Frage von LoparkaLisa, 219

Sollten wir Antisemiten ignorieren?

Hallo,

es gibt ja viele Meinungen über Juden, es geht mir nicht um die einzelne.

Es ist aber eindeutig zu beobachten, dass vieles negativ aufgefasst wird und man leicht ein Antisemit ist. Auch bei reinem Interesse an der Religion.

Und darum geht es. Das Wort Antisemit ist dermaßen stark, keiner will es sein, es wird gleichgestellt mit " ein schlechter Mensch zu sein"

Im Gegensatz zb. zu "Islamophob" Bist du islamophob? Interessiert keinen wirklich. Bist du Antisemit? Bist du ein Idiot , bist du schlecht.

Also nehmen wir mal an es gibt keinen einzigen guten Antisemiten auf diesem Planeten, und es ist somit ein vollkommen gerechtfertigter umstand Nazis/Antisemiten zu ignorieren.

Ist dieser Umstand nicht enorm gefährlich? Es darf nichts "gegen" Juden angenommen werden.

Nehmen wir an, bis hierher hat alles seine Berechtigung. Wir sehen die Juden als ewige Opfer, und Antisemiten als ewige Idioten und schlechte Menschen- Und so ist es auch.

Nun, ist die Gefahr nicht sehr groß ,dass in dieser "Woge der Unangefochtenheit" ein kluger Mensch diesen Umstand erkennt , und ihn ausnutzt?

Wenn ein Wort soviel Macht hat , könnte dies doch sehr gefährlich enden?

Wer redet schon mit einem Antisemiten , wer glaubt ihm?

Klar, als Jude hast du vielleicht mit Antisemiten zutun. Aber wenn du ihn "entlarvst" in unserer Gesellschaft, dann kann er einpacken , man glaubt ihm nicht. (Oder als Frage, glaubst du einem Antisemiten?)

Danke . Falls jemand wieder mich ganz subtil als Antisemiten kennzeichnen möchte, so sei es euch gegönnt. Wenn das Antisemitisch war, dann ist meine Frage aber SOWAS von Berechtigt.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 131

Nein, man sollte Antisemitismus nicht ignorieren,

So genannte "Totschlagargumente" gab es vermutlich schon immer und auch die gezielte Diskreditierung durch Schlagworte wie "Nazi" oder "Rassist" ist nichts neues. Natürlich kann man mit derartigen Beschuldigungen unliebsame Personen auch einfach "mundtot" machen.

"Alle Sachsen sind Nazis" - Zack, Generalverdacht in den Raum gestellt, alle Mitglieder einer bestimmten Gruppe sind diskreditiert.

Die Gefahren durch rassistische, fremdenfeindliche etc Menschen sind aber real.

Daher halte ich es für extrem verantwortungslos, die Warnung vor einem Antisemiten oder Rassisten kollektiv zu ignorieren und von vorn herein als versuchten Rufmord zu verharmlosen, nur weil der Begriff auch zu populistischen Zwecken missbraucht wird.

Wo Probleme sind, müssen solche auch benannt werden dürfen, ohne als "Nazi-Keule" oder "Antisemiten-Keule" bagatellisiert zu werden.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Sehr gut erklärt, darf ich noch Fragen ... Findest du persönlich, dass das Thema Judentum in der Gesellschaft offen diskutiert werden kann? Und wenn nicht, wer ist dafür deiner Meinung nach Verantwortlich? 

Kommentar von Accountowner08 ,

Ja, sicher, aber es ist ein Thema, das "die Gesellschaft" kaum interessiert, weil Juden nur eine sehr kleine Minderheit sind, und sogar viele Juden sich nicht besonders für Judentum interessieren.

Was man nicht darf ist Judentum verleumden, was Antisemiten gerne tun, und wie wir früher gesehen haben, sind ja auch Sie selbst einigen Verleumdungen über das Judentum aufgesessen.

Und ja, wenn man Verleumdungen über "das Judentum" kolportiert (so wie die aus dem Zusammenhang gerissenen "Talmud-Zitate" die Sie vor ein paar Monaten kredenzt haben), dann macht man sich unmöglich, und das ist richtig so.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Accountowner? Ging diese Frage denn an Sie ? ..natürlich möchte ich Ihnen nicht den Mund verbieten, und gehe gerne auf Ihre Antwort ein, auch wenn wir bereits mehrere eigene Gespräche haben in denen die Standpunkte bereits klar beleuchtet wurden. 

