sporty77 am 24.01.2008 um 14:32 Uhr
Der leibliche Vater meiner 8 Jahre jüngeren Schwester bzw. mein Stievater hat mich vom 7. bis zu meinem 11. Lebensjahr sexuell missbraucht. Meine Schwester weiß davon seit sie 14 ist, hat aber immer so getan als wäre das Alles nicht passiert, sagte sogar, sie habe ihm das verziehen und wollte immer Kontakt zu beiden. Sie ist Unteroffizier bei der Bundeswehr und sollte doch ein anderes Rechtsbewußtsein haben oder irre ich mich?
Das ist eine super schwere Frage!!! Dir erst mal Gratulation für Deinen Mut, sie hier zu stellen! Deine Schwester und Du, Ihr habt beide zwei ganz unterschiedliche Probleme. Und so schwer das sein mag, wenn Du eine positive Veränderung erreichen möchtest, dann musst Du versuchen, diese zwei Probleme voneinander zu trennen: 1. Du bist missbraucht worden. 2. Deine Schwester hat einen Vater, der ihre Schwester missbraucht hat. Das sind zwei ganz unterschiedliche Paar Stiefel! Und dieser Mann, der hat zwischen Euch zwei und bei Eurer Mutter wohl schon genug Unfrieden gestiftet, das solltest Du ihm nicht weiterhin gewähren; und Du musst ja glücklicherweise auch nichts mehr mit ihm zu tun haben. Für Deine Schwester sieht das allerdings ganz anders aus. Sie steht zwischen zwei sehr wichtigen Menschen in ihrem Leben. Der Vater, der Erwachsene, hat sich an ihrer Schwester vergangen! Allein das zu realisieren, könnte sie die ganze Kraft kosten. Und sie kann und will anscheinend keinen von Euch beiden aufgeben. Sie erlebt diesen Mann auch als ihren Vater, der auch - in ihren Augen - andere Seiten hat als die, die Du zu spüren bekommen hast. Und vielleicht ist sie sich ja auch gar nicht so ganz sicher, dass nur Du sein Opfer warst, woher will sie das mit Gewissheit sagen können? Du bist, wie Du geschrieben hast, in therapeutischer Betreuung und Beratung. Wenn Deine Schwester das möchte, kann sie das für sich auch in Anspruch nehmen. Aber diese Entscheidung muss sie, so weh es Dir tun wird, ganz alleine treffen. Tut mir sehr leid für Dich und ich wünsche Dir allen Mut und alle Kraft!

So schrecklich es für dich war, aber deine Schwester hat ein Recht darauf, ganz alleine zu entscheiden, mit wem sie Kontakt haben will oder nicht. Sie wird ihre Gründe haben, warum sie ihn weiter zu ihm haben will und das solltest du respektieren. Du must ja nichts weiter mit ihm zu tun haben. Aber sie nun zu einer Entscheidung zu zwingen, finde ich in keinster Weise OK.
sporty77 am 24. Januar 2008 14:48 habe von ihr nie eine Entscheidung bzw. Bekennung zu einem von uns verlangt und versucht damit klarzukommen, dennoch habe ich bis heute darunter zu leiden und erlaubt ist es doch zu fragen, was moralisch richtig wäre, oder?
Katzentatze am 24. Januar 2008 14:50 Wenn ich dir den Rat geben darf: Versuch das mit professioneller Hilfe zu bearbeiten. Dann macht dir das mir deiner Schwester nicht so viel Probleme und du kommst gut damit klar.
sporty77 am 24. Januar 2008 14:54 bin seit mehreren Jahren in psychotherapeutischer Betreuung, trotzdem Danke für den Rat

Sporty, da du hier auch "Gegenwind" bekommst, muss ich eben mal etwas schreiben, obwohl ich erst nicht so recht wusste, ob ich das sollte...
Ich kann dich SEHR gut nachvollziehen - ich kenne das selbst, es ist aber bei mir "nicht so schlimm" gewesen und auch schon fast 20 Jahre her. Bei mir war niemand anderes darin verwickelt und es weiß auch niemand aus der Familie... nur meine besten Freunde, bei denen ich mich öfter schmerzhaft ausgeweint habe.
