Niklaus am 30.05.2009 um 8:46 Uhr
Wenn es nach Meinung der Pokerkandidaten um Opel geht, würde das 300.000 € pro Arbeitsplatz kosten, wenn sich der deutsche Staat daran beteiligt. Wenn man sich diesen Wahnsinn überlegt. Wieviele Arbeitsplätze könnten mit diesem Geld im Mittelstand gerettet werden. Ausserdem ist doch nicht einzusehen, dass auch nur 1 € zu GM in die USA fließt. Wie denkt ihr über eine Lösung mit der Insolvenz?
Was ist mit den anderen Großfirmen, welche in den letzten Jahren Konkurs gegangen sind?
Was ist mit den tausenden Kleinstbetrieben die Insolvent sind?
Und was soll eine "Rettung" bringen? Ein paar Jahre aufschub bis alles den Bach runtergeht.
S.cheiss Wahlkampfgeplapere der Politiker.
Nach der Wahl ist das Thema Opel eh vergessen.

es ist den anderen Betrieben( die auch ums überleben kämpfen) gegenüber nicht fair
xXBlueAngel21Xx am 30. Mai 2009 08:49 seh ich genauso
Das ist aber kein Argument. Seit wann ist Kapitalismus bzw. Marktwirtschaft fair?

Nur einigen Großfirmen, in denen die Abgeordneten auch in den teuren Aufsichtsräten sitzen, soll geholfen werden. Wo bleibt da die gerechte Marktwirtschaft?
Die gibt es schon lange nicht mehr.

Ich verstehe diesen Wirbel nicht, aber es ist Wahlkampf. Man hat schon in den 60er Jahren Borgward, LLoyd und Hansa über die Klinge gehen lassen. Was soll es also, wenn eine Marke heute verschwindet. Wäre nicht früher GM gewesen, gäbe es Opel schon lange nicht mehr. Allerdings es wäre schade, wenn Opel verschwinden würde, ich fahre selbst einen.

Jeder Unternehmer sollte sein Risiko selbst verwantworten müssen.

Die Bundesregierung willigt einem Überbrückungskredit von 1,5 Milliarden Euro zu und Magna steigt bei Opel ein. Wirtschaftsminister Von Gutenberg außert schert erste Zweifel aber trägt die Entscheidung mit die die Regierung abgesegnet hat. Nach der Wahl werden alle ungläubug gucken was sie für ein Scheiß gewählt haben. Wie zur Zeit mit den Steuergeldern umgegangen wird ist das reinste Horroszenario. 75 Milliarden Neuverschuldung ! Das müssen wir alle bezahlen! Die ersten stimmen sprechen schon von einer Mehwertsteuererhöhung um 6%.
Niklaus am 30. Mai 2009 09:16 Neuverschuldung. Die Zinsen dafür bekommen die Gläubiger. Das sind alle die, die Bundeswertpapiere kaufen. Somit auch sehr viele deutsche Staatsbürger und Unternehmen.
Niklaus am 30. Mai 2009 10:01 Zitiere SZ: Die Brückenfinanzierung über 1,5 Milliarden Euro sei gesichert. In den kommenden fünf Jahren stünden Bürgschaften im Umfang von bis zu 4,5 Milliarden Euro bereit, um die neue Partnerschaft zwischen Opel und dem österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna abzusichern. Es gibt eine Treuhandlösung. Die Risiken seien für den Staat sehr hoch, aber vertretbar, findet Steinbrück.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/891/470441/text/
Wir sprechen nicht nur von 1,5 Milliarden sondern von 6 Mrd. Mitarbeiter Opel siehe leichen Bericht nur 25000.
Alles andere zögert den Verfall nur hinaus.

es hängt ja auch noch die gesamte Zuliefer-Industrie mit daran
schildi am 30. Mai 2009 09:07 nicht nur bei Opel