Um mir der Verleumdung bewusst zu werden musste ich Fragen stellen, für die ich als Antisemit bezeichnet wurde. Man kann natürlich Fragen besser formulieren als ich es tat. Aber man kann mir keine unterdurchschnittlichen Intellekt vorwerfen,weshalb  ich die Anschuldigung ein Antisemit zu sein(auch Ihrerseits) stets als äußerst unangebracht empfand, und absolut nicht im Sinne der Aufklärung.

Ja, ich weiß nicht alles über Juden . Wenn Sie das ändern wollen, warum stehen sie dann im Weg und nehmen mich nicht bei der Hand?

Kommentar von Accountowner08 ,

Ich habe Stunden investiert, um Sie, ja Sie persönlich, "bei der hand zu nehmen" und aufzuklären, aber diese neue Frage Ihrerseits beweist mir, wie wenig ich damit erreicht habe.

Übrigens haben Sie mich seinerzeit auch äusserst unhöflich behandelt und routinemässig beschimpft.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Ich habe viel von Ihnen gelernt, aber an diesem Punkt gehen unsere Meinungen auseinander. Können Sie mich in Ruhe mit anderen Menschen sprechen lassen, oder ist es notwendig das SIE persönlich ein weiteres Verständnis in mir hervorrufen? Wenn sie das Bedürfnis haben mir einen Umstand, einen Fehler meinerseits verständlich begreiflich zu machen ,dann bitte ich Sie in voller Ehrlichkeit , versuchen Sie es noch einmal . Aber wenn Sie darauf keine Lust haben,dann lassen Sie bitte andere Menschen für sich selbst Antworten. 

Ich entschuldige mich an dieser Stelle nochmals für damalige Beleidigungen. Sie haben mich durch Ihre starre Haltung sehr in Aufruhr gebracht, was ich an dieser Stelle nicht erneut vorwerfen möchte, sondern nur erwähnen damit auch meine Sicht der Dinge dargelegt wird. 

Kommentar von Accountowner08 ,

Ich will hier nur unterstreichen, dass ein zivilisierter Umgangston, den Sie so vehement von anderen einfordern, nicht unbedingt IHRE Stärke ist...

Kommentar von LoparkaLisa ,

Genug unterstrichen? Können Sie mir verzeihen?

Kommentar von Accountowner08 ,

Nicht wirklich. Sie fordern immer von den anderen ("nehmen Sie mich bei der Hand"), aber sind selbst nicht bereit, zu geben, nicht einmal bereit, zuzuhören, und vor allem sind Sie selbst nicht bereit, wenigstens eine kleine Eigenleistung zu erbringen (und selbst zu recherchieren, z.B. was ein Zionist ist)...

Insofern sehe ich bei Ihnen wenig guten Willen...

Kommentar von LoparkaLisa ,

Ich weiß was in Wikipedia steht, ich versuche es besser zu verstehen. Ich muss leider sagen, dann sehen sie schlecht hin.

Kommentar von Accountowner08 ,

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die Wiki-Seite über Zionismus durchgelesen haben kann und dann noch unqualifizierte Fragen stellen kann, wie Sie sie stellen.

Alle Informationen, die ich Ihnen unten gegeben habe und noch viel mehr sind in der Wiki-Seite enthalten.

Mein Verdacht ist eher, dass Ihnen die Wiki-Seite zu ausführlich war und dass Sie sich daher nie die Mühe gemacht haben, sie ganz durchzulesen, oder dort auch nur die Informationen herauszusuchen, die Sie interessieren.

Wie gesagt: Ich sehe auf Ihrer Seite keinerlei Bereitschaft, eine Eigenleistung zu erbringen.

Kommentar von Enzylexikon ,

Findest du persönlich, dass das Thema Judentum in der Gesellschaft offen diskutiert werden kann?

Ich glaube, "die Deutschen" gehen zu vorsichtig mit dem Thema um. Da gibt es nach meiner Ansicht zu viel "Political Correctness" an der falschen Stelle.

Jüdische Bekannte haben mir erzählt, wie ermüdend Reaktionen sein können, wenn bekannt wird, das man Jude ist.

Es kommt meist sofort dieser Solidarisierungs-Reflex:

"Ich habe nichts gegen Juden und der Holocaust war unmenschlich. Außerdem sind Juden kulturell so bereichernd...große Literaten....Musiker....."