Es tut mir wirklich sehr leid für dich, ich hoffe, du kommst irgendwann damit zurecht. Es ist zumindest bei mir möglich gewesen. Aber jeder Mensch ist anders und jeder hat andere Umstände usw.
Ich kann es sehr gut verstehen, dass du von deiner Schwester Loyalität erwarten würdest. KINDESMISSBRAUCH ist eine absolut verabscheuungswürdige Handlung, nur noch Mord wäre schlimmer (nehme ich jetzt einfach mal an). Und eigentlich sollte man erwarten können, dass geliebte Menschen zu einem halten. Dass es bei dir nicht so war, finde ich sehr traurig :-/
Vielleicht wird deine Schwester später anders denken. Gib ihr noch Zeit, zwingen kannst du sie nicht, das siehst du ja. Sie will es wahrscheinlich nicht wahrhaben - solche Menschen gibt es. Sie will ihr "positives Bild" von ihrem Vater aufrecht erhalten, vielleicht braucht sie in aus bestimmten Gründen noch. Verzicht ist immer schwer.
Aber ich glaube, sie wird später, wenn sie vielleicht mal anderweitig mit dieser Thematik konfrontiert wurde, erkennen, was sie dir damit antat. Du liebst sie, warst für sie da (wie du im Kommentar geschrieben hast)... du kannst dir keinen Vorwurf machen.
Wenn es dir zu sehr weh tut, dann halte erstmal Abstand. Ansonsten versuche, mit ihr zurecht zu kommen, ohne dass du Loyalität erwartest. Aber ich kann mir vorstellen, dass es dich zerreisst.
Aber gib nicht auf und gehe deinen Weg! Du hast es "überlebt" und ich hoffe, du hast heute auch viele Freuden und Freunde, die dich erheitern und zu dir stehen. Alles Gute!
(Sorry für mein Geschreibsel, es ging mir nur gerade sehr nah. Ich wollte eigentlich nur mein Mitgefühl aussprechen. :-))
sporty77 am 24. Januar 2008 15:29 Ich danke auch dir für dein geäußertes Mitgefühl und deine offenen Worte, die dich ja ebenfalls Mut und Kraft gekostet haben. Es ist nicht einfach anderen so etwas mitzuteilen, weil man selbst sich so schmutzig, dreckig fühlt und voller Scham ist. Man gibt sich die Schuld an allem und versucht sich rein zu waschen von den Perversitäten, was nicht gelingt. Ich mache es bereits so, wie du es vorgeschlagen hast...ich bringe all meine Kraft weiter für sie auf, all meine Schwesterliebe ohne von ihr etwas zu erwarten oder das schmerzhafte Thema zu berühren. es tut weh, das stimmt aber wie ich schon sagte, ich habe sie groß gezogen und möchte sie nicht verlieren auch wenn ich dadurch mein eigenes Leben fast verloren hätte und noch immer auf einem schmalen Grat wandere. Dir auch weiterhin alles Gute
Minax am 24. Januar 2008 15:33 Ich danke dir, sporty. Ja, wenn ich ganz tief in mich gehe, kommt der ganze Schmutz und dieser Hass wieder hoch. Aber ich habe es im Grunde genommen verarbeitet. Vergessen wird man es nie, und vor allem kommen einem immer die Tränen, wenn man im Umfeld, im TV, in den Medien generell von solchen Fällen oder von Vergewaltigungen erfährt. Man ist wohl einfach sensibler, was dieses Thema angeht. Aber vielleicht hat es auch etwas Gutes: Man hat vielleicht mehr Mitgefühl, Sensibilität und Verständnis für andere. Die Betonung liegt auf "vielleicht"...
Ich wünsche dir wirklich alles Gute! Von Herzen... Du schaffst es! Hauptsache Du kannst dir in die Augen schauen. Ich finde es wirklich toll, wie du dennoch mit deiner Schwester umgehst. :-)

Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich eine eindeutige Entscheidung erwarten.
Dir alles gute
sporty77 am 24. Januar 2008 14:41 sie will sich nicht entscheiden und darüber nicht reden, ich will sie aber auch nicht verlieren.
engelhaar am 24. Januar 2008 19:31 Dann wirst Du Dich wohl entscheiden müssen. Ich kann mir vorstellen, dass es für Dich sehr schwer zu ertragen ist. Da ist Deine Schwester die Du sehr gern hast und im Unterbewusstsein könnte ich mir vorstellen fühlst Du Dich von ihr verraten, weil sie nicht 100%tig zu Dir steht und sich von ihm abwendet. Da muss Dein Herz im Endeffekt selbst entscheiden, das kann Dir Niemand abnehmen.
