Frage von bonamassa23, 106

Sollte man versuchen an gott zu glauben auch wen man ihn nicht braucht und in sich selbst zufrieden ist?

Antwort
von drachenfreund, 32

Der Glauben an Gott sollte mit Deinem Weltbild übereinstimmen - Wenn Du in glückliche Zeiten nicht an Gott glaubst, wendest Du Dich in schlechten Zeiten an Freunde, die Dir zuhören und Dich aus dem Tal befreien.

Es gibt aber noch diverse andere Hilfsmittel, wenn man keine passenden Freunde hat, wie Poesie, ein tröstendes Buch, Musik, Meditation, autogenes Training, etc. Der Glaube ist nicht anderes als eine weitere zusätzliche Stütze. Aber Du solltest auch daran glauben. Zweifel an Gott können nicht helfen.

Du solltest wissen, ob Du glauben kannst oder Dich dabei zu sehr verbiegst. Der Rest liegt in Deiner Hand.

Antwort
von Daoga, 33

Dann müßtest Du Dir erst mal überlegen, an welchen der Millionen Götter, die sich die Menschen ausgedacht haben, Du eigentlich glauben willst - handfeste Kriegergötter oder Fürstengötter oder Jenseitsgötter oder philosophische Gottesvorstellungen, und was Du Dir davon eigentlich erhoffen willst, wenn Du doch "gottlos" bereits glücklich bist - was hättest Du davon? Wenn die Antwort "Nichts" lautet - dann laß es bleiben. Man braucht keinen Gott/keine Götter zum Leben.

Antwort
von pinkyitalycsb, 8

Gerade wenn wir glücklich und zufrieden sind und es uns rundum gut geht, sollten wir Gottes Beistand erkennen und Ihm für alles dankbar sein!

Wer denkt, Ihn nicht zu brauchen, betrügt sich selbst und wird Ihn bei der ersten besten Gelegenheit vielleicht sogar sehr verzweifelt um Hilfe bitten.

Gott liebt dich und ist dir immer nah! Wenn du an Ihn glaubst und auch Seine Nähe suchst, kannst du dich immer getrost an Ihn wenden und dich in zufriedenen wie in schwierigen Situationen deines Lebens sicher von Ihm leiten lassen.

Antwort
von mwesterhoff, 7

Glückwunsch zur Zufriedenheit! Ich meine das ehrlich. Das ist gar nicht so häufig anzutreffen, besonders in unserem leistungsorientierten Deutschland. Wenn alles gut läuft, man keinen Leidensdruck verspürt, ist es verständlich, dass man zur Überzeugung kommt, keinen Gott zu brauchen. Gibt einen (ziemlich streng klingenden) Satz: Wenn ich all das verlieren würde, wofür ich Gott noch nicht gedankt habe, was wäre dann. Ich finde den Satz bedenkenswert ...

Antwort
von lucool4, 25

Dass kann jeder für sich überlegen. Aber wenn Du daran glaubst, dann hilft es Dir, wenn Du mal in schlechtere Lebenssituationen kommen würdest... man weiß ja nie ;)

Gruß lucool4

Antwort
von Semno, 27

Ich habe mal gelesen, dass Menschen die sehr selbst zufrieden wirken, in ihrem Inneren sich furchtbar einsam fühlen.

Das bezog sich bestimmt auf Zwischenmenschliche Beziehungen, aber der Mensch wurde so erschaffen, dass man sich nach Gott sehnt.

Es stimmt allerdings, dass diese Sehnsucht Schwankungen unterworfen ist und natürlich auch von inneren Zweifeln und Sorgen überschattet wird. So wird es Zeiten geben wo man sich viel mehr nach Gott sehnt und Zeiten wo man einfach von der Routine des Tages abgelenkt ist.

Deine Frage gefällt mir aber, denn ich sehe darin etwas das mir manchmal auch passiert. Aber wie gesagt, die Sehnsucht ist eigentlich immer da, nur manchmal spüren wir sie nicht.

Antwort
von hummel3, 13

Es kann nicht schaden an Gott zu glauben, auch wenn es einem im Moment rund herum gut geht! - Immerhin ist seine Nichtexistenz nicht erwiesen und einiges spricht dafür, dass es ihn doch geben könnte. Wenn es ihn aber gibt, dann gelten vermutlich auch seine Regeln.

Darum kommt es allerdings zusätzlich auch noch darauf an, den "richtigen Glauben" zu haben, denn die bekannten Religionen beschreiben alle einen Gott welcher sich mit seinen Regeln und Wesenseigenschaften vom Gott der anderen Religionen unterscheidet. - Die Suche nach dem "richtigen Gott" bzw. die persönliche Entscheidung für den hoffentlich "Richtigen" kann dir allerdings niemand abnehmen. Dazu musst du die verschiedenen Religionen im "Härtetest" auf ihre Glaubhaftigkeit prüfen und vergleichen. Viel Glück dabei!

Ich jedenfalls glaube, meine "Wahrheit" in Jesus Christus gefunden zu haben. 

Antwort
von archibaldesel, 26

Beim Glauben handelt es sich nicht um Geschäft auf Gegenseitigkeit, nach dem Motto: "Lieber Gott, ich glaube an dich, aber nur wenn du dafür sorgst, dass es mir immer gut geht". Entweder man ist religiös oder eben nicht. Aber bestimmt nicht aus Berechnung.

