Frage von baguette12345, 406

sollte Religion abgeschafft werden, wenn sie für so viel Krieg und Leid sorgt?

Hallo ihr Lieben :) ich habe mal wieder eine "wundervolle" These bekommen zu der ich eine Argumentation schreiben darf. Um möglichst viele Sichtweisen und Argumente einbringen zu können wollte ich euch um Hilfe und Meinungen bitten die These steht oben ↑ Danke schonmal im Vorraus :)

Antwort
von Dxmklvw, 216

Religion ist das Ergebnis einer großen Anzahl real beobachteter Dinge, richtigen und falschen Schlußfolgerungen und von Spekulationen, die teilweise erkennbar paradox sind oder Zirkelschlüsse, und teilweise auch von der Vernunft her denkbar, aber bislang weder beweisbar noch widerlegbar.

Menschlicher Starrsinn und die recht starke Neigung, auch Unsinniges zu glauben, wenn die Argumente nur geschickt genug vorhandene Begehrlichkeiten ansprechen, tun ihr Übriges.

Damit ist Religion lediglich ein zwangsläufiges Symptom, einschließlich diverser weiterer teilweise positiver und auch negativer Folgen.

Es macht keinen Sinn, die zwangsläufigen Symptome einer Ursache zu verbieten und gleichzeitig die Ursache selbst unberührt zu lassen.

Auch in vielen anderen Bereichen sind die Mechanismen der selben Ursache wirksam, wie es auch in Religionen stattfindet, u. a. in der Politik, im WIrtschafts- und Finanzwesen, im ganz banalen Bereich der privaten Meinungsbildung, und sogar auch immer wieder einmal in wissenschaftlichen Bereichen, was dann an heftiger Zerstrittenheit diverser Wissenschaftler untereinander bemerkbar wird.

Die Problematik steckt in der Konflikthaftigkeit des Ursachenkomplexes.

Wollte man aber rigoros die eigentlichen Ursachen bekämpfen, dann wäre das im Erfolgsfall zwangsläufig auch das Ende aller anderen Symptome, die als Wirkung der Ursachen auftreten, also das Ende von Politik, Finanzwesen, WIrtschaft und auch der Gesellschaft schlechthin, und zwar in der Auftretensform, wie wir es bisher kennen.

Die gestellte Frage auf die Problemauslöser umfokussiert und stark vereinfacht ausgedrückt, könnte sie auch lauten, ob man menschliche Unvernunft abschaffen sollte.

Beim Nachdenken darüber zeigt sich dann aber, daß menschliche Unvernunft in ihrer Gesamtheit eine zirkelschlußähnliche Wirkung in sich selbst enthält, weil es zwar denkbar ist, genau zu definieren, was Vernunft und was Unvernunft ist, gleichzeitig aber nicht klärbar ist, ob diese Definitionen im Detail vernünftig sind oder nur neuer Schwachsinn.

Das fatale Resultat all dieser Überlegungen ist meiner Ansicht nach, daß nichts anderes übrig bleibt, als der Evolution die Entscheidung zu überlassen und sich damit abzufinden, daß der Weg dorthin sowohl von angenehmen Dingen als auch von hausgemachten Katastrophen begleitet sein wird.

Was sich über lange genug andauernde Zeiten hinweg bewährt, das bleibt erhalten, und was sich nicht bewährt, wird an sich selbst untergehen.

Antwort
von Sonja66, 152

Nicht Religion macht den Krieg, sondern die dahinterstehenden Menschen.
Religion kann also nichts dafür, sondern Menschen machen Krieg.
Also schaffen wir die Menschen ab?
Oder sollten wir besser einen anderen Umgang mit Krieg / Konflikten und Leid erlernen?

Krieg ist der Vater aller Dinge.
Damit will ich auch sagen, dass es wohl unmöglich ist, Aspekte des Lebens, wie Krieg und Leid im Leben einfach abzuschaffen.

Wenn Religion abgeschafft würde, würden Menschen eben wo anders bzw. aus anderen Gründen Krieg machen und Leid empfinden bzw. leidvoll denken.

Leid entsteht meist aufgrund von Anhaftung.
Sollte der Mensch einfach umdenken lernen und öfter mal loslassen, um Kriege und Leid zu vermeiden?

Religion meint übrigens: (von lateinisch religio ‚gewissenhafte Berücksichtigung‘, ‚Sorgfalt‘, zu lateinisch relegere ‚bedenken‘, ‚achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“)
Quelle: Wikipedia

Religion ist nicht die Ursache von Krieg und Leid, und kann weiter nichts dafür, dass Menschen Fehler und Unzulänglichkeiten haben.
Somit würden also auch Krieg und Leid nicht geringer werden.

Krieg entsteht aus einem Konflikt heraus und machen Menschen, wenn sie jeweils eigene Interesse beim Gegenüber, sogar unter Einsatz von erheblichen Mitteln, durchsetzen wollen.
Sollten Menschen an dieser Stelle einfach mal umdenken und anders handeln?

Kommentar von 666Phoenix ,

Ja, Sonja, Religionen machen keine Kriege! Aber Menschen, die im Namen ihrer Religionen Kriege anzettelten und anzetteln, gab und gibt es genug.

Auch das muss man nicht ursächlich den Religionen anlasten.

Aber eines laste ich den Regionen an: nämlich dass ihre Götter in der Regel freundlich grinsend zusehen und sich die Hände reiben. Denn damit bekommen sie wieder einige Seelen zugeführt, dürfen "Vergebung"  spenden und Schuldgefühle pflegen!

Kommentar von Sonja66 ,

Ja, kann dich schon verstehen.

