Frage von grubenhirn, 316

Sollten wir (die Menschen) den "Circle Of Life" final beenden und etwa 98% aller Lebewesen ausrotten, aus dem Prinzip der Leidvermeidung heraus?

Hallo!

Wenn ihr selber nicht als Tier leben wolltet, wäre es dann nicht folgerichtig - zu verhindern - dass "andere" als Tiere leben und leiden müssen?

Andere Frage: Würdet ihr gerne als Huftier in der Savanne oder als Rind in Westeuropa leben?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Imago8, 39

Wenn du 98% aller Lebewesen ausrottest, wirst du eben, als eine der Arten der restlichen 2% wiedergeboren. Also hast du nur die Möglichkeiten vermindert, als welches Lebewesen du wiedergeboren wirst, aber damit die Wiedergeburt nicht verhindert.

Und: wenn du 98% aller Lebewesen ausrottest, erledigen sich die restlichen 1,99999999999999999% bald von selbst, da das ökologische Netz komplett
zerstört ist. Menschen kannst du dann auch vergessen! Also: es wird nicht viel übrig bleiben außer ein paar Protisten und Pflanzen vielleicht. Und nicht dass die dann auch noch leiden…

Also ich würde sehr gerne einmal als nichtmenschliches Tier leben. Stell dir vor: du musst nicht ständig über irgendwas grübeln, dir Sorgen machen, deine Existenz hinterfragen, das Leid der Welt beenden wollen, Angst vor der Zukunft haben oder Angst davor, später als Tier wiedergeboren zu werden.
Als Tier tust du einfach nur das, was notwendig und naheliegend ist. Fertig. So stelle ich mir das zumindest in etwa vor. Klar geht das nicht ohne Leiden. Klar erleben viele Tiere ein leidvolles Sterben, oder leiden unter Krankheiten usw. Aber insgesamt betrachtet ist der Zeitanteil, den ein (freilebendes) Tier „mit“ Leiden verbringt, viel kleiner als der Teil, den es „ohne“ Leiden verbringt. Das gilt wohl eher nicht für Tiere, denen der Mensch die Freiheit geraubt hat. Aber zahlenmäßig sind auch diese bei weitem die Minderheit.

Aber für mich eigentlich der wesentlichste Punkt an dem Ganzen: Du kannst nur beides gleichzeitig haben. Leben ohne Leiden ist kein Leben. Das Leiden ist die Kehrseite der Schönheit, der Vielfalt, der Komplexität, die wir auf unserem Planeten vorfinden.

Ich denke, dass der Mensch von allen Tieren, eben durch seine extreme Abstraktionsfähigkeit, am meisten leiden kann. Aber das ist nur so, weil er gleichzeitig von allen Lebewesen das breiteste Spektrum an Gefühlen bzw. „Entfaltungsmöglichkeiten“ hat. Er kann nicht nur besonders gut leiden, er kann auch besonders intensiv Freude empfinden, glücklich sein, lieben, er hat unendlich viele Möglichkeiten sich selbst zu verwirklichen. Das hat natürlich seinen Preis. Und genau diese Erkenntnis (Leben = Leiden) hat dazu geführt, dass der Mensch Religionen erfunden hat. Weil er einen Weg sucht damit umzugehen. Und auch mit dem Schmerz, der damit einhergeht.

Statt also zu versuchen, aus dem Kreislauf des Lebens auszusteigen, empfehle ich, in diesen Kreislauf einzusteigen….mit dem „Zug“ mitzufahren, sich daran „anzuschmiegen“, statt gegen ihn anzukämpfen. Denn Kampf ist Widerstand…ist Leiden. Leidvermeidung kann auch in Lebensvermeidung ausarten.

Also: Entspann dich mal ein bisschen. Und beobachte die anderen Tiere mal genauer. Schau dir an, wie sie leben, was sie tun, wie sie es tun.

Ich würde gerne noch einen Schlusssatz hinzufügen, um das Ganze abzurunden. Aber mir fällt keiner ein.

Alles Gute!

;-)

Expertenantwort
von Agronom, Community-Experte für Biologie, 223

Tod und Leid gehören zum Leben, das gilt auch für den Menschen.

Nur weil in deiner Vorstellung Tiere kein fröhliches Leben führen, bedeutet es nicht, dass es die Tiere auch so wahrnehmen. Du musst die klarmachen, dass Tiere ihre Umwelt anders als du wahrnehmen und nicht so denken wie Menschen, solche Vergleiche aufzustellen ist Unsinn.

Die Natur, wenn man sie vermenschlicht, ist grausam und das war auch schon immer so, aus der Sicht eines mitfühlenden Menschen.


Kommentar von grubenhirn ,

Die Natur, wenn man sie vermenschlicht, ist grausam und das war auch schon immer so, aus der Sicht eines mitfühlenden Menschen.

Genau darum geht es!

Diese Grausamkeit könnte, wenn man denn wollte, für eine lange Zeit beendet werden.

Es liegt an uns selbst.

Kommentar von Agronom ,

Sie ist aber Teil des Lebens und ein notwendiges Übel, es steht dir frei über dein Leben zu bestimmen, aber nicht über das anderer, da du deren Wahrnehmung nicht beurteilen kannst.

Antwort
von Enzylexikon, 179

Nachdem ich deine anderen Kommentare so gelesen habe, möchte ich mich noch einmal äußern.

Du schreibst, die annähernd völlige Vernichtung allen Lebens würde diesen Wesen das Leiden ersparen und im Vergleich dazu sei das Leiden der Menschen noch am leichtesten behandelbar.

Ich behaupte, kein uns bekanntes Lebewesen leidet so sehr wie der Mensch.

Tiere sind durch Instinkte getrieben und daher ständig am "arbeiten" - Nahrung suchen, Revier verteidigen, Balzen, Paaren, Jungtiere aufziehen.

Sie kennen dieses Leben nicht anders und haben, soweit wir bislang wissen, keinen besonders abstrakten geistigen Horizont. Sie führen ihr Leben ganz natürlich, weil sie keine darüber hinausgehenden Gedanken haben.

Wir können vielleicht nicht einmal sagen, ob sie damit "glücklich" sind - sie sind auf jeden Fall "natürlich".

Dadurch ist auch ihre Leidensfähigkeit begrenzt, denn ihr Leiden kann nur körperlich, oder sozial bedingt sein.

Der Mensch aber kann über sich selbst sinnieren - und eröffnet sich damit die Möglichkeit auf eine so komplexe Weise zu leiden, wie es sich vermutlich kein Tier vorstellen könnte.

  • Beziehungsprobleme -> Leiden
  • Mangelnder geschäftlicher Erfolg -> Leiden
  • Mangelnde soziale Anerkennung -> Leiden
  • Mangelnde Konsumzufriedenheit -> Leiden
  • Mangelnde Statussymbole -> Leiden
  • Gescheiterte Wunschträume -> Leiden
  • Traurige/Nostalgische Erinnerungen -> Leiden
  • Suchtverhalten -> Leiden
  • Gefühl der Vergänglichkeit -> Leiden
  • Philosophische Sinnkrise -> Leiden
  • Angst vor Alter, Krankheit, Tod -> Leiden

Viele dieser Dinge sind eigentlich keine Faktoren, die wirklich lebensbedrohlich wären und eigentlich kein Grund zur Sorge.