Meine Bekannten sind weder Literaten, noch Musiker und die Shoah kennen sie gottseidank nur aus Erzählungen.

Das andere Extrem sind aber wiederum Holzköpfe, die sofort eine politische Diskussion über Siedlungspolitik vom Zaun brechen wollen, weil sie jeden Juden pauschal für einen glühenden Zionisten halten.

Meiner Ansicht nach fehlt da einfach die Selbstverständlichkeit, einen "Juden" als genau so normal anzusehen, wie einen "Bayern".

Beide sind nicht aus Glas, beide wollen nicht mit Dreck beworfen werden, so einfach kann es sein. :-)

Kommentar von LoparkaLisa ,

Sehr verständlich ausgedrückt.. Ich hoffe folgende Frage ist nicht zu abschweifend, aber deine Antworten machen neugierig, du suchst scheinbar Objektivität. Du schreibst "glühende" Zionisten. Funktioniert deine Aussage auch ohne diesem Adjektiv? Ich frage weil ich gerade nicht sicher bin ,ist der Zionismus nicht Teil des fester Bestandteil des Judemtums?(korrigiere mich wenn ich Falsch liege) .. ich nehme an gehört/gelesen zu haben ,dass es eine Art "Grundpfeiler" ist , dass das Jüdische Volk Anspruch auf "Ihr eigenes Land" hat . Oder bedeutet eben genau das Zionismus, wovon sich eben einige distanzieren? 

Kommentar von Enzylexikon ,

Es gibt sogar ultra-orthodoxe Juden die erklärte Anti-Zionisten sind und das religiös begründen.

Es sei ausschließlich Gott vorbehalten, den Messias zu schicken, der die Juden aus der Diaspora führen wird um dann das Volk Israel an einem Ort zu einen.

Die Vorstellung, dass gläubige Juden sich irgendwo kollektiv niederlassen und dann "ihren Staat" ausrufen, ist aus dieser Sicht eine ungeheure Anmaßung, da man dem Willen Gottes zuwiderhandelt.

Das sind aber wie gesagt ultra-orthodoxe Juden, also schon ziemliche Hardliner.

Ich sage es mal pauschaler:

Nicht jeder Jude befürwortet den jetzigen Staat Israel und nicht jeder Jude, der in Israel lebt, heißt pauschal die Politik der dortigen Regierung gut.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Okay, die Einheit ist also schon gefordert, nur wie sie zustande kommt ist der innere Konflikt wenn ich das so sagen darf? ..Naja schwierig,denn das ist ja eine Interpretationsfrage. Drückt sich Gott durch Menschen aus, so ist Israel legitim(im Sinne des Judentums). Definiert man Gott als eine eigene Instanz, darf der Mensch es nicht Entscheiden...sehr verlaufende Grenze..Was kann Gott denn nicht sein? Oder wieviel Gott bin ich?

 ...oder verstehe ich das Falsch

Kommentar von Accountowner08 ,

Ja, völlig falsch, aber es würde reichen, den Wikipaedia-Artikel über "Zionismus" zu lesen, um die Missverständnisse aufzuklären.

Sie kommen ständig mit Halbwissen und eigenartigen Interpretationen, aber scheinen sich partout zu verweigern, fundiertes Wissen (z.B. durch das Lesen von entsprechenden Büchern) zu erwerben.

Kommentar von Enzylexikon ,

Naja schwierig,denn das ist ja eine Interpretationsfrage.

Nicht umsonst sagt man "Zwei Juden - drei Meinungen" ;-)

Für besagte Untergruppe der Ultra-Orthodoxie ist nur Gott jemand, der in Gestalt des Messias solche Dinge wie eine Staatsgründung veranlassen könnte.

Für einen Großteil der säkularen Juden ist Israel einfach ein schönes Fleckchen Erde, auf dem man die gemeinsame Kultur ohne Angst vor Verfolgung leben kann.

Die Vorstellung, jeder Jude sei religiös und rechtfertige alles was Israel betrifft mit "Ansprüchen" aus heiligen Schriften, ist falsch.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Darf ich so unverschämt sein und hier kurz dir Enzylexikon, und dir ,Accountowner08 eine gemeinsame Frage stellen? Denn es verwirrt mich etwas, dass Accountowner "Völlig falsch" schreibt, und du durch deine Antwort ausdrückst meine Gedanken nachvollziehen zu können. 

