Wir haben sie hier alle verklebt, aber einige Mütterkolleginnen haben das sein gelassen, damit die Kinder die Gefahr einschätzen lernen. Schließlich sind ja nicht überall die Steckdosen gesichert. Ich finde das trotzdem fahrläsig. Wie habt Ihr das gehandhabt?

Ich bin jetzt mal ganz böse! Sag diesen Müttern einfach sie sollen das Kind direkt an 220 Volt anschließen, damit sie den Umgang mit Strom lernen, und ich versichere Dir: an die Steckdosen gehen diese Kinder nicht mehr!
Ich kann nicht verstehen wie es so verantwortungslose Mütter gibt. Du machst es mit Deiner Absicherung absolut richtig. Natürlich sind nicht überall alle Steckdosen gesichert, aber genau deswegen haben Eltern eine Aufsichtspflicht und die ist in fremden Gefilden umso höher. Wahrscheinlich lasen diese Mütter auch die Chemikalien offen stehen, weil die Kinder ja lernen müssen.
Sorry, ich kann da nicht anders als sarkastisch.

Natürlich darf man die Kinder nicht in Watte packen, aber gewisse Dinge müssen einfach sein. Steckdosenschutz war das Erste, was wir damals gemacht haben. Sehr wichtig finde ich auch, die Treppen abzusichern. Wenn Kinder anfangen zu krabbeln sind Steckdosen immer in Reichweite, und in dem Alter können Kinder die Gefahr noch nicht einschätzen.

Ich denke schon.
Kinder können nicht abschätzen welche Gefahr dahinter steckt. Kinder stecken gern diverse Dinge in diverse Dinge.
Mir wäre eine schnelle Sicherung oder ein Überspannungsschutz bei weitem zu wenig Sicherheit für mein Kind. Immer danebenstehen geht leider nicht.
BITTE mach es! Der Sohn eines Bekannten ist so durch einen Stromschlag gestorben!

Sichert bitte eure für die Kinder erreichbaren Steckdosen ab! Ich habe erst neulich einen Bericht im Fernsehen gesehen, der Eltern dazu aufforderte die Steckdosen abzusichern. Dieses ist auch nicht teuer, schaut einfach mal im Baumarkt nach.
Kindern muss klar gemacht werden, dass Steckdosen gefährlich sind, das ist jawohl klar. Aber grad das was sie nicht dürfen ist doch so reizvoll für sie. So fahrlässig, wie die anderen Mütter würde ich nicht sein. Kinder können die Gefahr, die dahintersteckt doch noch gar nicht einschätzen.
Selbstverständlich, weil Kinder das nicht Abschätzen können wie gefährlich das ist.
Ja, auf jeden Fall! Die Einsätze für Steckdosen sollten aber in guter Ausführung gekauft werden, da man sie sonst immer wieder mit dem Stecker rauszieht, das nervt. Die Kosten von ca. o,80 € pro zugängliche Steckdose sollte uns doch die Sicherheit der Kleinen wert sein, oder?

Alle Steckdosen sichern und auch da verbieten dran zu gehen!(Natürlich die Gefahren aufzeigen,logo!) Doppelt gemoppelt...

Klar muss bei kleinen Kindern die Steckdose gesichert werden, gar keine Frage. Tolle Antwort, die Kinder müssten lernen. Sicher sollen sie lernen, aber doch nicht so. Dafür gibt es ganz andere Möglichkeiten.
krauthexe am 12. April 2007 20:35 Richtig,gri1su!
Keine Frage, im Kinderzimmer und da, wo die Kleinen hinlangen können, sind Steckdosenabdeckungen- bzw. Einsätze absolut notwendig. Es gibt mittlerweile auch Verlängerungsschnüre, bei denen die Kupplungen sehr gut gesichert sind. Ich habe es selbst einmal ausprobiert, ob es mir gelingt, mit einem Schraubenzieher hineinzudrücken, die Verriegelung zu überlisten, auch mit großer Kraftanstrengung gelingt es mir nicht, es müssen immer beide Stifte hineingedrückt werden, was nur mit dem ordnungsgemäßen Stecker und damit gefahrlos möglich ist. Die Funktionseinschränkung durch evtl. mangelhafte Kontaktgabe ist bei dieser Art Kindersicherung nicht festzustellen. Einen anderen Grund, solche Verlängerungsleitungen mit Kindersicherungen nicht zu verwenden, kenne ich nicht. Andererseits ist es vielleicht etwas lästig bei den Steckdoseneinsätzen. Damit kann man aber leben. Ein schneller Schutzschalter ist illusorisch, denn auch diese haben eine - wenn auch kurze Zeit, in der Fehlerstrom fließen muß. Das kann bereits bei Kleinkindern tödliche Stromschläge zur Folge haben. OK, die Kinder bleiben dann nicht "kleben" an der stromführenden Steckdose. Das reicht aber nicht. Ich habe - bitte nicht nachahmen - einmal beim Basteln einen Steckerstift absichtlich in eine - wie ich irrtümlich glaubte - abgeschaltete Steckdose reingesteckt. Also, ich weiß, wovon ich rede. Es hat derartig "gezogen" und gezittert bis der Schutzschalter auslöste, da ich ja noch durch den Teppichboden gut isoliert dastand. Anschließend hatte ich Brandblasen an Daumen und Zeigefinger. Bitte erspart unseren Kindern Derartiges. Das muß nun wirklich nicht sein.
Im Krabbelalter unterliegen die Steckdosen natürlich einer gewissen Neugierde. Überall werden die Fingerchen hinein gesteckt.
Sicherheit ist ganz ganz wichtig!
Als erstes haben wir ein Treppentürchen montiert. Allerdings haben wir nicht alle Steckdosen gesichert. Dazu muss ich sagen, dass ich das Einstecken eines Steckers in eine gesicherte Steckdose recht nervig finde. Allerdings wurden sofort alle interessanten Steckdosen gesichert und es gab immer ein bestimmendes "NEIN", wenn das Fingerchen dann doch mal in die Richtung wollte.
Letzte Tage war er (3) an einer Dreier-Steckdose. Immer und immer wieder. Es half auch kein "NEIN" - also gab es dann irgendwann etwas auf die Finger. Letztendlich haben wir beide geweint und dann habe ich ihn in den Arm genommen und ihm nur gesagt, dass er mir vertrauen solle und nicht mehr dabei gehen soll. Das wäre sehr gefährlich und ich könne ihm nicht zeigen, was passiert, wenn er weiterhin damit spielt. Irgendwie hat er das verstanden. An Steckdosen geht er nicht mehr heran und die besagte Dreierkupplung habe ich entfernt.
Klasse Antwort
Danke für die Bestätigung.
So krass wollte ich mich nicht ausdrücken, aber Du sprichst mir voll aus der Seele.