Ich wünsche Dir viel Kraft
liebe Grüße engelhaar!

Hat er nur dich oder auch sie missbraucht? Vielleicht wäre es für euch Beide sinnvoll, dies in einer Therapie zu verarbeiten.
sporty77 am 24. Januar 2008 14:38 nur mich, habe es meiner Mutter mit 11 erzählt sie hat ihn aber weiter bei uns wohnen lassen bis ich 16 war. Ich durfte nie jemandem davon erzählen.
manu1979 am 24. Januar 2008 14:42 Das ist krass, von deiner Mutter und von deiner Schwester! Sie hätte ihn direkt vor die Tür setzen müssen und gleichzeitig Anzeige erstatten. Was hat denn deine Schwester ihrem Vater bitteschön zu verzeihen? Ganz ehrlich? Ich glaube die tickt nicht richtig!!!! Verlange eine Entscheidung von ihr und konfrontiere sie direkt damit, was er dir angetan hat. Ich hoffe, du hast ihn dann angezeigt.
sporty77 am 24. Januar 2008 14:46 habe letztes Jahr endlich den Mut und die Kraft aufbringen können ihn anzuzeigen - leider ist er mit Verjährung davon gekommen und meine Schwester hat mir noch Vorwürfe gemacht, wegen der Anzeige
manu1979 am 24. Januar 2008 14:52 Also wer solche Geschwister hat, braucht keine Feinde mehr. Merkt die´s noch?
Jeder Mensch hat das Recht auf seine eigene Meinung und auch seine eigene Entscheidung und ist nichts und niemandem gegenüber eine Rechtfertigung seiner Entscheidung schuldig, sofern er nicht aktiv in das Leben anderer eingreift.
Lass sie in Ruhe, Du kannst Deine Probleme nicht auf dem Rücken Deiner Schwester lösen.
sporty77 am 24. Januar 2008 14:58 Ich lasse sie doch in Ruhe, habe es immer getan und respektiert, auch wenn es weh tat. Ich war aber immer für sie da usw...sie kann ja nichts für ihren Vater. Ich versuche auch nicht, meine Probleme auf ihrem Rücken zu lösen! Reicht ja, wenn einer von uns schon seelisch zerstört ist. Sie soll wenigstens glücklich leben können.
Minax am 24. Januar 2008 15:19 Entenfahrer, deine Worte müssen in ihren Ohren hart wie Stein klingen. Etwas mehr Sensibilität wäre bei dieser Problematik nicht verkehrt. Just my 2 Cents...
@minax: Hart wie Stein, genau. Anders kommst Du da nicht durch. Und je schneller man das lernt umso kürzer ist die Leidensphase. Für einen selbst und für die Umgebung.
Minax am 25. Januar 2008 00:25 Sprichst du aus Erfahrung, Entenfahrer? Wenn nicht, brauchen wir uns diesbezüglich nicht weiter unterhalten. (das meine ich selbstverständlich nicht böse)
Ansonsten würde mich interessieren, wie du es "hart" gemeistert hast. :)
Hart heißt: Nimm eine möglichst objektive Perspektive zu Dir selbst ein.
Schau in jedes Eck, in jede Windung, hinterfrage Deine eigenen Motive und schau genau hin, wenn Du Dir selbst oder jemand anders Schuld zuweist.
Schau genau hin, wenn Du Dir ein Urteil bildest.
Frage Dich, ob Du oder jemand anders das Recht dazu hat, über jemanden ein Urteil zu fällen.
Messe weder Dich an anderen noch andere an Dir.
Wenn Du das kannst, wird es Dich einiger Illusionen berauben: Es ist hart, es tut weh, es ist fies und ... es befreit.
Von Lügen, Lügen, Lügen. Von liebevollen Lügen, nett gemeinten Lügen, beschützenden Lügen, Lügen aus Selbstschutz, Lügen, die eine Aussöhnung von Dir mit Dir verhindern. Lügen der Familie, der Freunde, der Therapeuten, der Medien....
