem Asylverfahren sind immer noch hier
  • Die Finanzierung ist immer noch nicht geklärt
  • Fachkräfte sind hier nicht angekommen, sondern überwiegend bildungsarme Hilfskräfte mit einem Anteil von fast 80% der Flüchtlinge. Das Märchen der Fachkräfte hat sich somit erledigt.
  • Bringen werden die Flüchtlinge auch nichts, da Bildungsarmut besteht erfolgt eine Belastung der Sozialsysteme. Damit hat sich das Märchen mit den dringend benötigten Arbeitskräften zur Sanierung der Rente.

Hinsichtlich krimineller Personen kann man leider keine Auskunft geben, da hier Daten politisch gewollt verschwiegen werden.

Antwort
von kgunther, 12
Nein, weil...

KEINESFALLS !! Im GEGENTEIL!!

1. "Flüchtling" ist (UNO-Charta) NUR der, der wegen der Kriegszustände aus einem Kriegsgebiet ins Nachbarland flieht. JEDER der hier Eintreffenden kommt aus einem sicheren Drittstaat. Etwa über die Grenze aus Österreich, Tschechei, Polen. Bei unseren Nachbarn gibts keinen Krieg. In den Nachbarstaaten Syriens unterhält die UNO Flüchtlingsunterkünfte, für die ohnehin die BRD maßgeblich zahlt. Zudem kommt nur eine Minderheit unter den "ALIENS" (Fremden) aus einem Kriegsgebiet und "flieht" wegen der Kriegsereignisse in genau dem Gebiet, in dem sie zu Hause sind.

2. Asylsuchender ist ausschließlich der, der wegen (vorwiegend) politischer Verfolgung in Existenz oder Leben bedroht ist. Dieser Anspruch ist nachzuweisen. Wenn einer nicht einmal Identität und herkunft nachweisen kann (Papiere weggeschmissen), wie will er dann diffizile persönliche Verhältnisse nachweisen? Und auch hier gilt die Drittstaatsregelung, die sogar im GG steht!

3. In den Schulklassen sitzen oft nur noch Fremde, in vielen Stadtvierteln oder ganzen Städten fühlt man sich schon jetzt in einem fremden Land.   Die Einheimischen sind schon jetzt zunehmend gezwungen sich den Fremden anzupasssen. Wollen wir unsere europäische Kultur erhalten, müssen Illegale heimgeschickt, legal ansässige Migranten zur heimkehr ermuntert und durch flankierende Maßnahmen (etwa Transferleistungen) neuer Zuzug verhindert werden.

4. Manche Ideologen, US-Militärs (zB Wesley Clarc, Doppelstaatsbürger), Meinungsführer (zB Barbara Lerner-Spectre), Politiker (Multi-Kulti-Fans), NWO-Krieger machen scharfe Propaganda für die Auflösung der Völker (mit einer einzigen Ausnahme), also für den Hooton-Plan, angewandt auf alle Völker der Erde. Ob ein Volk aufgelöst oder vernichtet werden will, hat aber immer noch das betroffene Volk zu entscheiden, nicht ein "Big Brother".

5. Die Ursachen der Nahost-Kriege liegen im "Global Dominance"-Streben der USA, US-Slang für militärisch gestützte Weltherrschaft. Wir sollten die Ursachen eliminieren, nicht uns selbst für die Folgen opfern!

6. Die BRD ist bereits jetzt ein total übervölkertes Land, wenn man es mit den übrigen Flächenstaaten vergleicht. Die USA, die die Ursachen für die "Flucht" schafft, hat nur etwa ein Zehntel der Bevölkerungsdichte. Wir sollten also nur dann eine Million Syrer aufnehmen, wenn die USA vorher mindestens 10 Millionen aufgenommen haben.

7. Die Ankommenden sind unqualifiziert, bis jetzt haben nur ganze vier Personen (!!!) bei den Großunternehmen des DAX Aufnahme gefunden, 50 Personen bei der Deutschen Post. Es ist Propaganda-Schwachsinn, zu erwarten, die Fremden würden unsere Renten zahlen. Im Gegenteil, wir müssen sie lebenslang füttern, hausen, kleiden.

8. Alleine die Kosten, die die "alleine reisenden Minderjährigen" verursachen, würden ausreichen, JEDEM EINHEIMISCHEN NEUGEBORENEN einen Betrag von € 3000 zuzuwenden. DAS WÄRE ECHTE WILLKOMMENSKULTUR!!

Antwort
von MickyFinn, 84
Nein, weil...

... die Folgen noch völlig unabsehbar sind. Schon die Kosten für jene die 2015 zu uns kamen sprengen den Rahmen. Dazu noch die steigende Kriminalität, ein unausgereiftes Integrationsprogramm und  eine inkonsequente Haltung unserer Regierung beim Thema Abschiebung. Fakt ist auch, das viele keine Chance auf einen gutbezahlten Job bekommen, das demotiviert, weil sie mit komplett anderen Vorstellungen zu uns kamen. Dies bietet Nährboden für den radikalen Islam (Salafisten sind vor Asylheimen aufgestellt und verteilen ihre ,,Botschaft"... da sagt natürlich niemand etwas) und folglich auch für Terrorismus. 

