gutefrage.net, die Ratgeber Community
version2_beta
Login   |  Forum |  Richtlinien |  FAQ


Sollten die staatenlosen Nationen Europas (Basken, Katalanen, Korsen) ihre Unabhängigkeit bekommen?

gefragt von lucolg am 20.05.2008 um 12:29 Uhr

Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Korsika (31)
Unabhängigkeit (5)
Baskenland (3)
ähnliche Fragen

Reply


anonym
beantwortet von jason am 20. Mai 2008 12:32
2x
Thumb_up

für mich sind sie nicht staatenlos. und wo kommen wir denn dahin wenn alle regionen unabhängigkeit erklärt werden wollen?

abgestimmt für: Nein.
Kommentar von lucolg am 20. Mai 2008 15:51

Es sind keine "Regionen", sondern "Nationen". Die Deutschen haben ihren Staat schließlich auch irgendwann bekommen.


Kabark
beantwortet von Kabark am 20. Mai 2008 12:38
2x
Thumb_up

Die wenigsten "Länder", die in die Unabhängigkeit entlassen wurden, haben sich zum Guten entwickelt.

abgestimmt für: Nein.
Kommentar von F4a3034a2625b30d6857a5e93c1c8892smallandreas48 am 20. Mai 2008 12:40

so isses und wir bezahlen dafür...leider..


Indy72
beantwortet von Indy72 am 20. Mai 2008 12:33
1x
Thumb_up

Von mir aus - bitte! Du hast aber noch viele weitere europäische Nationen ohne eingenen Staat nicht erwähnt. Sie wissen auch, dass sie von ihrem Minderheitenstatus teilweise erheblich profitieren.

abgestimmt für: Keine Ahnung/ist mir egal.

ImGampi
beantwortet von ImGampi am 20. Mai 2008 12:34
1x
Thumb_up

Soll ich dir alleine in der kleinen Schweiz mal ein paar "unabhängigkeitswillige Nationen" aufzählen? In Deutschland, würdest du gar nicht mehr fertig..:-)

abgestimmt für: Nein.

andreas48
beantwortet von andreas48 am 20. Mai 2008 12:34
1x
Thumb_up

weil wir uns dann zielstrebig dem 17. Jahrhundert wieder nähern und in die Kleinstaaterei verfallen und wirtschaftlich hätten diese Länder keine Chance und wären somit auch auf Subventionen angewiesen...Nettobeitrag der EU von Deutschland.

und wer ökonomisch schwach ist, ist auch politisch schwach..also eine Katze., die sich in den Schwanz beisst

man siehst doch schon jetzt, was die Kleinstaaterei aus dem früheren Gesamtjugoslawien gemacht hat, dazu kommen noch solche Länder wie Moldawien etc.

abgestimmt für: Nein.




RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 20. Mai 2008 12:34
1x
Thumb_up

Wenn sie denken, dann besser zurecht zu kommen! Aber letztendlich mit allen Konsequenzen, auch den finanziellen!

abgestimmt für: Keine Ahnung/ist mir egal.

anonym
beantwortet von mutzzie am 20. Mai 2008 12:46
1x
Thumb_up

J A !

Oberflächlich mit "Nein " zu antworten taugt nicht.

Warum nennt Leopold Kohr sein Buch:

" Die überentwickelten Nationen " ???

Es ist klipp und klar berechnet, beschrieben und nachgewiesen, dass die großen Länder nicht fair Regierungsfähig sind !

Das beste Negativ - Beispiel ist Franken ???

Als verratenes und von der Bayerischen Regierung benachteiligtes Nordbayern !

Franken sollte in jedem Fall von Bayern unabhängig sein !

abgestimmt für: Ja.

anonym
beantwortet von lucolg am 20. Mai 2008 12:30
0x
Thumb_up
abgestimmt für: Ja.
Kommentar von E61863272918e1e458b9f0a6dd959f8dsmalltradaix am 20. Mai 2008 12:32

Tolle Umfrage, auf die Du direkt selbst antwortest.