Und direkt an Enzylexikon: Ich versuche genau zu verstehen deshalb Frage ich explizit nach, die Einheit ist Grundsätzlich gefordert? oder eben nicht?  Möchte man als Jude die Einheit, oder nur als Zionist? Also nicht wie Einheit, sondern ob.

Kommentar von Enzylexikon ,

Welcher Mensch möchte keine "Einheit" mit Gleichgesinnten?

Egal ob als Fußballfan, Familienmensch, Gläubiger, oder Staatsbürger.

Was soll denn eine "Einheit der Juden" sein?

Ein säkularer Jude, der seine jüdische Identität vor allem durch Speisen, Musik und Gebräuche definiert, ist eine Sache.

Ein religiöser Jude, der seine jüdische Identität vor allem durch seinen Glauben definiert ist eine ganz andere Sache.

Beide begehen vielleicht den Schabbat als Ruhetag - die geistige Haltung ist aber ein völlig andere.

Kommentar von LoparkaLisa ,

sorry möchte nur noch kurz sagen, dass ich diese Einheit ja nicht als schlecht empfinde. Wie gesagt es hat mich nur interessiert ob es eben so wichtig ist wie ich an mancher Stelle las, oder nicht. Danke jedenfalls fürs Gespräch;)

Kommentar von Enzylexikon ,

Keine Ursache, auch wenn es natürlich grundsätzlich nur meine eigene Meinung ist, die ich hier äußere.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Ehrlich gesagt löse ich zu viel negatives hier aus, ich entschuldige mich für mögliche Beleidigungen. Accountowner, ich interessiere mich nunmal für einige Dinge und drücke mich gerne möglichst gezielt aus. Das verursacht offensichtlich in einigen Menschen nicht gerade Freude. Für diese Website bin ich scheinbar wirklich zu forsch. Ich wollte es noch einmal versuchen, aber ich ziehe mich zurück. ThomasJNewton, ich weiß nicht was dich dermaßen aufgeregt hat, aber das wollte ich nicht. Deine Reaktion bereitet mir richtig Unbehagen, das möchte ich dir nicht vorwerfen, sondern nur Ausdrücken, dass ich einsehe, dass meine Sicht der Dinge nicht gerade etwas ist, was man einfach mal ins Internet schreibt. 

Alles gute euch allen.

Kommentar von Accountowner08 ,

Du kommst hier nicht interessiert rüber, wie jemand der sich z.B. selbständig über gewisse Themen informiert, aber dort auch auf Fragen stösst, die er nicht versteht, du kommst aggressiv und borniert rüber.

d.h. du fragst, man gibt dir eine Antwort, du akzeptierst die Antwort nicht (beschimpfst nach Möglichkeit auch noch den Antwort-Geber), weigerst dich, Informationen aufzunehmen und weiterführende Literatur zu lesen, und stellst nach kurzer Zeit wieder bornierte und unqualifizierte Fragen, die beweisen, dass du nicht einmal die Antwort zur Kenntnis genommen hast, die du bekommen hast.

Kommentar von Accountowner08 ,

Zionist bedeutet: Jemand, der sich vor 1948 für die Errichtung eines jüdischen Staates eingesetzt hat, bzw. jemand, der sich ab 1948 dafür einsetzt, dass der Staat Israel erhalten bleibt (=nicht von seinen Feinden vernichtet, ausgelöscht wird, wie diese Feinde es wünschen, was sie auch sehr lautstark bekannt geben) 

Bis ca. 1945 waren die Zionisten nur eine kleine, eher belächelte Minderheit der Juden, die Mehrheit der Juden war dafür, in den Ländern zu bleiben, wo sie waren.

Der Holocaust hat klar gemacht, dass es nicht immer möglich ist, als Jude einfach in dem Land zu bleiben, wo man ist. Ausserdem hat man damals festgestellt, dass viele Juden vielleicht vor dem Holocaust hätten gerettet werden können, wenn ein Land, z.B. ein jüdischer Staat, sie ohne wenn und aber aufgenommen hätte. 

Die Engländer, die damals als Mandatsmacht in Palästina regierten, haben die Aufnahme von Juden in Palästina sehr schnell eingeschränkt, als es in Deutschland und Europa brenzlig wurde, obwohl sie 1917 in der Balfour-Erklärung versprochen hatten, in Palästine einen jüdischen Staat zu gründen, bzw. die Gründung eines jüdischen Staates zu fördern.