Hier ein kleiner Vergleich:

Wenn ihr etwas kocht und es fehlt an Salz... Werft ihr in den Topf direkt 1 kg Salz, oder Stück für Stück und schmeckt ab ob es noch ok ist?

Ich finde es waren schon 2015 viel zu viele. Jene Befürworter sind meist auch diejenigen, die mangels Arbeit selbst nichts zur Gesellschaft beitragen, jedoch am lautesten fordern und an Realitätsverlust leiden. Dies ist meine Meinung.

Kommentar von ceevee ,

AfD- und Pegida-Fans sind meistens Rassisten, die mangels Bildung und weil sie nie Liebe erfahren haben, anfällig für Lügen und Verschwörungstheorien sind. Da diese armen Seele sonst nichts im Leben haben, worauf sie stolz sein können, brauchen sie ihren Nationalstolz und sind stolz darauf, dass sie rein zufällig in Deutschland geboren sind - das ist praktisch, dafür mussten sie selbst nix leisten. Dies ist meine Meinung. 

Kommentar von MickyFinn ,

Linke-, Grüne und Antifa-Fans sind meistens Weltfremd, die mangels Bildung und weil sie nie wirklich gearbeitet haben, anfällig für naive Forderungen und Hetzjagten sind. Da diese armen Seelen sonst nichts im Leben haben, wie sie ihre Freizeit verbringen können, gebrauchen sie ihren Deutschlandhass und sind stolz darauf, vom Staat zu zehren und sich zu beklagen - das ist praktisch, dafür mussten sie selbst nix leisten. Dies ist meine Meinung

Kommentar von Nunuhueper ,

Alle Menschen sind gleich, nur die Linken sind gleicher.

Kommentar von ceevee ,

Bevor diese Endlosdiskussion wieder losgeht... hast du selbst wenigstens auch gemerkt, dass der letzte Absatz deiner Antwort keine Meinung ist, sondern nur dazu dienen soll, die Gegenpartei pauschal als realitätsferne Versager zu diffamieren? So ganz realistisch ist die Aussage selbst nämlich nicht, oder wie erklärst du dir, dass Arbeitslose bevorzugt AfD wählen ( http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-03/alternative-fuer-deutschland-arbe... ) oder dass ein Verein wie Pegida in einer Gegend mit hoher Arbeitslosigkeit gegründet wurde... und trotzdem sind Arbeitslose, genauso wie Schüler und Studenten, ein Teil unserer Gesellschaft, der genauso das Recht darauf hat, ernst genommen zu werden.

Es gibt nicht nur gut und böse, nicht nur schwarz und weiß, nicht nur Nazis und Antifa, sondern noch ganz viele Graustufen dazwischen... 

Kommentar von MickyFinn ,

Hmm mal überlegen, so wie du jeden der gegen Merkels Flüchtlingspolitik ist als Nazi pauschalisierst? Wenn du meinst, Pegida und AfD sind nur einen Steinwurf entfernt, dann könnte es auch für die Antifa und Links, Grüne gelten.

92 % wohnt noch bei Mama und ist meist Arbeitslos:

http://www.metropolico.org/2016/01/25/antifa-lebt-groesstenteils-noch-bei-mutti/

Natürlich darf man sie ernst nehmen, wenn auch was vernünftiges von denen kommt und nicht nur sinnentleertes Gegröle und Hetzparolen wie: ,,AfD- und Pegida-Fans sind meistens Rassisten, die mangels Bildung und weil sie nie Liebe erfahren haben, anfällig für Lügen und Verschwörungstheorien sind. Da diese armen Seele sonst nichts im Leben haben, worauf sie stolz sein können, brauchen sie ihren Nationalstolz und sind stolz darauf, dass sie rein zufällig in Deutschland geboren sind - das ist praktisch, dafür mussten sie selbst nix leisten" .

Ein Dialog ist mit denen kaum möglich, denn sobald die Fragen so tief bohren, das der Kern getroffen wird, blocken sie ständig ab und schwingen die Nazikeule.  

Traurig, das du noch immer nichts verstanden hast, weshalb die AfD gewählt wird.... ihr unterstellt ständig Rassismus, das ist aber vollkommen daneben, weil ihr nicht über den Tellerrand hinaus schauen könnt... man muss die Sache auch mit ein wenig Verstand betrachtet.


