Frage von daria78, 57

Sollten Übergewichtige stolz auf sich sein bzw. sich selbst lieben?

Es gibt dieses "Fat Acceptance" in Amerika, welches von den einen sehr positiv & von anderen mit "Shitstorms" kommentiert wird. Wie steht ihr dazu?

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 40

Bei den Simpsons gab es vor Jahren mal 'ne Episode zum Thema "Fat Pride"^^ 

Ich finde, dass man dadrauf nicht grad stolz sein muss, extrem dick zu sein aber es andererseits auch kein Weltuntergang ist.. es ist keine Ehre aber auch keine Schande. Meine persönliche Meinung.. jeder soll damit umgehen wie er will ;)

Antwort
von bluemchen365, 33

Ich denke, solange sich das Gewicht im gesunden Bereich befindet, wozu eben auch gehört, wenn man ein bisschen mehr auf den Rippen hat, ist alles ok. Aber das Übergewicht gesundheitsschädlich ist, ist ein Fakt. Deshalb sollte man meiner Meinung nach zumindest nicht unbedingt stolz darauf sein, bzw. andere dazu anstiften. Denn nach meiner Auffassung steht hinter dieser Aussage, dass man den Zustand "übergewichtig" nicht ändern muss. Dies ist aber offensichtlich der Fall, es sei denn man möchte frühzeitig an einem Herzinfarkt sterben oder Sonstiges. Ob man seine Gesundheit verbessern will, bleibt die eigene Entscheidung, allerdings ist es unnötig zu leugnen, dass Übergewicht nicht unbedingt optimal ist.

Antwort
von Ronndo, 8

Übergewicht der Name sagt schon (ÜBER) das es nicht Gesund ist und auch nicht Sozial (Medizinische Gründe natürlich ausgeschlossen)
Auch Raucher zB. müssen Extra was Zahlen da sie der Gemeinschaft schaden ! Das sollte auch hier so sein wenn man bewusst seiner Gesundheit schadet und alle zahlen mit !

Antwort
von ArchEnema, 4

Klar, wieso nicht? Betonung liegt aber bei "auf sich selbst". Nicht auf das Übergewicht. Denn das ist kein Verdienst. Umgekehrt sollte man sich nicht mit Selbstzweifeln überhäufen wenn man Übergewicht hat - sondern was dagegen zun!

Genausowenig sollte man stolz auf Untergewicht sein. Das ist allerdings irgendwie kein Tabu - je dürrer desto toll.

Insofern ist diese "Fat Acceptance" - als Gegenstück zum Magerwahn - vielleicht eine Strömung, die letztlich zu einem gesünderen Schönheitsideal führt: Normalgewicht halt.

Antwort
von alicigurl, 37

find ich völlig in ordnung sich selbst zu lieben und zu akzeptieren egal, ob fett, dünn, groß, klein etc.! was sollte dagegen sprechen mit sich selbst im reinen zu sein?

Antwort
von 123derdiedas123, 44

Hallo daria78,

meiner Meinung sollte jede/r das Recht haben, sich so zu präsentieren wie er/sie ist. Es geht eigentlich gar nicht darum, anderen zu gefallen, sondern mit sich selbst zufrieden zu sein.

Ich sehe oft das Problem, dass Mädchen (vor allem in der Pubertät) sich zu dick fühlen und deren Selbstwertgefühl stark geschwächt ist. Als Ursache sehe ich die Modeindustrie. Die Wertevorstellungen, die sie vermittelt ist nicht tragbar. Man muss nicht abgemagert durch die Welt laufen um "schön" zu sein.

Jeder ist schön, so wie er ist. Ganz auf seine Art.
Und wenn man mit sich selbst zufrieden ist, stören einem auch die Meinungen anderer nicht.

