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Sollten die staatenlosen Nationen Europas (Basken, Katalanen, Korsen) ihre Unabhängigkeit bekommen?

gefragt von lucolg am 20.05.2008 um 12:29 Uhr
24 Stimmen : Ja. (7) ; Nein. (13) ; Keine Ahnung/ist mir egal. (4)
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spanien x 1.266 korsika x 55 unabhaengigkeit x 15 minderheiten x 8 katalonien x 6 nationalismus x 6 baskenland x 4

Kabark
beantwortet von Kabark am 20. Mai 2008 12:38
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Die wenigsten "Länder", die in die Unabhängigkeit entlassen wurden, haben sich zum Guten entwickelt.

abgestimmt für: Nein.
Kommentar von F4a3034a2625b30d6857a5e93c1c8892smallandreas48 am 20. Mai 2008 12:40

so isses und wir bezahlen dafür...leider..


anonym
beantwortet von jason am 20. Mai 2008 12:32
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für mich sind sie nicht staatenlos. und wo kommen wir denn dahin wenn alle regionen unabhängigkeit erklärt werden wollen?

abgestimmt für: Nein.
Kommentar von lucolg am 20. Mai 2008 15:51

Es sind keine "Regionen", sondern "Nationen". Die Deutschen haben ihren Staat schließlich auch irgendwann bekommen.


anonym
beantwortet von mutzzie am 20. Mai 2008 12:46
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J A !

Oberflächlich mit "Nein " zu antworten taugt nicht.

Warum nennt Leopold Kohr sein Buch:

" Die überentwickelten Nationen " ???

Es ist klipp und klar berechnet, beschrieben und nachgewiesen, dass die großen Länder nicht fair Regierungsfähig sind !

Das beste Negativ - Beispiel ist Franken ???

Als verratenes und von der Bayerischen Regierung benachteiligtes Nordbayern !

Franken sollte in jedem Fall von Bayern unabhängig sein !

abgestimmt für: Ja.

RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 20. Mai 2008 12:34
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Wenn sie denken, dann besser zurecht zu kommen! Aber letztendlich mit allen Konsequenzen, auch den finanziellen!

abgestimmt für: Keine Ahnung/ist mir egal.

andreas48
beantwortet von andreas48 am 20. Mai 2008 12:34
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weil wir uns dann zielstrebig dem 17. Jahrhundert wieder nähern und in die Kleinstaaterei verfallen und wirtschaftlich hätten diese Länder keine Chance und wären somit auch auf Subventionen angewiesen...Nettobeitrag der EU von Deutschland.

und wer ökonomisch schwach ist, ist auch politisch schwach..also eine Katze., die sich in den Schwanz beisst

man siehst doch schon jetzt, was die Kleinstaaterei aus dem früheren Gesamtjugoslawien gemacht hat, dazu kommen noch solche Länder wie Moldawien etc.

abgestimmt für: Nein.

ImGampi
beantwortet von ImGampi am 20. Mai 2008 12:34
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Soll ich dir alleine in der kleinen Schweiz mal ein paar "unabhängigkeitswillige Nationen" aufzählen? In Deutschland, würdest du gar nicht mehr fertig..:-)

abgestimmt für: Nein.

Indy72
beantwortet von Indy72 am 20. Mai 2008 12:33
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Von mir aus - bitte! Du hast aber noch viele weitere europäische Nationen ohne eingenen Staat nicht erwähnt. Sie wissen auch, dass sie von ihrem Minderheitenstatus teilweise erheblich profitieren.

abgestimmt für: Keine Ahnung/ist mir egal.

