Niklaus am 08.06.2007 um 12:00 Uhr
In der freien Wirtschaft gibt es jährliche Leistungsbeurteilungen. Sollte dies bei Beamten auch so sein und sollte sich auch die Bezahlung daran orientieren.

Sobald du es schaffst, ausreichend Leistungskriterien für alle Beamten zu finden, welche dann nicht neue Probleme provozieren - natürlich, sofort!
Sachbearbeiter im Büro: x kg Papier/h ?
Polizist: Anzahl der Festnahmen ? (perfekte Voraussetzung für Rechtsbeugung - siehe Rußland)
Leiter eines Amtes: ... ?
Ich halte es für untunlich, da Beamte nicht produktiv sind und auch keine Dienstleistung erbringen.

Naja bei manchnen Bereichen wäre das sicher sinnvoll! Ich bin da aber auch für mehr Kontrollen! Vor allem bei den Arbeitszeiten! Vor Arbeitsbeginn erstmal 30-40 Min. lang Kaffee Trinken geht ja mal gar nicht ist aber oft Realität! Ich meine damit 8 kommen 8:30 (gemächlich) Anfangen mit Arbeiten und 1 Std. eher Freierabend machen und trotzdem volles Geld kassieren! Es gibt aber auch Beamte die viel Stress ausgesetzt sind und sogar zu wenig verdienen!

Ich wäre dafür!
Dann hätte ich vielleicht schon meinen Steuerbescheid zurück. und ER könnte sich was zu essen kaufen weil gearbeitet wurde und dieses Honoriert!
Sorry, aber wenn ich so schnell arbeiten würde wie die (meisten -> nicht alle)Beamten, dann hätte meine Chefin mich schon längst rausgeschmissen aus der Firma!
Tigerjan am 8. Juni 2007 14:37 Solchen Mist labert jeder, der von der Tätigkeit eines Beamten herzlich wenig Ahnung hat. Es mag Ausnahmen geben, auf welche deine Beschreibung zutrifft. Doch Ausnahmen sind nunmal nicht die meisten.
jacobi06 am 8. Juni 2007 22:40 Du tust gerade so als ob nur Du Bekannte hast die Beamtet sind! Herzlichen Glückwunsch, ich tue meine aus dem privaten Telefonbuch und meinem Gedächtnis verbannen, dann kennste Sie alleine.
Hier geben User Ihre Meinung ab, und wenn Du auch eine hast, dann gib Deine seperat ab, aber tu nicht so als wärest Du "Gott" oder wer auch immer.
Tigerjan am 9. Juni 2007 08:27 Nenn mich doch, wie du willst ...
Wenn du sagst "die meisten", dann ist das absoluter Schwachsinn, den bei den meisten Beamten kommt es überhaupt nicht auf das Tempo an in ihrer Tätigkeit, sondern eher auf rechtliche Korrektheit und Genauigkeit.
Liebe/r Tigerjan,
Meinungsverschiedenheiten wird es bei solchen Themen immer geben. Auf Beleidigungen möchte ich dich dennoch bitten in Zukunft zu verzichten.
Vielen Dank für Dein Verständnis.
Verena vom gutefrage.net-Support

Ja, warum nicht, obwohl, rechtlich wird es da noch einige Hürden geben. Der neue TVÖD (Kommunen) sieht das ja inzwischen auch vor. Das wird zwar noch ein langer Weg und ich persönlich lasse mich mal überraschen, wie das mit der Umsetzung wird. Lieben Gruß Lotusblume
Der TVÖD gilt nicht für Beamte, sondern für Arbeiter und Angestellte im Öffentlichen Dienst !
Lotusblume12 am 9. Juni 2007 00:34 ja genau, daher gibt es ja auch noch einige rechtliche Hürden. TVÖD ist ja auch nicht für alle im öffentlichen Dienst gültig.
Aus meiner Sicht JA. Mittlerweile wird in nahezu allen Berufen leistungsorientiert bezahlt - Boni oder Umsatzbeteiligung ist absolut üblich. Wichtig ist, dass die Ziele realistisch sind, die im Vorfeld zu vereinbaren sind.
Tigerjan am 8. Juni 2007 14:39 Beamter ist kein Beruf, sondern ein beruflicher Status. Umsatzbeteiligung? Ihr regt euch schon über Politessen auf, was soll das dann erst bei Polizisten werden ... ?
Übder diese Frage machen sich die Politiker schon seit geraumer Zeit ihre Gedanken und sind bisher noch zu keiner Lösung gekommen. Ich fände das fair gegenüber dem normalen Arbeitnehmer, denn die werden ja seit ca. 10 Jahren auch immer mehr gefordert und schlechter bezahlt. Auch die fetten Pfründe der Beamten gehören gestrichen. Allerdings muß vorher das gesamte Besoldungssystem reformiert werden. Denn z.B. junge Polizeibeamte werden vorzugsweise in Großstädte versetzt und haben mit dem Mickereinkommen echt Probleme über die Runden zu kommen. Da gehört eine Umverteilung her - die oberen Beamtenhirachien gekürzt und den niedrigeren Dienstgraden eine vernünftige Anpassung. Generell gehört jedoch für die Beamten auch eine Pflicht zur Altersvorsorge eingeführt und die Pensionsansrüche deutlich gekürzt - siehe Rentner.
Das Problem sind die faulen Beamten! Bei denen sollten Abzüge oder sogar Abstufungen bei der Gehaltsklasse möglich sein.
Je nach dem, wo Beamte arbeiten, haben sie indirekt ja schon leistungsbezogene Einkommen. Bei den Argen weiß ich z.B., dass die Beamten X Kunden aufs Auge gedrückt bekommen und wenn sie diese nicht schaffen, werden sie Versetzt, Überstunden werden nicht bezahlt, oder ihre befristeten Verträge werden nicht verlängert. Dazu kommt, dass nicht alle Beamten wirklich viel Gehalt bekommen.
Seit wann haben Beamte befristete Verträge ??
Da der Beamtenstatus ein wenig geändert wurde, gibt es die mittlerweile.

