Frage von Holzofenheizer, 319

Sollte man USA und UK dankbar sein, daß sie nach dem 2.WK nicht so brutal zu uns waren?

Es war gerechtfertigt, daß sich die Kriegsgegner rächten. Wir haben genug Schande über diesen Kontinent gebracht.

Rußland hat und alles östlich der Oder weggenommen und, ja kein Witz, Frankreich hat ein ehemals Deutsches Gebiet auch einverleibt, hieß damals Elsaß-Lothringen!

Aber die USA und Briten haben uns keine Gebiete weggenommen, die USA haben uns sogar Kredite gegeben (natürlich nicht ganz uneigennützig, aber es hat uns geholfen)

Sollte man da nicht eher froh drum sein und den USA auch mal Fehler verzeihen? Sie haben uns doch auch verziehen? Wie seht ihr das?

Was hat Rußland für das Deutsche Volk nach dem Krieg getan, außer Millionen von Schlesiern, Pommern und Ostpreußen zu vertreiben und das besetzte restdeutsche Land DDR in eine Diktatur zu verwandeln? Wie seht ihr das?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von napoloni, 37

Sollte man USA und UK dankbar sein, daß sie nach dem 2.WK nicht so brutal zu uns waren?

Ja. Bei allem, was uns widerfahren ist und was wir verloren haben, war das doch alles kein Vergleich zu dem, was wir veranstaltet haben. Wir sind da wirklich noch verdammt gut weggekommen.

Selbstverständlich waren auch Amerikaner und Briten nicht immer angenehm. Der Bombenhagel auf deutsche Städte machte militärisch nicht immer Sinn und richtete sich zum Teil gezielt gegen die Zivilbevölkerung. Und frei von Kriegsverbrechen waren die sicherlich auch nicht.

Aber: Sie haben tatsächlich Großes geleistet.

Das fing dann schon mit der Eroberung einer Stadt an: Da wurden schon direkt Ansprechpartner gesucht, Strukturen geschaffen und eine Verwaltung aufgebaut, um das Chaos zu kontrollieren. Während wenige Kilometer weiter noch zu kämpfen war, mussten sie bereits die Verteilung von Nahrungsmitteln organisieren, um die Bevölkerung ihres Kriegsgegners am Leben zu erhalten. Auch wurden direkt Unterlagen durchforstet und Beweise gesammelt.

In den eroberten Städten wurde letzlich auch die deutsche Bevölkerung geschützt. Da waren überwiegend Frauen, Greise und Kinder. Und dazu  tausende von vornehmlich polnischen und russischen Zwangsarbeitern, die sich jetzt gerne für die jahrelange Demütigung gerächt hätten. Die Besatzungsmächte haben die Ordnung aufrecht erhalten, das Leben wieder organisiert, die überall verstreuten Leute wieder zusammengesammelt.

Sehr wichtig war, dass die Bevölkerung mit den Konzentrationslagern konfrontiert wurde. Sie musste durch die Lager marschieren oder dort gefilmtes Material in Kinos anschauen. Und dann waren da noch die Nürnberger Prozesse, die Musterbeispiele für den bald kommenden Rechtsstaat waren. Hier wurde sehr genau nach Recht und Ordnung prozessiert, obschon man die ganze Bande auch einfach hätte an die Wand stellen können.

Selbstverständlich war die Bundesrepublik Deutschland nachher alles andere als nazifrei. Aber es ist eine außerordentliche Leistung, dass binnen kurzer Zeit aus einem total verblendeten und auf Nationalsozialismus programmierten Volk eine echte Demokratie wachsen konnte.

Kommentar von Ontario ,

Man kann deinem Kommentar nur zustimmen. Schliesslich haben wir den USA den Krieg erklärt und nicht die USA uns. Die USA haben, nachdem sie bei uns einmarschiert sind, Städte erobert haben, dafür gesorgt, dass Strukturen entstanden, die eine Normalisierung der Lage möglich machte. Die Konzentrationslager wurden aufgelöst, die noch verbliebenen Häftlinge befreit. Mit dem Marshallplan wurden dann Gelder für den Wiederaufbau bereitgestellt. Ohne die USA wäre es durchaus denkbar gewesen, dass die Russen bis an den Rhein vormarschierten und  uns wäre es so ergangen wie der DDR. Ich weiss noch, wie wir in den Schulen Essen bekamen, gespendet von den Amerikanern. Man nannte das damals Quäkerspeise. Während alles an Lebensmitteln rationiert war, als Kinder hatten wir in der Schule zu essen. Ich habe diese Zeit mit der sog. "Besatzung" erlebt und kann sagen, dass sich die US Soldaten uns Bürgern gegenüber loyal verhalten haben. Klar gab es auch Ausnahmen, aber das war eher selten. Was mich an der ganzen Sache stört ist, dass viele der Kriegsverbrecher nicht bestraft wurden. Die Entnazifizierung hat nicht so durchgegriffen, wie es hätte sein sollten, sein müssen. Manche dieser Nazigrössen fanden dann gut bezahlte Jobs in Ämtern oder sonstwo. Ich finde es widerlich, wenn man fast 70 Jahre nach Kriegsende immer noch Kriegsverbrecher die Schuld am Tode von Tausenden KZ Häftlingen tragen, heute erst vor Gericht zerrt. Man wusste von denen was sie verbrochen haben und das schon vor Jahrzehnten. Warum hat man diese Verbrecher so lange frei und ohne Urteil herumlaufen lassen.. Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Eine gerechte Strafe wird es für die nie geben, das aber hätte unser Staat machen müssen.