Didie1307
beantwortet von Didie1307 am 2. Oktober 2009 13:51
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Als Begründer des baskischen Nationalismus gilt Sabino Arana Goiri, der am 31. Juli 1895 die Nationalistische Baskische Partei (Partido Nacionalista Vasco/PNV, baskisch Euzko Alderdi Jeltzalea) gründete und diverse Schriften über die baskische Nation und zum Verhältnis zwischen dem Baskenland und Spanien verfasste. Diese Partei hat immer auf friedlicher Basis und auf demokratischem Weg für die Unabhängigkeit des Baskenlands gestritten.

abgestimmt für: Ja.

spaniennetz
beantwortet von spaniennetz am 2. Oktober 2009 10:23
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ja - wenn für alle Nationen ein übergeordnetes europäisches Recht gelten würde und alle wirklich gleich behandelt würden. Immerhin sind die Katalanen, soweit es den spanischen Teil Kataloniens betrifft, schon ziemlich weit... http://www.katalonien-netz.de/168/Katalanische-Geschichte.html

abgestimmt für: Ja.

anonym
beantwortet von jaeischer am 23. Mai 2008 10:00
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Wir sollten uns von dem nationalstaatlichen Anachronismus verabschieden und innerhalb Europas eigentlich nur noch von Regionen sprechen.

Ich bin selbst Franke und daher bayer. Staatsbürger wider Willen. Im kleinen lässt sich hier gut beobachten wie eine kulturell völlig anders gewachsene Gruppe von einer anderen regelrecht zwangsregiert wird.

Den Kleinkram Staat / Bundesland / Regierungsbezirk können wir uns komplett schenken. Ein Elsässer ist in erster Linie Elsässer und nicht Franzose oder Deutscher, genauso wie die Franken eben Franken und keine Bayern sind.

In der Vielfalt liegt unsere Stärke, nicht in Einteilungen von Napoleon, Montgellas, Königen, Fürsten, Bischöffen usw. usw. usw.

abgestimmt für: Ja.

MarcSu
beantwortet von MarcSu am 20. Mai 2008 18:18
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Ursprünglich bezog sich Nation-Building auf die Bestrebungen junger Nationalstaaten, vornehmlich der Nationen ehemaliger afrikanischer Kolonien, die von den Kolonialmächten ohne Berücksichtigung ethnischer oder andere Grenzen umgeformten kolonialen Territorien neu zu gestalten. Diese reformierten Staaten sollten dann entwicklungsfähige und zusammenhängende nationale Einheiten werden.

Nation-Building umfasste die Schaffung äußerer nationale Symbole wie Flaggen, Hymnen, Nationalfeiertage, nationale Stadien, nationale Fluglinien, Nationalsprachen einschließlich nationaler Mythen. Auf einem niedrigeren Niveau musste die nationale Identität willkürlich konstruiert werden, indem sie unterschiedliche Gruppen zu einer Nation formte, besonders wo der Kolonialismus "Teile und Herrsche"(divide et impera)-Taktiken zur Stabilisierung der eigenen Herrschaft verwendet hatte.

Eine der erfolgreichsten Nation-Buildings Aktionen bildet Singapur, wo eine Mischung von Chinesen, Südindern, Malaiien, Europäern und anderen Ethnien nebeneinander existieren.

Zahlreiche junge Nationalstaaten werden jedoch durch aus dem Tribalismus herrührende Rivalität zwischen den ethnischen Gruppen erschüttert. Dieses führte mitunter zu ihrem Zerfall, wie 1970 beim Sezessionskrieg Biafras aus Nigeria 1970 oder der anhaltenden Forderung der Ogaden-Somalier nach vollständiger Unabhängigkeit ihrer Region von Äthiopien. In Asien bildet der Zerfall von Pakistan in Pakistan und Bangladesch ein weiteres Beispiel, wo ethnische Unterschiede, gestützt durch die geographische Abgrenzung, einen postkolonialen Staat auseinanderrissen. Bestimmte Wurzeln des Völkermordes in Ruanda oder des Sudankonfliktes hängen ebenfalls mit einem Mangel an ethnischer, religiöser oder rassischer Kohärenz innerhalb der Nation zusammen. Gerade bei der Vereinigung von Staaten mit ähnlichem ethnischen aber unterschiedlichem kolonialgeschichtlichen Hintergrund kommt häufig Konflikte auf. Neben erfolgreichen Beispielen wie Kamerun zeigen Fehlschläge wie die Konföderation Senegambia die Probleme bei der Vereinigung frankophoner und anglophoner Territorien.