Ein verletztes Tier, dass dem Risiko einer tödlichen Wundinfektion ausgesetzt ist, wäre deutlich gefährdeter in seiner Existenz, als ein Mensch, dem das Geld für Statussymbole fehlt.

Dennoch leidet der Mensch an Dutzenden von Leiden, weil er beispielsweise die Vergänglichkeit und letztlich Endlichkeit seiner Existenz nicht akzeptieren will und meint, seinem Leben einen Sinn geben zu müssen, womöglich, damit man sich noch nach seinem Tod an ihn erinnert.

Ein Tier benötigt keinen "Lebenssinn" um ein erfülltes Leben zu führen und hat auch nicht den Anreiz der Nachwelt unbedingt im Gedächtnis bleiben zu müssen.

Das Tier hat also keine besonderen Anstrengungen oder Leiden, als die von der Natur vorgegebenen - Überleben, Sozialleben, Erhaltung der Art, Alter, Krankheit, Tod.

Der Mensch dagegen schafft sich dutzende von Anstrengungen und Leiden, die er eigentlich nicht unbedingt benötigt.

Wenn es also ein Wesen auf dieser Welt gibt, das unendlich leidet, dann ist das aus meiner Sicht der Mensch.

Kommentar von grubenhirn ,

Die These ist konträr zu meiner.

Ich finde das körperliche Leid gravierender.

Kommentar von Enzylexikon ,

Gut, das sehe ich anders - körperliche Schmerzen und Alterungsprozesse sind ein Teil der Evolution und nichts, worüber man besonders klagen müsste.

Viele moderne Probleme und psychisches Leiden sind dagegen zivilisatorisch bedingt und eigentlich überflüssig - sie entspringen teilweise aus künstlichen Bedürfnissen, oder übertriebener Selbstreflexion.

Da sehe ich dann auch Defizite des Menschen - was nutzt ein hoch entwickelter Intellekt, wenn man emotional chronisch instabil ist und dem Glück hinterherjagt? Das sehe ich als sehr leidvolle Existenz an.

Kommentar von grubenhirn ,

Wenn man sich mal die Bedürfnispyramide von Maslow ansieht, sieht man, dass die physiologischen/körperlichen und Sicherheitsbedürfnisse am unteren Ende angesiedelt sind und das Individualbedürfnis sowie die Selbstverwirklichung am oberen Ende.

https://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche\_Bed%C3%BCrfnishierarchie

Die Probleme der meisten Menschen entstehen also erst nachdem sie einen gewissen Wohlstand erreicht haben. Beim Wort Wohlstand steckt ja schon das Wort "Wohl" drin.

Also könnte man doch argumentieren, dass dieses Leid der unteren Stufe der Bedürfnispyramide, bedeutender ist und daher schlimmer als das Andere - oder?

Eine Nichterfüllung (Mangel) physiologischer Bedürfnisse definiere ich als Schmerzen oder Hunger usw.

Kommentar von Enzylexikon ,

Das mag ja sein, dass das Grundbedürfnisse sind.

Bevor man aber die halbe Evolution zurück in die Steinzeit bombt, wie du es vorschlägst, würde ich stattdessen anfangen jene Probleme zu lösen, die eigentlich überflüssig sind.

Wenn die Menschen weniger geltungssüchtig, machthungrig usw. wären, dann wäre das Leiden aller Wesen auf dieser Welt schon deutlich verringert, da Ausbeutung und Missbrauch von Mensch und Natur zurückgehen würden.

Die Lösung des Leidens besteht aus meiner Sicht darin, sich nicht ausschließlich intellektuell zu entwickeln, sondern auch ethisch auf ein hohes Niveau zu begeben, anstatt Massenmorde an der Umwelt durchzuführen.

An deiner Theorie hapert außerdem, dass Ökosysteme existieren, von denen auch der Mensch abhängt. Die Ausrottung einiger Spezies hätte damit langfristig auch das Aussterben des Menschen zur Folge, den du ja offenbar für "erhaltenswerter" hältst.

Da diese Ökosysteme sehr komplex sind, könnte es durchaus sein, dass selbst ein scheinbar kleiner Eingriff zu unserer Vernichtung führen könnte.

Für solche Entscheidungen halte ich den Menschen ethisch schlichtweg für zu unreif.

Wie aber schon zuvor gesagt, finde ich die Vorstellung, dass der Mensch besser weiß als die Natur, was "richtig" ist,  schon ziemlich anmaßend und auch Teil des Leidensproblems.

Bei solch einer "Ausrottungsargumentation" sind wir aus meiner Sicht schon sehr nah dran, an der Unterteilung von "lebenswertem" (weil für Menschen notwendig) und "unwertem" (weil für den Menschein scheinbar irrelevantem) Leben.

Kommentar von grubenhirn ,

Die Lösung des Leidens besteht aus meiner Sicht darin, sich nicht
ausschließlich intellektuell zu entwickeln, sondern auch ethisch auf ein
hohes Niveau zu begeben, anstatt Massenmorde an der Umwelt
durchzuführen.


Das wär' eine gute Sache, aber den Tieren würde das nicht viel helfen, weil sie nicht nur wegen uns Menschen leiden, sondern auch wegen anderen Tieren.

Man denke an ein Zebra, welches von einem Krokodil ertränkt oder einer Hyäne zerfleischt wird - bestimmt keine angenehme Angelegenheit und meiner Ansicht nach auch unnötig.

Es sollte nur das existieren, was leid-frei leben kann.

An deiner Theorie hapert außerdem, dass Ökosysteme existieren, von denen
auch der Mensch abhängt. Die Ausrottung einiger Spezies hätte damit
langfristig auch das Aussterben des Menschen zur Folge, den du ja
offenbar für "erhaltenswerter" hältst.

Da ist was dran.

Nur geht es mir gar nicht darum, dass Menschen "erhaltenswerter" sind. Nur, dass man, wenn man als etwas lebt, sei es auf der Erde oder auf einem anderen Planeten, dass es möglichst ein glückliches ist.

Jedes Lebewesen ist gleich viel wert. Aber nicht jedes Lebewesen hat die gleich hohe Wahrscheinlichkeit ein gutes Leben führen zu können.

Deswegen auch: "aus dem Prinzip der Leidvermeidung heraus".

Kommentar von Enzylexikon ,

Man denke an ein Zebra, welches von einem Krokodil ertränkt oder einer Hyäne zerfleischt wird - bestimmt keine angenehme Angelegenheit und meiner Ansicht nach auch unnötig.

Das ist aus meiner Sicht einfach "natürlich".

Es kommt uns lediglich unangemessen und leidvoll vor, weil es eben "un-menschlich" ist - es entspricht nicht unserem menschlichen Verständnis von Fairness.

Tatsache ist aber, dass auch der Mensch letztlich grausam ist, wenn er ein Steak isst.