Antwort
von tanzesinge, 19

Wenn du zufrieden bist und alles in Ordnung scheint, wieso machst du dir dann Gedanken?

Antwort
von Andrastor, 9

Nein. Man sollte generell nicht an Gott glauben, noch weniger wenn man zufrieden ist und ihn nicht benötigt.

Antwort
von Mignon2, 25

Die Entscheidung muß jeder für sich selbst treffen.

Antwort
von MZM27, 34

freier glaube nennt sich dass du musst nicht an ihn Glauben

Antwort
von Kapodaster, 18

Wozu sollte diese Anstrengung gut sein?

Antwort
von nowka20, 2

du braucht NICHT an gott zu glauben, denn er hat dich auch so gaaaaanz lieb

Antwort
von PainFlow, 31

Warum solltest du generell an jemanden glauben? Das ist deine eigene Entscheidung. Du musst an niemanden glauben!

Antwort
von Netie, 8

Der Glaube an den Gott der Bibel (jeder weiß, wer damit gemeint ist- sonst bitte Bibel lesen und mitdenken) ist kein Versuch, sondern ein Geschenk Gottes an die Menschen. Man braucht es nur annehmen.

Kommentar von DerBuddha ,

warum soll man geschenke annehmen, die von einem mörder, kriegstreiber und beeinflusser stammen?.........

Antwort
von viktorus, 2

Das würde wohl nichts bringen (Spr.21,4).

Warte ab, dein "Tag" kommt noch  (Jer.50,31; Offb.20,5).

Antwort
von Chessur, 16

An Gott zu Glauben ist - wie man daraus schließen kann- Glaubenssache.

Du bist nicht gezwungen an ihn zu glauben, sondern tust es nur, weil du es willst oder etwas erlebt hast, was sein Dasein für dich persönlich glaubhaft macht.
Mit einem einfachen "Ich glaube jetzt an Gott" ist es nicht getan.

Wenn du dich wirklich einem Leben mit Gott widmen möchtest, solltest du dich bekehren, heißt, du sagst, dass du dein ganzes Leben und auch das Leben nach dem Tod Gott widmest.

Also wenn du nicht an ihn glaubst und ihn auch so nicht "brauchst", lass es. Es bringt nichts, einfach so zu sagen "Ich glaube jetzt an Gott" mit der Begründung "weil halt"

Antwort
von chrisbyrd, 3

Gott lässt uns die freie Wahl, uns für oder gegen ihn zu entscheiden. Diese Entscheidung hat Konsequenzen, die weit über das irdische Leben hinaus bis ins ewige Leben reicht.

Wenn man sich also dafür entscheidet, Gott nicht zu brauchen, erscheint es konsequent, wenn Gott dies akzeptiert und die Tür zum Himmel verschließt.

Wer aber an Gott glaubt, kann sich nicht nur auf ein sinnvolleres und erfüllteres Leben auf der Erde freuen, sondern auch bzw. vor allem auf ein wunderbares Leben in Herrlichkeit im Himmel.

Antwort
von Glueckskeks01, 31

Jeder macht das, was ihn glücklich macht, oder?

Antwort
von DerBuddha, 8

man sollte IMMER versuchen, sein leben OHNE eine religion zu leben, vor allem dann, wenn man überhaupt nicht an einen gott glaubt..........

nimm dein leben selbst in die hand, versuche dein leben so zu gestalten, dass du deine wünsche, träume verwirklichen kannst, ohne dabei anderen zu schaden oder auf kosten von anderen und dann hast du schon viel mehr gemacht, als die mehrheit der ganzen gläubigen auf dieser welt...........:)

Antwort
von KaeteK, 10

Ich hatte alles, eine guten Job, eine eigene Wohnung, viele Freunde und ich habe viel in meinem Leben erlebt, dennoch habe ich häufig eine innere Leere empfunden, die nichts  füllen konnte. Oft war ich darüber traurig.

Dann durfte ich Jesus Christus kennenlernen und erfuhr Bekehrung und somit Erlösung meiner Sünden. Er hat mir deutlich gezeigt, was bei mir und in meinem Leben nicht stimmte.

Hebr4 12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Beurteiler
der Gedanken und Gesinnungen des Herzens; 13 und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben.

  Heute, nach all den Jahren kann ich nur sagen, ER war das BESTE, was mir passieren konnte, denn heute habe ich IHN und ich kenne keine innere Leere mehr, egal was in meinem Leben alles geschehen ist und  noch geschieht, für ihn gibt es keinen Ersatz...Heute geht es mir wie Paulus...

Phil 3 7
Aber was irgend mir Gewinn war, habe ich um Christi willen für Verlust geachtet;8 ja, wahrlich, ich achte auch alles für Verlust wegen der
Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck achte, auf daß ich Christum gewinne

lg

Antwort
von TheApfeluhr, 35

Wozu? Religion hat vor allem (meiner Meinung nach) denn Sinn und Zweck den Menschen in bestimmten Lebenslagen Trost oder Rat zu geben. Wenn du aber selbst der Meinung bist es nicht zu brauchen frage ich mich wozu du dir ein Dogma suchen solltest?

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