Frage von ChrisNeo, 87

Sollten nicht diejenigen die noch am längsten leben (junge menschen) viel mehr Entscheidungsgewalt hinsichtlich Energie und Umweltpolitik haben?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Guy126, 27

Ich würde logischerweise auch "ja" sagen, das Ding ist nur, dass sich viel mehr Menschen, die älter sind, um die Politik kümmern, als junge. Zumindest ist das nach meiner Erfahrung her so, dass die Älteren mehr wählen und auch wenig Interesse von den Jungen her besteht, sich Parteien wirklich anzuschließen.

Zum anderen sind die älteren Menschen trotz weniger verbleibenden Zeit genauso von den Umständen im Hier und Jetzt betroffen, wie alle Anderen auch.

LG Guy126

Kommentar von ChrisNeo ,

Nun da sehe ich allerdings auch ein Problem drin das Politik nur fürs hier und jetzt gemacht wird,kaum aber Zukunftsorrientiert. Alleine das wir alle 4 jahre die Politiche Richtung ändern und 1 der 4 Jahre mit Wahlkampf und Koalitionsverhandlungen stecken empfinde ich als uneffizient.

Kommentar von Guy126 ,

Ich gebe dir teilweise Recht, die Schwierigkeit ist nur, dass wir auch viele Probleme im Jetzt haben (bsp. Flüchtlingsunterkünfte, AfD Ausländerfeindlichkeit, usw.) und es ist natürlich schlauer, erst einmal die jetzigen Probleme vollständig zu lösen, als die meiste Kraft in "das danach" zu stecken.

Alle 4 Jahre Politikwechsel ist natürlich nervig, aber das gehört zur Demokratie: Das Volk darf regelmäßig entscheiden, in welche politische Richtung es weiter geht.

Kommentar von Marc8chick ,

Die älteren denken aber oft nicht nach sondern wählen einfach ihre SPD (oder CDU) die zwar völlig andere Sachen will als vor 40 Jahren wo man angefangen hat sie zu wählen aber egal...

Antwort
von schmidtmechau,

Hallo ChrisNeo!

Der Gedanke geht von der Idee aus, dass jeder in der Gesellschaft nur ganz begrenzt seine eigenen schmalen individuellen Interessen verfolgt.

Vielleicht hat der Neoliberalismus und der Kapitalismus uns auf diesem Weg schon weit gebracht. Allerdings sehe ich eine solche Haltung sehr viel stärker unter den Jungen ausgeprägt. Bei vielen Älteren gibt es den alten Menschheitsgedanken "Meine Kinder sollen es mal besser haben!" immer noch vorhanden. Diese Haltung führt zu wesentlich verantwortungsvoller getroffenen Entscheidungen.

Am schlimmsten sind aber die jugen Leute, die sagen "Es geht doch eh alles den Bach 'runter!". Damit kann man dann jede beliebige Entscheidung rechtfertigen - und der Strom kommt doch sowieso aus der Steckdose.

Gruß Friedemann

Antwort
von dermitdemball, 15

"...viel mehr Entscheidungsgewalt hinsichtlich Energie und Umweltpolitik haben?"

JA! Und wenn die Jugendlichen zielstrebig alle gemeinsam ihren "Willen" richtig nachdrücklich und "lautstark" artikulierten würden, hätten sie eine ungeheure Macht! (mittels modernen Medien)

Aber die Jugend ist naturgemäß, entwicklungsbedingt (hormonell) erst mal meist am anderen Geschlecht interessiert! 

Dazu kommt der Schulstress, das Handy/Smartphone, die "sozialen Medien", die immer "bedient" werden müssen und dann auch noch "Pokemon-Go", TV, das Zocken, Playstation, Videospiele usw. usf.

Die heutigen Politiker können sich wirklich glücklich schätzen! Die Jugend ist völlig "ruhiggestellt" ("überfordert" und abgelenkt) und macht deshalb keinerlei Schwierigkeiten! 

Da hatten die Regierenden früherer Zeiten viel mehr "Troubles" mit den "Halbstarken"! (60er, 70er, 80er Jahre)

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 9

Nein.

Warum?

Sollten dann etwa Rentner alleine über die rentenpolitik bestimmen? Bundeswehrangehörige alleine über Sicherheitsfragen entscheiden...?

Antwort
von TUrabbIT, 8

Provokativ gefragt: Warum? Die Älteren haben viel mehr Erfahrung und viel mehr eingebracht an Arbeit, Zeit und Geld.
Wie haben sich jüngere das mehr an Einfluß verdient? Durch spätere Geburt?

Antwort
von priesterlein, 23

Babys sind nicht in der Lage, etwas zu entscheiden und es zeigt sich auch an den Fragen hier immer wieder, dass junge Menschen mehr Vertrauen in ihre Fähigkeiten zum klaren Denken haben als es die Realität ist.

Wenn es sie interessiert, können sie recht früh in die Politik gehen. Umfragen unter jungen Menschen, die relativ spontan und nicht direkt betroffen antworten, sind praktisch wertlos.

Antwort
von Rocker73, 29

Deine Idee hat einen ganz entscheidenden Haken:

Wenn ich als 16jähriger die Verantwortung über die Umweltpolitik, Umweltverfahren etc. hätte, wären die Ergebnisse, nunja, interessant...

Kommentar von leucolone ,

Jap, alleine die Erfahrungen.

Antwort
von SicSadLiLWorld, 11

oO

komische frage... egtl sollte man die ältesten menschen von jeglichem lobbieismus befreien und die jungen menschen nur in eine beratende rolle stellen... 

die älteren menschen haben, zumind sollte man davon ausgehen, wesentlich mehr weitblick, insofern sie nicht durch finanzielle aspekte in den lobbyismus getrieben werden... aber davor sind auch junge menschen net gefeit.

also nein... man sollte den jungen menschen nicht die zügel in die hand geben

Antwort
von Mojoi, 31

Oder nicht besser die, die mehr Erfahrung haben?

Schwierige Entscheidung, ne?

Antwort
von free81, 27

Und jetzt frag ich dich folgendes. Wer wird denn diese Regelung billigen, bzw. duese Rechte uns zugestehen? Die "Alten" :)

Kommentar von ChrisNeo ,

Das ist mehr ne Theoretische Frage, ich wollte nur mal wissen was andere so meinen. Das die Regierungen nur das Kasperletheater für die Massen sind is mir persönlich ja auch klar. Die Masse will halt nicht aufwachen...

Kommentar von free81 ,

Achso. Ja, schwierige Frage. Entweder die, die in dieser Welt leben "müssen", oder die, die vermeintlich Erfahrung haben. Ich fände es schön, da mitreden zu können, aber wie gesagt, unter 30-Jährige werden halt nicht unbedingt ernstgenommen.

Antwort
von minaray1403, 19

Nein, wird so oder so alles den Bach runter gehen.

Antwort
von lupoklick, 4

Kinder --- JUNGE GRÜNE -   an die Macht ?

neee Herbert, laß stecken !!!.....

au weia, diese "Kids" würden kaum älter als 35 werden.....

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