Den Zustand eines liebevollen Streichelzoos, wie er beispielsweise im "Wachtturm" der Zeugen Jehovas dargestellt wird, im Bezug auf Jesaja 11, 6-8

"Die Wölfe werden bei den Lämmern wohnen

und Jesaja 65,25:

Wolf und Lamm sollen weiden zugleich, der Löwe wird Stroh essen wie ein Rind

Ist aus meiner Sicht schlichtweg illusorisch, egal wieviel Arten der Mensch ausrotten würde.

Dagegen wäre Leidvermeidung im Sinne des Propheten Micha 4,3

Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Kein Volk wird gegen das andere das Schwert erheben

meiner Meinung nach durchaus realistischer, wenn der Mensch lernt, nicht nur intellektuell, sondern auch ethisch zu leben.

Kommentar von grubenhirn ,

Das ist aus meiner Sicht einfach "natürlich".


Genauso "natürlich" könnte es sein, dieses Spiel oder besser Gemetzel zu beenden! "Natürlich" ist im Grunde alles was im Universum geschieht.

Es ist doch so, dass die anderen Lebewesen aus diesem Kreislauf einfach nicht ausbrechen können, denen fehlt es einfach an kognitiver Leistungsfähigkeit.

Menschen sind allerdings in so vorteilhafter Position, dass sie das Ganze durchschauen können. Sie haben sich sogar de facto daraus gelöst.

Dadurch finde ich es geradezu unverantwortlich diesem Treiben - obwohl man es durchschaut hat - keinen Einhalt zu gebieten.

und Jesaja 65,25:



Wolf und Lamm sollen weiden zugleich, der Löwe wird Stroh essen wie ein Rind



Ist aus meiner Sicht schlichtweg illusorisch, egal wieviel Arten der Mensch ausrotten würde.


Natürlich müsste man die totale Kontrolle über alles Leben haben.

Ob ein ganzer Planet oder nur ein Zoo, wo ist der Unterschied?

Kommentar von Enzylexikon ,

Ob ein ganzer Planet oder nur ein Zoo, wo ist der Unterschied?

Entschuldige, aber das klingt immer mehr nach krankhaftem Kontrollwahn und Größenwahnsinn.

Das "Gemetzel" nennt sich "Überleben" und ein Raubtier ist einfach darauf angewiesen, andere Wesen zu töten, da es meist keine vegetarische Ernährung vertragen würde.

Es tötet nicht aus Grausamkeit, oder weil es Statussymbole sammeln will, sondern aus Notwendigkeit.

Die Jagd des Raubtiers gefährdet auch nicht den Bestand der Art des Beutetiers, sondern verhindert sogar eine Überpopulation.

Ein Mensch hat es aber nicht nötig, sich einen Elchkopf an die Wand zu hängen - das ist purer Egoismus um sein Selbstbewusstsein zu streicheln.

Wir sehen was passiert, wenn der Mensch sich einmischt und zB nahezu alle Wölfe aus den Wäldern vertreibt - nun müssen Jäger künstlich die Überpopulation von Rehen oder anderen Tieren "regulieren".

Das wäre völlig unnötig, wenn der Mensch mit seinem begrenzten Horizont sich nicht überall unqualifiziert in den natürlichen Lauf der Dinge einmischen würde.

Die Natur hat nun einmal andere Maßstäbe als wir - und wir können das entweder akzeptieren, oder uns gegen ihn stellen, indem wir die Natur zu "beherrschen" trachten - womit wir nach meiner Ansicht langfristig unseren eigenen Untergang herbeiführen.

Der Mensch kann mittlerweile sogar die Kernspaltung nutzen - und das mangelnde ethische Bewusstsein führt dazu, dass man Waffen daraus baut.

Natürlich müsste man die totale Kontrolle über alles Leben haben.

Wie schon gesagt, ich bin der Ansicht, dass der Mensch gar nicht in der Lage wäre, solche Entscheidungen ethisch verantwortungsvoll zu treffen und sehe das als Anmaßung an.

Wer Raubtiere auslöschen will, weil sie seinem Friede-Freude-Eierkuchen-Wunsch nicht entsprechen, maßt sich aus meiner Sicht Dinge an, die ihm aufgrund ethischer Unreife nicht zustehen.

Die Natur ist nach menschlichem Verständnis nun einmal "grausam" und seit Jahrmillionen hat die Welt kein Problem damit. Die Natur existierte lange vor dem Menschen.

Der größte Leidensfaktor der Gegenwart - Umweltverschmutzung, Ausrottung, Störung des Ökosystems, Monokultur, Rodungen, Überfischung - ist nach meinem Verständnis der Mensch.

Nur aufgrund seiner intellektuellen Fähigkeiten maßt er sich an, ohne Rücksicht auf die natürlichen Gegebenheiten handeln zu können.

Der Natur ging es gut vor dem Menschen - und der Natur wird es nach dem Menschen hoffentlich bald wieder besser gehen.

Ich halte den Menschen nicht für so "wichtig", als dass er nicht irgendwann ebenfalls von der Bildfläche verschwinden könnte.

Mit unseren Bewertungen der Natur als "unmenschlich" oder "leidvoll" kommen wir nirgendwohin, weil das größte Leiden in der Natur der Egoismus des Menschen ist.

Wenn man also ein Gleichgewicht wiederherstellen will, dass der natürlichen Ordnung widerspricht, müsste man rein logisch betrachtet eher die Spezies Mensch als Leidensfaktor entfernen.

Das wirft allerdings wieder ethische Fragen auf....

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ich halte die Vorstellung, der Mensch könne gewaltsam einen "Frieden" in der Natur nach seinen Maßstaben herstellen, indem er den natürlichen Lauf der Dinge massiv stört, für gefährlich und sehe solch eine Idee als Beweis für die ethische Unreife an.

Vernichtung hat den Menschen bislang immer nur bis zur nächsten Vernichtung geführt, er schafft immer wieder Gewaltspiralen, deren Basis der Egoismus ist und die ich für unendlich leidvoller halte, als den natürlichen Lauf der Dinge.

Aus diesem Grund sehe ich keine Grundlage für eine weitere Diskussion, da ich der Idee der Fragestellung schlichtweg entgegenstehe.

Kommentar von Enzylexikon ,

Korrektur

Wenn maein Gleichgewicht wiederherstellen will, dass der natürlichen Ordnung widerspricht also

es muss natürlich "ENTspricht" heißen


Kommentar von Enzylexikon ,

Letzter Nachtrag

Es ist doch so, dass die anderen Lebewesen aus diesem Kreislauf einfach nicht ausbrechen können, denen fehlt es einfach an kognitiver Leistungsfähigkeit.

Und Lebewesen mit geringer kognitiver Leistungsfähigkeit darf man also einfach das Recht auf Leben absprechen und sie ausrotten?

Das ist dann schon im Bereich der Euthanasie des Dritten Reichs.

Damals hieß es auch "all diesen armen Menschen soll geholfen werden..."...indem man ihr "Leiden" beendet - egal ob sie es wollten, oder nicht.

Kommentar von grubenhirn ,
Der Natur ging es gut vor dem Menschen - und der Natur wird es nach dem Menschen hoffentlich bald wieder besser gehen.