Kommentar von ceevee ,

Aufgrund der geringen Fallzahl, die hier zur Verfügung stand (insgesamt lagen nur zu 65 Tatverdächtigen valide Aussagen über ihre Wohnsituation vor), sind diese Angaben jedoch in keiner Weise repräsentativ und auch nicht mit den Ergebnissen der Vorgängerstudie vergleichbar. Vielmehr dürften die Verschiebungen - beispielsweise gaben in der Vorgängerstudie noch 57 % der Tatverdächtigen an, allein zu wohnen - zuallererst auf ein noch deutlich zurückhaltenderes Aussageverhalten der (vor allem nicht mehr im elterlichen Haushalt lebenden) Tatverdächtigen zurückzuführen sein.

https://www.berlin.de/sen/inneres/verfassungsschutz/publikationen/im-fokus/im_fo...

Steht so in der Originalquelle. Du solltest nicht immer auf die Lügenpresse - in diesem Fall konkret metropolico.org - vertrauen. Davon mal abgesehen sind die Antifanten kriminelle Spinner, um die geht es mir hier aber auch gar nicht. Man kann auch mit Merkel's Flüchtlingspolitik einverstanden sein, ohne bei der Antifa zu sein.

Sinnentleertes Gegröhle und Hetzparolen kannst du selbst aber auch wunderbar von dir geben, z.B.

Jene Befürworter sind meist auch diejenigen, die mangels Arbeit selbst nichts zur Gesellschaft beitragen, jedoch am lautesten fordern und an Realitätsverlust leiden. Dies ist meine Meinung.

Aber ich merk schon, dass dir austeilen mehr Spaß macht einstecken. Du hast kein Problem damit, die "Linken" als arbeitslose Nichtsnutze zu bezeichnen, aber sobald man "Schrei nach Liebe" und ein Farin Urlaub-Interview zitiert, bist du empört... oh, diese Doppelmoral...

Kommentar von MickyFinn ,

Nein... wo denkst du hin. Jedem das seine... ich möchte nicht (wie bestimmte Leute^^) die Meinung der anderen auf biegen und brechen umstimmen und anprangern. Solch ein Feinddenken (wie bestimmte Leute^^) habe ich nicht.

Deine Statistik ist übrigens von 2013... meine ist von diesem Jahr.

Achja.. zum Thema sinnentleertes Gegröhle. Schau mal deinen Text an und finde die Parallelen zu meinen... ich wollt dir lediglich einen Spiegel vorhalten... vermutlich hast du auch das mal wieder nicht erkannt -.- (nicht gerade schön mit solchen Vorurteilen konfrontiert zu werden, oder?) 

Einstecken kann ich verdammt gut.. man braucht schon ein dickes Fell wenn jemand wie ich (und dessen Meinung) durch die Gegend läuft. Empört bin ich keineswegs wegen Liedern der Ärzte... das habe ich selbst zig mal gehört und diese Band gehörte zu meinen Favoriten, damit kriegt man mich nicht ;)

MickyFinn

Kommentar von Kurpfalz67 ,

Oh ja.......schaut euch mal an, was Trittin, Fischer und Konsorten so getrieben haben.

Im Übrigen haben sie in jungen Jahren klar Verfassungsfeindliche Ziele verfolgt und ihren Hass gegenüber unserm Staat ausgelebt und ständig bekundet.

Und heute? Da parasitieren sie hemmungslos und schämen sich nicht, Geld von dem Staat zu nehmen, den sie einst hassten!!!

Pack!!!

Antwort
von paranomaly, 22
Nein, weil...

Weil in einem Artikel vor einigen Wochen hieß es in der Zeitung, dass einige der Flüchtlinge wollen dass alle dem folgen was Mohammed gesagt hat und den Koran befolgen.

Es gibt auch genug die es Homosexualtät für falsch halten, denn Gott hat es ja nicht so vorgesehen. Die eben blind alles glauben was im Koran steht.

Diese Leute glauben einer uralten Schrift und stellen es nicht einmal in Frage, was dort geschrieben steht.

Antwort
von MakePeaceNotWar, 12
Nein, weil...

die Instrumentalisierung der Flüchtlinge für Kriegsziele niemanden hilft, bis auf ein paar Lobbyverbänden.

Gott sei dank stimmen 65% mit "nein" ab. Vor 1-2 Jahren hätte das noch ganz anders ausgesehen. Die Vernunft kehrt langsam ein in Deutschland und die Medien werden (trotz zunehmender Dauerbefeuerung mit Lügen) hinterfragt. Ein großer Schritt für die Menschheit.

Antwort
von BTyker99, 39
Nein, weil...

Eine wirkliches Stimmungsbild wirst du nicht erreichen, da hier nur extrem wenige antworten werden. Durch den (vermutlich) geringen Altersdurchschnitt, wird "Ja" gute Chancen haben.

Ich habe "Nein angekreuzt", da die sogenanten "Flüchtlinge" für mich Kriminelle sind, die die Gutmütigkeit und die lasche Gesetzgebung und Strafverfolgung in Deutschland ausnutzen. Niemand hat das Recht, durch viele Länder durchzuwandern, um schließlich in der sozialen Hängematte anzukommen, unabhängig wie sympathisch "Flüchtlinge" sind.