Aber vielleicht ja tun sie das nur, also zum einen natürlich mal nur aus deiner Sicht und Überzeugung ;-), und zum anderen, weil sie es anders bzw. überhaupt gar nicht (be-)werten.
Vielleicht ja sehen sie in Geburt und Tod weniger Unterschied, als wir. Ganz nach dem Motto: Der Tod nimmt die selbe Türe, wie die Geburt, nur halt von der anderen Seite.

Noch dazu will ich sagen, dass Menschen ja ständig die freie Wahl zwischen Kampf und dessen friedlicheren Alternativen, bei denen man ebenso eigene Kräfte zum Einsatz bringen kann, sie halt nur nicht gegen andere Menschen richtet, hätten und haben.
Wir haben in Sachen Krieg und Religion und überhaupt ja ständige Entscheidungsfreiheit.
Wie aber kann ich dann Göttern oder sonst wem noch etwas anlasten?, ich mein, wenn ich mich als Mensch doch bewusst selbst dazu entscheide!

Sollten hier Menschen weniger Göttern die Schuld dafür geben, dass sie dies alles zulassen, als besser in eine Eigenverantwortung zu gehen?

Kommentar von 666Phoenix ,

sonja

Der Tod nimmt die selbe Türe, wie die Geburt, nur halt von der anderen Seite.

Das möchte ich mir jetzt nicht bildlich vorstellen!

dass Menschen ja ständig die freie Wahl zwischen Kampf und dessen friedlicheren Alternativen, bei denen man ebenso eigene Kräfte zum Einsatz bringen kann, sie halt nur nicht gegen andere Menschen richtet, hätten und haben.
Wir haben in Sachen Krieg und Religion und überhaupt ja ständige Entscheidungsfreiheit.

Nein, haben wir nicht! Jedenfalls nicht, so lange es viele Menschen mit sehr unterschiedlichen Ansichten, Wünschen, Vorstellungen, Machtansprüchen, Kulturhintergründen, Hautfarben, vielfältigen religiösen Wunsch- und Wahnvorstellungen, usw. gibt. Ein allgemeines und neutrales "WIR" gibt es also nicht.

Und genau das hat Dein Gott, wenn es "ihn" denn tatsächlich geben würde, wissentlich geplant bzw. toleriert es seit Urbeginn! 

Denn "WIR" sind doch "seine" Schöpfung - oder nicht? Will "er" keine Verantwortung mehr dafür übernehmen?? Offensichtlich nicht! Nichts mit "Meine Hand für mein Produkt"! 

Denn dann hätte "er" bald keine Hände mehr, "er" müsste nämlich für den Unsinn, den diese "Schöpfung" mit ihrem angeblich "freien Willen" permanent verursacht, die Verantwortung übernehmen! Macht "er" aber nicht! Hat "er" noch nie gemacht! Wird "er" auch nie machen!

Im realen Leben gibt es dafür Abmahnungen und Entlassungen, ggf. auch gerichtliche Prozesse und Strafen.

Deswegen werden "er" oder "sein" Ableger namens Jesus auch nie wieder erscheinen! 

Denn "seine" Niedertracht, "sein" Unvermögen, "seine" Lächerlichkeit würden genau in dem Moment richtig deutlich werden, in dem "er" sich unzweideutig den Menschen zeigen würde und diese "ihm" dann ein paar Fragen stellen würden! 

Soll "er" doch einfach mal an meiner Türe klopfen, ich würde "ihm, wenn "er" sich unzweideutig und unzweifelhaft ausweisen könnte, dieselbe ganz weit aufmachen! Die Fragen, die ich "ihm" dann stellen würde, dürfte "er" trotz angeblicher "Allwissenheit" ganz sicher kaum verständlich beantworten können!

"Hätte" und "würde" und "sollte" sind aber in dem Moment überflüssig, wenn "er" es denn doch einfach mal machen würde!

Wie gesagt, macht "er" aber wohlweislich nicht!

Kommentar von Zicke52 ,

@Sonja66: Nicht alle Religionen rufen zum Krieg auf.

Aber die, die es tun, sind durchaus schuld daran, wenn dumme Menschen zu Waffen greifen, weil sie glauben, das sei gottgefällig!

Man kann Volksverhetzung nicht so einfach freisprechen, nur weil sie unter dem Schafspelz einer Religion daherkommt.

Antwort
von Bessarion, 174

Unabhängig von jeglichen Wahrheitsansprüchen gibt es eine Menge Argumente für und gegen Religion. Ich werde nur einige von ihnen kurz ansprechen.

PRO: 

- Religion als Konstante des Menschen:
Religion füllt effektiv einen Bereich der Kommunikation aus. Nicht Beobachtbares kann beobachtbar gemacht werden.
Bsp.: Das unbeobachtbare Zeichen Gottes kann durch eine beobachtbare Wolke im Himmel als die Nachricht Gottes verstanden werden.
- Religion schafft Ordnung:
Religion festigt menschlich geschaffene Strukturen, wie die Gesellschaft selbst. Dies erfolgt durch Sakralisierung/Nicht-Infragestellung dieser Inhalte.
- Religion als Bewältigungsmaßnahme

CONTRA: 

- Es gibt einen Ersatz:
Die Aufgabe von Religion kann effektiv von anderen Systemen übernommen werden.
Bsp.: das "heilige" Menschenrecht
- Religion ermöglicht es nur offensichtliche Ausbeutung zu erklären, keine Versteckte:
Religion konnte früher in den Zeiten der Leibeigenschaft und des Feudalismus seine Aufgabe erfüllen, da sie offenkundige Ausbeutungsprozesse erklären (und möglicherweise lindern) konnte.
In den Zeiten des Kapitalismus, in denen Ausbeutungsprozesse unerkenntlich stattfinden, kann Religion seine Aufgabe nicht erfüllen. Sie ist unnötig. 