Gegenwärtig wird der Terminus Nation-Building in einem vollständig anderen Kontext verwendet. Seine Verfechter beschreiben ihn kurz als „Einsatz bewaffneter Gewalt nach einem Militäreinsatz zur Unterstützung eines dauerhaften Übergangs zur Demokratie in einem fremden Land“. Hier bezeichnet Nation-Building die gezielten Bestrebungen einer fremden Macht zur Schaffung oder Installation einer nationalen Regierung nach einem Modell, das den Wertvorstellungen der eindringenden Macht entspricht, im Lande selbst aber oft fremd und sogar destabilisierend wirkt. Nation-Building wird gewöhnlich durch massive Investitionen, militärische Besatzung, Übergangsregierungen und den Einsatz massiver Propaganda begleitet, die die offizielle Regierungspolitik vermitteln sollen.

abgestimmt für: Nein.

JohnnyB
beantwortet von JohnnyB am 20. Mai 2008 16:53
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Knowledge
beantwortet von Knowledge am 20. Mai 2008 13:57
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Patron
beantwortet von Patron am 20. Mai 2008 13:19
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sorben, wenden, friesen, bayern...


Haaza
beantwortet von Haaza am 20. Mai 2008 13:16
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Europa soll doch zusammenwachsen, da bringt es nicht neue Kleinstaaten zu erzeugen... Hat auch immer wieder ärger gegeben mit neu ernannten "unabhängigen" Staaten...

abgestimmt für: Nein.

anonym
beantwortet von BaludDerBaer am 20. Mai 2008 13:14
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abgestimmt für: Nein.

anonym
beantwortet von vincent am 20. Mai 2008 13:12
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vollyhn
beantwortet von vollyhn am 20. Mai 2008 13:08
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Man müßte Ihnen ja nicht nur eine eigene Regierung zubilligen, sondern auch eigenes Land. Wemm sollte das Land weggenommen werden?

abgestimmt für: Nein.

Hannibal1970
beantwortet von Hannibal1970 am 20. Mai 2008 12:57
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Wenn sie glauben Ihrem Land/Volksgruppe ginge es dann besser. Warum nicht.

abgestimmt für: Ja.

Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 20. Mai 2008 12:42
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Seh das wie Kabark. Kommt meist nichts gutes bei raus.

abgestimmt für: Nein.

Norwegenadler
beantwortet von Norwegenadler am 20. Mai 2008 12:41
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abgestimmt für: Nein.

franzeule
beantwortet von franzeule am 20. Mai 2008 12:34
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angelela
beantwortet von angelela am 20. Mai 2008 12:32
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abgestimmt für: Ja.

anonym
beantwortet von lucolg am 20. Mai 2008 12:30
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Kommentar von E61863272918e1e458b9f0a6dd959f8dsmalltradaix am 20. Mai 2008 12:32

Tolle Umfrage, auf die Du direkt selbst antwortest.

PS: Es gibt keine "staatenlose Nationen" (= Oxymeron!), sondern nur Volksgruppen ohne eigene.

Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 20. Mai 2008 12:35

Warum sollte der Steller einer Umfrage selbst keine Stimme haben?

Kommentar von E61863272918e1e458b9f0a6dd959f8dsmalltradaix am 20. Mai 2008 12:40

Ein Umfrager sollte immer neutral sein.

Wenn er Stilbruch betreibt, dann wenigstens einige Stunden bis zur Stimmabgabe warten.

Kommentar von lucolg am 20. Mai 2008 15:54

Überleg lieber, bevor du Schwachsinn schreibst. Es heißt ganz nebenbei "Oxymoron". Selbstverständlich gibt es Nationen ohne Staat. Ein Staat ist eine Organisation, eine Nation eine Kultureinheit. Waren die Deutschen keine Nation, bevor sie ein Staat waren? Waren die Sowjetunion oder Jugoslawien z.B. eine Nation oder viel eher ein Staat aus Nationen?


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