Frage von gercraluja01, 60

Sollten die Bürger im Westen von NRW nach einem Unfall bei Tihange bzw. Doel im Gebäude bleiben und Fenster und Türen schließen oder abhauen?

Antwort
von ocin1, 22

Die Art und Weise in der in der BRD über die Lage der Belgischen Reaktoren berichtet wird, ist im aller höchsten Maße politisch motiviert und medial durch maximale Angstmache zur Absatzsteigerung der Zeitungsauflagen begleitet.

In bundes-deutschen Presseberichten ist wieder die Rede von Schrottreaktoren mit mindestens 1.000 Millionen-milljarden Rissen. Gemeint ist hier das Wiederanfahren der 2 belgischen Kernreaktoren Dole 3 und Tihange 2. Beide Leistungsreaktoren wurden vorsorglich herunter gefahren um intensiv die Reaktor-Druckbehälter (RDB) auf Materialprobleme hin zu untersuchen. Das Resultat zeigt jedoch, dass es keine relevanten Materialprobleme gibt. Hierbei sollte man wissen, dass ein RDB eines Kernkraftwerkes nicht nur den normalen Betriebsbedingungen stand halten muss, sondern auch Bedingungen von Auslegungsstörfällen. Daher hat die RDB-Stahlwand auch die doppelte Dick, als für die Betriebsbedingung notwendig wäre.

Bei den belgischen Reaktoren wurde nun das Standhalten gegenüber Auslegungsstörfällen angezweifelt, nicht das Standhalten gegenüber
dem Normalbetrieb! Aber zum Schluss ist alles gut, die RDB der
Reaktoren halten nach aktuellem Wissen auch Auslegungsstörfälle
stand. Das fällt naturgemäß besonders Bundes-Deutschen schwer zu glauben, daher schaue man in den beigefügten Link(

www.fanc.fgov.be/GED/00000000/4000/4032.pdf).

Der Brand, der bei einer dieser angesprochenen Kernkraftanlagen auftrat, wütete im NICHT-nuklearen Teil der Anlagen. Brände sind
nun wirklich nicht erfreulich, jedoch sind alle großtechnischen
Anlagen mit einer eigenen Werksfeuerweh ausgerüstet, um schnell das
Löschen einzuleiten. Das trifft natürlich auf BIO-Gasanlagen,
Photovoltaik-Fabriken/ -Anlagen, Kohlekraftanlgen und eben auch auf
Kernkraftwerke zu. Die mediale Antwort der BRD-Politik, hier am
Beispiel der Anglo-Germanisten und Kunsthistorikerin Frau Kotting-Uhl
(die Grüne “Atomexpertin“), ist daher mit der Realität der real
existierenden Technik nicht verträglich und restlos
unverhältnismäßig.

Es drängt sich viel mehr der Verdacht auf, dass hier politisches Kalkül mit manipulativen Mitteln durch willige Schreiberlinge am Werk ist. Dazu passt eben auch das Wegklatschen von kritischen Stimmen durch Diffamierung als "Atom"-Lobbyisten. Hier wird sich einer politischen Rhetorik bedient, die zuletzt im Roten und davor im Braunen Sozialismus aktuelle war. Kritischen Einwendungen wurde nicht durch Diskussion sonder durch öffentliche Diffamierung mit Bezeichnungen wie " imperialistischer Agitator" oder "Gesinnungs-Jude" begegnet. Hier scheint der "Grüne" Sozialismus seinen Vorläufern nachzueifern.

Leider ist man in der BRD wieder der klassisch deutschen
Allmachtsvorstellung erlegen, dass am Deutschen Wesen die ganze Welt
genesen müsse. Es spielt nun mal nicht jede Nation nach dem politisch deutschen Takt. Da die Kernenergie es sehr wohl technisch/naturwissenschaftlich  zu vertreten ist, ist die mediale Berichtserstattung in der BRD zunehmend durch Autoritätsargumente und eben nicht durch eine naturwissenschaftlich/ technische Argumentation geprägt. Das sieht man besonders bei den Antworten auf Pro-Kernenergie-Kommentaren mit angesprochener Diffamierung oder an der Zusammensetzung der "Ethik-Kommission", welche im Auftrag BRD-Exekutive über den Fortbestand der
Kernenergie-Nutzung entschieden. Dieser "Kommission"
gehörten keine Kerntechnik-Fachkräfte an aber dafür kirchliche
Würdenträger.

Vielleicht sollten Bundes-Deutsche Hausbesitzer bei der nächsten Überholung ihrer Heizungsanlagen die lokalen Pastoren/ Pfarrer nach Beistand und Beratung befragen, so wie es Frau Dr. rerum nat. Angela Merkel beim Thema Kernenergie getan hat. Naturwissenschaft und Technik scheinen in der BRD nur noch in Form von Smart-Phones relevant zu sein...

 

Antwort
von Schaco, 45

Also ich würde abhauen. Je nach Ausmaß hilft da auch das zarte Hauswändchen nichts - siehe Gammastrahlen

Kommentar von gercraluja01 ,

Deswegen ja, bei Gammastrahlung hilf auch eine dicke Wand kaum

Antwort
von kleinewanduhr, 31

Ob nach einem Unfall Wegrennen reicht?
Darauf gibts mal besser keine Antwort.

Besinnliche Festtage und ein sorgloses Neues Jahr.

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