Deshalb hat sich 1945 bei den meisten (aber nicht bei allen) Juden die Erkenntnis durchgesetzt, dass es gut wäre, eine "jüdische Heimstätte" zu haben, die einen aufnimmt, wenn alle anderen Länder einem die Tür vor der Nase schliessen.

Und das ist in der israelischen Unabhängigkeitserklärung und im "Gesetz der Rückkehr" verankert: dass jeder Jude nach Israel kommen kann, um Situationen zu vermeiden, wo Juden verfolgt werden und keine Zufluchtsstätte haben.

Wie Enzyklikon richtig festgestellt hat, ist die Bewegung des Zionismus in ihren Anfängen auf grosses Misstrauen gestossen, sowohl von Seiten der assimilierten Juden, die in ihren Ländern assimiliert bleiben wollten und keine Wellen schlagen wollten, als auch von Seiten der religiösen Juden, die einerseits fanden, dass erst der Messias befugt sei, in Israel einen jüdischen Staat zu errichten, und denen es andererseits auch nicht passte, dass viele Zionisten nicht religiös waren und auch nicht vor hatten, einen strikt religiös geführten Staat zu errichten.

All diese Informationen würden Sie in der Wikipaedia-Seite über Zionismus finden, aber offensichtlich scheint es Ihnen zu viel verlangt, die Eigenleistung zu erbringen, diese Seite mal gründlich durchzulesen.

Wie gesagt: Sie verlangen, Sie verlangen, aber Sie selber leisten nichts...

Kommentar von LoparkaLisa ,

Ja, diese Information ist auf Wikipedia.Ich muss sogar zugeben,vieles wusste ich nicht. Dennoch ergaben sich durch die Frage hier weiterführende Informationen für mich.Wikipedia ist nicht alles, Ich finde es merkwürdig dass du vorwiegend die individuelle Betrachtung des Menschen forderst, aber permanent auf pauschalisierende literatur verweist. Ist es denn so einfach, dass man sich keine zweite Meinung einholen sollte? ..ich weiß ich wollte aufhören.. Aber du Troll, du reizt;) ich weiß du willst es so, aber ich kann deine Starrheit schwer stehen lassen..auch wenns für die Katz ist;) zumindest kann ich dir deine Grenzen aufzeigen, auch wenn du sie nicht,sehen willst. Ich weiß, du ärgerst dich irgendwie über deine verzweifelten Verwirrungsversuche.. Auch wenn es dir natürlich nicht um mich, sondern um den Schutz der allgeneinen Meinung geht. Troll troll.. Ich wüsste so gern, was dich motiviert.

Kommentar von Accountowner08 ,

Sagen Sie es ehrlich: Hatten Sie die Wiki-Seite zu "Zionismus" schon aufmerksam durchgelesen, als Sie vor 4 Stunden behaupteten, "ich weiss, was in Wikipaedia steht"?

Kommentar von LoparkaLisa ,

Nein, das war scheinbar falsch. Ich bildete mir ein,dass dies nicht so ausdrücklich dort stand. Doch nachdem ich es nun habe hätte ich meine Frage lediglich präziser gestellt. Denn es geht wie ich vorher absolut richtig (worauf Sie "völlig Fasch" sagten) sagte ganz offensichtlich ein innerer Konflilt im Judentum vor,welcher die legitimität israels in Frage stellt. Und es ist eben eine sehr knifflige Frage, ob dies nun ein Teil der Religion ist oder nicht. Denn ganz offensichtlich stören sich viele Personen am Zionismus, vor allem nicht- Juden(nicht im Verhältniss, sondern absolut) . Und deswegen fände ich genaue aufklärung wünschenswert. Denn Judentum wird oft mit Zionismus gleichgestellt. Wenn es aber so eine klare distanzierung im Judentum vom Zionsmus gibt sollte dies stärker propagiert werden meiner Meinung nach. Das würde sich einige Judengegner etwas ins Grübeln bringen. Natürlich laste ich das nicht dem einzelnen Menschen an, es herrscht nunmal großes Unwissen in der Gesellschaft

Kommentar von Accountowner08 ,

Sehen Sie, ich hatte Ihnen vorher auf den Kopf zugesagt, dass man nach aufmerksamer Lektüre des Wiki-Artikels zu "Zionismus" nicht auf die Idee käme, so unqualifizierte Fragen zu stellen, wie Sie sie vorher gestellt haben.