Diese Sichtweise kann ich wirklich überhaupt nicht nachvollziehen.

Was soll das überhaupt heißen? - Wir sind die Natur! Alles ist Natur im Universum. Den Tieren geht es in diesem Urzustand auch nicht viel besser als jetzt mit den Menschen.

Außerdem

Das "Gemetzel" nennt sich "Überleben" und ein Raubtier ist einfach
darauf angewiesen, andere Wesen zu töten, da es meist keine vegetarische
Ernährung vertragen würde.


Es ist doch vollkommen egal, ob es darauf angewiesen ist - das
relativiert nichts.
Wenn dadurch Leid erzeugt wird, sollte man es stoppen.

Antwort
von Enzylexikon, 208

Sollten wir (die Menschen) den "Circle Of Life" final beenden und etwa 98% aller Lebewesen ausrotten,

Wenn 98% der Menschen weniger Selbstbezogenheit und mehr Empathie an den Tag legen würden, dann wäre schon viel erreicht.

Die Vorstellung, wir könnten Dinge "besser" machen, als die Natur und uns deshalb erlauben, solche Entscheidungen zu fällen, finde ich schon ziemlich überheblich.

Antwort
von Sesshomarux33, 198

Uhm also deine Denkweise ist schon sehr abstrakt und vermenschlicht. Tiere denken anders. Ihr Sinn im Leben ist es um jeden Preis am Leben zu bleiben. Dafür tun sie alles. Sie denken nicht so "Ach wäre ich gern ein Kakadu oder Mensch". Jedes Tier würde sich wehren, wenn du es töten würdest. Alle Tiere auszurotten heißt auch alle Menschen würden physisch und psychisch eingehen...und manche Pflanzen übrigens auch. 

Wenn ich ehrlich bin: Ja ich wäre gerne ein solches Tier - frei und unabhängig von unnatürlichen Lebensweisen wie Schule, Beruf, Gruppenzwang etc. 

Antwort
von yutub, 158

Ich finde das eine ziemlich merkwürdige Ansicht. Unter anderem beziehst du nicht mit ein, dass du als Tier nicht differenzieren würdest, zwischen dir und der Möglichkeit ein anderes Lebewesen sein zu können.

Kein Rind denkt sich: "Ach ich wäre so gerne ein Mensch". Sie sind "zufrieden" , so wie sie sind.
Der Mensch hinterfragt sich aber selbst und fragt nach dem "was wäre wenn?"

Verstehst du? Wenn du nun zB als Hund geboren worden wärest, würde es dich auch nicht weiter stören.

Deswegen sage ich, dass ich auch kein Problem damit hätte (auch, wenn ich nicht an Reinkarnationen glaube), als Hund im nächsten Leben zu leben. Sofern ich in einer guten Familie leben würde. Ich wäre eben einfach bedingungslos glücklich. Ist es nicht das, wonach sowieso jeder Mensch sucht?

Antwort
von Wahchintonka, 6

Was heißt ihr? Ich würde z. b. gerne als Wolf leben. Der Wolf ist vielleicht das sozialste Wesen der Welt, wovon Menschen nur träumen können. Und wenn ich ein Huftier in der Savanne oder ein westeuropäisches Rind wäre, dann wollte ich leben. Deswegen würde ich auch gerne ein solches Huftier oder Rind sein. Wenn ich die Wahl hätte - Fluchttier oder Jäger, dann natürlich Jäger

Kommentar von grubenhirn ,

Interessant, dass du es so siehst, aber ich bin mir nicht sicher, ob du dir aller Konsequenzen bewusst bist.

Als Huftier kannst du ja nicht mal greifen (da keine Greifhand). Heutzutage gibt es - soweit ich weiß - kein räuberisches Huftier mehr, früher allerdings schon, von diesen stammen übrigens die Wale ab. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Wale#Verwandtschaftsverh.C3.A4ltnisse\_und\_stamme...

Also von den Paarhufern

Stell dir vor, du bist ein Wal und hast nur diesen langen, ungelenkigen Körper und keinen einzigen Arm.

Da kann man nicht viel machen.

Kommentar von Wahchintonka ,

dann werde ich mich in beiden fällen damit abfinden

Kommentar von grubenhirn ,

Leichter gesagt als getan!

Antwort
von PlueschTiger, 107

Sollten wir (die Menschen) den "Circle Of Life" final beenden und etwa 98% aller Lebewesen ausrotten, aus dem Prinzip der Leidvermeidung heraus?

Klares Nein. Dazu gibt es auch viele Gründe. Zum einen kann man nicht alle für das leiden einiger bestrafen, was eh irgendwie klein Sinn machen würde. Jäger und gejagter, mal leidet der eine und mal der andere. Beider erleben auch Freude und nicht nur Leid. Ein Weiterer Grund ist, das wir uns damit natürlich auch Selbst vernichten würden. Zudem steht es uns nicht zu, so etwas aus solch einer Überlegung zu entscheiden.

Ein weiteren Faktor vergisst du dabei, das Leben. Es wird fast immer etwas überleben und wenn es Bakterien oder Würmer sind. Diese werden auch mal Leiden und wer soll sie erlösen wenn niemand da ist? Zudem ist da die Frage der Definition von Leid und um Leid zu beenden müsstest du Leid verursachen.

Wenn ihr selber nicht als Tier leben wolltet, wäre es dann nicht folgerichtig - zu verhindern - dass "andere" als Tiere leben und leiden müssen? 

Nein, denn man kann Mensch und Tier nicht so einfach vergleichen. Besser gesagt, ein Mensch kann nicht beurteilen wie Glücklich ein Tier ist. Ich als Mensch kann ja nicht mal beurteilen, wie Glücklich ein anderer Mensch ist. Würde man nun Leid verhindern, würde man auch Freude Verhindern. Zudem, so blöd es klingt, erst durch Leid lernt man manchmal die Freude erst Richtig zu schätzen. Bedenke bei dir, wie oft du betrübt und dann wieder Glücklich warst.

Andere Frage: Würdet ihr gerne als Huftier in der Savanne oder als Rind in Westeuropa leben?

Ersteres, würde ich sagen. Allerdings habe ich den verdacht, das die Frage eine Fangfrage ist, oder etwas sagen soll.

Gruß Plüsch Tiger

Kommentar von grubenhirn ,

Zum einen kann man nicht alle für das leiden einiger bestrafen,[...]

Wieso nicht. Jeder lebt doch nur individuell. Das Leid weniger wird nicht relativiert durch das Glück anderer.

Ein weiteren Faktor vergisst du dabei, das Leben. Es wird fast immer
etwas überleben und wenn es Bakterien oder Würmer sind. Diese werden
auch mal Leiden und wer soll sie erlösen wenn niemand da ist? Zudem ist
da die Frage der Definition von Leid und um Leid zu beenden müsstest du
Leid verursachen.

Warum sollten sie mal leiden?

Meinst du etwa, dass nach dem Aussterben aller höher entwickelten Lebewesen, die Evolution wieder leidfähige Wesen zu Tage bringt? Falls du das meinst, dann kann ich es als gutes Argument, welches ich aber schon vorher selbst erdacht habe, stehen lassen. Das ist in der Tat ein möglicher Einwand.

