meinereins am 23.03.2009 um 14:13 Uhr
Was meint Ihr: Wieviel sollten Kinder unternehmen dürfen ohne Aufsicht . Ich mein : Zu meiner Zeit (bin jahrgang `67) waren wir viel draußen. Trafen uns mit Freunden und dann wurde besprochen was wir heute Tun. Es spielte der Sohn vom Geschäftsman genauso mit wie die Tochter der Putzfrau. Nur wer sich einbringen, sich fügen und in der Gemeinschaft einfügen konnte war akzeptiert. Da war keine Mama mit auf dem Spielplatz die sich ständig einmischte. Das regelten wir alleine.. Wir haben schon auch Mist gebaut, mussten die Konsequenzen dann auch tragen. Sprich, die kaputte Scheibe mussten wir schon selbst abarbeiten. Wenn einer in den Bach gefallen ist haben wir uns zusammen getan und den dann gerettet und anschließend uns gemeinsam Gedanken gemacht wie wir das zu Hause erklärten. Haben das die Kinder von heute noch.Sollten die Kinder das haben oder ist es besser wenn sie wohlbehütet ohne Dummheiten zu machen aufwachsen? Würd mich mal interessieren wie da die allgemeine Meinung hierzu ist.

auf die Schnauze fallen
und wieder aufstehen
Mist machen
und dazu stehen
Gemeinschaft und Verantwortung lernen
ist viel wichtiger
als immer nach
Mama, Papa oder dem Staat zu schreien
Die schlimmsten Eltern sind die Eltern, die sich ständig einmischen und immer hinter ihrem Kind her sind. Die ihr Kind glorifizieren und in Watte packen und mit sämtlichen Eltern und Lehrern Streit anfangen, weil doch ihr armes Kind immer ein Opfer ist. Und alle anderen sind die Bösen, bzw. die anderen Eltern und Lehrer sind unfähig. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder, die frei aufwachsen dürfen, selten Unfälle haben, bzw. denen selten etwas passiert und sie auch sehr selbstbewusst sind.
Könnte man als Elternteil sicher sein,das man die finger von unseren Kindern lässt,könnten sie glaube ich ganz anders aufwachsen. Sie sollen sich schon entfalten,aber ich möchte gerne wissen,wo sie sich aufhalten,mit wem und wann sie wiederkommen. Wenn sie in der Gruppe soielen dürfen sie auch weiter weg,sonst nur in meiner Nähe wo ich sie im Blick habe. Schade das es heute so weit gekommen ist,aber Sicherheit geht mir vor.

ich bin so wie du aufgewachsen und das fehlt den kinder heute immer mehr..das finde ich sehr schade
pattimarie1 am 23. März 2009 14:18 DH!
meinereins am 23. März 2009 14:24 DH
Es wäre besser, die Kinder würden mal draußen etwas "Blödsinn" machen als ständig nur vor dem PC Ballerspiele zu spielen!
meinereins am 23. März 2009 14:25 DH
früher wurde in der Schule auch weniger geschossen.

wenn man immer alles in die Hand nimmt,kann ein Kind ich ni frei entfalten und weiterentwickeln!Es ist wichtig,aber es kommt natürlich auch auf das Alter an!!
meinereins am 23. März 2009 14:24 DH

Freiräume sind sehr wichtig für die Entwicklung. Aber in einer verkehrsreichen Stadt kann man die Kinder schlechter draußen allein rennen lassen als weit draußen auf dem Land.


Kommt wirklich auf das Umfeld und alter an.Auch ob es Labil ist und zuviel Vertrauen hat. Leider verschwinden heutzutage viele Kinder, dann ist da noch die Gefahr vom Verkehr,Pädophilen,Organen usw.
Ich gönne meinem kleinen die Freizeit und draussen mit den anderen spielen zu können, aber er muss entweder in meinem Sichtfeld sein oder mir melden wenn er weiter weg geht.
Konflikte selber lösen wenn möglich ist das beste, einschreiten als Eltern nur wenn wirklich nötig ist und es zu weit geht


ja unbedingt.wichtig in der entwicklung

meinereins am 21. Juni 2009 12:01 Und wie siehst du dann das mit dem Vertrauen. Dem Vertrauen das man dem Kind gibt damit es Mut findet sich allein in der Welt zurrecht zu finden?. Wie gibst du das deinem Kind....?




Ich kenne das auch noch.
Meinen Sohn hab ich relativ früh allein zum spielen gelassen. Zwar immer mit Herzpuckern, aber im Vertrauen darauf, dass er auch nicht mehr Mist macht, als ich früher.
Heute ist er mit seinen 17 Lenzen auch allein überlebensfähig und sehr verantwortungsbewußt.