Nun geben Sie zu, dass Sie den Wiki-Artikel zu diesem Zeitpunkt tatsächlich nicht gelesen hatten, und dass Sie mich mit der Aussage "Ich weiss, was in Wikipaedia steht" einfach in die Irre führen wollten.

Verstehen Sie jetzt, warum ich ein kleines bisschen Eigenleistung von Ihrer Seite anmahne? Man kann nicht annehmen, dass Sie lernbereit sind, wenn Sie hochnäsig behaupten, Sie wissen was in Wikipaedia steht, und gleichzeitig Fragen stellen, die beweisen dass Sie es nicht wissen.

Kommentar von LoparkaLisa ,

nein, ich verstehe nur, dass sie ein Troll sind, welcher ALLES umdreht. Ich würde gerne sagen,dass sie keine Ahnung habem. Leidr haben sie viel Ahnung, und das macht ihre Vorsätzliche gespielte engstirnigkeit noch dramatischer. Achachach.. Sie sind schrecklich. Unmenschlich. Ich weiß wieder warum ich sie beleidigt habe, weil sie jedliche beleidigung verdienthaben . Nichts gute, ich hoffe sie ....

Kommentar von Accountowner08 ,

Das klingt so, als als täte Ihnen der Kopf weh, weil Ihre Ignoranz an eine Wand des Wissens stösst. Da gibt es nur ein Mittel dagegen: Bilden Sie sich, dann finden Sie vielleicht eine Tür oder ein Fenster, statt ständig mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Der Kopf Weh? Ein bisschen ,mit Menschen zu schreiben welche einen vorsätzlich als dumm verkaufen möchten ,ist ermüdend. Ungut , es regt mich sogar ein bisschen auf, ja. Ich finde sie wie gesagt schrecklich , widerlich. Und ja, es stört mich auch etwas ,dass sie mir unwissen vorwerfen. Auch wenn ich weiß , sie tun es weil es ihr job ist , und weil sie nunmal dieses künstliche konstrukt der Überlegenheit aufrecht erhalten müssen . Ja Accountowner, sie können einen fertig machen , aber genau deshalb tun sie ja was sie tun. Weil sie ein sehr guter, sehr effektiver, sehr intelligenter, sehr ausgetrickster, gut geschulter schrecklicher Mensch sind. Gratulation . Doch eines kann ich was sie nicht können . Ich gehe, und lasse das Gespräch einfach offen. So frei bist du nicht;) 

Kommentar von Accountowner08 ,

Ich verstehe nicht ganz, warum Sie eine "Freundschaftsanfrage" machen, nachdem Sie mir auseinandersetzen, dass ich ein schrecklicher Mensch bin.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Kein Problem ich erkläre es gerne Herr Troll . Wie in der Freundschaftsanfrage bereits geschrieben stand, interessiert mich schlicht ob sie auch ohne mitleser interesse an einem Gespräch haben. Ihre Reaktion bestätigt natürlich nur abermals , dass dem nicht so ist . Warum sollte sich ein bezahlter Troll auch ohne nutzen mit Menschen auseinandersetzen? (persönliche Nachricht ohne Freundschaft nicht möglich) Als Mitarbeiter einer Subfirma von dieser Website sollten Sie besser informiert sein .

Kommentar von Accountowner08 ,

Mein Interesse an einer "Freundschaft" ist insofern nur sehr beschränkt, als ich von Ihnen ständig beschimpft werde.

Mein Interesse an einem "Gespräch" ist, wie ich Ihnen schon erklärt habe, ebenfalls beschränkt, weil Sie immer nur verlangen (mitunter auch beleidigen und beschimpften), aber nicht bereit sind, eine eigene Leistung zu erbringen und weil man damit den Eindruck erhält, man rede zu einer Wand.

Grundsätzlich ist mir egal, ob jemand "zuhört" oder nicht. Aber nach den letzten Äusserungen Ihrerseits habe ich den Verdacht, dass es Ihnen nur darum geht, Ihren Invektiven ohne Zeugen freien Lauf zu lassen, und nicht um ein ehrliches oder interessiertes Gespräch.

