Frage von SaintsRowfour, 192

Sollten kleine Kinder schon mit Religion in Kontakt kommen?

Was haltet ihr davon wenn Eltern mit ihren Kindern schon in sehr jungen Jahren. religiöse Riten und Zeremonien durchführen wie z.B. die Taufe oder die Beschneidung. Haltet ihr das für unrechtens, dass Eltern die Religion ihrer Kinder vorbestimmen und sozusagen propagieren und das Kind somit von vornherein keine freie Wahl hat und wenn es alt genug ist, um eine zu treffen voreingenommen ist. Oder wie seht ihr das?

Antwort
von Myrine, 83

Eltern erziehen ihre Kinder nun mal nach ihren eigenen Vorstellungen und versuchen ihnen ihre eigenen Werte zu vermitteln. Ich sehe keinen Grund das beim Thema Religion anders zu handhaben.

Natürlich sollte man es nicht übertreiben, Kinder müssen auch ihre eigenen Erfahrungen machen, verschiedene Weltanschauungen kennen lernen und dadurch zu ihren eigenen Erkenntnissen kommen. Aber über Erziehung kann man sich auch ohne den religösen Aspekt Ewigkeiten streiten.

Um zu Thema zurück zu kommen, eine Taufe z.B. meißelt doch nicht in Stein, dass man den Rest seines Lebens Christ sein muss. Spätestens wenn man mit 14 religionsmünding ist, kann man seine Religionszugehörigkeit auch offiziell ändern. Ich sehe also kein Problem darin, wenn Eltern diese vorläufige Entscheidung für ihr Kind treffen.

Kommentar von Abahatchi ,

eine Taufe z.B. meißelt doch nicht in Stein, dass man den Rest seines Lebens Christ sein muss. Spätestens wenn man mit 14 religionsmünding ist, kann man seine Religionszugehörigkeit auch offiziell ändern. Ich sehe also kein Problem darin, wenn Eltern diese vorläufige Entscheidung für ihr Kind treffen.

und wie siehst Du es bezüglich Beschneidungen? Wenn sich eine Jung mit 14 dazu entscheidet, Religion als Märchen ab zu legen, kommt die Vorhaut ja nicht zurück, nur weil man nun Atheist ist. 

Kommentar von ThomasJNewton ,

Wenn sie sich dazu nicht geäußert hat, wollte sie es wohl nicht.

Kommentar von Myrine ,

Das ist ein heikles Thema, da eine Beschneidung wie du schon gesagt hast nicht rückgängig gemacht werden kann.

Ich finde aber das Beschneidung kein Drama ist. Bei einigen Jungen/Männern wird es ja auch aus medizinischen Gründen gemacht, von daher nagelt einen das beschnitten sein auch nicht auf eine Religion fest. Gesundheitlich hat man(n) wohl auch keine Nachteile, sondern eher Vorteile davon und vom Aussehen her finde ich persönlich es sogar ansprechender.

ABER ich bin eine Frau und obwohl ich mich jetzt dazu geäußert habe, zweifle ich ein bisschen, ob ich mich da wirklich hineinversetzen kann...

Kommentar von Abahatchi ,

Ich finde aber das Beschneidung kein Drama ist. Bei einigen Jungen/Männern wird es ja auch aus medizinischen Gründen gemacht, von daher nagelt einen das beschnitten sein auch nicht auf eine Religion fest.

Alle Religionen sind Menschen gemacht. Angenommen, er wird nicht Atheist, sondern will einer anderen Religion angehören, in der es für die Zugehörigkeit zwingend nötig ist, sich täglich die Vorhaut zu waschen. Was nun?

Natürlich ist es ein Festnageln auf eine Religion. Nichts anderes ist es. Auszerdem ist es eine nicht akzeptable Körperverletzung. Auch Geschlechtskrankheiten können durch ungeschützte Eicheln leichter übertragen werden. Das kommt aber gerade in armen Ländern eher nicht ans Tageslicht, weil muslimische Männer aus reiner Scharm, sich nicht mit einem entzündeten Glied zum Schamanen trauen. Es gibt genügend Beispiele, bei denen es zu schlechten Vernarbungen der Schnittstellen kommt usw..

Jeder medizinisch unnötige Eingriff ist ein Eingriff zu viel, weil jeder medizinische Eingriff immer auch ein Risiko in sich birgt, selbst wenn man sich nur Löcher für die Ohrringe stechen lassen möchte. Selten kommt es zu Komplikationen. Die seltenen Fälle sind aber immer Fälle zu viel, vor allem wenn es nur zur Befriedigung des religiösen Ego der Eltern geht.

