Maama am 16.03.2009 um 0:05 Uhr
wenn sie drogen nehmen? wir haben so ein fall im bekanntenkreis und weil die nur 3häuser weiter wohnen bekomme ich so einiges mit.die eltern kommen gar nich mehr an ihre 15jährige tochter heran und heute nachmittag hat sich die situation so weit zugespitzt, das sie rausgeworfen haben. ich würde so gerne helfen und weis aber nicht wie?

ich denke, wenn sucht ein problem wird ist (fast) immer auch schon vorher ganz viel schief gegangen. wieviel haben sich die eltern wirklich um ihr kind gekümmert? wieviel ihr zugehört? wieviel überhaupt gewußt von ihr? oder dauernd über alles mögliche hinweggesehen? oder oder oder...
was da jetzt zu tun ist, weiß ich aber auch nicht. aber die gefahr ist sehr groß, daß da weider ein neuer junger mensch auf der straße landet. leider gibt es wenige wirklich gute hilfsstrategien, außer der einen: konsequente zuwendung. und abgrenzung aber auch. beides im richtigen verhältnis. und in den richtigen momenten. schade um so einen jungenmenschen!!! mir tut so etwas immer weh, wenn ich das lese.

da wäre mal ne Meldung beim jugendamt fällig. Die eltern verletzen ihre sog obhutspflicht.
gartenfee am 16. März 2009 00:21 hier wird immer so laut nach dem jugendamt gerufen. aber wißt ihr eigentlich,w elche zustände DA herrschen? da ist so viel zusammengestrichen worden.
und dann denke ich, kann man nicht immer nach polizei, jugendamt, psychologen oder was immer rufen - also fremd delegieren. man muß auch mal selbst ein bißchen verantwortung übernehmen. und nicht nur immer weggucken.
nee, eher dem kind helfen
Mystika1245 am 16. März 2009 00:07 Richtig DH
Igitta am 16. März 2009 00:13 wenn eltern ihre kinder rausschmeissen, hätten sie von vorn herein keine eltern werden sollen
ChristlS am 16. März 2009 00:11 ziemlich strenge Antwort. Auch Eltern sind Menschen.
josysue am 16. März 2009 00:14 DH.....ChristlS
hallo? kind rausschmeissen? wenn ich hier fragen würde, ob ich meinen hund aussetzen soll, würd ich wahrscheinlich haue kriegen. micht,dass ich das machen würde, hab ja nicht mal nen hund ich mein ja auch nur...
kind rausschmeissen geht jedenfalls gar nicht.
Eine Bekannte von mir hatte vor Jahren auch ein solches Problem mit ihrer Tochter. Sie wurde mit 16 auf die Straße gesetzt. Heute mit 25, ist sie dankbar für die konsequente Haltung der Mutter.
Ich weiß jedoch nicht, ob ich das über's Herz bringen würde. Experten raten aber tatsächlich dazu.
Sinnvoll wäre jedoch betreutes Wohnen durchs Jugendamt.
DonBrush am 16. März 2009 00:12 Genau so ist es.
In diesem Fall sollte man das Jugendamt verständigen, die sollten weiterhelfen können!!
gartenfee am 16. März 2009 00:13 wenn ihr wüßtet, wie wenig möglichkeiten die jugendämter haben!!! die sind doch völlig ausgetrocknet worden in den letzten ajhren der sparhaushalte.
josysue am 16. März 2009 00:21 oftmals hat das aber nichts mit sparen zu tun, sondern mit Nachlässigkeit, um nicht zu sagen Faulheit........
gartenfee am 16. März 2009 00:24 ja, das kommt dann auch mitunter noch dazu. da sitzen ja auch menschen, die sich den job nicht nur nach aufgabe ausgesucht haben, sondern auch danach, daß sie gut und sicher bezahlt sind. tjaja
Igitta am 16. März 2009 00:16 Jede Verantwortung dem Staat, Steuerzahler abschieben!!!