Kommentar von Ap0ll0taku ,

Es sind genauso viele Flüchtlinge kriminell wie deutsche.

Man sieht ganz deutlich,dass du genauso gut informiert bist,wie die ach so blöden leute,mit dem niedrigem Altersdurchschnitt.

Ausserdem schau dir jtz mal an,wie viele schon hier rauf geantwortet haben.

Kommentar von BTyker99 ,

Du bist der erste, der bisher auf mich geantwortet hatte. Natürlich bin ich mir bewußt, dass fast jeder Deutsche auch Sünden begangen hat, aber die "Flüchtlinge" haben durch die illegalen Einreisen ein paar zusätzliche Straftaten auf dem Konto, die man bei Einheimischen nicht finden wird. Solange dieses Verhalten ungestraft bleibt, behalten sie in meinen Augen diesen Status.

Kommentar von kindgottes92 ,

Alle Flüchtlinge sind Verbrecher, Alle Deutschen Nazis und die Mondlandung war auch nur gefaket.

Kommentar von Silmoo ,

Nun aber nicht durchdrehen, einfach mal eine andere Meinung ertragen, solange die nicht persönlich gerichtet ist.

Antwort
von CamelWolf, 53
Ja, weil...

Wir die Menschen nicht einfach sterben lassen können.

Kommentar von Kurpfalz67 ,

So, WIR können sie nicht sterben lassen.

Ok, ist ein Totschlagargument. Aber warum nur WIR?????

Davon abgesehen können wir die Welt nicht retten und vor dem Bösen schützen!

Kommentar von CamelWolf ,

"Aber warum nur WIR?????"

Es ist schlichtweg falsch, dass nur Deutschland Flüchtlinge aufnimmt. Denken Sie doch bitte mal an Italien, Griechenland und die Türkei. 

Unsere Bundeskanzlerin fordert vehement die Solidarität der Europäischen Mitgliedsstaaten in Sachen Aufnahme von Flüchtlingen. Und  genau dafür wird Sie von manchen Leuten in Deutschland diskreditiert. 

Und anderseits werden Politiker, die beim Geld der EU die Hand aufhalten, bei der Aufnahme von Flüchtlingen die Grenzen abriegeln, zu Helden stilisiert. 

Kommentar von Gpoer ,

Wir die Menschen nicht einfach sterben lassen können.

Richtig, aber glaubst du ernsthaft, dieses Problem lässt sich dadurch lösen, indem wir immer mehr Flüchtlinge ungefiltert aufnehmen? Ohne, dass es im Innern zu explosiven Spannungen kommt, wird das nicht gelingen. Die Probleme werden dadurch nur importiert. 

Viel eher sollte man sich darauf konzentrieren, die Fluchtursachen wirksam zu bekämpfen. Daran führt am Ende kein Weg vorbei. 

Antwort
von Kathyli88, 100

Nein weil wir nicht die ganze welt retten können.

Kommentar von kindgottes92 ,

Dafür müssten wir dann auch 7000 mal so viele Flüchtlinge aufnehmen. Simple Mathematik und ziemlich unwahrscheinlich.

Es hat auch nicht die ganze Welt einen Bedarf, 'gerettet' zu werden.

Kommentar von Kathyli88 ,

Wie hoch ist denn der bedarf an menschen die gerettet werden müssten? 

Kommentar von Almalexian ,

Nicht gering, aber einerseits betrifft dies auch die Zahl derer die helfen könnten und andererseits ist es eben och nicht die Welt. Insofern ist dieser Satz einfach nur Unfug und eine sehr billige Ausrede.

Kommentar von Kathyli88 ,

Ich bin mir ziemlich sicher dass ich mehr flüchtlingen geholfen habe als ihr alle zusammen....und trotzdem geht es nicht endlos so weiter. Leicht gesagt "ja wir sollten weiterhin flüchtlinge aufnehmen" aber von euch bewegt doch keiner den po und hilft. Abgesehen davon interessiert niemanden die meinung von leuten hier

Kommentar von Almalexian ,

Die Rede war von mehr, nicht endlos. Dein Engagement in allen Ehren aber auch kluge und humane Positionen in der Bevölkerung können den Flüchtlingen helfen. Bei einem 80stel der deutschen Bevölkerung (ein Typ auf 80 andere Typen also) in einem der reicheren, stabilsten und stärksten Ländern der Erde von Überforderung zu reden ist angesichts dessen was geleistet werden kann und muss schwach.

Kommentar von Kathyli88 ,

Du bist also der meinung "mehr flüchtlinge aufnehmen" aber die rede ist nicht von endlos. Du bist also für eine obergrenze. Und wann ist diese obergrenze nun erreicht? 

Kommentar von MickyFinn ,

Das steht nur auf dem Papier so Almalexian.