PS: Es gibt keine "staatenlose Nationen" (= Oxymeron!), sondern nur Volksgruppen ohne eigene.

Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 20. Mai 2008 12:35

Warum sollte der Steller einer Umfrage selbst keine Stimme haben?

Kommentar von E61863272918e1e458b9f0a6dd959f8dsmalltradaix am 20. Mai 2008 12:40

Ein Umfrager sollte immer neutral sein.

Wenn er Stilbruch betreibt, dann wenigstens einige Stunden bis zur Stimmabgabe warten.

Kommentar von lucolg am 20. Mai 2008 15:54

Überleg lieber, bevor du Schwachsinn schreibst. Es heißt ganz nebenbei "Oxymoron". Selbstverständlich gibt es Nationen ohne Staat. Ein Staat ist eine Organisation, eine Nation eine Kultureinheit. Waren die Deutschen keine Nation, bevor sie ein Staat waren? Waren die Sowjetunion oder Jugoslawien z.B. eine Nation oder viel eher ein Staat aus Nationen?


angelela
beantwortet von angelela am 20. Mai 2008 12:32
0x
Thumb_up
abgestimmt für: Ja.

franzeule
beantwortet von franzeule am 20. Mai 2008 12:34
0x
Thumb_up
abgestimmt für: Keine Ahnung/ist mir egal.

Norwegenadler
beantwortet von Norwegenadler am 20. Mai 2008 12:41
0x
Thumb_up
abgestimmt für: Nein.

Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 20. Mai 2008 12:42
0x
Thumb_up

Seh das wie Kabark. Kommt meist nichts gutes bei raus.

abgestimmt für: Nein.

Hannibal1970
beantwortet von Hannibal1970 am 20. Mai 2008 12:57
0x
Thumb_up

Wenn sie glauben Ihrem Land/Volksgruppe ginge es dann besser. Warum nicht.

abgestimmt für: Ja.

vollyhn
beantwortet von vollyhn am 20. Mai 2008 13:08
0x
Thumb_up

Man müßte Ihnen ja nicht nur eine eigene Regierung zubilligen, sondern auch eigenes Land. Wemm sollte das Land weggenommen werden?

abgestimmt für: Nein.

vincent
beantwortet von vincent am 20. Mai 2008 13:12
0x
Thumb_up
abgestimmt für: Keine Ahnung/ist mir egal.




anonym
beantwortet von BaludDerBaer am 20. Mai 2008 13:14
0x
Thumb_up
abgestimmt für: Nein.

Haaza
beantwortet von Haaza am 20. Mai 2008 13:16
0x
Thumb_up

Europa soll doch zusammenwachsen, da bringt es nicht neue Kleinstaaten zu erzeugen... Hat auch immer wieder ärger gegeben mit neu ernannten "unabhängigen" Staaten...

abgestimmt für: Nein.

Patron
beantwortet von Patron am 20. Mai 2008 13:19
0x
Thumb_up

sorben, wenden, friesen, bayern...


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 20. Mai 2008 13:57
0x
Thumb_up
abgestimmt für: Nein.

JohnnyB
beantwortet von JohnnyB am 20. Mai 2008 16:53
0x
Thumb_up
abgestimmt für: Nein.

MarcSu
beantwortet von MarcSu am 20. Mai 2008 18:18
0x
Thumb_up

Ursprünglich bezog sich Nation-Building auf die Bestrebungen junger Nationalstaaten, vornehmlich der Nationen ehemaliger afrikanischer Kolonien, die von den Kolonialmächten ohne Berücksichtigung ethnischer oder andere Grenzen umgeformten kolonialen Territorien neu zu gestalten. Diese reformierten Staaten sollten dann entwicklungsfähige und zusammenhängende nationale Einheiten werden.