Andere Ansichten:  

Religion kann gar nicht abgeschafft werden:
Differenztheorie - (sehr allgemein erklärt): Es muss immer ein Gegenstück geben. Wenn es nur weiß gibt, kann man nichts sehen; wenn es nur schwarz gibt, kann man nichts sehen -> Der Kontrast macht den Unterschied.

Eine Welt ohne Mythos und Religion wäre demnach unmöglich.
Im Bestreben die Religion von der Welt zu schaffen (siehe Aufklärung), findet eigentlich eine Verdrängung statt. Es tauchen neue anscheinend religionslose Strukturen auf, die das verkörpern, was sie aufzuhalten versuchen.
Bsp.: Nationalsozialismus (Führerkulte, "Vater Staat" ...), die Mystifizierung von Ökonomie und Kapital - man sieht: Religion steckt in vielen Dingen.  

Das sind einige der Theorien in der Religionswissenschaft. Dabei gibt es noch so viel mehr zu lernen :) Wenn du möchtest könnte ich dir Literatur dazu geben.

Liebe Grüße, B

Antwort
von Achwasweissich, 129

Bei den allermeisten Kriegen war die Religion bestenfalls ein Deckmäntelchen. "Gott will es" kommt einfach besser als "unser König / Kaiser / Papst will euer Land, euer Geld und nebenbei den Handel kontrollieren", egal zu welcher Zeit.

Wenn sich die Menschen nichtmehr wegen ihrer Religion bekriegen dann halt wegen der Herkunft, der Hautfarbe und weil "die da" sowiso und ganz sicher vorhaben bald anzugreifen während "wir" ja total friedlich sind und nur aufrüsten um vorbereitet zu sein. Irgendein Grund wird sich immer finden und es wird immer Leute geben die jedem noch so dämlichen Anführer hinterher hecheln.

Was im Namen der diversen Götter geschehen ist und zum Teil auch noch geschieht lässt einem die Haare zu Berge stehen, keine Frage aber auf der anderen Seite gibt es millionen Gläubige die einfach ihr Leben leben, ganz friedlich und ohne jemanden damit zu belästigen. Für einige ist der Glaube auch eine moralische und emotionale Stütze, kann sogar zu einem Placeboeffekt führen der als "Wunder" empfunden wird.

Glaube zu verbieten kann nicht funktionieren, es ist ein Konzept das irgendwo ganz tief in uns eingebaut ist, ob man nun an einen Gott, viele Götter, die Wissenschaft, Aliens oder das fliegende Spaghettimonster glaubt. Niemand kann die Gedanken kontrollieren, zum Glück und mit Unterdrückung ist noch niemand in der Geschichte wirklich nachhaltig erfolgreich gewesen.

Einen Spruch habe ich mal zu den Thema gelesen: "Wenn dir jemand mit einem Kreuz den Schädel einschlägt, war dann Gott schuld oder der Mensch?"

Antwort
von kleineshummele, 125

Es ist ein Trugschluss zu glauben, man könnte Religionen verbieten und damit abschaffen. Das ist der Menschheit in ihrer Geschichte deshalb auch noch nie gelungen. - Verbietet man eine Religion, dann lebt sie heimlich im Geist der Menschen weiter.

Es ist ein weiterer Irrtum zu glauben, dass Religionen generell für Kriege und das Leid der Menschen ursächlich bzw. verantwortlich wäre und, dass man ohne Religionen eine friedliche Welt hätte.

Es sind immer die Menschen, welche für Krieg, Mord und Elend in der Welt sorgen. Das funktioniert auch gänzlich ohne religiösen Hintergrund.

Antwort
von Zicke52, 61

Religionen kann man nicht "von aussen" abschaffen, da sie in den Köpfen stattfinden. Auf Gedanken hat man keinen direkten Zugriff.

Was man aber tun kann und sollte: Religionen durch Bildung entgegensteuern. Durch naturwissenschaftliche, literarische, philosophische Bildung. Aber auch durch sachlichen und geschichtsorientierten Religionsunterricht. Neutrales Wissen über die Entstehung der Religionen ist ein Gegengift gegen Indoktrination.

Und die Religionen durch Gesetze im Zaum halten! Sie wie jede andere Meinung behandeln - also keine Volksverhetzung unter dem Mäntelchen der Religionsfreiheit zulassen. Und ihre Privilegien abschaffen.

Wenn diese Massnahmen getroffen werden, darf man hoffen, dass am Ende eines langen, langen Weges ein freier Mensch steht.

Antwort
von Illuminaticus, 72

Religion selbst ist nicht fuer Kriege oder Leid verantwortbar zu machen, wir selbst sind es, die das alles erleben wollen, obwohl wir es nicht lieben.

Religion ist die Suche nach uns Selbst, obwohl wir keine wirkichen Antworten erhalten, so ist es doch so, dass viele auf sie schwoeren, denn sie haben selbst keine Erklaerung dafuer, wer sie sind, wo sie herkommen und was das ganze ueberhaupt soll, was wir Leben nennen!

Abschaffen bedeutet ein Leere zu produzieren, die nachher wieder gefuellt werden muss, also haben wir wirklich nichts gewonnen!

Abschaffen bedeutet Rueckschritt nicht Fortschritt.

Fortschritt bedeutet Erkenntnis!

Erkennen wir, das ueberhaupt nichts geandert werden muss und alles so bleiben kann wie es gerade ist, dann entsteht Toleranz dem Leben gegenueber und dann koennen wir reden, wenn wir nichts mehr machen koennen, dann entstehen Veraenderungen, weil sie nicht aus dem Tun kommen, sondern aus der Erkenntnis. Viel Erfolg!

