Frage von muratkalcaka, 134

Sollten wir Dschihadisten gegenüber verständniss zeigen?

Ich will jetzt keine ausrede für attentate und mörder erfinden aber sollten wir nicht die andere seite auch verstehen ? Es geht ja nur um das Öl ausbeuten im osten , der westen tötet "unabsichtlich frauen und kinder " " schießt unabsichtlich raketen ab " usw. Ich mein , kennt ihr dieses psychologische gefühl an rache nicht ? Ich hatte sowas öfter wegen computer spielen , wenn zb. mein spielpartner schlecht war und kaum was geschafft hat und ich vor wut nicht mehr wollte das wir gewinnen . So ist es eigentlich auch im echten leben . Überhaupt hab ich verständniss an die Menschen die wegen dem krieg jetzt keine familien mehr haben und alleine leben und nur an rache denken . Genau deshalb sollte man kein hass verbreiten und kein menschen töten . Meine frage ist noch immer die selbe wie im titel : Sollten wir nun nach dieser ansicht nach verständniss zeigen ? Ich mein aber wirklich die die schlimmes durchgemacht haben , nicht die die nichtmal im krieg waren aber von "der islam gegen die ganze welt " redet , oder sich von extremisten übereden lässt , gottes krieger zu werden . Ich rede von den , die täglich bombardierungen überleben , mit fast kaum lebensmittel weiter überleben usw. Was denkt ihr über dieses thema ? Bildung macht ja deshalb so einiges mehr aus als Respekt und ansehen von der anderen seite der welt , weil schon nach einer bildung sowas nicht mehr nötig ist wie verarchtung , da es zu keinen konflikten kommen würde

Antwort
von ArbeitsFreude, 5

Aus buddhistischer Sicht, lieber muratkalcaka,

Sollten wir nicht Verständnis für Dschihadisten zeigen, aber Mitgefühl.

Verständnis heißt: Wir verstehen, warum sie ihren Mitmenschhen antun, was sie ihren Mitmenschen antun.

Das - so behaupte ich - kann nicht angehen - nein: ich  bin auch oft frustriert und wünsche mir, eine Haubitze abfeuern zu dürfen. Aber ich tue es nicht, weil ich weiß, dass dies nur Leid verursachen würde.

Ich FÜHLE mit den Dschihadisten, die aus lauter Frustration nicht mehr ein noch aus wissen. Das ist Verzweiflung pur, und das kann ich nachempfinden.

Doch sollte ein halbwegs zivilisierter Mensch seine Gefüle so weit im Zaum halten, dass er die Welt nicht in die Luft sprengt, nur weil es ihm gerade schlecht geht und er ungerecht behandelt wurde.

Du hast sicher recht: Bildung kann helfen, doch feit sie vor Verachtung nicht:

Geringschätzung anderer Menschen ist eines der Grundübel, mit denen wir ausgestattet wurden (Nichiren-Buddhisten nennen das: Fundamentale Dunkelheit) - der beste Kampf gegen die Dschihadisten ist der:

Du besinnst Dich auf den großen Dshihad des Islam: Du bekämpfst das Schlechte/Üble/Böse in Dir - und akzeptierst es damit - doch Du bekämpfst nicht Andere, sondern Deine fundamentale Dunkelheit, indem Du sie durch Licht ersetzt.

Das ist schwer

ABer besser und leichter als Andere umzubringen und hilfreicher als andere zu verurteilen...

Antwort
von zetra, 52

Halsabschneidern Pardon geben? Nach rechtsstaatlichen Grundsaetzen sollten sie verurteilt werden, wenn man sie denn lokalisieren koennte, denn sie verschwinden unerkannt unter der Zivilbevoelkerung.

Grosse Prozesse waeren zu vermeiden, denn hier haetten diese Leute dann noch Auftritte, die sie zu Maertyrern machen wuerden, das muss unbedingt vermieden werden.