Ersteres, würde ich sagen. Allerdings habe ich den verdacht, das die Frage eine Fangfrage ist, oder etwas sagen soll.

Stimmt, ist eine Fangfrage.

Wer sich aller Konsequenzen bewusst ist, wird wohl kaum ein Leben als Gazelle oder Wildschwein dem Leben als Menschen vorziehen. Das Menschenleben ist das Beste auf der Erde, gerade zur heutigen Zeit, mit unserem erarbeiteten Wohlstand.

Kommentar von PlueschTiger ,

Wer sich aller Konsequenzen bewusst ist, wird wohl kaum ein Leben als Gazelle oder Wildschwein dem Leben als Menschen vorziehen. Das Menschenleben ist das Beste auf der Erde, gerade zur heutigen Zeit, mit unserem erarbeiteten Wohlstand.

Da liegst du leider falsch, mit beiden. Zum einen betrachtest du die Tiere aus dem menschlichen Blickwinkel. Zum anderen weißt du nicht wie Gazellen und Co das Leben erleben. Das Menschliche Leben ist alles andere als das beste, es hat Vorteile aber das war es auch. Was Glaubst du weshalb immer mehr Menschen von diesem Leben genug haben und in Richtung Naturalwirtschaft und zurück zu den natürlichen wurzeln tendieren?

Meinst du etwa, dass nach dem Aussterben aller höher entwickelten Lebewesen, die Evolution wieder leidfähige Wesen zu Tage bringt?

Das und die Tatsachen das niemand sagen kann ab wann etwas Leidensfähig ist. Oder nehmen wir einfach mal Pflanzen, was ist mit denen? Sie Konsumieren Nahrung, Kommunizieren, Pflanzen sich Fort, Atmen, sie sind im Grunde auch Lebewesen. können die leiden und wenn ja, was dann?

Zum einen kann man nicht alle für das leiden einiger bestrafen,[...]

Wieso nicht. Jeder lebt doch nur individuell. Das Leid weniger wird nicht relativiert durch das Glück anderer.

Ist das so? Menschen können auch Mitgefühl empfinden und mit anderen Menschen, ich sage mal, Mitleiden und mitfreuen. Zudem würdest du bei deiner Überlegung, erst durch das Leid beenden wollen, Leid verursachen. Denn wie du das auch denkst, es geht nicht mit einem Göttlichen Schnippen und alles Lebende auf dem Planeten ist weg. Selbst ein Atomkrieg könnte nicht alles Leben vernichten, auch wenn das Arsenal für mehrere Planeten reicht.

Kommentar von grubenhirn ,

Zum einen betrachtest du die Tiere aus dem menschlichen Blickwinkel

Ich betrachte es so objektiv wie möglich.

Ein Wildschwein kann das Leben doch gar nicht genießen. Es lebt einfach und stirbt früh und oft qualvoll. Wie ich schon in einem anderen Kommentar schrieb, ist das Leben von Menschen nicht leidfrei, aber die Probleme sind auf einem höheren Niveau, die erst entstehen, nachdem man einen gewissen Wohlstand erreicht hat.

[...]Pflanzen[...]können die leiden und wenn ja, was dann?

Das ist doch quatsch! Ein Lebewesen, was sich nicht mal bewegen kann wird auch nicht leiden können, denn Leid ist ein Zustand den man ändern möchte/sollte. Ohne die Fähigkeit zur Bewegung kann dieses System diesen Zustand nicht beenden, also werden Pflanzen diese Fähigkeit zum Leidempfinden auch nicht haben.

Zudem würdest du bei deiner Überlegung, erst durch das Leid beenden wollen, Leid verursachen.

Sieh dir das Schicksal dieses letzten männlichem Exemplar seiner Art an: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article140819257/Dieses-weisse-Rhino-hat-...

Es wird vermutlich aussterben. Leidet es? - Vermutlich nicht. Wieso auch. Es bekommt genug zu essen und wird weder verletzt noch getötet.

Jetzt stell dir vor, wir sterilisieren die meisten Tierarten auf diesem Planeten und erschaffen damit ein kleines Paradies ohne den brutalen "Circle Of Life".

Dazu gehört selbstverständlich, dass alle verblieben Arten Pflanzen essen.

Gibt es wirklich einen vernünftigen Grund dagegen zu sein?

Kommentar von PlueschTiger ,

Gibt es wirklich einen vernünftigen Grund dagegen zu sein?

Wie wäre es mit, ich will es nicht? ich will nicht auf einem Halb Toten Planeten leben, der nicht mal mich ernähren kann geschweige den meine Familie.

Gegenfragen:

Gibt es einen dafür, außer dein Leid Argument? Bedenke das du etwas als Begründung angibst was keiner beurteilen kann, selbst du nicht.

Was wäre für dich ein vernünftiger Grund? Ich kenne ja nicht deine Messlatte, was für dich wichtig genug wäre.

[...]Pflanzen[...]können die leiden und wenn ja, was dann?

Das ist doch quatsch! Ein Lebewesen, was sich nicht mal bewegen kann wird auch nicht leiden können, denn Leid ist ein Zustand den man ändern möchte/sollte.

Wo ist jetzt deine Objektivität? Ich schreibe mit einem den waren Pflanzen auch nie wichtig, doch er sieht Pflanzen inzwischen auch mit anderen Augen, nicht mehr als bloßes Grünzeug. Pflanzen reagieren ähnlich wie jedes andere Lebewesen und Pflanzen sind nicht die einzigen die sich nicht bewegen können. Siehe: Muscheln, Schwämme, Korallen, oder Koma Patienten

Die Bischneu, in Asien glaube ich, sind sogar bereit ihr eigenes leben zum Schutz eines Baumes zu Opfern. Warum? Weil es nur ein Totes stück Holz ist welches in der Gegend herumsteht?

Dazu gehört selbstverständlich, dass alle verblieben Arten Pflanzen essen.

Raubtiere existieren nicht ohne Grund. Sie wählen Kranke und Verletzte Tiere und Fressen sie. Würden sie wegfallen würden sich, Pflanzenfresser und kontrolliert vermehren und Krankheiten sich ausbreiten. Kadaver würden überall rumliegen weil es niemanden mehr gibt der sie wegessen tut. Das Ökosystem ist kompliziert und labil. Wenn du nur eine Insektenart eliminieren würdest, würde sich das auf viele andere Tiere, Menschen und Pflanzen auswirken.

Du machst den Fehler, bei einer solch enormen Entscheidung und Überlegung, dich nur auf Annahmen zu verlassen. Zudem machst du das Menschen Glück und Leben besser als es ist. 

Kommentar von grubenhirn ,

Wie wäre es mit, ich will es nicht?

Das ist ja purer Egoismus.

Gibt es einen dafür, außer dein Leid Argument?

Vermutlich nicht. Aber es ist ein gewaltiger, denn darum geht es doch im Leben - glücklich und zufrieden zu sein.

Bedenke das du etwas als Begründung angibst was keiner beurteilen kann, selbst du nicht.