Antwort
von botanicus, 32

Eine absolut schwachsinnige Idee – nicht Religionen sind verantwortlich, sondern Menschen, die im (meist unrechtmäßig verwendeten) Namen der Religion Kriege führen.

Eine Religion kann man nicht verbieten. Der Versuch ist in totalitären Staaten stets gescheitert; die Gedanken sind frei, und gerade wenn es um Religion geht, wird der Mensch sehr einfallsreich, um im Untergrund seine  Religion auszuüben. 

Religion ist etwas sehr persönliches, das nicht durch Weisung von außen untersagt werden kann. man könnte auch versuchen, die Liebe zu Sahnetorte zu verbieten. Es würde nichts daran ändern, dass sich die Menschen weiterhin danach sehnen (und heimlich Sahnetorten backen).

Antwort
von warehouse14, 50

Mit dieser Lari-Fari-Begründung von wegen "hat soviel Leid verursacht" müsste man dann aber zuerst die Wissenschaft abschaffen.

Die hat doch die Methoden erfunden, mit denen man überhaupt Leid verursachen kann. o.O

Nach wie vor bietet die Wissenschaft stets neue Wege, wie Menschen anderen Menschen schaden können.

Und dann darf man auch Politik nicht vergessen. Die "beauftragt" oft sowohl die Wissenschaft als auch die Religion, Leid zu verbreiten.

Und nun mal ein ganz banal menschliches Beispiel: wenn man von reichen Leuten fordern würde, ihren Reichtum zum Wohle der Allgemeinheit aufzugeben, werden sie zuallererst auf die Barrikaden gehen.

Nach wie vor ist es den meisten Menschen ein Dorn im Auge, wenn sie auch nur daran denken sollen, mal nicht mehr als alle anderen zu besitzen. Schau Dir nur mal das ewige Gezeter zum "bedingungsloses" Grundeinkommen an.

Würde jeder Mensch auf der Welt einfach das bekommen, was er zum leben braucht, gäbe es sicher weniger Kriege. 

Krieg ist also die Konsequenz der Unzufriedenheit.

Schaffen wir die doch ab.

warehouse14

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 71

Nein ------> das macht mMn keinen Sinn!

Wenn man Religionen abschafft, suchen sich die Menschen andere Themen, über die man Kriege führen könnte -------> völligen Frieden gibt es nämlich nicht & es gibt immer Spezis, die sich über alles und jeden echauffieren. Gäbe es keine Religionen, wären es andere Themen, die als Anlass für Kriege genommen werden.

Antwort
von SturerEsel, 117

Ich sage ja, aber:

Man kann Religionen nicht "abschaffen", manche Fundamentalisten brauchen sie mehr als die Luft zum Atmen. In der Geschichte wurden viele Religionen oder deren Ausübung verboten. Resultat: die Gläubigen wurden stärker und gingen in den Untergrund - manchmal ganz wörtlich.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Menschheit dies von allein einsieht.

Antwort
von DarkSepia, 90

Ist das eine Hausaufgabe? Für den Fall, dass es so ist, gebe ich dir lieber nur Gedankenanstöße:

  • Gibt es eine akzeptable Methode, Religion abzuschaffen? Wenn nein, inwiefern sollten wir es dann tun?
  • Man kann Religionen theoretisch in verschiedene Arten von Religionen unterteilen. Vielleicht ist es unnötig, alle zu bekämpfen. Zum Beispiel könntest du der Frage nachgehen, ob es reicht, religiösen Fundamentalismus los zu werden und moderate Religion zu tolerieren.
Antwort
von Maisbaer78, 56

Religionen sind schon lange nicht mehr die Ursachen für militärische Konflikte.

Finanzielle, bzw. wirtschaftliche Interessen sind die eigentlichen Ursachen für Armut, Hunger und Krieg. Dafür werden Unterdrückung und Gewalt mitunter sogar noch angeheizt.

Religion ist quasi nur eine Uniform, die den einzelnen Konfliktparteien angezogen wird, da sich damit alle übrigen Begründungen vermeiden lassen.

Über Religion lassen sich Unbedarfte gut lenken.  Aber ursächlich ist die Außen- und Wirtschaftspolitik westlicher Nationen, auch deutsche.

Kommentar von Zicke52 ,

@Maisbaer: Welche wirtschaftlichen Vorteile haben die Mörder des Charlie-Hebdo-Teams denn für ihre Tat bekommen? Oder die der Bataclan- Mördertruppe? Oder die des Todeschauffeurs von Nizza?

Die sind alle tot und haben das für das "Paradies" gemacht. Was sonst hätte sie motivieren können?

Warum werden Religionen immer so krampfhaft von jeder Verantwortung freigesprochen?

Kommentar von Maisbaer78 ,

Welche wirtschaftlichen Vorteile haben die Mörder des
Charlie-Hebdo-

Du verwechselst die Ursachen eines Konfliktes mit seinen Ergebnissen.

Ist das Charlie Hebdo-Massaker ein just in diesem Moment aufgeflammter Konflikt gewesen? Nein, diese grausamen Vorfälle stehen am Ende einer Jahrzehnte, fast Jahrhunderte langen Unterdrückungs und Ausbeuterpolitik, unter denen stabile Regierungen durch die USA gestürzt wurden und Leute wie Saddam Hussein, die Taliban usw an die Macht gebracht worden sind.

Genau die Leute, mit denen man sich heut auseinander setzen muss.

Warum werden Religionen immer so krampfhaft von jeder Verantwortung freigesprochen?