eine geordnete insolvenz bei opel, heißt nicht automatisch das ende.
Bei 1,5 Milliarden€ und 50000 tausend
Arbeitsplätzen macht das 30000 € pro Arbeitsplatz.
Niklaus am 30. Mai 2009 09:20 Opel beschäftigt in Deutschland nur 29.000 Mitarbeiter. http://de.wikipedia.org/wiki/Opel
Wie kommst du auf 300 000 €,wäre interessant zu wissen.
Niklaus am 30. Mai 2009 09:58 Zitiere SZ: Die Brückenfinanzierung über 1,5 Milliarden Euro sei gesichert. In den kommenden fünf Jahren stünden Bürgschaften im Umfang von bis zu 4,5 Milliarden Euro bereit, um die neue Partnerschaft zwischen Opel und dem österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna abzusichern. Es gibt eine Treuhandlösung. Die Risiken seien für den Staat sehr hoch, aber vertretbar, findet Steinbrück.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/891/470441/text/
Wir sprechen nicht nur von 1,5 Milliarden sondern von 6 Mrd. Mitarbeiter Opel siehe leichen Bericht nur 25000.
Ich bin eigentlich dagegen das der Staat sich bei so etwas einmischt, ist in der Vergangenheit auch schief gegangen(das mit der Baufirma Holzmann?), aber andereseits hängen zu viele Zulieferfirmen mit dran und die haben auch jetzt schon Probleme wegen der Produktionsreduzierung aller Autohersteller. Und ich arbeite nicht für eine solcher firma.
schildi am 30. Mai 2009 09:09 Zulieferfirmen gibt es auch bei anderen Firmen, die ums überleben kämpfen

Man könnte dafür einige Staatsausgaben "umschichten", zum Beispiel die völlig überflüssige Entwicklungshilfe für China und bestimmte andere Länder...
Niklaus am 30. Mai 2009 08:58 Entwicklungshilfe in China beträgt 70 Millionen pro Jahr. Das sind Peanuts im Vergleich zu den Forderungen von GM
MikeFFM am 30. Mai 2009 09:00 Das sind 70 Millionen zu viel! Ausserdem ist China für mich nicht der einzige Streichkandidat!
Ausserdem wird Entwicklungshilfe nicht einfach so bezahlt, weil sich alle lieb haben o.ä. Da geht es um wirtschaftliche Überlegungen, die sollen mit dem Geld doch unsere Produkte kaufen! Das ist der Wirtschaftskreislauf.
Argh, das habe ich zu spät gesehen. Denkt euch bei meinem Satzanfang bitte das "Ausserdem" weg und setzt das "wird" nach "Entwicklungshilfe". Dann stimmt der Satz.
MikeFFM am 30. Mai 2009 09:07 Kaufen die Chinesen denn brav Eure Produkte? Nee, sie kopieren sie und verkaufen sie dann selbst. Komischer Kreislauf... Übrigens noch eine kleine Korrektur: 2008 flossen 187 Millionen Euro nach China, nicht 70 Mio.!
Entwicklungshilfe wird nicht einfach so gezahlt, es hat IMMER einen wirtschaftlichen Hintergrund.
MikeFFM am 30. Mai 2009 09:15 Ich zitiere mal schildi: "Ich will Dir Deinen Glauben nicht nehmen"...
Mit Glauben hat das nichts zu tun, sondern mit Grundlagenwissen.
MikeFFM am 30. Mai 2009 09:25 Gibst Du tatsächlich noch einen Pfifferling darauf, was "die da oben" erzählen? Ich nicht!
Nee, habe ich aber noch nie getan. Ich kenne die Fakten.
MikeFFM am 30. Mai 2009 09:29 Auch die, wohin die so genannte Entwicklungshulfe oftmals tatsächlich fließt?
Es kommt vereinzelt vor, dass Geld zweckentfremdet wird. Als krasses Beispiel fällt mir da Pälastina ein, wo die Leute in Zelten leben während Arafat zu seinen Lebzeiten Millionen auf ausländischen Konten hatte. Aber Zweckentfremdung gibt es bei uns auch. Hast du zufällig gelesen, was u.a. mit den Rundfunkgebühren passiert? Da bekam der Herr Beck mal eben seine Geburtstagfeier finanziert. Das nenne ich mal wirkliche Geldverschwenderei! Ausserdem würde es keine Hilfsgelder mehr geben, wenn unsere Wirtschaft dadurch keine dauerhaften Vorteile hätte - selbst wenn da mal ein paar Pfennig verschwinden. Was sind denn (aus Sicht der Makroökonomie) ein paar hundert Millionen oder ein paar Milliarden?

schildi am 30. Mai 2009 08:52 warum??
Joschy0907 am 30. Mai 2009 08:57 weil Tausende von Arbeitsplätzen dadurch verloren gehen und Fakt ist doch das Opel nur durch GM so weit runter gekommen ist.Ich denke wenn das Unternehmen eigenständig wird hat es gute Chancen am Markt zu existieren..
schildi am 30. Mai 2009 09:07 ich will dir nicht deinen glauben nehmen :-))
Joschy0907 am 30. Mai 2009 09:31 na dann bin ich aber froh...
Der Schildi mit seinen Standardsätzen...
richtig DH