Antwort
von Jonnymur, 100

1. Man hätte sich lieber wünschen sollen, dass die Entnazifizierung deutlich konsequenter betrieben worden wäre. Die "Rache" aus der Sowjetunion war wiederum nicht nur gegen Faschisten und Mitläufer ausgeübt worden, sondern gleichfalls gegen Unschuldige (Kinder, Jugendliche, Gegner des Nazi-Regimes u.a.).

2. Rache ist nie legitim.

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 118

Elsaß-Lothringen hat Deutschland wegen der dummen deutschen Rechten schon nach derem ersten Totalversagen im 1. Weltkrieg an Frankreich abtreten müssen.

Wer ist ansonsten "uns"? Und was hast du denn so direkt nach dem 2. Weltkrieg gemacht?

Kommentar von Verflixtomato ,

Der FS ist auch so einer, der erstmal losjammert und nicht recht weiß, worüber. Woanders stellt er so'n rührseliges Schimpfevideo ein, dass Elsass doch heute so wenig deutsch sei ...

Antwort
von dataways, 85

Alle Alliierten, auch die Sowjets haben die Deutschen nicht gleichermassen behandelt, wie Deutschland bis 1944 die Völker Europas.

Insofern sind wir Deutschen, auch die in der damaligen DDR Glückskinder.

Kommentar von zetra ,

Unbekannte Toene, wo hast du denn die Kreide her?

Kommentar von dataways ,

Unbekannte Toene

Vielleicht für Dich, ich habe im Geschichtsunterricht meine Ohren nicht auf Durchzug gestellt.

Kommentar von zetra ,

Bei Lob witterst du Gefahr. Sicher war dein Lehrer frueher in der NSDAP?

Kommentar von dataways ,

Sicher war dein Lehrer frueher in der NSDAP?

Ich hatte mehrere Lehrer. Der älteste flog eine ME 109 bei der Luftwaffe im 3. Reich, die meisten in der Sekundarstufe I und II waren wahrscheinlich während ihres Studiums im SDS.

Antwort
von dIngeneur, 36

Ich denke mal wenn die USA durch die deutschen 30 Millionen ihrer Bevölkerung verloren hätten, dann würden die genau so wenig zimperlich wie die Sowjets mit euch umgehen... Obwohl auch so nicht wenig verbrechen gegen die deutschen der westlichen alliierten gab....
Du musst der Sovietunionen dankbar sein, das die euch nach euren barbarischen vernichtungskrieg nicht den erdboden gleichgemacht haben....

Antwort
von Dahika, 82

Ja, das war nett von den USA:

Allerdings so edel waren sie auch nicht.

Denn das Ende des Weltkrieges war bereits der Beginn des kalten Krieges. Und dafür brauchte man ein wieder aufgebautes Deutschland. Es gab ja durchaus mal den Plan, wurde zumindest diskutiert, aus Deutschland ein Agrarland zu machen.

Aber wie gesagt, dann fing der Ärger mit der UDSSR an und man nahm von dem Plan Abstand.

Ich glaub, Edelmut und Nettigkeit gibt es in der Politik nicht.

Antwort
von Geraldianer, 59

Einen Krieg zu gewinnen reicht nicht aus. Der Sieger muss die Bevölkerung auf seine Seite bringen. Den Westdeutschen ging es nach dem Krieg dank der Amerikaner und Briten bald spürbar besser. Während die Nazis mit ihrem nationalistischen Gedöns nur Schaden angerichtet hatten. Das es in der russischen Zone schlechter lief konnte auch jeder erkennen.

So waren viele Deutsche, besonders die zahlreichen Mitläufer und Täter, bald vom freiheitlichen System überzeugt.

Ich denke, die Amerikaner und Briten waren damals klüger als später unter Bush. Im Irak und Afghanistan haben sie militärisch gewonnen. Aber den Leuten dort geht es kaum besser. Die Probleme schwelen dann natürlich weiter.