Wir wohnen auf dem Land, ich hab das Glück das ich zu meinem Sohn sagen kann: "Die Sonne scheint - Raus!" Wenn ich woanders leben würde hätte ich arge Bedenken. Es sollte sich aber auch die Waage halten, Freispiel, Verabredungen, Sport usw.

Ich habe die meiste Angst davor, daß die Kinder (im wahrsten Sinne des Wortes) unter die Räder kommen. Wenn ich einigermaßen Sicherheit hätte, daß sie nicht in der Nähe von Hauptstraßen spielen, dann könnten sie auch, wenn es halt eine größere Gruppe ist, ruhig ohne Eltern spielen.
Aber leider mischen sich immer wieder Erwachsene bzw. Eltern in streiterein ein die Kinder alleine lösen sollten.

Leider haben unsere Kinder gar nicht mehr die Möglichkeiten, sich so frei zu bewegen, wie wir früher! Heute ist doch alles zugebaut, wir hatten doch früher noch viel mehr freie Flächen. Alles ist geregelt, wer, wann, wie lange und wo spielen darf. Wo können Kinder noch richtig krach machen oder mal was bauen, ohne dass sich einer beschwert?

obwohl es wirklich nicht mehr so einfach ist, wie du es beschrieben hast.Ich bin von 1966 und stimme dir absolut zu!

Manche Dummheiten sind auch wichtig für die Entwicklung! Meine Tochter wächst am Land auf und verbringt bei Schönwetter die meiste Zeit draußen mit den anderen Kindern aus der Siedlung.
Oft sind sie zwischen den Feldern unterwegs, machen Wildnisexpeditionen auf den Brachgrundstücken oder wechseln zwischen den einzelnen Gärten, wie es ihnen gefällt!

Wir sind von der Stadt aufs LAnd gezogen, jetzt kann mein 12-jähriger machen was er will und hat kaum Kontrolle meinerseits. Allerdings war die Polizei auch schon da... Inder Stadt war er eher sehr behütet,ich hatte vor Gesindel Angst.
zu deiner Zeit gabs noch Normen, Regeln und Werte, das gibt heute nicht mehr. Also sind die kids auch verschiedener. ich lasse meie tochte auch nicht zu allen Geburtstagen, zu denen sie eingeladen ist, da da das Umfeld für mein Kind nicht gut ist.
meinereins am 23. März 2009 14:31 Und du meinst die Werte und Normen gibt es heute nicht mehr...?
Ach du lieber Himmel ! Da fängt es ja schon an!
meinereins am 6. April 2009 23:34 Diese Normen und Regeln erfahren sie doch im Umgang in der Clique. Eine Hand wäscht die andere, hilfst du mir helf ich dir. Der ist schwächer dem müssen wir helfen, Dessen Eltern sind strenger als meine also...bessere ausrede einfallen lassen. Meinst du nicht dass das tägliche Miteinander und das aufeinander Eingehen die Regeln und Normen lehren???


aus fehlern lern man... ;)

einer sinnvollen Beschäftigung, ohne Zerstörungswut, nachgehen können doch heute die wenigsten Kinder-leider-!!













Zuviel Freiheit ist nicht gut, verleitet zur dekadenz!
lasvegas21 am 23. März 2009 14:15 delinquenz meinst du wohl ;) dekadenz ist ne geschichtliche epoche ;)
pezzi am 23. März 2009 14:16 puuuh!
Wolkenheim am 23. März 2009 14:17 Im modernen Sprachgebrauch wird der Begriff Dekadenz oder dekadentes Verhalten überwiegend gleichgesetzt mit Verschwendung oder Übermaß im Sinne eines sozial schädlichen Abweichens von einer natürlichen und allgemein üblichen Lebensform. Oft wird der Begriff kritisch angewandt auf das Verhalten von Personen mit Vorbildfunktion, also Personen des öffentlichen Lebens, Medienstars u.ä. Siehe auch: Gier, Mäßigung
WIKI^^
digiritter am 23. März 2009 14:17 Im modernen Sprachgebrauch wird der Begriff Dekadenz oder dekadentes Verhalten überwiegend gleichgesetzt mit Verschwendung oder Übermaß im Sinne eines sozial schädlichen Abweichens von einer natürlichen und allgemein üblichen Lebensform. Oft wird der Begriff kritisch angewandt auf das Verhalten von Personen mit Vorbildfunktion, also Personen des öffentlichen Lebens, Medienstars u.ä. Siehe auch: Gier, Mäßigung
Toggy am 23. März 2009 14:19 wohl voneinander abgeschrieben, hä?
digiritter am 23. März 2009 14:24 ne WIKI.
DH