Mh du hast noch nicht viel von mir gelesen oder? Es gibt wohl kaum Jemanden hier auf der Plattform der ähnlich abfällig und kritisch über Religionen (nicht Glauben) denkt und schreibt wie ich. Aber es ist nunmal so, das Religion nicht für Fusspilz und auch nicht für Nasenbluten verantwortlich ist, egal was ich von Ihr halte. Religion ist ein Werkzeug in den heutigen Terrorkriegen, nicht aber die Ursache.

Kommentar von Zicke52 ,

@Maisbaer78: Stimmt, die Amis hätten den Irakern ihren geliebten Diktator lassen sollen, obwohl die unter ihm vorher immer geächzt und dem Westen vorgeworfen haben, tatenlos zuzuschauen, wie er sein Volk unterdrückte. Aber der Anfang des Konfliktes war das ja wohl nicht, lag der nicht eher in Afghanistan? Und haben die Amis denen nicht eher geholfen, als es darum ging, die Russen zu vertreiben? Worauf sie als Dankeschön den Angriff auf das WTC bekamen. Ganz abgesehen davon, dass in Afghanistan schon seit 200 Jahren ein Bürgerkrieg den anderen ablöst und die "Machtübergabe" meist durch den gewaltsamen Tod des vorherigen Herrschers erfolgte. Alles von den Amis verursacht? Und nicht vergessen: in Syrien wird dem Westen vorgeworfen, dass er Assad NICHT stürzt. Ist also auch wieder falsch.

Aber warum müssen deswegen junge Franzosen - keine Afghanen, keine Iraker - eine Zeitungsredaktion auslöschen? Warum müssen Franzosen und Belgier Konzert- und Restaurantbesucher massakrieren? Da hätten ja auch Katholiken und Protestanten einander weltweit abknallen müssen, weil sie in Irland im Konflikt waren? Die Charlie-Hebdo-Attentaeter haben nicht den Irakkrieg gerächt, sondern die "Beleidigung des Propheten".

Nein, nie und nimmer werde ich freiheits- und menschenfeindliche Religionen freisprechen.

Antwort
von Tilgung, 90

Das ist doch der Grund warum Kriege überhaupt entstehen. Es gibt Menschen die bestimmen wollen, was andere Menschen zu denken und zu fühlen haben. So und nicht anders.

Antwort
von omikron, 50

Vielleicht könnte man ja einfach die Waffenlieferungen abschaffen, dann ist schon mal viel weniger Krieg und Leid. Und dann noch die Massentierhaltung, die kiloweise gutes Getreide verschlingt, so viel, dass man die ganze Welt ernähren könnte, wenn man statt dessen daraus Brot büke. Auch damit wäre Krieg und Leid verringert.

Problem: wir müssten unsere Essgewohnheiten verändern, Wirtschaftsunternehmen müssten auf Einnahmen verzichten. Dann schieben wir's doch lieber auf die Religion, so kann alles bleiben, wie es ist, und einen Schuldigen haben wir auch gefunden. Passt.

Antwort
von Suboptimierer, 100

Wieso sollten sich auf einmal alle lieb haben, wenn es keine Religionen mehr gäbe? Es wird sich nur ein anderer Aufhänger gesucht.

Außerdem gibt es sehr viele Religionen und nicht im Namen jeder wurde Krieg geführt.

Drittens ist es gar nicht möglich, Religionen abzuschaffen. Das ist Träumerei von irgendwelchen Atheisten.

Antwort
von ancanei, 21

Mir persönlich wäre es lieber, wenn man in solchen Fragen die Schubladen zulassen würde. Wo hat der Buddhismus je für Kriege gesorgt? Was können Anhänger von friedlichen Religionen dafür, dass sich die Erben des Kain noch immer die Köpfe einschlagen in ihrem Wahn, das Recht auf die Alleinige Wahrheit zu haben, die sie glauben, allen und jedem überstülpen zu dürfen?

Es ist ja nun auch kein Zufall, dass diese ewige Gezeter über bzw. gegen Religionen nahezu ausschließlich aus dem Lager der Erben des Kain kommt und ich gestehe, dass ich es doof finde. Das ist ja schon nicht mehr ein Zeichen dafür, sich für den Nabel der Welt zu halten, das deutet schon auf ein Denken, sich als die alleinige Welt zu begreifen. Und das gilt für das Judentum, das Christentum (leider) und den Islam - alles Erben des Kain oder zumindest derer, die so richtig Schaise gebaut haben, indem sie die verbotene 'Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse' zu ihrer Grundnahrung erklärt haben.

Bei Christentum schreib ich leider dazu, weil die es wirklich besser wissen müssten, wenn sie sich denn man bequemen würden, die Lehre von Jesus zu leben statt immer noch im Hintern von Moses zu klemmen. Jesus Lehre impliziert keine Kriege - Moses Rechthaberei aber schon.

Die meisten Naturreligionen von indigenen Völkern rufen ebenfalls nicht zu Kriegen auf, die haben sich höchstens gewehrt, als die Erben des Kain über sie hergefallen sind in ihrem Wahn, wunders wie auserwählt und gottgleich zu sein und sich alles untertan machen zu können und zu dürfen.

Aber das sind nicht DIE Religionen, das sind nur drei, die auf eine Wurzel zurückgehen. Und alle machen Moses alle Ehre, indem sie Religionen verbieten wollen. DAS können die Erben des Kain richtig-richtig gut und zwar alle. Egal wo nach Verboten geträllert wird, kommt es aus der Ecke

Antwort
von YouareaPirat, 32

also mir persönlich ist es egal was jeder Mensch für eine Religion hat, wie er aussieht, was er macht usw. ich hab vor jedem Angst :(

Antwort
von RobinsonCruesoe, 39

Man würde sich wundern, welche Kriege man innerhalb und zwischen komplett religionslosen Staaten oder Gesellschaften erleben würde. Ein Vorgeschmack waren Nationalsozialismus, Stalinismus und Maoismus, die zusammen für mindestens 120 Millionen Tote verantwortlich zeichnen und damit alles in den Schatten stellen, was man bisher gekannt hat...