Von mir aus kann ich das austesten und Ihrer Freundschaftsanfrage für den beschränkten Zweck des privaten Austausches stattgeben, die Freundschaft danach aber sofort wieder löschen.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Es ist ihr job, geben sies zu . Sie sind Jude, geben sies zu . Sie können mich nicht einfach annehmen und mir privat antworten, geben sies zu . Sie müssen wieder irgendeinenen unsinn schreiben um jeweils von meinen anschludigen abzulenken . geben sies zu . Sie gebens alles indirekt zu . Und verlassen sich darauf dass alle anderen dumm genug sind es nicht zu merken . Eine Frechheit. Leute, schaut euch diesen miesen Troll an, welcher nach dieser nachricht wieder IRGENDWAS unnötig nicht bezugnehmendes schreiben wird . IRGENDWAS FOLGT, Verfasser Accountowner : 

Kommentar von Accountowner08 ,

Offensichtlich hatten Sie kein Interesse, über private Nachrichten zu kommunizieren, daher habe ich die "Freundschaft" wieder gelöscht. Ich habe Ihnen eine Gelegenheit gegeben, Sie haben sie nicht genutzt...

Kommentar von LoparkaLisa ,

Offensichtlich? Niemand sieht . Und nach einer halben stunde noch nicht geantwortet zu haben als Berufstätiger Mensch, ist für viele Nachvollziehbar. Klar, als Troll hat man einen anderen Rhythmus

Kommentar von LoparkaLisa ,

um Missverständnisse zu vermeiden möchte ich Anmerken , dass "Sie sind Jude, geben sies zu" natürlich keine "Anschludigung" ist, Formulierung keine Absicht. 

Kommentar von Accountowner08 ,

Na da hat sich die Antisemitin ja ganz von selbst geoutet... und es nachträglich gar auch noch gemerkt...

Kommentar von ThomasJNewton ,

Es gibt nicht "die" Gesellschaft.

Kommentar von Enzylexikon ,

Vielen Dank für den Stern. :-)

Antwort
von Unnutzer, 113

Ja, das ist ein beliebtes "Trigger-Wort" in der deutschen Sprache, um bei einem Menschen direkt bestimmte Vorurteile hervorzurufen.

Und doch ist es ein weitverbreiteter Irrglaube, Antisemitismus würde sich per Definition richten. Semiten sind hingegen ein Großteil der Araber... https://de.wikipedia.org/wiki/Semiten

Rein faktisch hingegen würde ich Antisemitismus nicht anders betrachten als jede andere Anti-Bewegung. Sofern die Argumente gut sind, diskutiere ich gerne mit jedem, egal welche Position er vertritt und solange er mich nicht hierarchisch einordnen will.

Also: Nein, nicht ignorieren. Sondern respektvoll diskutieren...

Kommentar von Unnutzer ,

*per Definition nur gegen Juden oder Israelis richten.

Ach, ich hätte doch mal korrekturlesen sollen...

Antwort
von TrunksJB, 116

Ich kann deine Frage gut verstehen und es ist sicherlich auch immer ein schmaler Grad, der einen Kritiker von einem Antisemit. Sicherlich wird es immer ineinander schweimmende Grenzgebiete geben die nich klar als das eine oder das andere identifiziert werden können.

Grundsätzlich kann man aber auch sagen, dass sich Kritik wohl kaum gegen ein ganzes Volk richten kann. Man kann den Mossad kritisieren oder natürlich einzelne Persönlichkeiten aber nich jeden Juden ganz pauschal, weil er Jude ist. Das ist dann ja eindeutig Antisemitismus.

Allgemein gibt es aber keine Gruppierung auf der Welt für die sich niemand findet der sie nicht mag (um es mal nett zu formulieren). Also macht es auch keinen Sinn eine bestimmte Gruppe mit Samthandschuhe anzufassen. In Deutschland sind wir da natürlich etwas vorbelastet aber dafür kann keiner was der heute noch lebt. (Okay ein paar wenige leben vielleicht noch)

Bitte den letzten Absatz nicht falsch verstehen Vorurteile sind schlecht und man sollte Menschen grundsätzlich individuell beurteilen.