Wenn Du das kannst, dann bist Du auch frei von dem Vorwurf oder der Anerkennung falscher Schuld.
Dann ist auch nicht mehr relevant, was andere denken, sagen oder wie sie handeln.
Du musst nur einmal mutig genug sein, Dir selbst in das ungeschminkte Gesicht zu schauen.
Um weiteren Statements vorzubeugen: Es geht hier niemanden etwas an, ob oder was oder ... ich mit dem Thema zu tun habe. Also spart Euch weitere Fragen hierzu.
Ich habe hier nur aus einem Grund geschrieben: Diese ganzen liebgemeinten Antworten sind auch nur lieb - sie werden vielleicht für 1-2 Minütchen helfen, aber eben nicht fürs Leben.
Ganz hart, Sporty: Kämpfe!
sporty77 am 27. Januar 2008 20:59 @entenfahrer: ich kämpfe bereits seit 19 Jahren, zählt man die Missbrauchszeit dazu, sogar 23 Jahre. Ich habe dir deine Worte auch nicht übel genommen oder so. Ich habe deine Worte aufmerksam gelesen, habe ernsthaft versucht etwas für meinen weiteren Lebensweg hilfreiches "mitzunehmen". Leider muss ich gestehen, dass mir deine Worte nicht geholfen haben, sondern mir nur etwas klar geworden ist: Es ist immer einfach große Reden zu schwingen bzw. du redest über meine "Sache" (von der ich hier nicht einmal 1% der Details und Umstände Preis gegeben habe) als handele es sich um einen Schnupfen, den man so einfach loswerden kann. Ich weiß nicht, ob dich ein ähnliches Schicksal getroffen hat, sollte es so sein, hast du mein vollstes Mitgefühl. Solltest du mit deinem Weg eine Lebenskrise gemeistert haben, hast du meine Hochachtung und meinen Respekt. Bei mir ist es so, dass ich mein ganzes Leben HART zu mir war, dass ich mich verletzt, bestraft habe, obwohl ich diese Härte gegen andere hätte richten müssen. Ich habe in den letzten Jahren nur gekämpft und habe mich nie selbst bemitleidet. Ich werde deinen Rat zu kämpfen beherzigen aber nicht weil du es mir geraten hast, sondern weil ich selbst eine Kämpfernatur bin und mir zum Ziel gesetzt habe, niemals aufzugeben. Wie ich schon gesagt hatte, du kennst mich nicht, kennst viel zu wenig von meinem Schicksal, den Details und den Hintergründen meines bisherigen Lebens - musst du auch nicht aber "Kindesmissbrauch ist Seelenmord" und kein "Opfer" wird das jemals los. Ich kenne niemanden, der solch eine Sache dauerhaft verarbeitet hat. Die wie du sie nennst "liebgemeinten Worte" haben mir mehr Kraft zum weiterkämpfen gegeben und wirken noch heute. Deine Theorie sie würden nach 1-2 Minuten verpuffen ist also in meinem fall nicht zutreffend. Deine Worte hingegen sind mehr oder weniger an mir abgeprallt, bis auf das: "Kämpfe" (welches sowieso meine Intention war). Du klingst zwar stellenweise wie ein kaltherziger gefühlloser Mensch aber ich kenne dich nicht und will mir deswegen darüber kein Urteil erlauben. Ich vermute sogar, dass du eigentlich ein ganz lieber Mensch bist, der sich nach außen hin nur so hart gibt. Grüße Sporty
Schade Sporty, Du hast nur gelesen, was Du lesen wolltest. Lies nochmal.
"Schau genau hin, wenn Du Dir ein Urteil bildest." Das wie auch die anderen Sätze gelten in erster Linie für Dich selbst, schau Dich selbst an, solange bis Du siehst, daß da objektiv nichts ist, was zu kritisieren ist.
Du kannst Deine Problematik offensichtlich nicht auf der Gefühlsebene lösen, auf der kämpfst Du nach eigenen Angaben schon seit 2 Jahrzehnten. So hast Du auch meine Antwort gelesen - emotional. Du bist mitten drin im emotionalen Sumpf und kommst nicht raus. Geh auf eine andere, die rationale Ebene. Schau objektiv, immer wieder. So lange, bis auch in Deinem Unterbewusstein angekommen ist: Du hast keine Schuld, Du kannst mit keiner Faser Deiner Existenz etwas für das, was Dir passiert ist.