Warum sollte man das nicht beurteilen können? Nur, weil Menschen einen größeren Neocortex haben, ist doch nicht alles Empfinden anders als bei anderen Tieren. Ich finde, du relativierst zu viel! 

Was wäre für dich ein vernünftiger Grund?

Eine Begründung, die nicht auf Egoismus, sondern Altruismus basiert.

Pflanzen reagieren vielleicht auf Umwelteinflüsse, in etwa so wie die Menschen auf Pheromone reagieren, es verändert deren Verhalten, aber es ist kein bewusster Vorgang.

Raubtiere existieren nicht ohne Grund. Sie wählen Kranke und Verletzte
Tiere und Fressen sie. Würden sie wegfallen würden sich, Pflanzenfresser
und kontrolliert vermehren und Krankheiten sich ausbreiten. Kadaver
würden überall rumliegen weil es niemanden mehr gibt der sie wegessen
tut. Das Ökosystem ist kompliziert und labil. Wenn du nur eine
Insektenart eliminieren würdest, würde sich das auf viele andere Tiere,
Menschen und Pflanzen auswirken.

Raubtiere existieren nicht ohne Grund. Sie wählen Kranke und Verletzte
Tiere und Fressen sie. Würden sie wegfallen würden sich, Pflanzenfresser
und kontrolliert vermehren und Krankheiten sich ausbreiten. Kadaver
würden überall rumliegen weil es niemanden mehr gibt der sie wegessen
tut. Das Ökosystem ist kompliziert und labil. Wenn du nur eine
Insektenart eliminieren würdest, würde sich das auf viele andere Tiere,
Menschen und Pflanzen auswirken.


Das alles muss dann von den Menschen geregelt werden, ja vielleicht weißt man bisher noch zu wenig.

Wenn man allerdings Reisen zum Mars organisiert, was bald der Fall sein wird, dann hätte man ja genug Möglichkeiten, das alles zu beobachten.

Dort gibt es bekanntlich kein Leben.

Kommentar von PlueschTiger ,

Wie wäre es mit, ich will es nicht?

Das ist ja purer Egoismus.

Deines nicht? Du maßt dich doch auch an für Billiarden von Lebewesen zu Entscheiden und zu urteilen.

Warum sollte man das nicht beurteilen können? Nur, weil Menschen einen größeren Neocortex haben, ist doch nicht alles Empfinden anders als bei anderen Tieren. Ich finde, du relativierst zu viel! 

Was ist mit dir, deine Annahmen sind auch Relativ und frei Interpretierbar und gerade das veränderte Gehirn ist es, welches viel verändert. Sicher mögen die Grundlagen der Emotionen und das Ähnlich bis gleich sein, doch die Art wie man mitunter damit umgeht ist anders, weil sie durch unsere Erfahrungen und freien willen beeinflusst werden. Auch wenn wir beide Menschen sind, kannst du nicht nachempfinden was ich fühle, selbst wenn du in der selben Situation wärst und mein Leben gelebt hättest. Und das ist keine Annahme, das ist ein Fakt.

Das alles muss dann von den Menschen geregelt werden, ja vielleicht weißt man bisher noch zu wenig.

Wie? Menschen schaffen es ja nicht mal selbst miteinander Auszukommen. Wie sollen sie da die Verantwortung für einen Planeten tragen. Genauso gut kannst du einem Kleinen Jungen die Fernbedienung für das weltweite Nukleararsenal in die Hand drücken oder selbst den Abzug drücken.

Dort gibt es bekanntlich kein Leben.

Wenn die da ankommen schon. :)

Kommentar von grubenhirn ,

Deines nicht?

Nein - meins ist altruistisch! ich will für alle das bestmögliche Szenario. Die anderen Lebewesen sind gefangen im Kreislauf des Lebens, nur der Mensch hat sich daraus gelöst. Daher kann nur ein Mensch die Entscheidung treffen. Es muss eine vernünftige, weise Entscheidung sein. Und das trifft in diesem Fall - meiner Meinung nach - zu.


Was ist mit dir, deine Annahmen sind auch Relativ und frei
Interpretierbar und gerade das veränderte Gehirn ist es, welches viel
verändert. Sicher mögen die Grundlagen der Emotionen und das Ähnlich bis
gleich sein, doch die Art wie man mitunter damit umgeht ist anders,
weil sie durch unsere Erfahrungen und freien willen beeinflusst werden.
Auch wenn wir beide Menschen sind, kannst du nicht nachempfinden was ich
fühle, selbst wenn du in der selben Situation wärst und mein Leben
gelebt hättest. Und das ist keine Annahme, das ist ein Fakt.

Ich muss nicht alles nachempfinden. Es gibt Zustände, die sind bei allen höher entwickelten Lebewesen gleich.

Dafür brauch man nur deren Verhalten beobachten, wäre es falsch, hätten all die furchtbaren Tierversuche keinerlei Erkenntnisgewinn gebracht.

Dabei werden sogar Tierversuche im Bereich Depressionsforschung betrieben.


Wie? Menschen schaffen es ja nicht mal selbst miteinander Auszukommen.
Wie sollen sie da die Verantwortung für einen Planeten tragen. Genauso
gut kannst du einem Kleinen Jungen die Fernbedienung für das weltweite
Nukleararsenal in die Hand drücken oder selbst den Abzug drücken.


Das gilt nur für die ganzen nicht vernunftbegabten dieser Welt. Dass es geht, beweist doch schon die Fertigstellung der ISS. Kooperation zwischen Menschen - kulturübergreifend -  funktioniert, natürlich nur unter den gebildeten und vernünftigen.

Kommentar von PlueschTiger ,

Ich muss nicht alles nachempfinden. Es gibt Zustände, die sind bei allen höher entwickelten Lebewesen gleich.

Was sind Ameisen für den Menschen? Das selbe was Menschen für noch Höher entwickelte wesen sind. Primitive Lebensformen die man mitunter gerade so Versand zuspricht. Wir würden diese Lebensformen vielleicht nicht mal erkennen, doch wärst du anderer Meinung. Denn du kannst denken, Szenarien entwickeln, würdest dich also Intelligent nennen.

Sicher musst du nicht alles nachempfinden, doch dann ist deine Argumentation nicht mehr Richtig. Du würdest deine eigene Argumentation ins Absurde führen, da du von leid sprichst. Ohne es wirklich zu wissen ist es Schlichtes Töten.

Die anderen Lebewesen sind gefangen im Kreislauf des Lebens, nur der Mensch hat sich daraus gelöst. Daher kann nur ein Mensch die Entscheidung treffen.

Der Mensch ist ebenso in diesem Kreislauf gefangen wie alle anderen. Du kannst mir natürlich auch Gegenbeweise liefern. Ich erlebe nur Leid und Freude kenne ich nicht. Menschen verstehen das meist nicht und Ärzten interessiert es nicht, denn geht es nur um das eigene EGO. Willst du mich auch Töten?

Ich leide, will aber nicht sterben. Warum? Weil ich auch noch Glück erleben könnte, HOFFNUNG, LIEBE und all die anderen dinge für die es sich Lohnt eine Schwere Zeit durchzumachen.

