Auch wenn durch die Wirtschaftskriese viele Arbeitsplätze gefährdet sind, trotzdem sollte ein Mindestlohn eingeführt werden, der für Arbeitnehmer gerecht ist, gegenüber Leute die vom Staat leben oder?! Die Einstellung von Arbeitnehmern wird mit der Zeit wohl immer Kritischer, weil viele nicht mehr vom dem lohn leben können, und vielleicht sogar die Arbeitslosenzahl mit der Zeit steigen würde oder?!
Vielleicht einfach eure Antwort Begründen, wie ihr das sieht und gerecht findet würdet, wie hier weit der Staat, Politik, etc. gefragt ist?

Arbeit sollte den arbeiteten ernähren
es kann nicht sein das man 40 std pro woche arbeitet und bezahlt wird wie ein hartz4 empfänger,wenn ihr euch das gefallen lasst dann ist man selber schuld,die deutschen müßen sich mal ein bsp an den franzosen nehmen!!!!
was willste denn bitte machen? wenn du streikst änderst du auch nix die machen doch eh was sie wollen und fragen dich garantiert so oder so nicht
sehr richtig!
Viele Arbeitnehmer müssen edliche nebenbeschäftigung annehmen um gerade mal so über die runden zu kommen und viele Hartz 4 Empfänger lehnen sich zurück und lassen sich schön verwöhnen hier was beantragen, da was. Und Arbeitnehmer die wirklich hart für ihren kleinen lohn arbeiten gehen, sollten auch was von ihrer erbrachten Arbeit bzw. der Bezahlung haben.
`man sollte nicht nur satt werden können sondern auch LEBEN und nicht nur mit ach und krach so hinkommen

auf jeden fall... und die wirtschaftskriese wird auch gerne mal als alibi vorgeschoben ;-)

Wenn die Löhne gerecht angepaßt werden, brauchen wir auch keinen Mindestlohn mehr

Ich muss doch heute schon zu sehen,wie ich Essen für meine kleine Familie auf den Tisch bekomme,da bleiben persönliche Wünsche immer auf der Strecke,´da ist auch von Sparen nicht die rede.Zwei Jobs sind schon normal manche haben viel mehr
ich hab 3 jobs und es reicht nicht hinten und nich vorn
wer arbeitet soll sich auch davon ernähren können und sich nicht bei irgenwelchen ämtern anträge stellen müssen, damit er seine familie ernähren kann
natürlich!!! das ist doch klar!!!
Es sollte immer gerecht belohnt werden seinen Lebensuntehalt durch arbeit zu verdienen. Wenn man auf Staatskosten gleich oder sogar besser leben kann stimmt was nicht mehr.
Die Löhne unterliegen zum Großteil den Marktgesetzen, so wie auch die Preise für Milch und andere Lebensmittel. Solange der Verbraucher immer nur den niedrigsten Preis akzeptiert, muss er damit leben, dass auf der Erzeugerseite nur niedrigste Löhne bezahlt werden können.
wienochmal am 17. April 2009 10:43 so ist es
Die Preise werden uns doch aufgedrückt, wenn die Händler sich einig sind, sieht man an Lebensmitteln (dem wichtigsten Wirtschaftsgut überhaupt!) immer wieder sehr schön!
Und in anderen Branchen z.B. IT, UE, wo die Preise deflationär sind, ist sicher in der heutigen Situation nicht mehr der Verbraucher schuld, denn so gut verkauft sich das Zeug auch nicht mehr, sondern die Leute, die über den Preis den Verbraucher erstmal anlocken wollen, statt mal gescheit zu kalkulieren.
Und ganz ehrlich, auf den Preis zu schauen lernt man am schnellsten wenn man von Hartz IV leben muß. Diesen Leuten kannst Du die Denke nicht verübeln.
auchmama am 17. April 2009 10:45 ...durch die niedrigen Löhne, werden doch viele gezwungen auf solchne Angebote zurückzugreifen....hier beisst sich doch der Hund in den Schwanz...:-(((
Die vielen Fachhändler und Lebensmittelläden mussten erst schließen und Personal entlassen, als alle nur noch zum Discounter gerannt sind - nicht umgekehrt. Wer ohne Not ein T-shirt für 1,99 kauft ist für die vielen Hartz4 Empfänger mitverantwortlich.
wim50 am 17. April 2009 10:59 Womit haben wir den Schuldigen gefunden haben, der für alles Übel auf dieser Welt verantwortlich ist. Es ist Otto Normalverbraucher der Kriege anzettelt, Krisen produziert und weltweit für Terror und Hunger sorgt.
Es gibt auch heute noch Fachhändler und Lebensmittelläden, wenn auch nicht mehr so viele. Nicht jeder hat nen Saturn oder nen Aldi in der Nähe und/oder liebt es Stunden anzustehen. Und wer am T-Shirt spart, um sich dafür ein neues/gebrauchtes Auto zu kaufen, oder die kaputte Waschmaschine zu ersetzen, gibt es auch nur an anderer Stelle aus.
Im Prinzip hast du ja recht,ABER:siehs mal andersrum: Wenn du nur ein kleines Einkommen hast,hast du in der Regel auch keine großen Ersparnisse. Du bist also quasi schon aus finanziellen Gründen darauf angewiesen,zu Billigwaren zu greifen. Da beißt sich doch der Hund in den Schwanz:Höhere Löhne gibts nur,wenn mehr oder teurere Waren abgesetzt werden...aber die können die Leute nur kaufen,wenn sie selbst ein höheres Einkommen haben als bisher. Sprich:Einer muss den ersten Schritt machen und erstmal was investieren...und der kleine Arbeitnehmer kanns in der Regel nicht.
Theoretisch ist es so. Man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Aber: wieviele "Arme" kaufen billigste Lebensmittel, haben aber das neuste Handy, einen LCD-TV und gehen regelmäßig zu Mc Doof? Viele stehen genau deshalb im finanziellen Abseits, weil sie einfach nicht mit Geld umgehen können. (Ich sage nicht Alle!)