Ich finde aber das Beschneidung kein Drama ist. // wird es ja auch aus medizinischen Gründen gemacht,

Nun, Blinddarm raus wird auch aus medizinischen Gründen gemacht und ist für gewöhnlich kein Drama. Die Mandeln könnte man auch noch nennen. Ohrläppchen scheinen auch unnötig zu sein. Was meinst Du, was ich alles an Dir Abschnippeln kann, ohne dasz Du direkt zwingend Beeinträchtigt wärest. Ich kenne da einen guten Doktor, der noch ein biszchen Geld braucht. Ich würde Dich gerne vermitteln. Womit soll er anfangen? Schamlippen oder lieber Ohrläppchen. Ich würde die Schamlippen vorschlagen, dann ist es nicht für jeden sofort offensichtlich.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Wurzelstock ,

Myrine, auch unbeschnittene Männer können sich nicht wirklich da hineinversetzen. Die Beschneidung hat nicht nur Vorteile. Sie kann auch Probleme mit sich bringen, u. U. erhebliche. Dafür ist es gleichgültig, ob sie aus religiösen oder medizinischen Gründen durchgeführt wurde. Bei medizinscher Indikation gibt es keine Alternative. Bei der religiösen schon.

Aus religiöser Sicht ist es aber egal, ob die Eltern die Karre ziehen oder schieben. Entscheidend für die religiöse Erziehung ist nicht der Zeitpunkt des Rituals, sondern das häusliche Vorbild. Das gilt sowohl für die Beschneidung als auch für die Taufe.

Deshalb ist es auch ziemlich scheinheilig, die vermeintliche Entscheidungsfreitheit eines Kindes als Rammbock gegen eine Weltanschauung zu benutzen, wie Thomas Newton an eigenem Beispiel darlegt.

Er ist als katholisch erzogener Atheist in guter Gesellschaft: Günter Grass und Rudolf Augstein gehörten dazu. Beide verleugneten ihre Erziehung nie. Augstein bezeichnete sich als "Katholischen Atheisten". Die beiden sind nicht die einzigen. Ich kannte eine Reihe berühmter Katholiken, die nicht an Gott glaubten. Manche praktizierten ihr Katholikentum, andere nicht mehr.  Einer der praktizierenden lehnte es folgerichtig ab, sich als Atheist zu bezeichnen, obwohl er es faktisch war.

Antwort
von ThomasJNewton, 39

Kinder sollten von Geburt an mit ihren Eltern und auch anderen Menschen in Kontakt kommen, gegenseitig.
Und Menschen gibt's nun mal nicht in der Light-Version, also ohne Werte, Überzeugungen, und auch Fehler.
Papa-Soft in der umweltneutralen wiederverschließbaren Mehrwegverpackung?

Kinder ohne Anleitung groß werden zu lassen ist sicher das schlimmste.
Wenn man einen Betonschädel als Vater hat, kann man immer noch den Kopf an die Wand schlagen, in einer Gummizelle geht auch das nicht.

Nicht zu vergessen, dass Kinder viel mehr von Vorbildern lernen als von Großen Sprüchen. Und dass die "Großen Vorbilder" eben auch leicht als Große A..... in Erinnerung bleiben.
Und dass Kinder sehr viel mehr wahrnehmen, als viele Eltern wahr haben wollen.

Ich bin auch getauft. Und weder das noch die übliche Religiöse Erziehung damals nehme ich jemandem übel oder sehe ich überhaupt als Problem.

Dass ich

  • nie Werte vermittelt bekam, außer "was die Nachbarn sagen"
  • nie Regeln bekam, außer "falle nie auf"
  • nie Hoffnung bekam, außer "ich bin doch zufrieden, was erwartest du eigentlich vom Leben?"

Das war mein größtes Problem.

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Ich bin Atheist, das ist kein Geheimnis.

Aber wenn jemand religiös ist, sollte er seinen Kindern das auch vorleben. Und sie auch in das religiöse Leben einbinden, denn es ist sein Leben.
Und die Religiosität ist ja auch nur ein Aspekt des Lebens.

Und wenn man ein Leben lebt oder vorlebt, kann man nicht zwischen den Aspekten trennen.
Nachher auch nicht, als Atheist ist man einfach tot, und als Christ wird man in die allumfassende Liebe und Glückseligkeit eingelulllt.

Es sollte nur eines klar sein, dass dieses Leben ein Vorschlag ist. Jedem Kind sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich anders zu entscheiden.

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Bis hierher war es einfach, die Taufe kann man ernst nehmen oder nicht, die religiöse Erziehung übersteht man meist mit einigen blauen Flecken, unter anderem an den Knieen beim Knieen im Katholischen Gottesdienst.

Und wenn man ein Kind zu seinem Glück zwingen will, kann man das schon rein sprachlich zerdröseln:
Es steht nicht das Glück des Erziehers im Mittelpunkt, sondern das des Kindes.
Das wird wohl religionsübergreifend gerne missverstanden.

Erst recht nicht zählt die Meinung der Buckligen Verwandtschaft.

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Bleibt das Thema der Beschneidung.

Da schwirren mir sehr viele eigene Meinungen durcheinander.

Und da wird es Zeit, meinen Gast zu wecken.

Konfusius sagt
Manchmal ist es falsch, zu denken, dass etwas richtig oder falsch ist.

V. Lersaque sagt
High Konfusius, hab mir schon Sorgen um dich gemacht.

Antwort
von Schwoaze, 3

Beim christlichen Glauben seh ich da kein Problem. Man kann ja jederzeit wieder austreten, wenn man will.

Eine Beschneidung rückgängig machen, geht eben nicht.

Also: Es kommt ganz darauf an.

Antwort
von klausog333, 52

Es kommt darauf an in welcher Art und Weise es geschieht.