Liebe Grüße

Antwort
von ghandi10, 27

Ich persönlich finds eklig wenn leute richtig fett sind und ich versteh auch nicht wie man sich so gehen lassen kann (jaja bei manchen liegts an den genen blabla). Wenn sie sich selber so akzeptieren dann schön für sie; ich könnts nicht...
Unser körper ist ein geschenk gottes und tempel für unsere seele (steht in der bibel) und deshalb sollte man meiner meinung mach seinen körper achten und gesund/fit halten

Kommentar von Fiddi ,

Und wie ist es wenn jemand wirklich nichts dafür kann? Ich habe einen Freund, na ja mehr bekannter als wie Freund. Wie dem auch sei, jedenfalls hatte er immer eine gute Figur gehabt, nicht zu zu dürr auch nicht zu dick, die Proportionen seines Körpers passten.

Vor drei Jahren ist er sehr schwer krank geworden und muss seitdem ein haufen Kortison nehmen, seitdem hat er bis heute fast 40 Kilo zugenommen, obwohl er weiterhin versucht Sport zu machen, so gut er kann eben.

Aber er hat eben das Pech das er von den Medikamenten die er nehmen muss so zunimmt, ist ja nicht nur das Kortison, sondern er muss noch andere Hormone zu sich nehmen.

Wie ist Deine Meinung da dazu? Ist er dafür auch selber schuld oder nicht?

Nun ich selber nehme auch Kortison fast mein ganzes Leben schon und ich kenne das mit dem Gewicht, nur bei mir war das nicht so extrem dieses zunehmen, obwohl ich auch sehr regelmässig hochdosierte Kortisoninfusionen bekomme.

Kommentar von ghandi10 ,

Nein, wenn es wirklich so ist wie du beschrieben hast, kann er natürlich nichts dafür. Ich versteh nur leute nicht, die einfach nur weniger oder gesünder essen und mehr spirt machen müssten um abzunehmen.
Wenn bei jemandem der stoffwechsel oder so "falsch läuft" (aufgeund seiner gene) oder in deinem beschriebenen fall können die leute natürlich nichts dafür...aber selbst dann würde ich mich nicht wohlfühlen und es nicht trotzdem weiter versuchen

Hoffe dein bekannter wird wieder gesund

Antwort
von vanillakusss, 31

Jeder Mensch sollte sich selber lieben. Trotzdem, man sollte gesund leben und bei starkem Übergewicht kann man das recht selten.

Kommentar von daria78 ,

Trotzdem, man sollte gesund leben und bei starkem Übergewicht kann man das recht selten.

Übergewichtige können sehrwohl gesund leben, wenn sie bereit dazu sind, sich umzugewöhnen. Nur hilft das alleine in vielen Fällen nicht.

Kommentar von vanillakusss ,

Also leben sie nicht gesund.

Kommentar von daria78 ,

Ich habe gerade gesagt, dass der Umstieg auf gesunde Ernährung alleine oft nicht ausreicht, wenn man jahrelang davor einen ungesunden Ernährungsziel gepflegt hat. Von daher kannst du nicht sagen, dass jeder Dicke sich ungesund ernährt. Worauf du dich aber verlassen kannst, ist, dass er sich eine lange Zeit hat gehen lassen.

Antwort
von Fiddi, 10

Nun ja, ich denke jeder Mensch sollte so akzeptiert werden wie er nun mal ist. Egal ob dick oder dünn, gross oder klein, hässlich oder hübsch.

Ich sage immer: Leben & leben lassen.

Schliesslich gibt es genug andere Probleme auf der Welt.

Ich stelle mir gerade dennoch vor, wenn es sowas auch mit dem Thema Körpergrösse geben würde, wie wäre es dann mit small acceptance? Weil ich bin auch nur 1,50 gross, als Junge und bin schon längst ausgewachsen.

Antwort
von OnkelSchorsch, 23

Fat Acceptance oder Fat Pride ist eine wie ich finde, sehr dumme Idee, die zudem über die Realitäten hinwegtäuscht.

