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Sollten die gesetzlichen Krankenkassen zu meheren größeren fusionieren?

gefragt von paulronny am 24.12.2008 um 12:32 Uhr

Bei dem einheitlicher Beitragssatz von 15,5 % liegt es ja auf der Hand das der Wechsel zu einer anderen Gesetzlichen Krankenkasse keinen Sinn ergibt. Aus der Sicht sollten sich doch die Kassen zusammen schließen. (wie es mal bei der Rentenversicherung war) Man könnte allein schon an Unterhaltungskosten von Büros, Strom, Fuhrpark etc. sparen was dem Beitragszahler wieder entlasten könnte. Ich möchte ja nicht von Einsparung der Mitarbeiter reden, aber die Vorstände werden auch kleiner. Was wäre der Vorteil, was der Nachteil

14 Stimmen : ja (8) ; nein (5) ; keine Meinung (1)

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anonym
beantwortet von lomius am 24. Dezember 2008 12:44
3x
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Die Leistungen sind mittlerweile so gut wie gleich. Die Kosten sind dank unserer Regierung auf zu bhohem Niveau gleich.

Warum im Gottes Namen geben wir uns für viel Geld den Anschein der Marktwirtschaft. Die läuft anders.

abgestimmt für: ja

andreas48
beantwortet von andreas48 am 24. Dezember 2008 12:34
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denn wozu braucht man in Deutschland knapp 250 Krankenkassen inclusive ihrer Wasserköpfe

abgestimmt für: ja

Ally32
beantwortet von Ally32 am 24. Dezember 2008 12:34
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Das ginge auch wieder zu lasten des kleinen Mannes

abgestimmt für: nein
Kommentar von paulronny am 24. Dezember 2008 12:38

Ja stimmt schon. Die Sachbearbeiter wären ja von der Anzahl gleich, da ja die Versicherten nicht weniger werden. Aber die Vorstände und Aufsichtsräte arbeiten auch nicht für den Mindestlohn.

Kommentar von 1dafab49ba1f5a314bc991f1f3593b8asmallAlly32 am 24. Dezember 2008 12:40

Fusionen kosten immer Geld, wer soll das bezahlen? Die Folge einer Fusion sind immer Entlasungen

Kommentar von paulronny am 24. Dezember 2008 12:46

Ja klar aber es ist doch nichts anderes als ein staatlicher Eingriff in den Markt. Mein Beitragssatz lag bis jetzt bei 11,9%. Es fragt niemand den Arbeitgeber von günstig Versicherten was für Mehrbelastungen er jetzt hat.


zj1000
beantwortet von zj1000 am 24. Dezember 2008 12:34
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abgestimmt für: nein

anonym
beantwortet von sabinenms am 24. Dezember 2008 12:35
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Ich denke mal, dass das sehr viel Geld einsparen könnte

abgestimmt für: ja
Kommentar von E5d97bea0b993542bcc8dd4fab14508dsmallmikael am 24. Dezember 2008 12:39

Zum Anfang, da magst Du recht haben, jedoch, stell Dir die vielen Krankenkassen-Angestellten vor die Arbeitslos werden, irgend wann liegen diese dem Staat auf der Tasche.

Kommentar von sabinenms am 24. Dezember 2008 13:39

Ja, da hast Du sicher recht, aber jetzt liegen Sie mir auch auf der Tasche.


mikael
beantwortet von mikael am 24. Dezember 2008 12:36
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Wenn man das machen würde, was glaubst Du wieviel Arbeitslose es mehr gäbe? Wir, hier im Osten hatten das schon mal. Das wäre nur zu einfach.

abgestimmt für: nein
Kommentar von 0ec050b124d9a6f4313c73cf901e60a0smallgallensteiner am 26. Dezember 2008 20:47

Quatsch! Im Osten gab es keine Arbeitslosen!

