Ist es aus Erziehungssicht gut, wenn Kinder immer belohnt werden auch für kleine Selbstverständlichkeiten? Schafft das Selbstvertrauen, oder werden das später Erwachsene, die immer was erwarten, wenn sie was tun? Was meint Ihr ist richtig?
Belohnen in Form eines Lobes halte ich für wichtig und richtig. Geld für alles zu bekommen oder Sachgeschenke zu verteilen weil sie ihr Zimmer aufräumen oder beim Abwasch helfen oder den Tisch decken halte ich für falsch. Das sind selbstverständliche Dinge, da ja auch die Kinder teil des Haushaltes sind, in ihm leben und Dreck machen...
Sie sollen mit einem Lob belohnt werden.
Nichts spornt mehr an, als gelobt zu werden.
Selbstverständliches sollte dann nicht extra mit Geld oder ähnlichem belohnt werden.
Das sollte der Erfüllung von zusätzlichen oder außergewöhnlichen Aufgaben vorbehalten bleiben.
erstaunlich, die gleiche antwort wie ich gegeben. sogar zur selben zeit....;)
Ich finde ein Lob ist schon gut, solange das nicht immer materielle Züge hat, denn dann ist die Gefahr schon groß, dass das Kind das für selbstverständlich hält und immer was haben will für noch so kleine Leistungen. Und das ist im Erwachsenenleben sicherlich nicht so einfach, weil das Kind dann immer Enttäuschungen erlebt, weil es nie gelernt hat, dass man auch mal was selbstlos tun kann.
Kinder müssen schon belohnt werden, aber nicht immer in Form von Materiellem. Außerdem müssen sie es auch lernen, daß es nicht für Alles ein Lob gibt.

Ich denke das geht auch mit Loben und nicht immer Belohnungen, ansonsten wird alles nur selbstverstaendlich.
Ihre alltäglichen Aufgaben sollten sie ohne Aufforderung und ohne Lob erfüllen. Bei besonderen Leistungen wird natürlich nicht mit Lob gespart, man darf sich auch mal was Besonderes zum Essen wünschen. Große Belohnungen fürs gute Zeignis z.B. sind dann Ausflüge außer der Reihe.
Loben ist eine super Belohnung für Selbstverständlichkeiten! Mehr muss wohl nicht sein! Die Kinder gewöhnen sich sonst daran und verlangen dann auch immer etwas für die kleinste Leistung!

Ein Lob, normal ausgesprochen, stärkt. Alles Übertriebene schwächt.

Nicht immer und nicht für alles, aber dann und wann und mässig.

Der Mensch hört nie auf zu lernen aber in der Kindeszeit lernt er wohl am meisten. Folgt auf ein gewünschtes Verhalten des Kindes eine positive Reaktion wird es dieses Verhalten wiederholen, das nennt man positives Verstärkerlernen, negatives gibt es natürlich auch, nur ist es nicht so wirksam. Versuche haben aber gezeigt, dass ein erwünschtes Verhalten häufiger auftritt wenn man nicht immer ein positives Feedback gibt. Die innerliche Vorfreude auf eine positive Verstärkung (Lob) steigert sich also wenn man nicht immer lobt. Tieren denen man in Versuchen als Folge auf ein bestimmtes Verhalten nur hin und wieder Futter darbot zeigten dieses Verhalten häufiger, als Tiere die man ständig belohnte. Leider gibt es keine Maßeinheit für Lob. Liebe Grüße
kommt drauf an, was man als Belohnung sieht. Mein Sohn bekommt immer ein "dankeschön" plus Kuss, wenn er mir hilft, die Spülmaschiene auszuräumen oder Staubzuwischen. Er ist jetzt 2,5 jahre alt und macht das noch freiwillig. Aber auch wenn er älter wird und solche Hilfsdienste dann zur Pflicht werden, werde ich ihn mit einem "Danke" und einem Lob "belohnen". Anderes wie zb Tschengeldextra oder so wird er nicht bekommen, da ich es für selbstverständlich halte, das jeder je nach Möglichkeit zum Zusammenleben beiträgt.
Stetige Belohnung ist nicht gut für die Entwicklung eines Kindes.Es lernt nicht den Wert einer Belohnung kennen.Ein Lob statt ein Geschenk,ein anerkennendes Wort statt überschwengliche Begeisterung zeigen dem Kind die gleiche Anerkennung für das pos. Tun des Kindes und sind außerdem noch dazu billiger.

Belohnungen sind hier nicht der richtige Weg. Das Kind handelt nur noch auf Belohnung und nicht mehr um der Sache willen. Das stützt nicht die selbstständigkeit.
http://www.kindererziehung.com/Paedagogik/Erziehungsmassnahmen/Lob-und-Belohnung...
Wie Du die Selbstständigkeit unterstützen kannst, ist in dem Du Ihnen Verantwortung in Ihrem tun überträgst. Wie das geht findest Du hier:
Lieben, ermutigen, loslassen - Erziehen nach Montessori: Erziehung nach Montessori von Heidi Maier-Hauser