Gewalt entsteht immer dann (in religiösen wie in weniger religiösen Gesellschaften), wenn der Mensch sich von der Gottheit abwendet und sich selbst zu einem Gott aufschwingt, der keine Götter neben sich duldet. Darum stören sich auch so viele Zeitgenossen am 1. der 10 Gebote: Weil ihr eigenes Ego, ihr eigener Ego-Gott ein eifersüchtiger Gott ist, der sie nicht nach links oder rechts schauen läßt....

Und dieser Ich-Kult wird stärker...

Antwort
von JTKirk2000, 73

Nicht die Religionen sind verantwortlich für die Kriege, sondern einzelne oder wenige Leute haben diese Religionen als Vorwand genutzt um Kriege anzuzetteln. Die eigentlichen Gründe sind vielmehr egoistische Interessen von einzelnen oder wenigen gewesen, aber niemals wirklich eine Religion oder gar ein Gott.

Antwort
von AgoodDay, 84

Ich finde das ist keine Lösung.

Denn Religion ist ja nicht wie ein System, was man "einfach" abschaffen und ersetzen kann, wenn das alte in irgend einer Weise schlecht ist.

Und Religion ist ja auch in den Grundsätzen nichts Schlechtest. Was Leid bringt sind manche Menschen, die Religion und Glauben missbräuchlich als Rechtfertigung von Gewalt, Unterdrückung etc. gebrauchen.

Man sollte also nichts gegen Religion an sich, sondern gegen die Menschen, die Religion missbrauchen tun.

Antwort
von JeSuisMusIima, 86

Selbst wenn man sich nur hier und heute umsieht, finde ich kein System, dass global so viel Leid über die Menschen bringt, wie die Demokratie; wird diese deshalb abgeschafft?

Kommentar von Zicke52 ,

@JeSuisMuslima: Demokratien bringen systembedingt Leid?? 

Wie schön ist dagegen das Leben in religiösen Diktaturen. Wenn du nicht schon in einer lebst, flüchte doch so schnell wie möglich in so ein Paradies.

Antwort
von lokooj, 39

Wurde ja schon ansatzweise versucht, in der ehem. DDR oder im 3.Reich. Ob der Staat die Rolle übernehmen kann, ist sehr zu bezweifeln.

Antwort
von najadann, 86

Jegliche Form von Religionen sind einzig von Menschen erschaffen worden. Religionen sind für die Menschen Hoffnung auf Glück, erst recht in schweren Zeiten. Ängste finden Trost und noch unerklärliche Geschehnisse können auf naive weise erklärt werden. Das reicht für viele aus, wie auch hier im Forum immer wieder bestätigt wird.

Man kann Religionen nicht abschaffen, sie würden heimlich weiter gelebt, oder neue kreiert.

Je gebildeter der Mensch ist, umso weniger braucht er Religionen.

 Je religiöser, desto weniger gebildet.
https://www.welt.de/wissenschaft/article114696979/Was-Religion-mit-Intelligenz-z...

Kommentar von IIZI9I5II ,

"Je religiöser, desto weniger gebildet."

So einen Mist habe ich noch nie gehört. Diese Leute, die sich wirklich mit dieser These befassen, sollen mal etwas sinnvolles unternehmen! Ich würde nicht behaupten, dass mein ehmaliger Mathelehrer oder meine Professoren "weniger gebildet" sind.

Kommentar von najadann ,

@IIZI9I5II es geht hier nicht um Einzelfälle wie dein Matthelehrer. Jeder Mensch ist individuell.


Kleine Kinder ohne Schulbildung glauben an die Realität von Märchen, an Osterhasen und andere Fantasiegestalten.  

In armen Länder mit fehlender Aufklärung und Schulbildung ist Religiosität, Aberglauben und Fanatismus präsenter als in Länder wo Menschen mit Wohlstand und Bildungsangeboten aufgewachsen.

Kommentar von hummel3 ,

Je gebildeter der Mensch ist, umso weniger braucht er Religionen.

Glaubt zumindest ein großer Teil der Menschheit!

"Bildung" und damit häufig einhergehender Hochmut sind oft auch ein Hindernis andere Weisheiten zu erkennen. 

Antwort
von abibremer, 31

NEIN: Nur wenn man den "Feind" gut genug kennt, kann man ihn effektiv bekämpfen: Wenn ich nicht weiß wie er "tickt", kann ich keine funktionierenden Gegenmaßnahmen ergreifen.

Antwort
von Busfahrt, 46

Ich glaube nicht das Religionen für Krieg sorgen. Im Gegenteil, ich glaube das Menschen mithilfe von Religionen Kriege beginnen können.

Historisch betrachtet gab es seit Menschenbeginn permanent irgendwelche Kriege. Manche um Macht, manche um Ruhm und manche im Deckmantel von Religionen.

Man muss sich meiner Ansicht nach mit jeder Religion näher beschäftigen, wenn die Religion an sich zu Kriegen aufführt, dann sollte man diese Religon mindestens unter Beobachtung stellen.

Das traurige aber ist, dass die meisten Religionen eben nicht zu Kriegen führen. Der Mensch allerdings genau weiß das er mit dem festen Glauben viele Menschen solidarisieren kann.

Antwort
von Schnoofy, 88

Wie willst Du Glauben und Gedanken von Menschen abschaffen?

Kommentar von Infomercial ,

Mit Fernsehen und der Bildzeitung - funktioniert doch auch in einem so "aufgeklärten" Land wie Deutschland seit Jahrzehnten.