Eltern dürfen eine 15jährige nicht einfach rauswerfen. Sie sollten sich an das Jugendamt wenden und um Erziehungshilfe bitten. Eventuell kann das Mädchen erst mal im Betreuten Wohnen unterkommen.

scheiß eltern, erst versagen sie bei der erziehung und dann versagen sie komplett...
DonBrush am 16. März 2009 00:13 Und du bist der Klügste...
josysue am 16. März 2009 00:19 holsch ........ich glaube du hast keine Ahnung und davon ne ganze menge.........es gibt ein Sprichwort. zieh die Schuhe der anderen an und geh deren Weg, erst dann kannst du urteilen....was bist Du denn für einer???anonym , outest dich weder im Geschlecht noch anderweitig, hast du überhaupt Kinder um da mitquatschen zu können?......
holsch am 16. März 2009 00:24 kann ich wohl, mein sohn war auch mal in dieser spur...
wenn ich ihn nicht aufgefangen hätte, wer weiß...
( rede nicht über das geld, was es mich gekostet hat )
klug reden kommt von erfahrung

Kennst Du sie? Dann nimm sie auf.
Maama am 16. März 2009 00:08 ich hab selber ein 4jähriges kind im haus...so gerne ich wollte...

Nein,denn dann reist der Kontakt sicher ganz ab und alles was man bewirkt hat, ist Abneigung und erstmal keine Hilfe.
Nach die Gründe fragen . dafür muss es einen grund geben!
gartenfee am 16. März 2009 00:25 ja, die gründe müßten erkundet werden. aber das ist gar nicht so einfach. da müßte man erst mal an das mädel wieder ran kommen. und dann ist wohl auch so etwas wie eine familientherapie fällig.

So hart sich das anhört, aber die Eltern haben richtig gehandelt. Leute die harte Drogen konsumieren, müssen erst ganz unten sein, damit sie gewillt sind einen Entzug zu machen. Solange sie eine Wohnung haben und sogar Eltern , die sie durchfüttert, wird das nichts!
Genau die Kommentare der anderen, machen die notwendige Konsequenz der Eltern fast unmöglich. Wer will schon als schlechte Eltern dastehen? Dabei ist es der einzige Weg, der dem Kind hilft. D.h.

Die Eltern müssten in diesem Fall (durch das Jugendamt?) unterstützt werden, damit sie ihrem Kind helfen können. Der Rausschmiss war vielleicht nur eine Affekthandlung der Eltern.

Würde mich raushalten,die Eltern werden schon wissen,warum sie es getan habeoder wende Dich anonym beim Jugendamt
LaurenzDO am 16. März 2009 00:09 du bist so megapfiffig, das schreit zum himmel !
ullagio am 16. März 2009 00:12 Einen trifftigen Grund werden die Eltern schon haben,sonst hätten sie die Tochter nicht rausgeworfen!
LaurenzDO am 16. März 2009 00:14 MAN WIRFT NIEMANDEN RAUS DER ERKRANKT IST UND AN DROGENSUCHT LEIDET!!!!!
DonBrush am 16. März 2009 00:18 Doch. Das ist die einzige Möglichkeit, jemanden zu einem Entzug zu bewegen. Solange nämlich alles ok ist (warme Bude, Essen auf dem Tisch) gibt es keine Motivation etwas zu ändern.
gartenfee am 16. März 2009 00:26 das ist leider nicht richtig, oder sagen wir: nur der eine teil der wahrheit. der andere heißt eben tatsächlich: daß drogensucht eine krankheit ist, zumindest dann, wenn sie tatsächlich zur sucht ausgewachsen hat. und süchtige sind nun mal nur eingeschränkt entscheidungsfähig. sie dann bis auf den grund absacken zu lassen - das klappt leider nicht immer. muß man sich bloß mal auf der straße angucken, bei wievielen das nicht geklappt hat.
Gartenfee du hast natürlich Recht.
Drogensüchtige oder Alkoholiker sind krank.
Als Eltern versucht man, seinem Kind bei dieser Krankheit zu helfen. Reden, reden, reden. Und es nützt nichts. Ganz im Gegenteil, der Süchtige sieht nicht ein, dass er was ändern muss.
Bei Jugendlichen, wie in diesem Fall haben die Eltern noch die Möglichkeit zu bestimmen und sollten sie zum betreuten Wohnen bringen.
Ist der Süchtige jedoch volljährig, kann er nicht mehr gezwungen werden eine Therapie in irendeiner Form zu machen. Da hilft wirklich nur, jegliche Hilfe zu versagen.
ChristlS am 16. März 2009 00:27 DH, DonBrush
@DonBrush jetzt stimme ich dir auch zu.