Schon mal geguckt was Altersarmut ist? Wie hoch die Kalte Progression ist? Weshalb jedes 7. Kind Hartz-4-Empfänger ist? Weißt du was die Agenda 2010 angestellt hat? ...etc

Glaub ruhig weiter den Müll der uns aufatmen lassen soll... wie letzte Woche in der Tagesschau ,,Arbeitslosenquote so gering wie seit 1993 nicht mehr!"... Schau mal nach wie die Zahl zustande kommt und wie dort gedreht wird, um es als ,,Super" zu präsentieren, um Leute wie dich damit einzulullen.

Übrigens... schau auch mal nach wie das Vermögen verteilt ist und weshalb der Staat vor der Flüchtlingskrise für ,,den kleinen Bürger" nicht genug da war. 

Kommentar von Askomat ,

Aber an der Zerstörung der Welt teilnehmen können wir ?

Kommentar von Kathyli88 ,

Die menschen, die an der zerstörung der welt teilnehmen, sind nicht die menschen die gleichzeitig für hilfe für flüchtlinge sorgen. Die hilfe gewährt niemand geringerer als der bürger in form von steuergeldern, spenden, oder physischer hilfe. Deiner begründung nach bedeutet das, weil andere menschen an der zerstörung der welt teilnehmen (was auch immer du damit meinst, es ist nicht definiert) müssen die steuerzahler dafür gefälligst aufkommen. Beispielsweise wenn die vorstände der waffenindustrie milliardengewinne verzeichnen und sich ein schönes leben machen, ist das deutschland, wir sind schuld und deshalb doch gefälligst steuern erhöhen, damit wir noch mehr menschen helfen können? Vertrete doch deine meinung persönlich und fange bei dir selbst an. Freiwillige helfer und geldspenden werden immer benötigt

Kommentar von kindgottes92 ,

Unser Reichtum kommt zu einem großen Teil durch die Armut anderer Zustande. Stichwort Globalisierung. Da sind wir alle mitverantwortlich. 

Kommentar von mehrDemokratie ,

Sind jetzt auf einmal 80 Millionen Deutsche reich. Oder setzt die gescheiterte Deutsche Regierung und die Europäische Union auf noch mehr prekäre Beschäftigungsverhältnisse prekär beschäftigte  Refugies.

Kommentar von kindgottes92 ,

Ich habe nicht gesagt, dass der Reichtum in Deutschland gerecht verteilt ist, nur dass er ausreicht

Antwort
von kindgottes92, 102
Ja, weil...

Weil wir auch Menschen sind. Hass ist Gift!

Antwort
von Nassuri, 155
Ja, weil...

auch wenn der Nutzen aktuell nicht gesehen wird und nur die schlimmen Sachen gezeigt werden gibt es einen großen Nutzen der gerade ausseracht gelassen wird. Aber die eigentliche Thematik darin ist nicht ob wir noch mehr Flüchlinge aufnehmen sollten sondern wie wir mit der Situation umgehen das sollte zunächst geklärt werden

Kommentar von kelzinc0 ,

Was für einen nutzen haben junge Muslimiche Männer aus den religösten gewaltätigsten und unterentwickelsten Ländern für uns?

Kommentar von Almalexian ,

Dein überzeichnetes Bild zeigt dass du nicht an einer sachlichen Antwort interessiert bist.

Kommentar von kelzinc0 ,

Du zeigst mir das du die warheit nicht hören willst.

Kommentar von Nassuri ,

Das es Menschen wie du scheinbar nicht erkennen können lässt vermuten das deine großartige Umschreibung dieser Menschen eher zu dir passt als zu den Flüchtlingen.

Das Leute wie du die solche Aussagen tätigen keinen Nutzen darin sehen kann ich vollkommen nachvollziehen.

Hast du dich überhaupt mal ernsthaft mit dem Hintergrund dieser Menschen beschäftigt (und ich meine nicht das was du in den Medien hörst)?

Kommentar von mariaellafroh ,

Kelcink Grammatik  ist nicht deine Stärke!  

Kommentar von WeicheBirne ,

Schreib uns doch bitte einfach mal worin Du den Nutzen siehst :)

Kommentar von Nassuri ,

Der Nutzen ist besteht zb darin das es sich oft um Fachkräfte handelt die aber aktuell Ihren Beruf hier nicht ausüben dürfen und somit der Konsum ebenfalls steigt. Durch Arbeit kommen weitere Steuern in die Kassen usw. Nur leider wird immer nur das Schlechte gesehen und das Positive (was natürlich auch Zeit und die notwendigen rechtlichen Bedingungen benötigt) verschwiegen

Kommentar von WeicheBirne ,

Ich stimme Dir zu, daß Menschen die wir aufnehmen, auch schneller einer Tätigkeit nachgehen sollten.