Meinen Eltern haben mir von Anfangen die wundervolle Schöpfung der Natur und die befreiende Liebe Gottes gezeigt und vorgelebt. All das habe ich als Kind nicht gezwungen, sondern voll Freude neugierig aufgenommen.

Manche Riten der Religionsgemeinschaft fand ich langweilig, weil ich sie nicht verstanden habe. Im Jugendalter habe ich natürlich alles hinterfragt, nicht nur den Glauben und meiner Mutter sicher viel Kummer bereitet. Eine Abwendung von Gott durch ein schweres Schicksal folgte.

Es blieb aber unbewußt eine Sehnsucht hängen, die mich zurück zu Gott geführt hat. Wäre in der Kindheit kein Grundstein gelegt worden, hätte ich mir auf dem Weg zur ich zu Gott sicher schwerer getan. Heute bin ich erfüllt von der Freude seiner Gegenwart und dankbar meinen Eltern gegenüber.

Drängt also eure Kinder nicht, aber führt sie geduldig und behutsam!

Kommentar von ThomasJNewton ,

"Führung" sagt ja wohl alles.

Kommentar von klausog333 ,

Für dich vielleicht um ewig dagegen zu stänkern.

Kommentar von klausog333 ,

Sollte ich dich mit meinem Kommentar beleidigt haben, nehme ich ihn zurück und bitte um Verzeihung. Gleichzeitig bitte ich aber auch nur so zu kommentieren, daß der Fragenden einen Nutzen davon hat.

Der Friede sei mit dir!

Antwort
von Giustolisi, 71

Kinder sind noch zu jung, um solche Entscheidungen zu treffen. Sie verstehen auch noch nicht alle zusammenhänge. Deswegen lassen wir sie auch außen vor, wenn mal wieder irgendwelche Politiker oder Parteien gewählt werden. Sie könnten einfach keine fundierte Entscheidung treffen, das können ja nicht einmal alle Erwachsenen.
Bei Religion ist es ähnlich. Kinder können noch nicht entscheiden, welche für sie die Richtige ist und ob sie überhaupt an Götter glauben wollen. Leider sind sie sehr empfänglich für Unsinn jedweder Art und schlucken religiöse Propaganda, die ihnen als wahrheit verkauft wird. Kinder sind sehr leicht zu indoktrinieren. Nur die Leichtgläubigsten unter den Erwachsenen würden die Geschichten glauben, deswegen werden nach wie vor Kinder indoktriniert. Ist die Indoktrinierung erfolgreich, können sie auch als Erwachsene ihren Glauben nicht hinterfragen. Dann ist die Religionsfreiheit eine Freiheit, die sie nicht nutzen können.

Kommentar von Anthropos ,

Kinder können noch nicht entscheiden, welche für sie die Richtige ist und ob sie überhaupt an Götter glauben wollen.

Sollte man auch erst einmal nichts vom Grundgesetz lernen und dann später entscheiden, ob man es akzeptiert?

Kommentar von Abahatchi ,

Kinder sind noch zu jung, um solche Entscheidungen zu treffen. Sie verstehen auch noch nicht alle zusammenhänge.

Mir scheint, in Bezug auf verstehen von Zusammenhängen, es weniger ein Problem von Kindern zu sein, sondern vornehmlich von religiös vernebelten Theisten allgemein.

Kommentar von Giustolisi ,

Sollte man auch erst einmal nichts vom Grundgesetz lernen und dann später entscheiden, ob man es akzeptiert?
Kennst du es denn auswendig? Ich nicht. Das Grundgesetz ist (wenn man es als Buch daheim hat) ein mitteldicker Wälzer und nicht unbedingt spannend zu lesen. Vom ganzen Grundgesetz wären für ein Kind eh nur die ersten Seiten, also die Grundrechte relevant. Ein Kind muss noch nichts über die einzelnen Staatsorgane, Gesetzgebung, Verwaltung, Rechtsprecheung, Finanzwesen und Verteidigungsfall wissen, es spielt in seinem Leben noch keine Rolle.
Diese Dinge zu lehren ist aber unproblematisch, denn sie existieren zweifelsohne. 
Bei Glaubensinhalten ist das schwieriger. Kindern fällt es weit schwerer als Erwachsenen zwischen Fakten und Glaubensinhalten zu entscheiden. 
Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich einem Kind die menschengemachten Grundwerte jeder freien Gesellschaft beibringe, oder den Glauben an Geisterwesen und alte Geschichten per Indoktrinierung forciere.
Es wurden auch schon häufig Kinder im Sinne einer bestimmten Ideologie indoktriniert. Das wird immer wieder gemacht, die Hitlerjugend der Nazis und die FDJ in der DDR dürfte den meisten menschen bekannt sein. 

Mir scheint, in Bezug auf verstehen von Zusammenhängen, es weniger ein Problem von Kindern zu sein, sondern vornehmlich von religiös vernebelten Theisten allgemein.
Theisten glauben ja, ihren Kindern die Wahrheit zu vermitteln, doch es ist nur ihre Wahrheit und somit keine Wahrheit.
Die Wahrheit ist für alle gleich, egal woher sie kommen, welche Sprache sie sprechen, welchen Glauben sie haben oder welcher politischen Partei sie angehören. 
Deswegen ist die Wissenschaft so wichtig, denn wissenschaftliche  Erkenntnisse gelten auch für alle gleichermaßen.