Kommentar von anniegirl80 ,

Bildzeitung? Dann hast du noch nicht von Daniel Böcking gehört.

Antwort
von yatoliefergott, 109

Ohne Religion wäre alles viel besser. Leute, die eine Religion haben, sollten wirklich mal stark überdenken in welchem Jahrhundert sie leben

Kommentar von anniegirl80 ,

Hmmm.... ich habe eine Religion... und durch starkes Überdenken komme ich zum Schluss dass ich im 21. Jahrhundert lebe... habe ich recht damit?

Kommentar von yatoliefergott ,

durch starkes überdenken hättest du zu dem Gedanken kommen müssen, dass es Wissenschaft gibt, die bisher so gut wie alles widerlegt hat, was die Menschen sich vor Jahrhunderten ausgedacht haben, weil sie es nicht besser wussten

Kommentar von anniegirl80 ,

Nö, zu dem Gedanken bin ich nicht gekommen, da dies für mich eine Fehleinschätzung ist.

Kommentar von hummel3 ,

Leute, die so denken wie du, sollen meiner Meinung nach allerdings auch einmal überdenken, ob sie sich in ihrer scheinbaren "Zeit-Aktualität" nicht überschätzen.   

Antwort
von comhb3mpqy, 49

Im Christentum ist die Nächstenliebe sehr wichtig. Das ist sehr gut. Viele Menschen sind glücklich mit ihrer Religion. Auch gibt es die Glaubensfreiheit.

Auch gibt es Gründe, um an Gott zu glauben.  Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Kommentar von Empylice ,

Ich denke das mit der Glaubensfreiheit ist bekannt.

Antwort
von Neugierlind, 31

Nicht die Religion führt zum Krieg, sondern Menschen.

Keine Religion, weder der Islam, noch der Christentum oder Judentum hat irgendwas mit Krieg zu tun. Das sind immer nur Menschen mit Erbsenhirnen die irgendwas aus irgend einem Buch falsch rausinterprätieren, damit sie zu ihrem eigenen Wohl andere zum Krieg zwingen.

Abu bakr al baghdadi, der jetzige Führer des IS, hat sich selbst zum Khalif Ibrahim ernannt, sozusagen gottgesandter, der, dem man zu gehorchen hat, nach seiner eigenen interprätation.

Was meinst du was er sich dumm und dämlich verdient indem er den leuten vorgaukelt das sie für den Islam krieg führen sollen.

Der Mann führt einen Krieg, nicht der Islam. Und "islamistische Anschläge" oder änlich existiert eigentlich garnicht. Es sind immer die Medien die es einen vorgaukeln.

Ein religiöser Mensch, egal ob Moslem oder Christ, kennt den Krieg nicht. Einer der Krieg führt ist unreligiös, da Religion und Krieg sich in keinster Ansicht bestätigen.

Kommentar von Zicke52 ,

@Neugierlind: 

Nein, islamistische Anschläge existieren nicht. Die Charlie-Hebdo-Redaktion hat Selbstmord begangen. Im Bataclan liessen sich 130 Schauspieler mit Spielzeugpistolen (die waren mit Tomatenketchup gefüllt) "erschiessen". In Tunesien wurden auch keine Strandbesucher erschossen, das war nur ein Werbefilm des tunesischen Tourismusvereins.

Kommentar von Neugierlind ,

Glaubst du auch alles was dir die Bild vorgaukelt? Lies das untere bitte doch komplett durch und korrigier mich wenn ich mich irgendwo irre.

Der Islam ist eine friedliche Religion. Ebenso wie der Christentum oder der Judentum. Im Islam steht nirgendwo irgendwas darüber das Mord und Terror gerecht sei. Niemals. 

Die Anschläge waren weder von Moslems verübt worden, noch hatte das irgendwas mit dem Islam zu tun.

Jene die angeblich Moslems waren, dachten sie wären es, wobei andere Moslems diese Menschen als Religionslos sehen.

Ein angeblicher Moslem der mordet ist kein Moslem. Genau so wenig wie ein Christ der Mordet kein Christ mehr ist. Ein religiöser Mensch mordet und terrorisiert nicht. 

Mag sein er hat einen muslimischen Hintergrund, was ihn jedoch nicht zum Moslem macht.

Daraus kannst du schließen das weder der IS, noch Al Qaida Moslems sind oder jemals waren. Wären sie dem Islam gebunden, gäbe es keinen einzigen Toten. Das sind Religionslose die meinen eine Religion zu haben. 

Kannst es dir vielleicht so besser verdeutlichen:

Du sagst, du bist Moslem. Ich sag, du bist es nicht. 

Bist du nun ein Moslem, nur weil du es gesagt hast, oder bist du es nicht, weil ich das gesagt hab.

Hast du jemals für eine angebliche Religion gemordet, einen menschen Terrorisiert oder gar schlimm traumatisiert, einen Menschen mutwillig geschadet?

Ja: Dann bist du definitiv kein Moslem, andernfalls mag es sein das du Moslem bist

Und nun drehen wir das alles um und stellen uns diese Frage als wären es Christen.

Du bist ebenso kein Christ, hättest du all dies getan was ich oben erwähnt habe.

Und so wie du kommentierst hast, zeigst du ja quasi mit den nackten Finger auf Menschen und sagst " DER MOSLEM IST EIN TERRORIST!!"

Falsch. Terror hat keine Religion. Ein Terrorist ist ebenso Religionslos wie ein Mörder. Hätte er eine Religion, wäre er kein Terrorist und auch kein Mörder.

Das was ich dir hier vorgaukel hat nichts mit dem Koran oder der Bibel zu tun. Das nennt sich Ethik, kann man lernen wenn man Abitur macht.