Meine Frage wäre allerdings wie gut und schnell diese Menschen vermittelbar sind und wie stark wir die Kosten, die uns durch die Aufnahme entstehen wieder wettmachen können. Daran würde sich ja entscheiden ob uns eher ein Nutzen oder ein Schaden entsteht.

Kennst Du entsprechende Statistiken?

Kommentar von Nassuri ,

Leider kenne ich keine fundierten Statistiken die das Belegen aber es ist doch klar das, wenn wir so schnell wie Möglich die Menschen Arbeitsfähig machenmit Deutschkursen, Praktikas, Anerkennung des Berufes usw. wir damit den Markt mehr für Sie öffnen können und diese Menschen schnellstmöglich selbsttständig und eigenverantwortlich leben lassen können.

Die meisten Menschen die hier nach Deutschland kommen wollen ja auch arbeiten nur werden diese Möglichkeiten von den Behörden sehr stark eingeschränkt so das es einfach viel zu lange dauert um sich integrieren zu können, für den Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen und letztendlich auch die Chance genommen wird schnell auf eigenen Beinen zu stehen.

Kommentar von WeicheBirne ,

Ja, ich stimme Dir absolut zu, daß wir die Kosten drastisch senken könnten, indem wir den aufgenommenen Menschen einen schnellen Einstieg ins Arbeitsleben ermöglichen.

Mir stellt sich einfach die Frage ob wir vielleicht noch mehr Kosten einsparen können, indem wir niemanden aufnehmen und Menschen, die bereits in Deutschland angekommen sind in die Türkei und nach Libyen abschieben.

Das müßte man eben erst einmal statistisch erfassen, um dann den kostengünstigsten Weg zu wählen.

Kommentar von Nassuri ,

Und wo soll dann der Nutzen für Deutschland sein wenn wir niemanden mehr rein lassen und die, die schon in Deutschland sind abschieben???

Kommentar von WeicheBirne ,

Das könnte einen finanziellen Nutzen haben. Nimm mal an die Qualifikationen, die die syrischen Flüchtlinge mitbringen, werden in Deutschland weitestgehend nicht gebraucht. Da wir ja offenbar beide nicht über ausreichende Statistiken verfügen ist das möglich.

In diesem Fall, sind Deutschkurse und Praktika ein vergeblicher Aufwand. Zusätzlich würden viele Syrer weiterhin das deutsche Sozialsystem belasten.

Wenn wir keine Flüchtlinge aufnehmen könnten wir also Kosten sparen. Die Lebenshaltungskosten in der Türkei und in Libyen sind wesentlich geringer und die Lebensstandards auch. Das alles würde Gelder einsparen.

Wie gesagt müßte man erst einmal prüfen ob sich die Aufnahme von Flüchtlingen mittelfristig finanziell rentiert. Möglich wäre auch ein System, bei dem wir uns die Flüchtlinge herauspicken, die wir wirklich brauchen können.

Kommentar von MickyFinn ,

,,Der Nutzen ist besteht zb darin das es sich oft um Fachkräfte handelt die aber aktuell Ihren Beruf hier nicht ausüben dürfen"

https://www.berlinjournal.biz/studie-zuwanderer-sind-keine-fachkraefte/

Tut mir leid, das in deiner Rosaroten Brille nun ein Sprung ist... vielleicht wäre es besser diese wegzuwerfen?

Kommentar von Nassuri ,

@MickeyFinn wenn du alleine nach den Medien gehen würdest, hätten wir weltweit nur Mord und Todschlag zu beklagen da zu 99,9% der Berichte danach ausgelegt sind. Ich brauche nicht in den Medien zu schauen um zu sehen das es auch Fachkräfte unter den Flüchtlingen gibt die eine starke und rasche Unterstützung bekommen müssen um eben den Nutzen für beide Seiten zu erreichen.

Aber wenn man es aus deiner braunen Brille sehen möchte kommt das natürlich sehr gut hin

Antwort
von Mauritius01, 83
Ja, weil...

wir langfristig denken müssen. Die Bevölkerung wächst exponentiell in Ländern in denen ohnehin Probleme herrschen und durch das Bevölkerungswachstum noch zunehmen werden. Wir müssen wenigstens den Eindruck suggerieren, als wären wir die "Guten", die Notleidenden um jeden Preis helfen. Schotten wir uns ab und zeigen wenig Bereitschaft gegenüber notdürftigen Ländern werden dadurch Konflikte erzeugt, die früher oder später fatale Auswirkungen haben werden. Wir würden mehr und mehr in eine 2-Klassen-Welt zerfallen, bei der auf der einen Seite 2 Milliarden zufriedener, wohlhabender Menschen stehen und auf der anderen 6,7 oder 8 Milliarden, die mit Nahrungsmittelknappheit und Krieg zurecht kommen müssen. Und wohin das führt und auf wen sich die aus der Not entstehende Wut richten wird, kann man sich ja denken. Irgendwie müssen die hochentwickelten Nationen es schaffen die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in anderen Ländern voranzutreiben und damit Fluchtursachen entgegenzuwirken. Aber da uns das etwas kosten würde und die meisten Menschen egoistische, kurzfristig denkende Wesen sind wird das nicht passieren.