Antwort
von Nc201996, 95

Ich verstehe was du meinst. Was den Westen angeht, hast du auch recht. Aber gegenüber Terroristen, darf man kein Verständnis zeigen. Die sind nicht mehr sie selbst. Letztendlich sollte man jedem Menschen das beste wünschen. Verständnis jedoch, ist schwer. Ich wünsche niemandem etwas schlechtes, jedoch verdienen solche Menschen auch nichts gutes.. Aber es wird am Jüngsten Tag so oder so geregelt. Wir entscheiden das nicht.

Kommentar von muratkalcaka ,

Für die gläubigen ja , aber wir leben nun in einem zeitalter wo jeder das macht was er will . Früher hatte jeder ein glauben , angst vor gott ( oder deren Göttern ) . Heute leben wir in einer welt wo religion weniger wiegt , das geld und das wohlhaben wiegt viel mehr. 

Kommentar von Nc201996 ,

Da magst du Recht haben. Jedoch hat jeder seine eigenen Prioritäten. Auch ich möchte Geld, Erfolg, Familie und Gesundheit. Jedoch finde ich, dass man nicht vergessen darf, wer uns erschaffen hat. Aber das muss jeder selbst entscheiden. Ich habe auch Freunde die nicht gläubig sind. Komme bestens mit ihnen klar letztendlich ist jeder für sich selbst verantwortlich, und kann sein Leben leben, wie er möchte.

Antwort
von SibTiger, 32

Ganz sich nicht gegenüber ihren Verhaltensweisen, aber die Ursachen, die insbesondere ungebildete Menschen dazu veranlassen sich dem Terror anzuschließen, kann ich manchmal schon nachvollziehen.

Ich habe übrigens gegenüber friedlichen Fundamentalisten, die krampfhaft versuchen, ihre Religion in die Welt zu tragen, ebenso wenig Verständnis wie für Terroristen,  vielleicht sogar noch etwas weniger.

Das Verbreiten religiöser Scheinweisheiten würde ich in jeder Form ablehnen.

Antwort
von suziesext10, 15

es gibt eine sexuelle Perversion, die heißt Masochismus. Der Masochist genießt Schmerz, Erniedrigung, Unterwürfigkeit, Ausbeutung und Versklavung.

Ein Masochist dürfte sicher für Dschihadisten nicht nur Verständnis aufbringen, sondern durchaus sogar so etwas wie begeisterte euphorische 'Willkommenskultur' pflegen für alles, was ihn erniedrigt und parasitär befällt.

Der Rest der Menschheit, der etwas normaler tickt, wird genau analysieren, womit er es bei Dschihadisten zu tun hat, woher es kommt und worauf es abzielt, und er wird geeignete Maßnahmen und Strategieen erwägen, mit deren Hilfe er sich seiner Haut wehren kann.

Antwort
von HansH41, 60

Ich habe keine Verständnis für Terroristen.

Wenn sie kämpfen wollen, dann bitte in ihrem eigenen Land gegen ihre Feinde.

Kommentar von IIVXX ,

Es gibt keine Feinde sondern nur Idioten!..

Antwort
von Altenberger, 28

Nein kein Verständnis, es geht auch nicht um Öl, sondern die Verbreitung einer mittelalterlichen Weltanschauung. Und das Wort "Gotteskrieger" ist eine Beleidigung für solche Kriminellen.

Antwort
von Hegemon, 42

Wenn Dschihadisten unbeteiligte Priester enthaupten, unbeteiligte Menschenmassen mit LKW überfahren, Unbeteiligte mit Äxten, Messern und Bomben massakrieren, unbeteiligte halbe Kinder abstechen - dann soll man dafür Verständnis haben? Dein Ernst? Seit wann lassen sich Verbrechen mit Verbrechen rechtfertigen?

Kommentar von Hegemon ,

Nachtrag:

"kennt ihr dieses psychologische gefühl an rache nicht ?"