Antwort
von maja11111, 82

nein man sollte rassisten bekämpfen. dabei ist es egal welche rassisten. antisemiten musst du erstmal ganz genau analysieren. juden sind menschen die jüdischen glaubens sind. dann gibts israelis und von denen sind viele rassisten. israelis sind menschen die in israel leben, juden sind nicht immer israelis. und nicht alle israelis sind juden.

was du glaubst ist deine privatsache. alles im judaismus ist nicht in ordnung. nicht alles im islam ist in ordnung - siehe die verstümmelung von jungs.

nun ist also die frage warum man einen aufgrund seines glaubens diskriminieren sollte oder bevorzugen. sie glauben alle an den gleichen toten gott^^

Antwort
von Misrach, 15

Es gibt zu diesen Thema einen guten Dokumentarfilm 

Ich persönlich bin Antisemitismus noch nie begegnet. 

Es stimmt schon, man darf nichts schlechtes über Juden sagen, oder sie kritisieren. Sofort wird man als Nazi oder Antisemit abgestempelt. 

Judenfeindlichkeit hat es schon immer in irgendeiner Form gegeben. Als Jude identifiziert man sich wahrscheinlich damit und will auch das ewige Opfer sein. So wird sich bei jeder Kleinigkeit eingebildet, es sei eine antisemitistische Handlung.

Im Film den ich dir verlinkt habe, wird dies auch nochmal ganz klar deutlich. Da bekommt ein Jude keinen Job und scheibt dies dann auf sein Jude sei. 

Natürlich gibt es eine handvoll an Personen, die Juden wieder in Gaskammern stecken würden, aber ob die jetzt eine ernste Bedrohung darstellen und  Hitler wieder rauf beschwören, ist eine andere Sache.

Außerdem sind wir Juden ja auch nicht besser. Bestes Beispiel ist Palästina. 

Und über Sprüche wie die Juden seine an der Weltwirtschaftskrise schuld oder allgemeine Judenwitze, kann ich nur lachen.

Damit ich jetzt nicht als Antisemit beschifft werde. Ich bin selber Jüdin.

Kommentar von LoparkaLisa ,

Sehr interessant, was ein Accountowner08 wohl dazu sagt?:) 

Kommentar von Misrach ,

Ach, soll er/sie doch seinen ihren/Senf dazugeben.

Antwort
von Accountowner08, 105

Ah, da bist du ja wieder... Also willst du doch nicht zum Judentum konvertieren, wie du noch vor ein paar Wochen behauptet hast, sondern lieber für Antisemitismus kämpfen?

Kommentar von LoparkaLisa ,

da bist du ja wieder,das gleiche dachte ich als ich deinen Name sah;) Ich schließe eine Konvertierung nicht aus ,darauf zu sprechen kam ich damals aber eher, um deine Reaktion zu erfahren:) Soweit ich mich erinnere bist du Jude?(bzw. Wolltest dich dazu nicht äußern?) . Können deiner Meinung nach gleichberechtigung und das judentum nicht co-existieren? Oder hast du dich wie immer nur schlecht ausgedrückt bzw gehofft der tiefere sinn deiner aussage wäre besser verschleiert?

Kommentar von Accountowner08 ,

Also, ich erkläre dir nun ganz langsam, für Anfänger, was ein Antisemit ist. (Ja, es ist eine Wiederholung, ich habe es dir schon einmal erklärt.)

Ein Antisemit ist jemand, der gegen Juden ist, WEIL sie Juden sind. Es ist jemand, der von vornherein etwas gegen Juden hat und ihnen im Prinzip keine Chance gibt, ihm zu erklären, dass seine Vorurteile nicht stimmen. 

Ich finde es aber ziemlich penetrant, wie du immer wieder mit demselben Thema kommst und es absichtlich missverstehst.

Und ja, ich hatte einen leisen Verdacht, dass du nicht wirklich vor hattest, zu konvertieren, bzw. fand es sehr komisch (psychisch unstabil), dass du deine Meinung so schnell änderst...

Kommentar von LoparkaLisa ,

Jaja, es ist eine Wiederholung:) Lieber Herr Accountowner, müssen  Sie dieses Theater immer anfangen? Niemand der Antwortenden Personen hat bisher die Legitimität dieser Frage in Frage gestellt. Sie sind zu sehr an meiner Person interessiert, ein sachliches Gespräch ist nicht möglich. 

Kommentar von Accountowner08 ,

Ich finde, man sollte "Anti-Lisa-ismus" einführen, damit die Menschen, die Lisa heissen keinen zu grossen Kopf kriegen...

Das ist etwa die Qualität Ihrer Argumente...

Kommentar von LoparkaLisa ,

Danke für diese nüchterne Betrachtung meiner Person, und Argumentation:)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community