Nation-Building umfasste die Schaffung äußerer nationale Symbole wie Flaggen, Hymnen, Nationalfeiertage, nationale Stadien, nationale Fluglinien, Nationalsprachen einschließlich nationaler Mythen. Auf einem niedrigeren Niveau musste die nationale Identität willkürlich konstruiert werden, indem sie unterschiedliche Gruppen zu einer Nation formte, besonders wo der Kolonialismus "Teile und Herrsche"(divide et impera)-Taktiken zur Stabilisierung der eigenen Herrschaft verwendet hatte.

Eine der erfolgreichsten Nation-Buildings Aktionen bildet Singapur, wo eine Mischung von Chinesen, Südindern, Malaiien, Europäern und anderen Ethnien nebeneinander existieren.

Zahlreiche junge Nationalstaaten werden jedoch durch aus dem Tribalismus herrührende Rivalität zwischen den ethnischen Gruppen erschüttert. Dieses führte mitunter zu ihrem Zerfall, wie 1970 beim Sezessionskrieg Biafras aus Nigeria 1970 oder der anhaltenden Forderung der Ogaden-Somalier nach vollständiger Unabhängigkeit ihrer Region von Äthiopien. In Asien bildet der Zerfall von Pakistan in Pakistan und Bangladesch ein weiteres Beispiel, wo ethnische Unterschiede, gestützt durch die geographische Abgrenzung, einen postkolonialen Staat auseinanderrissen. Bestimmte Wurzeln des Völkermordes in Ruanda oder des Sudankonfliktes hängen ebenfalls mit einem Mangel an ethnischer, religiöser oder rassischer Kohärenz innerhalb der Nation zusammen. Gerade bei der Vereinigung von Staaten mit ähnlichem ethnischen aber unterschiedlichem kolonialgeschichtlichen Hintergrund kommt häufig Konflikte auf. Neben erfolgreichen Beispielen wie Kamerun zeigen Fehlschläge wie die Konföderation Senegambia die Probleme bei der Vereinigung frankophoner und anglophoner Territorien.

Gegenwärtig wird der Terminus Nation-Building in einem vollständig anderen Kontext verwendet. Seine Verfechter beschreiben ihn kurz als „Einsatz bewaffneter Gewalt nach einem Militäreinsatz zur Unterstützung eines dauerhaften Übergangs zur Demokratie in einem fremden Land“. Hier bezeichnet Nation-Building die gezielten Bestrebungen einer fremden Macht zur Schaffung oder Installation einer nationalen Regierung nach einem Modell, das den Wertvorstellungen der eindringenden Macht entspricht, im Lande selbst aber oft fremd und sogar destabilisierend wirkt. Nation-Building wird gewöhnlich durch massive Investitionen, militärische Besatzung, Übergangsregierungen und den Einsatz massiver Propaganda begleitet, die die offizielle Regierungspolitik vermitteln sollen.

abgestimmt für: Nein.

anonym
beantwortet von jaeischer am 23. Mai 2008 10:00
0x
Thumb_up

Wir sollten uns von dem nationalstaatlichen Anachronismus verabschieden und innerhalb Europas eigentlich nur noch von Regionen sprechen.

Ich bin selbst Franke und daher bayer. Staatsbürger wider Willen. Im kleinen lässt sich hier gut beobachten wie eine kulturell völlig anders gewachsene Gruppe von einer anderen regelrecht zwangsregiert wird.

Den Kleinkram Staat / Bundesland / Regierungsbezirk können wir uns komplett schenken. Ein Elsässer ist in erster Linie Elsässer und nicht Franzose oder Deutscher, genauso wie die Franken eben Franken und keine Bayern sind.

In der Vielfalt liegt unsere Stärke, nicht in Einteilungen von Napoleon, Montgellas, Königen, Fürsten, Bischöffen usw. usw. usw.

abgestimmt für: Ja.



Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

    Kennt jemand ein einheimisches Restaurant auf Korsika?

    Darf man auf Korsika wild campen?

    Größter Flughafen Europas?



Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen
Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.