wende dich mal an das jugendamt !
gartenfee am 16. März 2009 00:14 ach wenn ihr nur wüßtet, wie wenig die jugendämter wirklich tun können.
LaurenzDO am 16. März 2009 00:17 aber man sollte es doch versuchen !
gartenfee am 16. März 2009 00:29 die ämter sind immer nur ämter. ohen die eltern, ohne persönliche zuwendung sind das immer nur amtsakte, die da gemacht werden. aber wenn so ein junger mensch wegbricht, dann reicht ein amtsakt allein nicht aus. da muß auch menschlicher halt sein, also rückhalt, der auch klare grenzen setzt. das imemr dazu.
Unbedingt Hilfe beim Jugendamt suchen, weil rauswerfen ist keine Lösung, aber die Eltern sind sicher völlig überfordert und hilflos in dieser Situation (was ich durchaus verstehen kann)
gartenfee am 16. März 2009 00:30 ja, rauswerfen ist keine lösung. aber jugendamt allein auch nicht.

Was sind das für Eltern, die keine Zeit für die Kinder haben???
es ist sehr schwer da etwas richtiges zutun. auf der einen seite ist diese belastung natürlich für die eltern und das kind sehr gross.
wer da im übrigen versagt hat,will ich mal im raum stehen lassen. es ist schon sehr verblüffend das in der regel immer die eltern die schuldigen sind wenn das kind nicht so in der spur läuft wie man das gerne hätte.
es gehören eine menge dinge dazu das ein kind so wird.
du kannst aus noch so gutem elternhaus kommen und trotzdem läuft alles verkehrt.
ich denke das man dem kind helfen muss,und die eltern dazu auch provisionelle unterstützung brauchen. meist geht das nur übers jugendamt oder gewisse beratungsstellen.
und mit dem rauswerfen ist das so eine sache. im grunde dürfen wir das nicht als eltern,bis 25.
aber die frage ist natürlich muss man sich alles bieten lassen??

Es gibt keinen Grund, seine Kinder vor die Tür zu setzen. Nicht einen.

ich glaub du kannst nur helfen wenn du selbst zu dem mädchen eine gute beziehung hast ... jedoch kannst du nich mehr tun als die hilfe anzubieten... vllt auch mit den eltern reden und ihnen nah bringen was sie bei ihrer tochter mit dem rauswurf ausgelöst haben ...

So hart das klingt: Das Mädchen muss sich helfen lassen WOLLEN, daran führt gar kein Weg vorbei. Erst wenn der Leidensdruck hoch genug ist, kommen Abhängige auf diese Schiene. Warum sollte ein süchtiger Mensch eine Entziehung machen, wenn er sich immer wieder ins Nest der Eltern fallen lassen und dort essen und wohnen kann? Glaubt mir, ich hatte einen Fall in der Verwandschaft. Der hat sich totgesoffen, weil ihm immer wieder geholfen wurde. Er hatte gar keinen Grund, was zu ändern. Also gebt dem Mädchen einen Grund, sagt ihm, es müsse sich entscheiden: Entweder du machst eine Entziehung, und zwar sofort, oder du gibst den Schlüssel ab und wir fahren dich zur Fürsorgestelle und lassen dich dort vor der Tür stehen. Wir machen das, weil wir dich lieben.
Alle anderen Vorschläge hier beweisen nur eines: Co-Abhängigkeit.