Das gilt nur für die ganzen nicht vernunftbegabten dieser Welt. Dass es geht, beweist doch schon die Fertigstellung der ISS. Kooperation zwischen Menschen - kulturübergreifend -  funktioniert, natürlich nur unter den gebildeten und vernünftigen.

Leider ist die ISS auf einer Lüge aufgebaut und das was die ISS zusammenhalten tut ist Geld. Die ISS wurde in der Öffentlichkeit gepriesen m Forschungen für die Menschen, Medizin und der gleichen zu betreiben. Das meiste was aber geforscht wird betrifft die Raumfahrt.

Den Gebildeten Leuten hast du Fukushima, Tschernobyl, und all die Atomkraftwerke zu verdanken und dennoch keine Lösung für das Müll Problem. Bildung bringt auch eine Gewisse Arroganz mit und wenn dann noch Geld mit im Spiel ist und Druck von anderen, ist Vernunft irgendwo unter dem Haufen begraben.

Als die Japaner Perl Habor angegriffen hatten und eine Weitere Angriffswelle nicht keine Zustimmung fand, haben alle Kommandanten gefeiert, außer einer. Der eine hatte in Amerika gelernt und wusste welche Folgen der unvollständige Angriff und der angriff im allgemeinen haben könnte. Doch die anderen Kommandanten waren zu sehr von sich überzeugt um solche bedenken ernst zu nehmen. Ein Japanischer Kommandant sagte mal zum Angriff auf Perl Habor: Damit haben wir einen schlafenden Riesen geweckt.

Du solltest bevor du Über Billiarden Leben Entscheidest, erst mal die Welt und Menschen sehen wie sie ist. selbst wenn alle 7 Milliarden Menschen sich um die Natur Kümmern würden, es würde nicht Reichen. Die Natur ist zu Komplex und noch hat der Mensch die Abläufe nicht verstanden.

Kommentar von grubenhirn ,

Was sind Ameisen für den Menschen? Das [S ]elbe was Menschen für noch [h]öher entwickelte [W]esen sind.

So groß wird der Unterschied von höher entwickelten Lebewesen zu Menschen nicht sein.

Primitive Lebensformen die man mitunter gerade so Versand zuspricht.

Du musst auch die Fähigkeiten absolut setzen. Ameisen können bestimmt keine höheren kognitiven Fähigkeiten haben, daher erübrigt sich eine genauere  Auseinandersetzung zu Ameisen.

Und wer in Gottes Namen spricht Ameisen einen Verstand zu?

Sicher musst du nicht alles nachempfinden, doch dann ist deine Argumentation nicht mehr Richtig

Nein, weil man es absolut setzen muss und nicht immer alles relativieren kann.

Ich muss nicht das Glück eines Rehs oder das Leid eines Menschen nachempfinden, wenn man im größeren Maßstab das Leid des Einen erkennen kann. Man muss gewichten was schwerer wiegt.

Ohne es wirklich zu wissen ist es Schlichtes Töten.

Wie ich schon geschrieben habe, geht es um Sterilisation.

Der Mensch ist ebenso in diesem Kreislauf gefangen wie alle anderen. Du kannst mir natürlich auch Gegenbeweise liefern.

Ja, gerne. Dass wir nicht mehr im Kreislauf gefangen sind, sieht man ja schon daran, dass wir mittels Werkzeugen Tiere erledigen können, die normalerweise unsere eigenen Räuber wären.

Und theoretisch könnten wir gar den ganzen Planeten in Schutt und Asche legen. Wir sind zwar auch auf Pflanzen und Tiere (zur Bestäubung) angewiesen, aber dies ist ein anderes Thema.

Leider ist die ISS auf einer Lüge aufgebaut und das was die ISS zusammenhalten tut ist Geld.

Ohne Geld geht es nun mal nicht. Auch Astronauten müssen von irgendetwas leben. Das heißt nicht, dass sie es nur des Geldes wegen machen. Da steckt sicher auch eine menge Leidenschaft dahinter.


Kommentar von PlueschTiger ,

So groß wird der Unterschied von höher entwickelten Lebewesen zu Menschen nicht sein.

Das Universum ist unendlich Groß und glaube fast 14 Milliarden Jahre Alt, da wird es viele Spezies geben die uns Evolutionär weit voraus sind oder waren. Es sei denn du vertrittst die These der Mensch ist das Zentrum des Universums und die Krone der Schöpfung.

Und wer in Gottes Namen spricht Ameisen einen Verstand zu?

Ameisen halten sich Tiere zur Nahrungsbeschaffung, bauen Pilze an, bauen Riesige Staaten wo es anders als auf unseren Straßen keine Staus gibt. Auch Ameisen haben Regeln und wer die bricht ist erledigt. Selbst wenn eine Ameise kein Verstand haben sollte, haben sie wohl so etwas wie einen Gruppen Verstand oder Kollektiven Verstand. 

Ich muss nicht das Glück eines Rehs oder das Leid eines Menschen nachempfinden, wenn man im größeren Maßstab das Leid des Einen erkennen kann. Man muss gewichten was schwerer wiegt.

Das ist genau das Problem, du denkst nicht im Großen Maßstab. Zumindest nicht mit weiten Blickfeld. Du siehst genau das was du erkannt hast, doch nicht was alles darum herum ist und wie alles zusammen hängt. 

Wie ich schon geschrieben habe, geht es um Sterilisation.

Mal abgesehen das dies in dem Riesigen Umfang nicht möglich wäre ist es unerheblich. Selbst mit sterilisieren verursachst du Leid, da die Strukturen auf denen die tierischen Gesellschaften aufgebaut sind zusammenbrechen. Es gibt nur noch den Tod und Verlust, da es keine Geburten mehr gibt die Freude bringen.

Ja, gerne. Dass wir nicht mehr im Kreislauf gefangen sind, sieht man ja schon daran, dass wir mittels Werkzeugen Tiere erledigen können, die normalerweise unsere eigenen Räuber wären.

Das ist kein Beweis das wir aus dem Kreislauf Raus sind. Ohne diese Waffen sind wir wie alle anderen Tiere auf unsere eigenen Fähigkeiten beschränkt. Mal abgesehen davon kann uns selbst eine Zecke, Mücke oder giftspinne, so Primitiv sie auch sind töten. Erst so etwas wie Unsterblichkeit, löst uns von diesem Kreislauf.

Ohne Geld geht es nun mal nicht. Auch Astronauten müssen von irgendetwas leben. Das heißt nicht, dass sie es nur des Geldes wegen machen. Da steckt sicher auch eine menge Leidenschaft dahinter.

Es geht darum, das die Kooperation dort nur des Geldes wegen passiert und ein wenig Neugier der richtigen Leute. Ansonsten würde dort nichts passieren. Die machen den Aufwand nicht wegen der EU und der Gemeinsamen Werte, sondern wegen Geld.

Antwort
von MrHilfestellung, 196

Ich verstehe überhaupt nicht aus was du hinaus willst. 

Kommentar von grubenhirn ,

Meiner Meinung nach leiden so gut wie alle anderen Lebewesen die größte Zeit ihres Lebens, außer der Mensch.