Kommentar von Abahatchi ,

mitteldicker Wälzer

Vermutlich hatte ich im Gegensatz zu Dir schon einmal das Grundgesetz in der Hand. Als mitteldicken Wälzer würde ich es nicht bezeichnen. Es ist vermutlich das handlichste Gesetzbuch das wir haben.

Sollte man auch erst einmal nichts vom Grundgesetz lernen und dann später entscheiden, ob man es akzeptiert?

Nun, im Gegensatz zu den zahlreiche Scheinregeln der vielen Religionen, ist deutsches Gesetz das, was Anwendung findet und zwar effektiv.  Die Wunschregeln der vielen Religionen stehen unter diesen Gesetzen. Es ist egal, ob Du der Religion der unbegrenzten Raserei angehörst. Einmal geblitzt kommt die Rechnung samt Foto.

Kommentar von Abahatchi ,

Es wurden auch schon häufig Kinder im Sinne einer bestimmten Ideologie indoktriniert. Das wird immer wieder gemacht, die Hitlerjugend der Nazis und die FDJ in der DDR dürfte den meisten menschen bekannt sein.

Ich hatte Verwandte, die im Staatsgebiet der DDR lebten. Ich weis, dasz niemand gezwungen war, in der FDJ zu sein. Ich kenne genug Leute, die damals als Jugendliche nicht in der FDJ waren. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von Giustolisi ,

Vermutlich hatte ich im Gegensatz zu Dir schon einmal das Grundgesetz in der Hand. 

Falsch vermutet. Meine Ausgabe hat 302 Seiten. 

Ich hatte Verwandte, die im Staatsgebiet der DDR lebten. Ich weis, dasz niemand gezwungen war, in der FDJ zu sein. Ich kenne genug Leute, die damals als Jugendliche nicht in der FDJ waren. 

Aus meiner Verwandschaft kenne ich das nicht, aber aus meinem Freundeskreis. Kinder wurden von ihren Eltern dort rein gesteckt, bevor sie selbst diese Entscheidung treffen konnten. 
Das ist eine Ähnlichkeit zu Religionen. Auch da ist die Teilnahme nicht Pflicht und nicht alle Eltern schicken ihre Kinder in die Kirche. 
Ich kam als Kind in den zweifelhaften Genuss des Kindergottesdienstes. Ich kann mich nur noch bruchstückhaft daran erinnern, aber ich weiß noch gut, dass es mir keinen Spaß machte und ich deswegen nicht mehr hin musste. Hätten sich die Leute dort mehr Mühe gegeben, hätte es vielleicht Spaß gemacht und ich wäre heute gläubig. Zum Glück war es nicht so. 
Es läuft einfach was falsch wenn man Kindern Bibelgeschichten erzählt, als wären die Ereignisse wirklich passiert und dann weist man nicht einmal darauf hin, dass es nur Geschichten sind.

Kommentar von Abahatchi ,

Meine Ausgabe hat 302 Seiten.

Meine Ausgabe vom Handelsgesetzbuch hat 265 Seiten und ist noch nicht einmal eine Verfassung bzw. Grundgesetz eines Staates. Ich weis auch nicht, was Du sonst so für Bücher liest, aber für mich sind 300 Seiten eher normal und kein Wälzer. Nehmen wir doch einfach mal als Beispiel von Walt Disney, Lustiges Taschenbuch Spezial, Band 24, Mit Mantel und Degen, dasz bei meinen jüngsten Verwandten zu finden war. Hat über 500 Seiten und viele bunte Bilderchen.

Kinder wurden von ihren Eltern dort rein gesteckt,

Dann müssen diese Eltern sich nicht im Nachhinein über die DDR aufregen. Auszerdem ist die FDJ eigentlich eine Organisation, die meines Wissens nach auch anfänglich von Christen angestoszen wurde. Der Gedanke einer "freien" deutschen Jugend mag ja wörtlich betrachtet nach dem 2. Weltkrieg nicht schlecht gewesen zu sein.

Das ist eine Ähnlichkeit zu Religionen.

Nur mit dem Unterschied, dasz Karl Marx, Friedrich Engels, Lenin, Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Ernst Thälmann nachweislich existierten, was man von den verehrten Götter nicht behaupten kann. Falls man schon Ähnlichkeiten herleitet, dann haben die Einen aber keine Phantome angebetet.

Es läuft einfach was falsch wenn man Kindern Bibelgeschichten erzählt, als wären die Ereignisse wirklich passiert

Ist es schlimm, wenn ich Dir diesbezüglich zustimme?

Grusz Abahatchi

Kommentar von Giustolisi ,

Auszerdem ist die FDJ eigentlich eine Organisation, die meines Wissens nach auch anfänglich von Christen angestoszen wurde. Der Gedanke einer "freien" deutschen Jugend mag ja wörtlich betrachtet nach dem 2. Weltkrieg nicht schlecht gewesen zu sein.

Schlecht wurde es erst durch die Indoktrinierung. Es ist gut dokumentiert, dass die Jugend im Sinne der Partei geformt werden sollte. 