Das ist ein möglicher Weg, sich selbst anzunehmen. Wer sich selbst angenommen hat, benötigt die Reflektion der Außenwelt nicht mehr.
Mir ist es wurscht, wer hier was von mir denkt, dies ist ein anonymes Forum, in dem auch viel Mist geschrieben wird und das mit Sicherheit nicht geeignet ist, wenn man ernsthaft Hilfe sucht. Dies ist ein Forum der "vielen großen dummen Reden", der vielen Dummschwätzer - hier wird mit höchster Wahrscheinlichkeit kein Rat gegeben, der bei Deinem Thema dauerhafte Hilfe bringt. Es gibt mit Sicherheit andere, geeignetere Foren, in denen es User gibt, die über eigene Erfahrungen verfügen und offen darüber reden.
Dies ist - so wie ich das sehe - allenfalls der richtige Platz für konkrete Fragen zu überschaubaren Problemen.
sporty77 am 30. Januar 2008 18:41 hallo Entenfahrer, habe deinen Kommentar sehr aufmerksam gelesen und nicht wie du sagst mir nur das herausgezogen, was ich lesen wollte. Ich danke dir, dass du so ehrlich bist und ich muss meinen anfänglichen Eindruck von dir korrigieren. Ehrlich gesagt, würde ich gern noch mehr Gedanken mit dir per Mail austauschen. Ich schaue jedes Mal nach, wenn ich mich hier einlogge, ob du noch einmal zurückgeschrieben hast. Ich stimme dir in vielen Punkten deines letzten Kommentares zu, besonders in dem Punkt, dass sich viele hier einfach nur wichtig machen wollen und nur über halbes Zweidrittelwissen verfügen. Ich habe schon vor einigen Monaten einen Fortschritt gemacht, indem ich erkannt habe, dass ich keine Schuld habe, dass ich ein Kind war, rein und unschuldig. Ich habe begriffen, dass ich mit Sicherheit nicht die Entgleisungen und Grenzüberschreitungen, welche mir wiederfahren sind, herausgefordert habe oder dass ich gar um Missbrauch gebettelt hätte, so wie es immer von dem "Schwein" behauptet wurde. Wie schon gesagt ich würde wirklich gern noch öfter mit dir Gedanken austauschen. Ein paar deiner Worte haben mir eine andere Sichtweise beschert. Wenn du an weiterem Gedankenaustausch interessiert bist (außerhalb dieser Plattform)lass es mich per E-Mail wissen. nicole-halisch@t-online.de Gruss, Sporty

Glückwunsch, dass Du alles bis hier hin "gut verarbeitet" hast und schon darüber reden kannst. Verstehen wird Dich nur jemand, der dies selbst alles schon erlebt hat und vor denselben Entscheidungen stand oder sie zumindest verstehen kann. Überlass ihr die Entscheidung, es ist ihr Gewissen, mit dem sie ein Leben lang weiter klarkommen muss und eines Tages wird auch sie verstehen... Lebe und gesunde!
sporty77 am 24. Januar 2008 15:17 Dank dir für deine aufmunternden Worte, es gab bis letztes Jahr oft Phasen, wo ich einfach sterben wollte und meinem Leben ein Ende setzen wollte, jetzt bin ich über diesen Punkt hinweg und muss jetzt nur noch die Magersucht loswerden und gesund werden.
ich habe mir das, genau wie du schreibst, auch immer versucht zu erklären und mich in ihre Lage hineinversetzt. Ich kann mir vorstellen, dass es für sie auch nicht einfach ist damit zu leben, deswegen verdrängt sie es lieber. Dank dir für deine gute hilfreiche Antwort.
Danke! Du weisst bestimmt aus Deiner langen Be- und Verarbeitungszeit, dass es in diesem nicht endenden Prozess bessere und schlechtere Zeiten gibt. Das jetzt ist bestimmt eine der schlechteren für Dich. vielleicht hilft es Dir, Dich daran zu erinnern, dass es danach auch immer wieder mal besser wurde.