Nachdem soviel Schrott geklaut wird, stellt sich für mich diese Frage. Wie kann es sein, das Schrotthändler wirklich offensichtlich geklauten Schrott annehmen?
Wäre es da nicht sinnvoll, das der Staat dort eingreift?
Würde das nicht die vielen Diebstähle heutzutage reduzieren?
Es ist ein Unding, das Eisenbahnschienen, Container und andere Sachen bei den Schrotthändlern ohne Nachweis verkauft werden können.

Es gibt immerhin Vorgaben, die nur eingehalten werden müssen, z. B. zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb. Eine unabhängige Organisation (z. B. der TÜV) geht dann regelmäßig dahin und auditiert das Unternehmen. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, erhält der Betrieb ein Zertifikat.

Wir sind der Staat! Gruss Solf

Wer krumme Geschäfte machen will, tut es auch.

solf1 am 30. August 2007 20:24 Wie gehts Opa? Scheinst genesen.. abstimmen ohne Kommentar? :-))


denen muss unverzüglich eine meldepflicht bei verdacht auf diebesgut auferlegt werden.
hält er sich nicht dran und es wird festgestellt, dass er illegalen schrott aufgekauft hat, musss er mit einer erheblichen geldstrafe belegt werden.
anders ist diese kriminalität nicht in den griff zu bekommen.
leider muss da doch kontrolliert werden.

Nein, finde ich nicht.
Beim Gammelfleisch versagen die Kontrollen, wie sollen denn bei Schrott die Kontrollen aussehen?

Wenn jeder seine Augen und Ohren offen hält und laut wird (oder z.B. die Polizei verständigt), anstatt wegzugucken, wäre schon viel geholfen!
es geht ja auch um kulturgüter, wie kunstobjekte,Grabsteinschmuck etc. . Insofern könnte eine stärkere Kontrolle die Massnahme für mich schon rechtfertigen.
Das wusste ich gar nicht...die Welt ist einfach schlecht! Finde schon, dass Vater Staat da eingreifen sollte!
Knowledge am 30. August 2007 20:31 Tut er doch und hat er schon.

Es ist doch ein kriminaltaktisches Problem. Sicher sollte man (und es wird ja auch getan) in der polizeilichen Weiterbildung daraufhinweisen, daß bei entsprechenden Diebstählen ein Besuch bei Schrotthändlern lohnt. Aber generelle Überprüfungen sind nicht zielführend; dies insbesondere deshalb nicht, weil sich dann andere Wege etablieren würden.
Übrigens, falls das nicht bekannt sein sollte: Die in Frage stehenden Schrotthändler haben sich natürlich wegen Hehlerei strafbar gemacht. Nein: "Ich hab's ja nicht gewußt" exculpiert nicht. Es hätte sich das bei diesen Gegenständen denken können und das nennt man dann Eventualvorsatz.


Es sollte mehr Selbstkontrolle bei den Schrotthändlern stattfinden, die auch mit Stichproben nachgeprüft wird. Aber keine grundsätzliche staatliche Kontrolle.