Das wird ganz schön schwer, wer bewertet die Leistung? Wieder Beamte... eine Krähe pickt der anderen kein Auge aus.
Die bessere Lösung ist die komplette Abschaffung dieses "Standes", allein schon in Hinblick auf die Rentenkasse...
Tigerjan am 8. Juni 2007 19:13 Und dann? Dann hast du einen Haufen Angestellte, welche du nicht korrekt nach Leistung bezahlen kannst. Ein Polizist bleibt ein Polizist. Mit oder ohne Beamtenstatus. ;)
bommel65 am 9. Juni 2007 01:14 Ja, stimmt, aber unsere Rentenkasse erholt sich dann zunehmend oder wird zumindest entlastet.
Ich finde es schon verwunderlich Rente aus einer Kasse zu bekommen in die man nie reinzahlt, und dann noch so viel - siehe Herr Eichel...
Tigerjan am 9. Juni 2007 08:33 Hmmm ... der Herr Eichel ist kein Beamter ...
Doch wozu soll ein Beamter Beiträge zahlen, wenn sein Gehalt eh aus der Staatskasse kommt? Soll er es wieder einzahlen? Kürz doch gleich das Gehalt weg, dann sparst du noch mehr. Mal sehen, wer dann die betreffenden Jobs noch macht. Ich rede nicht von den paar gut betuchten Staatsdienern ganz oben. Ich rede vom kleinen Durchschnittsbeamten. Die sind die Masse.

Ohja, das wäre der erste Schritt zur Optimierung ihres Dienstleistungsverhaltens und Rechtfertigung unserer Steuern (ihrer Bezahlung). Leider geht das wegen tariflicher Bestimmungen nicht; ein Grundgehalt mit Leistungszuschlag wäre jedoch möglich und sehr sinnvoll.
Wenn, dann sollten die Beamten der verschiedenen Berufsgruppen unterschiedlich behandelt werden. Mein Mann ist Polizeibeamter bei der Bundespolizei. Dort ist er auf dem Tower der Fliegerstaffel als Flugsicherungsbearbeiter eingesetzt. Wie soll er denn dort nach Leistung bezahlt werden? Pro Hubschrauber, der sicher gestartet oder gelandet ist?
Anders seh ich das bei Beamten, die wirklich messbare Leistung "auf Papier" erbringen, wie "unser" Bauamt-Beamter. 6 Monate haben wir auf die Baugenehmigung gewartet. Bei solchen Ämtern sollte nach Leistung bezahlt werden.
Tigerjan am 8. Juni 2007 15:01 Dürfte bei dem aber auch schwer zu beurteilen sein. Solange man nicht selbst diese Tätigkeit macht, kann man nur schwer sagen, ob dieser Mensch an der Verzögerung wirklich schuld ist. Aber das mit deinem Mann ist ein prima Beispiel.
Bin zwar keine Beamtin, aber im öffentlichen Dienst beschäftigt. Bei uns wird es ab diesem Jahr erstmalig einen Leistungszuschlag für Beamte und Angestellte geben. Der Leistungszuschlag wird nach der gebrachten Leistung 1 mal jährlich ausgezahlt. Gute Mitarbeiter erhalten einen größeren Zuschlag, als die anderen. Allerdings ist dieses System noch nicht ganz ausgereift, da es zu viele verschiedene Bereiche gibt. Denn wie will man eine Erzieherin bewerten und gleichzeitig ein Beamter der im Büro sitzt. Aber nach dem TVÖD wird es bald überall diese Leistungszuschläge geben.
Wann kommt hier die Bemerkung, dass man die Leutchen doch nicht verhungern lassen kann? Ich warte und warte..... ;-)