Kommentar von E5d97bea0b993542bcc8dd4fab14508dsmallmikael am 28. Dezember 2008 10:41

So lautete die Frage, "Sollten die gesetzlichen Krankenkassen zu meheren größeren fusionieren?" Und was hat das mit Arbeitslose im Osten zu tun? Aber vielleicht denkst Du ein wenig mit, wieviel Krankenkassen hatten wir? Ob Du es wahrhaben willst oder nicht, es war so. Oder konntest Du Dich entscheiden welche Kasse Du nimmst? Im Osten, wir hatten nur 1 KK, soviel zu Deinem Quatsch. Guten rutsch ins neue Jahr, cu mikael.


anonym
beantwortet von Saarland60 am 24. Dezember 2008 12:37
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Der Markt reguliert sich selbst.

abgestimmt für: nein

anonym
beantwortet von Rolfe am 24. Dezember 2008 12:37
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abgestimmt für: ja

Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 24. Dezember 2008 12:38
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Ich verstehe schon lange nicht mehr, wozu wir so viele Krankenkassen brauchen.

abgestimmt für: ja
Kommentar von E5d97bea0b993542bcc8dd4fab14508dsmallmikael am 24. Dezember 2008 12:45

Wir brauchen sie nicht. Nur stell Dir einfach vor, wieviel Geld mit der Krankheit der Menschen verdient werden kann, dass sich soviel Kassen haben bilden können. So eine KK muß ein lohnendes Geschäft sein, immer feststehende Einnahmen.


Norwegenadler
beantwortet von Norwegenadler am 24. Dezember 2008 12:56
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abgestimmt für: ja

gallensteiner
beantwortet von gallensteiner am 26. Dezember 2008 20:43
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Wir brauchen die vielen Krankenkassen von Anfang an nicht. Ursprünglich waren sie als gemeinnützige Einrichtung gedacht (AOK). Die Gewerkschaften entdeckten aber bald eine neue Geldquelle für sich (Berufsverbände wie Techniker-KK, Kaufmännische u.v.a.) und sehr bald auch die großen Industriebetriebe, die die lukrativen Beiträge lieber in der Firma behielten (BKK) als irgendwohin abzuführen. So wurden Krankenkassen zum großen Abzockinstrument, zumal man nicht vergessen sollte, dass noch andere Einrichtungen wie Kassenärztliche Vereinigung zur Verwaltung nötig wurden. Vom erhöhten Arbeitsaufwand in Arztpraxen ganz zu schweigen.

In Deutschland gibt es wohl fast 400 gesetzliche Krankenkassen, die alle eine eigene Chefetage haben, die wir mitfinanzieren; eine Menge sinnlose Arbeitsplätze, die nur der Abwerbung von anderen Krankenkassen und der Verwaltung der abgeworbenen Mitglieder dienen, und die durch sinnlose 'Sonderangebote' mehr Schaden als Nutzen verursachen.

Regelrecht kriminell ist die jetzige Beitragserhöhung ohne jeden Nutzen für gesetzlich Versicherte. Man muss sich vorstellen, dass es nun für die Krankenkassen wirtschaftlich nicht mehr interessant ist, wenn irgend jemand gesund wird!!! Denn die kriegen nur Geld aus dem großen Topf für die chronisch Kranken! Gesunde sind ein störender Verwaltungskostenfaktor!

abgestimmt für: ja

mikeblondy
beantwortet von mikeblondy am 21. März 2009 20:20
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besser nicht sonst wird ALLES einheitlich.so findet wenigstens noch etwas wettbewerb und konkurenz statt.

abgestimmt für: nein

anonym
beantwortet von gunalb65 am 16. April 2009 17:20
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definitiv ja, es macht keine Sinn Krankenkassen mit einem geringen Stock an Versicherten als Einzelunternehmen zu führen. Der wirtschaftliche Aufwand besonders in der Verwaltung ist bei einer kleinen Krankenkasse höher als bei einer grossen. Eine Kasse die zB. 3 Mio. Versicherte hat kann auch mit geringem Mehraufwand 4 Mio. Versicherte "betreuen". Desweiteren fallen kostenintensive Vorstände weg und Immobilien können verkauft werden. Und über eine ordentliche Ruhestandsregelung lässt sich so etwas auch über einen gewissen Zeitraum sozialvertäglich "abwickeln" .

abgestimmt für: ja

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