Nur mit dem Unterschied, dasz Karl Marx, Friedrich Engels, Lenin, Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Ernst Thälmann nachweislich existierten, was man von den verehrten Götter nicht behaupten kann. Falls man schon Ähnlichkeiten herleitet, dann haben die Einen aber keine Phantome angebetet

Die Ähnlichkeit sehe ich in der Indoktrinierung und nicht im Anbeten einer Gottheit. Wie bei den Religionen wurden die Glaubensinhalte als einzig wahr dargestellt. Wie bei der religiösen Indoktrinierung werden Informationen teils gezielt verbreitet, Andere werden unterdrückt. 
Dieser Vorgehensweise ist es zu verdanken, dass es in den Industrienationen (allem voran USA) junge Erwachsene gibt, die glauben, die Erde wäre erst ein paar tausend Jahre alt, wäre mal ein Jahr lang komplett überflutet gewesen und alle heute existierenden Lebewesen würden von nur zwei pro Spezies abstammen, die alle auf ein Holzschiff gepasst haben, das in der Antike von nicht mehr als vier Leuten erbaut wurde.
Verrückt, oder? Indoktrinierung machts möglich, dass der absonderlichste Schwachsinn geglaubt wird.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 49

Ich bin zwar selbst ein religiöser Mensch, halte es aber nicht für sinnvoll, Menschen bereits in jungen Jahren mit Religion zu konfrontieren.

Die Kindstaufe, oder andere religiöse Riten an Kindern zu vollziehen, ohne dass sie sich diesen widersetzen können, halte ich persönlich für falsch.

Ich lege großen Wert auf die weltanschauliche Selbstbestimmung des Menschen.

Meine Eltern haben immer sehr darauf geachtet, dass ihre Kinder zwar sachlich erfuhren, weshalb zB Weihnachten gefeiert wird, aber diese religiösen Dinge wurde nie als "alleinige Wahrheit" vermittelt. 

Es war ihnen wichtig, das ihre Kinder später selbst wählen können, ob sie einer Glaubensgemeinschaft beitreten wollen, oder nicht. So ist dann eben jeder seinen eigenen Weg gegangen.

Tatsächlich bin ich der einzige Mensch in meiner Familie, der sich aktiv einer Religion zurechnet - und das glücklicherweise aus freier Entscheidung.

Einen solchen besonnenen Umgang würde ich mir auch in anderen Familien wünschen. damit die Kinder selbstbestimmt aufwachsen und später entscheiden können.

Kommentar von Wurzelstock ,

Enzylexikon, so sachlich, wie Du Stellung beziehst, versuche ich Gegenposition zu beziehen:

Jeder Mensch braucht eine Basis, aus der er eine eigene Lebensperspektive aufbauen kann. Wenn ihm die nicht von klein auf mitgegeben wird, wird er überhaupt keine haben, nie eine Entscheidung treffen, und womöglich sein ganzes Leben lang nur Unsinn vor sich hinbabbeln können.

Glücklicherweise ist das vermutlich nie der Fall, weil die Eltern eines Kindes automatisch ihre eigene Weltsicht mitteilen und weitergeben - wie die auch aussehen mag.

Es ist genauso von Übel, ein Kind, das ja auf die ständige Aufnahme von Wissen jeder Art angewiesen ist, mit allen Alternativen ohne Prioritäten zu überfrachten. Es genügt völlig, auf die Existenz von Alternativen hinzuweisen, und im Rahmen seiner Entwicklung die Fragen danach nicht zu verhindern, wenn oder falls sie sich stellen.

Etwas anderes ist für Eltern letzlich nicht möglich. Es ist Ihnen aber möglich, der Beeinflussung Fremder entgegenzuwirken, die Ihnen die Kinder entfremden wollen. Auch dann, wenn es staatliche Institutionen sind.

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich sehe da ehrlich gesagt überhaupt keine Gegenposition zu meiner Meinung. :-)

Das jeder Mensch durch seine Erziehung und sein Umfeld in seinen moralischen Vorstellungen geprägt wird, sehe ich genau so.

Eine Überfrachtung mit Informationen halte ich ebenfalls für falsch, das haben meine Eltern glücklicherweise nie gemacht.

Wenn sich Sinnfragen im Leben stellen, sollte jeder die Möglichkeit zur freien Wahl haben und bei seiner Sinnsuche nicht behindert werden.

Ich persönlich lehne keine Religionen ab - wie gesagt gehöre ich aus freiem Willen selbst einer Glaubensgemeinschaft an.

Wo ist also die Gegenposition? :-)

Kommentar von Wurzelstock ,

Hier:

"Die Kindstaufe, oder andere religiöse Riten an Kindern zu vollziehen,
ohne dass sie sich diesen widersetzen können, halte ich persönlich für falsch."

Dem Kind soll aber eine religiöse Identität mitgegeben werden, so wie ihm die Familie und deren Namen mitgegeben wird. Das ist seine Lebensperspektive. Ohne eine solche ist ihm Beurteilung als Erwachsener grundsätzlich nicht möglich - egal, wie die später ausfällt.