Ich hoffe ich konnte dir eine neue Tür öffnen. 

Kommentar von Zicke52 ,

@Neugierlind: Es hat keinen Sinn, mit jemandem zu argumentieren, der so wild entschlossen ist, die Tatsachen zu ignorieren.

Also OK, der Koran hat nichts mit dem Islam zu tun, denn er enthält das Wort Krieg. Und der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun. Und die Motive der Attentäter waren nicht religiöser, sondern finanzieller Natur. Denn im Grab lebt sich's nur gut, wenn man Geld hat.

Kommentar von Neugierlind ,

Du verstehst es nicht. Was mach ich mir denn vor, ich kann nicht von jedem Menschen erwarten etwas Kapazität zu haben.

Und du sagst es, es macht keinen Sinn, weil du soooo fest davon überzeugt bist und nicht mal andere perspektiven annehmen möchtest.

Lies weiter die Bild, schau weiter RTL2.

Du hast es dir nicht einmal durchgelesen, schade.

Kommentar von Zicke52 ,

@Neugierlind: Ja, du darfst gauben, dass ich dumm bin, wenn es dir ein Trost ist. Ist ja alternativlos, wenn du den Inhalt der "heiligen" Bücher nicht in Frage stellen willst.

Doch, ich habe mir deinen Text durchgelesen. Du erklärst jeden, der den Koran anders auslegt als du, zum Nichtmuslim. Bekannte Methode. Dumm nur, dass es im Islam keine übergeordnete Instanz gibt - wie im Katholizismus den Papst - der die Auslegungshoheit über den Koran hat, also kannst du nicht der islamische Papst sein. Weisst du übrigens, dass die von dir so zu Nichtmuslimen Erklärten umgekehrt alle, die den Koran so auslegen wie du, als Nichtmuslime betrachten?

Der Vergleich mit dem Christentum hinkt. Im NT steht tatsächlich kein Aufruf, Ungläubige zu töten. Und ich glaube genausowenig an den christlichen Gott wie an den islamischen.

Nein, ich nehme keine andere Perspektive ein, weil ich mir nicht in die Tasche lügen will. Ein europäischer Selbstmordattentäter, der in geordneten finanziellen Verhältnissen lebt (also keine Not hat, seine Familie durch Daech versorgt zu wissen, er selbst hat sowieso in keinem Fall was davon), hat kein finanzielles Motiv. Sein Motiv ist das Paradies. Zu leugnen, dass die Hoffnung auf das Paradies ein religiöses Motiv ist, ist Selbstbetrug, und dem verweigere ich mich.

Kommentar von Neugierlind ,

Ich habe lediglich nur jene zu ungläubigen erklärt, sei es Christ, Buddhist oder Moslem, der mordet oder terrorisiert.

Du verdrehst hier die Tatsachen. Ich wollte nicht nur eine Religion verteidigen, sondern alle. Du beschränkst dich aber wieder nur auf den Beispiel des Islams. 

Die Attentäter tun das führ wahr um ins Paradies zu kommen. Ich bezweifle es aber stark, wenn es überhaupt ein Paradies gibt, das sie da landen. Ich beschränke mir nur auf diese Aussage und habe deshalb so umfangreich argumentiert:

"Ein Mensch der für eine Religion mordet kann nicht gläubig sein, weil in keiner Religion mord toleriert wird." 

Das sind Geisteskranke, und du hast auch nicht unrecht, wenn du sagst, das jene das nur tun um ins Paradies zu kommen. Das ist ein religiöses Motiv, was sie jedoch nicht zum Moslem, Christ oder Buddhisten macht. Terror kennt keine Religion, ab der Grenze sehe ich das so, als einer der sich mit Ethik mehr oder weniger auseinander gesetzt hat.

Kommentar von Zicke52 ,

@Neugierlind: Ich beschränke mich nicht auf dem Islam, ich nehme nur zur Kenntnis, dass es in dieser Religion von Mord- und Kampfaufrufen wimmelt. Im NT sind keine zu finden - soll ich nun welche hineindichten, um das Gleichgewicht herzustellen?

Ließ mal Sure 9 - eine durchgehende Kriegshetzerei. Einige Verse betreffen den Feldzug gegen Tabuk, für den die Moslems 700 km durch die Wüste hatschen mussten. Was hat das mit Verteidigung zu tun, die gemäß den Schönrednern der einzige Grund zu töten im Koran ist? In Vers 42 wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Gläubigen so zögerlich in den Kampf ziehen, weil ihnen "die Entfernung zu weit" ist.

Und in Vers 29 heisst es "kämpft gegen die, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben" - auch  hier geht es nicht um Verteidigung gegen Angreifer, sondern um Kampf gegen die, die nicht den "wahren Glauben" haben.

Wenn man die gewaltverherrlichenden Suren nicht leugnet, ist man also kein Moslem?

Man soll den Koran nicht selbst verstehen wollen, sondern ihn sich von anerkannten Gelehrten erklären lassen? Dann wird's noch schlimmer, schließlich haben die Gelehrten die Sunnah erstellt, die den Koran um einiges verschärft. Und die Quasitotalität der Vertreter aller Rechtsschulen sind sich über die Ausnahmen des "Tötungverbotes" einig: Apostaten, Unzüchtige, "Unruhestifter" (was immer man darunter verstehen mag). Die darf und soll man töten.

Warum müssen sich Künstler, Schriftsteller, Menschenrechtler aufgrund von Gelehrten ausgesprochener Fatwas verstecken? Sind diese Gelehrten trotz jahrzehnteangem Koranstudiums keine Moslems?

Wenn du recht hast, dann gibt es keine Moslems.

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