Deshalb, denke ich, dass es besser für die meisten Tieren wäre, sie wären gar nicht erst geboren worden.

Kommentar von MrHilfestellung ,

Ich denke nicht, dass die anderen Lebewesen leiden. Die Lebewesen, die vom Menschen ausgenutzt werden und in Massen gehalten werden leiden sicher, aber der Rest denke ich nicht. Wieso auch?

Kommentar von grubenhirn ,

Geh' einfach das Leben eines Rehs im Kopf durch.

Von der Geburt irgendwo im Wald bis zum Tod, verursacht durch den Schuss eines Menschen, den Biss eines Räubers oder einem Autounfall.

Das kurze Leben, welches dazwischen lag, würde du es gerne erlebt haben? Der Hunger, die Ungewissheit, die Angst, das ewige weg-rennen?

Kommentar von MrHilfestellung ,

Wieso sollte ein Reh im Wald ständig Ungewissheit und Angst haben?  Du denkst alle Tiere denken genauso wie Menschen, das ist aber nicht so.

Kommentar von grubenhirn ,

Die Frage ist doch, würdest du gerne tauschen?

Kommentar von MrHilfestellung ,

Nein, weil ich ebenfalls wie ein Mensch denke. Deine Fragestellung ist aber völlig unsinnig, da wie gesagt ein Reh nicht wie ein Mensch denkt.

Kommentar von grubenhirn ,

Ob das reicht, dass man einem Reg unterstellen kann, so glücklich wie ein Mensch zu sein?

Ich kann mir nicht helfen, mir kommt dieses Leben als Reh oder Maus nicht glücklich vor. Korreliert das Intelligenzvermögen nicht mit dem Glücksempfinden, da man sich besser einrichten kann in der Welt?

Kommentar von MrHilfestellung ,

Nein. Den Menschen würde das Leben einer Maus selbstverständlich nicht erfüllen. Die Maus kennt das ja nicht anders. Es ist falsch versuchen zu wollen die Lebensumstände, die einen Menschen glücklich machen auf alle anderen Lebewesen zu beziehen.

Kommentar von grubenhirn ,

Ja, das mag sein.

Könnte es nicht dennoch einen halbwegs objektiven Glücksmaßstab für alles Leben geben, nachdem man handeln könnte?

Ich gebe zu, dass lässt sich womöglich nicht beantworten.

Kommentar von MrHilfestellung ,

Das denke ich nicht, aber wie du schon gesagt hast, lässt sich das nicht beantworten.

Antwort
von DeadlineDodo, 199

Internet abschaffen, Anarchie auslösen und Bauer/Schreiner werden.

Antwort
von Maimaier, 184

Ist hoffe doch, das das nicht ernst gemeint ist.

Zunächst einmal: den "Circle of Life" beenden bedeutet, alles Leben zu beenden, nicht nur 98%.

Damit verschwindet nicht nur alles Leid, sondern auch jede Freude. Es ist eine Sache, sich selbst umzubringen. Aber eine ganz andere Sache, alle anderen mit in den Tod zu reissen.

Oder anders: Wenn du wirklich vorhast, alles Leben auszulöschen, ist das purer Wahnsinn, und es wäre das beste dich zu Töten um das zu verhindern.

Kommentar von grubenhirn ,

Mir war klar, dass es nicht gut ankommen würde, aber so verrückt ist es nicht.

Die meisten Tierarten sterben so oder so noch aus. Mir ginge es nur darum, dass ganze Prozedere so leid frei wie möglich zu gestalten, als eine mögliche Alternative.

Selbst, wenn viele Arten nicht aussterben würden, fände ich es richtig, da ich den anderen Tieren unterstelle zu leiden.

Kommentar von Agronom ,

Da liegt auch der Fehler in deinem Gedankenkonstrukt, du unterstellst den Tieren ein Gefühl aus deiner subjektiven Wahrnehmung heraus.

Kommentar von Maimaier ,

Du leidest doch auch. Und wirst auch sterben. Warum sollte ich dich nicht gleich töten, um dir das Leiden zu ersparen?

Was für eine perverse Logik. Hier fehlt jedes Mitgefühl. Hast du schon einmal ein Tier gejagt und getötet? Merkst du nicht, das Tiere nicht sterben wollen? Woher nimmt du das recht, zu töten? Kannst du ihnen das Leben wiedergeben?

Die Maschinen des Menschen bleiben nicht ewig. Sie rosten. In Deutschland waren die größten Eisen- und Kohlevorkommen Europas (Ruhrgebiet), daher auch dir größten Panzer und die beiden Weltkriege. Verbraucht, vergangen. "Grenzen des Wachstums", sehr berühmtes Buch. Die Umweltzerstörung wird besser, wenn auch das Maschinenzeitalter enden wird. Das Böse vergeht.

Alles im Leben dient dem Leben. Bienen, Vögel, Würmer, Sonne, Luft, Erde, Säugetiere usw. hängen zusammen. Die Wölfe fressen die Schafe, die Schafe das Gras, Gras braucht Regenwürmer und CO2, Regenwürmer fressen den toten Wolf und machen daraus wieder CO2. Das ist keine Pyramide, sondern ein Kreis, und ein Kreis hat kein Anfang und kein Ende sondern ist ewig. Das Gute ist ewig.

Stelle dir einen schönen Sommertag vor, Blumenwiese, Vögel zwitschern, ein Bach plätschert, Kinder spielen und lachen.

Willst du immer noch alles Leben ausrotten?

Kommentar von grubenhirn ,

Du leidest doch auch. Und wirst auch sterben. Warum sollte ich dich nicht gleich töten, um dir das Leiden zu ersparen?

Ich will keinem Lebewesen das Leben nehmen. Nur dafür sorgen, dass sie unfruchtbar werden.

Was für eine perverse Logik. Hier fehlt jedes Mitgefühl. 

Ich hab' grenzenloses Mitgefühl. Deshalb bin ich ja erst auf diesen Gedanken gestoßen. Ich bin gegen Jagd und seit 10 Jahren Vegetarier.

Stelle dir einen schönen Sommertag vor, Blumenwiese, Vögel zwitschern, ein Bach plätschert, Kinder spielen und lachen.

Willst du immer noch alles Leben ausrotten?

Das ist gemein mit der Wiese.

Das Leben ist nur für den (in dem Fall der Mensch) schön und kann es genießen, der in der Lage ist, das alles umfassend zu verstehen und gleichzeitig für seine eigene Sicherheit zu sorgen.

Die Frage ist doch, wie schön ist das alles - in diesem Moment - für die anderen Tierarten, die Blumenwiese, der Bach usw.?

Kommentar von Maimaier ,

Gut ist das, was gutes erzeugt, gute Folgen hat. Kreis des Lebens, ewig.

Schlecht ist, was schlechtes erzeugt, schlechte Folgen hat. Ein Böses Ende nimmt. Gier, Hass, Verblendung.


http://www.schaefer-westerhofen.de/schule/bergpredigt/feldr.htm

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Oh nein, tut mir leid ausversehen ein downvote. :( Wollte ein DH geben. 

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