Abgesehen davon, daß es reichlich pervers ist, sich an Unschuldigen zu "rächen", scheint Rachebedürfnis vor allem im islamischen Kulturraum sehr ausgeprägt zu sein.

Ich halte vom Christentum nicht viel, aber in diesem Punkt ist es dem Islam moralisch um Welten überlegen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Feindesliebe


Antwort
von Zicke52, 3

Was hat es denn mit Öl zu tun, wenn Menschen aus Autobussen geholt werden und die, die nicht den Koran zitieren können, erschossen werden? Wenn in Mali Menschen verstümmelt, gekreuzigt, auf grausamste Art getötet werden? Wenn Boko Haram Bildung verbietet, hunderte von nigerianischen Schulmädchen entführt, vergewaltigt, versklavt? Wenn Schriftsteller und Zeichner sich verstecken müssen, weil ihnen Ermordung droht? Wenn dem pakistanischen Schulmädchen Malala Yousafzai in den Kopf geschossen wird, weil sie Recht auf Bildung beansprucht? Wem haben Yesiden Öl geklaut? Warum werden sie von islamistischen Terrorbanden verfolgt und massakriert?

Apropos Öl: soviel ich weiss, wird es nicht geklaut, sondern gekauft. Hast du den Eindruck, dass die Ölscheichs am Hungertuch nagen? Glaubst du, es ginge den ölreichen Ländern besser, wenn ihnen niemand ihr Öl abkaufte?

Der Afghanistaneinsatz war kein völkerrechtswidriger Krieg. Er war eine von der UN legitimierte Antwort auf die Anschläge auf das WTC und fiel gemäß der UN-Charta unter das Recht auf Selbstverteidigung.

Der Irak-Krieg war ein Fehler, aber sein Ziel war nur die Stürzung Saddam Husseins, und das war innerhalb weniger Wochen erreicht. Aber es war weder ein Eroberungs- noch ein Religionskrieg. Die Amis hatten niemals vor, den Irak zu zum 51. US-Bundesstaat zu machen, oder zum Christentum zwangszukonvertieren. Niemand zwang die Iraker, nach dem Sturz Saddams übereinander herzufallen und sich gegenseitig zu massakrieren. Angefangen hats mit Schiiten gegen Sunniten und umgekehrt, inzwischen ist die Situation aufgrund internationaler Terrorgruppen um ein Vielfaches schlimmer. Aber die westlichen Truppen sind nicht da, um "Frauen und Kinder zu töten", wie immer behauptet wird, sondern im Gegenteil die Bevölkerung gegen die Terrorgruppen zu unterstützen. Und das unter eigenen Opfern. Und Mali war dankbar, dass Frankreich ihnen gegen islamistische Terroristen zu Hilfe kam.

Der arabische Frühling war ein Selbstzünder, der Westen hat sich weitgehend rausgehalten, ausser un Libyen. Auch dort hätte er sich besser heraushalten sollen, denn Ghaddafi war ein kleineres Übel als das jetzige Chaos. Dass er diesmal NICHT interveniert, um Assad zu stürzen, wird dem Westen übrigens auch vorgeworfen. Wie er's macht, ist's halt falsch. 

Ach ja, meine Antwort: Dschihadisten sind das größte Übel der Menschheit seit den Vertretern der braunen Pest des letzten Jahrhunderts, und sind jenen gleichwertig. Ich habe nur abgrundtiefe Verachtung für sie.

Antwort
von josef050153, 15

Man soll gegenüber ihnen das richtige Verständnis zeigen und zwar mit einer Kugel zwischen den Augen.

Antwort
von Korrelationsfkt, 40

Ach muratkalcaka.. langweilige Verschwörungstheorien.

Deine in Anführungszeichen gesetzten Worte sind natürlich schmarrn und Polemik der übelsten Sorte.

Aber um deine Frage zu beantworten:

Nein.


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