Kommentar von WeicheBirne ,

Wenn die Welt wirklich in eine 2-Klassen-Welt zerfallen sollte und sich die Wut vieler Länder dann gegen Europa entläd gilt es allerdings zu bedenken, daß Europa diesen Ländern technologisch weit überlegen ist. D.h. diese Länder hätten vermutlich kaum eine echte Chance Europa großen Schaden zuzufügen.

Zugegebenermaßen könnten die Abwehrmaßnahmen für Europa sehr kostspielig werden. Ich stimme Dir daher zu, daß die beste Lösung eine Investition in die Prävention von Fluchtursachen ist.

In puncto Syrien ist das Kind natürlich schon in den Brunnen gefallen. Da sehe ich jetzt nicht was es noch hilft wenn wir diese Menschen aufnehmen. Ganz im Gegenteil, wenn sie in libyschen oder türkischen Lagern wohnen kommt das ganze langfristig günstiger.

Kommentar von MickyFinn ,

Ich kürze ab:

Du denkst wir müssen möglichst viele Flüchtlinge aufnehmen, weil du annimmst sie greifen aus Wut (und Neid) die wohlhabenden Länder an?

Kommentar von WeicheBirne ,

Nein, wir nehmen niemanden auf und wehren uns mit überlegener Technologie gegen eventuelle Wutausbrüche armer Länder.

Allerdings bin ich auch dafür, daß wir aktiv die Entstehung von Fluchtursachen vor Ort bekämpfen.

In Syrien ist das Kind allerdings schon in den Brunnen gefallen. Da würde ich jetzt auch nichts mehr machen.

Antwort
von Gpoer, 9
Nein, weil...

Deutschland begrenzte Aufnahmekapazitäten hat, die ausgeschöpft sind. Im Gegenteil sollte sich die Regierung jetzt darauf konzentrieren, Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive konsequent abzuschieben, um das freiwerdende Geld sinnvoll investieren zu können. 

Antwort
von kelzinc0, 116
Ja, weil...

es eh zu spät ist.

Schweden ist das parade beispiel dafür was passiert wenn man muslimiche migranten versucht in der westlichen welt zu integrieren.

Immer her damit

Kommentar von Almalexian ,

Was ist denn so schlimm an Schweden?

Kommentar von kelzinc0 ,

Das Schweden die 2. Höchste Vergewaltigunsrate Weltweit hat z.B.

Sylvester in Köln ist dort seit jahren normalzustand.

Aber ich weiß hat alles nix mit nix zu tun.


Kommentar von kindgottes92 ,

Lies mal das hier:

http://www.nzz.ch/international/europa/schweden-ein-gefaehrliches-land-fuer-frau...

Zitat: 'Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast, sagt ein Bonmot. In diesem Fall müsste es heissen: Traue keiner Statistik, von der du nicht weisst, wie sie zustande gekommen ist und was genau sie aussagt.'

Kommentar von kelzinc0 ,

in Schweden gibt es keien Statistiken weil alles von Medien und Politik verschiegen wird wie bei uns Sylvester

Kommentar von kindgottes92 ,

Wenn es dort angeblich keine Statistiken gibt, worauf berufst du dich dann? Außerdem gibt es diese Zahlen sehr wohl, man muss aber auch wissen, wie sie zustande kommen. Lies doch bitte wirklich mal den Artikel, aus dem ich zitiert habe.

Kommentar von kelzinc0 ,

Es ist ganz einfach genauso wie in Deutschland.

Straftaten wo migranten beteiligt sind werden teilweise gar nicht zur anzeige gebracht damit die nciht in der Statistik auftauchen

In Schweden ist es außerdem verboten die nationalität oder migrations hintergrund eines täters zu bennenen

Kommentar von kindgottes92 ,

Ich glaube, du hast den Artikel immer noch nicht gelesen, sonst würdest du nicht so am Thema vorbei reden.

Kommentar von Kurpfalz67 ,

@kindgottes92 Dann lies mal das http://www.n-tv.de/panorama/Acht-Rotherham-Taeter-stehen-vor-Gericht-article1649...

Du siehst, es gibt immer für alle Argumente Beispiele!

Kommentar von ollesgemuese ,

Schweden ist eigentlich ein Paradebeispiel wie man es nicht macht.

Allerdings sehe ich bei einem Großteil der Politik nicht den Willen dazuzulernen - übrigens auch nicht bei denen, die neuerdings vermeintlich "besorgte Bürger" vertreten.

Kommentar von Nunuhueper ,

"Hurra, die Welt geht unter"- das ist sehr fatal, und sehr deutlich, weil es zeigt, wie die Stimmung hier ist.