Genau darum geht es allen Demagogen, zu denen ich auch den Fragesteller zähle. Denn beachte seine Formulierung: Nur die Religion soll ausgehebelt werden. - Aber freie Bahn seiner Ideologie!

Kommentar von Enzylexikon ,

In Ordnung, da unterscheidet sich unsere Haltung dann in der Tat.

Ich denke nicht, dass man Kindern eine religiöse Identität, oder Lebensperspektive vermitteln muss.

Wenn die Eltern religiös sind, wird sich das ohnehin auf die Erziehung auswirken, ohne dass es einer gezielten ideologischen Prägung des Kindes bedarf.

Ein in religiösem Umfeld erzogenes Kind, wird entsprechende Moralvorstellungen entwickeln, selbst wenn es zB nie gebetet haben sollte.

Später im Leben können diese Moralvorstellungen dann hinterfragt werden - und ich denke, dass diese religiöse Selbstbestimmung dem Menschen leichter fällt, wenn ihm nicht vorher etwas als "absolute Wahrheit" vermittelt wurde.

Es kann schon schwierig genug sein, sich von den vorgeprägten Moralvorstellungen zu lösen - ist dieser Vorgang dann auch noch mit Schuldgefühlen oder Ängsten wegen "Verrats" der Religion verbunden, wird das ganze unnötig kompliziert.

Schön übrigens, dass man so sachlich mit dir reden kann - ich schätze es, wenn ich nicht das Gefühl habe in einer Diskussion zu sein, in der man unbedingt überzeugt werden soll.

Für mich ist das absolut akzeptabel, wenn man Gespräche mit besserem Verständnis füreinander, aber weiterhin abweichender Meinung beendet, anstatt argumentative Salven abzufeuern. :-)

Antwort
von tiergartennbg, 20

Siehe:https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wp20141201/kindern-gott-naeher...[search_id]=aefd25d4-a30a-43b3-a9f8-442fcf9b6b03&insight[search_result_index]=38

Antwort
von armabergesund, 66

niemand kann aus seiner Haut, wir sind alle von unseren Eltern, Genen und Umwelt geprägt.

Als Kind bist Du Deinen Eltern ausgeliefert, da wird sich auch nie etwas ändern.

Je besser Dich die Eltern vorbereiten, selbst die richtigen Fragen zu stellen und Freiräume lassen, je ehr gelingt es Dir Dein Leben selbst zu bestimmen...

Antwort
von V4NiLL3PuDDinG, 81

Ansichtssache, einerseits spricht man dem Kind ja das Menschsein ab, andererseits sind einige Werte aus den Weltreligionen ohnehin im Gesetz verankert und darum könnte diese frühe Einführung helfen, die gesellschaftlichen Regeln zu vermitteln

Kommentar von Giustolisi ,

andererseits sind einige Werte aus den Weltreligionen ohnehin im Gesetz verankert
Die werte die übernommen wurden, kommen nicht von den Religionen.
Die haben sie nur für sich reklamiert.

Kommentar von V4NiLL3PuDDinG ,

Aber du hast ja verstanden, worauf ich hinaus will, richtig?

Antwort
von FroZiiN, 91

Ich finde das gar nicht gut, dass Eltern allg. so viel vorbestimmen..
Sie können den Grundstein legen, uns helfen bei dem was wir machen wollen, uns mit Tipps, Tricks oder Ratschlägen helfen, aber ich finde sie sollten uns nicht vorschreiben was wir zu machen haben..
Dazu gehört auch zu entscheiden, ob man Religiös ist oder nicht.

Antwort
von Yawhe2, 77

Ich denke, bis ein Kind klar denken kann, sollten die Eltern die Religion beibringen. Nachdem es selber denken kann, wird sich das Kind für das richtige entscheiden. Vielleicht kennt man es ja ganz anders. Aber im Islam gibt es kein MUSS. Man kann sich selbst entscheiden, ob man will oder nicht. Aber als Kind alles beigebracht zu bekommen,ist A u O. Und wenn das Kind denken kann, wird es sich schon informieren und das richtige finden :)

Kommentar von Giustolisi ,

Ich denke, bis ein Kind klar denken kann, sollten die Eltern die Religion beibringen. 

Wenn es erst klar denken kann, glaubt es die ganzen Geschichten nicht mehr.

Und wenn das Kind denken kann, wird es sich schon informieren und das richtige finden
Wenn es in jungen Jahren indoktriniert wurde, wird es höchstwahrscheinlich jede Information ablehnen, die seinem Glauben widerspricht. Es ist dann nicht mehr in der Lage, sich unvoreingenommen dem Thema zu widmen.

Kommentar von Yawhe2 ,

Also, von mir ausgehend. Ich bin etwas religiös. Uns wurde von klein aus das Koran lesen beigebracht und das war es auch dann. Bis vor zwei jahren hatte ich eine ganz andere denkweise, da meine eltern nicht streng religiös sind. Aber durch informieren habe ich mich doch dafür entschieden, mich doch meiner religion etwas mehr zu widmen. Deswegen denke ich, dass man doch das richtige finden kann :)

Antwort
von Untoxic, 58

Das folgende Zitat beschreibt es ganz gut, wie ich finde: Man sollte sich zur heiligsten Pflicht machen, dem Kinde nicht zu früh einen Begriff von Gott beibringen zu wollen. Die Forderung muß von innen heraus geschehen, und jede Frage, die man beantwortet, ehe sie aufgeworfen ist, ist verwerflich. Das Kind hat vielleicht seine ganze Lebenszeit daran zu wenden, um jene irrigen Vorstellungen wieder zu verlieren.
(Friedrich von Schiller)

Antwort
von Schwizz, 61

Gezwungen nicht aber ich finde über den Glauben sprechen und sagen wieso man glaubt schon und ich denke ab dem 12.Lebensjahr darf man das Kind selber entscheiden lassen ob es glauben will oder nicht.