Klar gibt es Menschen, die durch Krankheit oder durch Nebenwirkungen von notwendiger Medikation stark an Gewicht zugelegt haben, in diesen Fällen ist Fettleibigkeit manchmal unvermeidbar und der Betroffene muss lernen, damit klarzukommen. Weil die Alternative der Tod wäre. Diese Leute erzählen aber nichts von "Fat Pride" oder so, sie wären gerne wieder wie vor ihrer Krankheit, sie ernähren sich gesund und wären auch, wäre da nicht ihre Krankheit, normalgewichtig. Aber das sind andere Leute als die "Fat Acceptance"-Leute.

Wenn nämlich Menschen, die sich einfach nur fett gefressen haben, etwas von "ich finde mich schön" erzählen, so ist das Selbsttäuschung. Fettleibigkeit ist gefährlich und macht krank. Es ist auch nicht angeboren oder was auch immer. Es ist vielmehr (von o.a. Ausnahmen abgesehen) angefressen.

Ich sehe das sehr kritisch.

Nachsatz: wir reden hier natürlich von echter Fettleibigkeit, also von Leuten, die 120, 150 180 oder mehr Kilogramm wiegen! Nicht von Teenagern, die drei Gramm über Normgewicht liegen.

Kommentar von daria78 ,

Nachsatz: wir reden hier natürlich von echter Fettleibigkeit, also von Leuten, die 120, 150 180 oder mehr Kilogramm wiegen!

"Echte Fettleibigkeit" fängt bei dir bei 120kg an? Interessant.

Kommentar von Fiddi ,

Nun es kommt ja auf die Körpergrösse an. Der kleine sieht mit 120 Kilo sehr fett aus, während der grosse wohl nur etwas übergewichtig aussieht.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

daria, ich gehe mal davon aus, dass du sehr wohl begreifst, was ich ausdrücken will. Somit verweise ich deinen "Kommentar" in den Bereich des Sinnlosen Rumspammens.

Kommentar von ArchEnema ,

Definitionsgemäß ab BMI von 30 aufwärts (Adipositas).  Einen BMI von 30 hat man bei 120kg, wenn man 2m groß ist. Ist wohl etwas hoch gegriffen.

100kg (für ca. 180cm) wären also realistischer. Bei Frauen tendenziell weniger.

Kommentar von daria78 ,

Was du eigentlich ausdrücken willst, ist, dass "ein Bisschen" Übergewicht nicht schlimm ist und das ist nunmal der Grund, warum bei vielen aus "ein Bisschen Übergewicht" dann schnell mal ein "Bisschen viel" Übergewicht wird.

Antwort
von Yalana, 25

akzeptanz und stolz auf etwas sein sind wohl zwei paar schuhe. 

Kommentar von daria78 ,

Danke für deine erleuchtenden Worte

Antwort
von nafta, 30

Blödsinn - es ist einfach ungesund. Starkes Übergewicht übrigens deutlich mehr als starkes Untergewicht, um das zu vergleichen.

Ich bin gespannt wann man Rauchen glorifiziert, als Ausdruck persönlicher Selbstbestimmung..

Kommentar von daria78 ,

"Ich bin gespannt, wann man Rauchen glorifiziert, als Ausdruck persönlicher Selbstbestimmung" - Das wird dich jetzt sicherlich überraschen aber: Das tut man schon. Es gibt Firmen mit eigenen "Raucher-Pausen", falls es dir entgangen ist.

Antwort
von Lyn0308, 21

Übergewicht ist ok. Wenn es ins Adipöse geht ist man krank... und dann sollte man was dagegen tun. Krebspatienten kämpfen js auch...oder andere kranke....

Antwort
von chan799, 22

Das finde ich auch nicht schlimm!

Antwort
von MrHuman, 26

Ist doch ihre Sache, wenn sie zufrieden mit sich sind, dann ist das okay. Wieso sollten sie sich jeden Tag schlecht fühlen :D

Antwort
von marina2903, 19

eigenliebe stinkt

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