ohne mindestlohn werden die arbeitnehmer immer mehr ausgebeutet.std.löhne von 3euro sind heutzutage an der tagesordnung bei bestimmten tätigkeiten.

Ich arbeite nicht meinem Chef zuliebe, sondern um meine Freizeit zu finanzieren!
Ich sage mal meine Meinung als ehem. Selbständiger im Handwerk.
Es ist unheimlich Schwierig viel zu bezahlen, da der Lohn immer davon abhängt, was der Kunde bereit ist zu bezahlen. Zu den Lohn kommen ja auch noch die anderen Kosten. Bei einen Stundenlohn für den Arbeiter von 10€ kostet das der Firma ca.22€ die Stunde, der Kinde bezahlt ca. 30€ dann kommen noch die Steuern... da bleibt nichts hängen. Und der Gewinn ist ja nicht für den Chef privat, er muss ja auch weiter investieren.
Und wenn der Mindestlohn kommt, dann behaupte ich, das viele kleine Firmen pleite gehen. Oder ihre Mitarbeiter entlassen.
Wehren können sich die Mitarbeiter am besten, wenn es zuwenig ist, dann geht dort nicht arbeiten! So lernt der Chef am leichtesten was er zahlen kann und was er muss um zufriedene Mitarbeiter zu haben.
Aber wenn keiner dort arbeiten geht, muß er ja auch zu machen... Außerdem, manche können nicht anders, als für Billiglohn arbeiten, wenns keine anderen Stellen für sie gibt. Wie also wehren?
Bevor er dicht macht, schaut er ob er nicht doch mehr bezahlen kann ;)
Und? Kann er? ;)
Ich konnte damals 9,80€ Brutto bezahlen, mehr war beim besten willen nicht drinnen. Ich hatte dabei einen Stundenlohn von 5€, wenn ich die Büroarbeit, Aufmass, Kundengespräche usw. mitgerechnet habe. Sprich meine 3 Angestellten hatten mehr verdient als ich.

Es kann nicht sein, daß ein Berufstätiger mit einer 40-Stunden-Woche gerade mal ein paar Cent mehr zum Leben hat, als ein Hartz IV-Empfänger. Arbeit sollte sich wieder lohnen.

Es ist genau das eingetreten, was zu erwarten war, seitdem neokonservative Wirtschafts- und Politbosse für den Nidriglohnsektor getrommelt haben (angefangen beim "Superminister" und Superversager Clement): mehr und mehr Leute können von ihrem Lohn nicht mehr leben und das allgemeine Lohnniveau wird gedrückt.
Wirtschaft soll das Leben der Gesellschaft und jedes Einzelnen sichern, nicht den Gewinn einer kleinen Minderheit.
Es ist doch eine Milchmädchen-Rechnung. Wenn ein AN mehr Geld in der Tasche hat, schleppt er es entweder zur Bank und spart - diese kann dann damit arbeiten, und wieder leichter Kredite vergeben - oder er gibt es aus und kurbelt die Wirtschaft damit direkt an. Der Staat hat über Steuer und Sozialabgaben auch noch was davon.
Was ist mit den Komiblohn-Modellen und mit Hartz IV für AN die zuwenig verdienen? Da gibt der Staat sogar noch Geld aus! Also sollte ein Mindestlohn her - denn Arbeit muß sich mehr lohnen als zuhause zu bleiben!

Das würde der freien Marktwirtschaft widersprechen, da eine Steuerung der Kapitalverteilung vorliegen würde.
MikeFFM am 17. April 2009 10:46 Ahja... Und durch 1-Euro-Jobs und Transferleistungen wird nicht gesteuert?
wim50 am 17. April 2009 10:47 Dummes Geschwätz! Die ist lange aus den Bahnen geraten und die Rechnung heißt Krise. Geld produziert kein Geld, das wird durch Arbeit erwirtschaftet.
Orangee am 17. April 2009 10:50 Klar....Leute, die für ihr Geld arbeiten gehen...sollen anderen, die von morgens bis abend Talkshows ansehen von ihrem Geld was abgeben?! ...ich glaube das wäre ne "dumme Regelung"
Das tun sie schon - durch ihre Steuern finanzieren sie Hartz IV. Und hier gings um Mindestlohn. Und Du willst über anderer Intelligenz urteilen?
So, und wem kommt dieses Totschlag-Argument "Marktwirtschaft" letzten Endes nur zugute? Den Unternehmern, nicht den Arbeitnehmern. Aber die sind in der Mehrzahl, und die sollen doch - Stichwort Binnennachfrage - die Produkte der Unternehmer gefälligst kaufen! Da läuft doch was falsch, oder?