Antwort
von muhamedba, 30

Ist gar nicht schlecht die Frage, zumindest bei der Beschneidung nicht, da das nie wieder Rückgängig gemacht werden kann. Vor etwa 7 Jahren ist ein Sender zu uns gekommen (zur Schule) und hat nach Muslimen gesucht, die schlechte Erfahrungen gemacht haben. Als die niemanden gefunden haben, haben die Geld geboten und dann hat einer ausgesagt, der nicht einmal beschnitten war (wollte nur das Geld haben).

Ich kenne aber selbst bis heute niemanden, der schlechte Erfarhungen damit gesammelt hat. Auch ich könnte jetzt nichts schlechtes berichten. Im Verein haben wir auch einmal darüber gesprochen (nach dem Training). Es gab zwei Nicht-Muslime, welche beschnitten waren. Einer musste es tun (vom Arzt aus) und der andere meinte "alleine wenn ich 2-3 mal pissen gehe stinkt das ekelhaft".

Ich kann das nicht beurteilen aber wolle es einfach mal in den Raum werfen.

Mein Vater hat mit 13-14 aufgehört mir irgendwas zu sagen. Er meinte "jetzt gehst du deinen eigenen Weg und ich kann nur hoffen alles richtig gemacht zu haben". Bis auf kein Schwein essen und Bajram haben, wusste ich nicht viel. 3-4 Jahre später habe ich mir dann selbst Fragen gestellt, mir andere Religionen angeschaut.

Antwort
von kenibora, 64

Nein sollten sie nicht, sollen später darüber selbst entscheiden. Aber, jeder hat ja die Möglichkeit auch später Änderungen vorzunehmen!

Antwort
von PeterKremsner, 90

Taufe ist für mich eher Tradition obwohl es natürlich ein Religiöses Ritual ist.

Meine Eltern sind nicht Gläubig, meine Großeltern christlich orientiert, ich bin eher Agnostiker, trotzdem würde ich mein Kind taufen lassen, aber eben nicht wegen der Religion sondern einfach wegen der Tradition.

Kommentar von Schwizz ,

Das ist doch Sinnlos ,das Taufen ist eine Persönliche Entscheidung zum Glauben ich halte nichts von Geburtstaufen!Man sollte Entscheiden sich taufen zu lassen wenn man bereit dazu ist

Kommentar von PeterKremsner ,

Naja, meine Eltern wurden getauft, ich wurde getauft usw.

Ich hab mich nie für den Glauben entschieden, Erstkommunion hab ich auch noch gemacht und wie ich 18 geworden bin, bin ich aus der Kirche ausgetreten.

Bei den meisten ist die Taufe einfach aus der Tradition heraus und nichts weiter, wenn ich wählen könnte hätte ich mich nie Taufen lassen, weil ich noch nie an so etwas wie einen Gott geglaubt habe, zumindest nicht den Gott im Biblischen Sinne.

Kommentar von Schwizz ,

Also ich bin seit klein auf in einer Frei Evangelischen Gemeinde,bis ich 12 war haben meine Eltern mich immer in die Gemeinde mitgenommen.Mir gefiel es immer sehr gut bin momentan 15 Jahre alt und immer noch nicht getauft aber ich habe es noch vor.Überzeugt vom Glauben bin ich und lese auch die Bibel.

Kommentar von PeterKremsner ,

Ja das ist dann deine Überzeugung und es ist auch gut, dass du deinen Weg gefunden hast und wenn er dir gefällt steht es dir frei ihn zu gehen :)

Kommentar von Schwizz ,

Ja ich wollte auch niemanden kritisieren wollte nur die Bedeutung der Taufe nochmal sagen ;)

Kommentar von PeterKremsner ,

Ja ist mir schon klar habe ich auch nicht so aufgefasst und ich kenne die Bedeutung der Taufe im Christlichen Glauben, allerdings ist es eben oft so, dass die Taufe aus Tradition gemacht wird.

Der Pfarrer der mich getauft hat, hat auch damit gerechnet dass ich nicht gläubig sein werde, von da her war meine Entscheidung für ihn keine Überraschung.

Kommentar von Schwizz ,

warst du denn Katholisch?Hast du gebetet ?Und hast du die Bibel gelesen?Frage aus Interesse denke mal 1.Frage lautet ja 2.Fast nie 3.Früher mal verstand es aber nicht nur Vermutung:)

Kommentar von PeterKremsner ,

Römisch Katholisch.

Gebetet habe ich nie wirklich.

Wir haben im Religionsunterricht in der Bibel gelesen, jedoch kann ich einfach nichts mit dem Text anfangen.