Antwort
von JonSnoww, 94

Immerhin zerstören wir Ihre Länder, also ist es ihr gutes Recht das wir sie aufnehmen müssen!

Kommentar von kelzinc0 ,

Die Deutschen Raketen die in der Welt einschalgen.

Hölle

Antwort
von Glowblade, 69
Nein, weil...

Nein weil es jett schon zuviele sind.Es wird überall von sexuellen übergriffen in Schwimmbädern berichtet, die von flüchtlingen ausgehen und benehmen sich generell hier nicht. bei uns zumindest nicht. Sie beleidigen Polizisten, weil sie es lustig finden, den die können ja eh nichts gegen sie machen. Ausweisen wäre ja Rechtsradikal und rassitisch ^^ Und überhaupt ist es nicht unsere schuld, das sie flüchten müssen, sondern amerikas, die assad gestürtzt haben und somit Bürgerkriege und islamische terrororganisationen entstanden sind. Hast du schonmal was vom Hooton Plan gehört? google mal nach pls ^^

Kommentar von Almalexian ,

Wo nimmst du das Wissen darüber her, sie würden sich angeblich generell hier nicht benehmen? Davon abgesehen dass das kein Kriterium für Asyl ist.

Kommentar von Glowblade ,

Nunja, wenn du dir Gäste ins Haus einlädst, erwartest du doch wohl auch, das sie sich ordentlich benehmen. ganz in meiner nähe ist ein Hallenbad,dort gibt es immer wieder übergriffe gegen Frauen, begangen durch Männlichen Flüchtlingen. Und wenn dann die Polizei kommt, beleidigen sie die Beamten auch noch. 

Kommentar von Almalexian ,

Das Asylrecht ist kein Gastrecht. Kriegt das bitte endlich mal auf die Kette. Und welche Klamotten du zu erzählen hast interessiert mich ehrlich gesagt kein Stück. Ich kenne amtliche Statistiken zu dem Thema und bilde mir darauf meine Meinung.

Kommentar von kindgottes92 ,

Ich finde es interessant, wie viele Menschen es gibt, die von irgendwem mal was gehört haben und diese Quelle noch nicht mal preisgeben. Dagegen ist der Anteil derer, die tatsächlich aus erster Hand Fakten auf den Tisch legen sehr gering.

Das mit dem Angst schüren und Vorurteile pauschal auf eine ganze Bevölkerungsgruppe abschieben, dass hat hier in Deutschland leider schonmal geklappt.

Ich würde sagen: Es gibt sehr viele Asylbewerber. Diese kommen natürlich aus einer anderen Kultur, sind oft traumatisiert und haben oft auch keinen sozialen Anschluss. Alles schlechte Startbedingungen, die allerdings nicht selbst verschuldet sind.

Was jeder einzelne dann daraus macht ist aber eine ganz andere Frage. Dass es Menschen gibt, die sich nicht benehmen können, dass war schon immer so. Wenn bei einer Million Geflohenen da keine dabei sind, wäre das komisch. Vielleicht ist der Anteil aufgrund der schlechten Vorraussetzungen sogar wirklich höher. Deshalb sind das aber trotzdem noch eine Million Individuen. Die Horrorgeschichten kenne ich nur von den erwähnten Gerüchten. Positive Erlebnisse gab es in meinem direckten Umfeld allerdings schon einige. Diese wird man aber nicht haben, wenn man sich hinter seinen Vorurteilen verkriecht.

Kommentar von Glowblade ,

Ich habe keine Vorurteile. Ich habe viele ausländische Freunde die genau die Meinung wiederspiegeln, die ich auch besitze.  Gerüchte sind es wohl kaum, wenn ein sogar Staatsbeamte solche Themen preisgeben. 

Kommentar von kindgottes92 ,

Aha? Staatsbeamte? Die können beim Feierabendbier auch viel reden, sind auch nur Menschen. Wieso sollten Gerüchte vor Staatsbeamten halt machen? Wenn in staatlichen Veröffentlichungen was steht, dann ist das eine seriöse Quelle. Aber wenn man seine Aussage darauf stützt, dass irgend ein nicht benannter Staatsbeamter mal was gesagt haben soll, dann nicht.

Antwort
von marylinjackson, 17
Nein, weil...

Asyl heißt immer noch,dass Asylbegehrenden zeitlich begrenzter Schutz vom aufnehmenden Land gewährt wird. Dabei bestimmt das Land die Bedingungen, nicht der Asylbegehrende. Das ist in der Praxis überhaupt nicht der Fall, daher sehe ich auch kein Ende der Flüchtlingskrise.

Unsere Politik ist auf dauerhafte Integration der Flüchtlinge ausgerichtet, sämtliche afrikanische und arabische Länder sind willkommen. Deutschland wird das nicht verkraften. Rente und Wohlstand für alle, das war einmal.

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