Ich glaube einfach nicht daran und es wirkt für mich einfach wie ein Geschichtsbuch mit etwas ausgeschmückten Geschichten darin. Ich hab versucht die Texte immer Wissenschaftlich zu verstehen, aber bei einigen funktioniert das einfach nicht so ganz.

Eine Geschichte aus dem Religionsunterricht. Im Bild ein Sonnenblume die aus einer alten brüchigen Mauer rauswächst.

Der Religionslehrer hat gemeint, wie ist die Sonnenblume dahin gekommen, indem Gott sie dort wachsen hat lassen.

Ich hab gemeint, vermutlich ist ein Vogel gekommen und hat dort irgendwie den Samen fallen lassen, oder ausgeschieden etc. Weil das Mauerwerk Nass war und aufgrund der Errosion bereits brüchig, ist dort eben eine Pflanze gewachsen.

Kommentar von Abahatchi ,

Hallo PeterKemsner,

Taufe ist für mich eher Tradition obwohl es natürlich ein Religiöses Ritual ist.

Ich möchte an dieser Stelle einfach mal etwas einwerfen, was viele immer wieder gerne vergessen. Das Taufen gab es schon, bevor ein angeblicher Jesus Christus die Welt unsicher machte und somit schon lange bevor es Christen gab. Die Taufe mögen zwar auch Menschen einer bestimmten Religion als Ritual aufgegriffen haben und nutzen, doch ist die Taufe eben nicht ein religiöses Ritual an sich. Die Taufe wurde eben nur auch von Christen im Rahmen ihrer Religion genutzt.

Meinst Du etwa, dasz Atmen ein religiöses Ritual ist, nur weil es Christen auch in der Kirche praktizieren?

Es gibt, heute jedoch nur noch sehr wenige Menschen, die sich Taufen lassen aber nicht aus christlich religiösen Gründen.

Grusz Abahatchi

Kommentar von PeterKremsner ,

Nein aber die Taufe wird im römisch Katholischen Glauben als Eintritt in die Kirche praktiziert und somit ist es ein religiöses Ritual, zumindest in diesem Rahmen.

Ich spreche ja auch von der Taufe in der Kirche mit Pfarrer etc...

Wenn ich mein Kind zu einem Bach bringe und dort Wasser über seinen Kopf gieße kann man das auch als Taufe bezeichnen, aber das wäre dann eben kein religiöses Ritual.

Ich hab mich also hier nicht auf die Taufe an sich sondern auf das Religöse Ritual der Taufe in der Kirche bezogen.

Es gibt, heute jedoch nur noch sehr wenige Menschen, die sich Taufen lassen aber nicht aus christlich religiösen Gründen.

Das mag schon sein, vielleicht ist es auch nur bei uns in der Gegend oder auch nur bei meinen Bekannten verbreitet, ich kann dir nur sagen, dass viele ihre Kinder getauft haben und das nicht weil sie gläubig sind.

Kommentar von Abahatchi ,

Ich hab mich also hier nicht auf die Taufe an sich sondern auf das Religöse Ritual der Taufe in der Kirche bezogen.

Das hatte ich auch angenommen, wir war nur nicht klar, ob Dir klar ist, dasz die Taufe als solches nicht in der Hoheit von religiösen Ritualen liegt.

Kommentar von PeterKremsner ,

Ja ich habe gewusst dass die Christen nicht die ersten waren die die Taufe praktiziert haben, wobei die Taufe aber meistens ein religiöser bzw kultureller Ritus ist, musst ja auch nicht zwingend christlicher Herkunft sein.

Wenn das Wesen der Taufe nicht mit Religion oder Kultur in Verbindung steht, würde sich für mich die Frage auftun, warum man jemanden überhaupt taufen sollte.

Das Waschen des Säuglings wird wohl kaum als Taufe aufgefasst werden.

Antwort
von Meatwad, 46

Religiöse Indoktrination im Kindesalter ist schlicht und ergreifend Kindesmißbrauch. Es sollte unter Strafe gestellt werden.

Kommentar von Wurzelstock ,

Meatwad - wieso denn nur religiöse Indoktrination?

Kommentar von Meatwad ,

Weil nach religiöser Indoktrination gefragt wurde.

Antwort
von fricktorel, 29

"Religionen" führen Menschen in die Irre, weil deren "Gott" (Offb.12,9) die Menschen hasst (Hiob 2,7; Offb.12,12).

Der Hintergrund ist der: Die "Weltkirche" (Offb.17,1-5), deren "Boss" dieser "Teufel" ist (2.Kor,11,14), geht dessen Weg und bringt die Gläubigen Kinder Gottes" um (Offb.17,6).

Wenn man mit unserem ewigen Gott (Jes.45,22) in Verbindung treten will, sollte man Jesu glauben, der für uns gestorben ist (Röm.6,23) und sein "Ego" zurück setzen (Röm.7,22-24).

Kleinen Kindern ist man am besten (auch) Vorbild (und preist unseren ewigen Vater in den Himmeln - Mt.23,9).

So lernen diese am besten (1.Kor.6,20), Gottes Weg zu gehen (Eph.6,4; 1.Tim.5,4; Titus 1,6; 2,4).

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