Antwort
von dimawowaputjew, 58

Den Sowjets solltest du dankbar sein! Wenn die nicht als erste in Berlin gewesen wären, dann hätten die Amis und Briten ganz andere Saiten aufgezogen. Und du hättest höchstwahrscheinlich nicht die Gelegenheit, hier solch seltendämliche Behauptungen zu verbreiten. Wenn es dich überhaupt geben würde... 

Der Konflikt zwischen den Supermächten war der einzige Grund, weshalb beide Teile Deutschlands im Vergleich zu den Verbrechen der Nazis mit Samthandschuhen angefasst wurden.

Zu den "Millionen Schlesiern, Pommern und Ostpreußen" lass dir gesagt sein, dass 90% von denen nicht vertrieben werden mussten weil sie schon von selbst abgehauen sind. Dafür hatte die Nazipropaganda schon gesorgt. Und von den tatsächlich Vertriebenen wurde die überwiegende Mehrheit von der örtlichen Bevölkerung/Regierung also Tschechen, Slowaken, Polen usw. vertrieben. Diese musste man nicht erst "antideutsch" einstimmen, dafür haben die Nazischergen schon selbst gesorgt. Und mit 4,4 Millionen Vertriebenen und Flüchtlingen hat die sowjetische Besatzungszone wesentlich mehr Leute aufgenommen, als die Amis oder Briten (über 24% an der Gesamtbevölkerung vs. 17-18 in der US bzw. 14-15 in der GB-Zone)!

Such dir einfach ein dankbareres Thema aus, für deine Hetze! Und vor Allem stelle es nicht so plump und primitiv an!

Antwort
von DukeWellington, 134

Du siehst das ganze falsch. Die USA hat in der Erstarkung nur ihren eigenen Vorteil gesehen, was nicht heißen soll, dass man ihnen das entgegen werfen kann.

Nach dem zweiten Weltkrieg war sofort klar, dass die Welt nun von zwei Mächten kontrolliert werden würde, den USA und der Sowjet-Union, die um die Vorherrschaft ringen würden.

Die USA(Nato, wozu auch England gehörte, um deiner Frage gerecht zu werden) wollten Deutschland als einen starken Block gegen den anliegenden Kommunismus, also SU, etablieren, denn was hätte ihnen ein schwacher Agrarstaat genutzt.

Und zu Frankreich: Elsass-Lothringen ging schon im Versailler Frieden an Frankeich UND OBWOHL Frankreich ebenfalls zur Nato gehörte, wollten sie Deutschland zu Boden schmeißen und zu einem reinen Agrarstaat machen(Morgenthauplan), was zum Glück nicht passierte, weil sich die USA mit ihrem Marschall-Plan durchsetzten

Kommentar von Holzofenheizer ,

Ich dachte, der Morgenthauplan kam aus den USA und wurde dann dort abgelehnt? Der kam von den Franzosen!! Wow!

Kommentar von zetra ,

Morgenthau war ein Amerikaner, nur die Tatsache, dass zwei "Lager" jetzt in der Welt dass Sagen haben, hat DE vor diesen Plan bewahrt.

Die Rechnung fuer den Marshallplan haben wir jetzt auf den Tisch, als Vasall der USA haben wir nichts mehr zu sagen in der Weltpolitik.

Kommentar von dataways ,

Ein Post - zwei Unwahrheiten.

Morgenthau war ein Amerikaner, nur die Tatsache, dass zwei "Lager" jetzt in der Welt dass Sagen haben, hat DE vor diesen Plan bewahrt.

US Präsident Truman hat bereits im April 45 seinen Finanzminister Morgenthau gefeuert - auch aufgrund dieses Planes.

Die Rechnung fuer den Marshallplan haben wir jetzt auf den Tisch, als Vasall der USA haben wir nichts mehr zu sagen in der Weltpolitik.

Revisionistes Geschwurbel kann die Realität nicht nicht unter sich begraben. Deutschland ist Niemanden Vasall und der Einfluß Deutschlands in der Welt ist gemessen an Größe und Bevölkerungsanzahl höher als der von sehr viel größeren Staaten.

Kommentar von zetra ,

Du verwechselst Wirtschaft mit Politik.

Kommentar von zetra ,

Der Dienstherr von Morgenthau war Rosevelt. Nach dessen Tod schied Morgenthau freiwillig aus dem Amt.

So klingt die Wahrheit, nun lese dir dein Geschwurbel noch einmal durch. Frankreich: Von mir ueberhaupt nicht erwaehnt, es sass noch nicht einmal am Katzentisch in Potsdam.

Wenn du deine Einlassungen vom Anfang des Jahres noch einmal lesen moechtest, dann suche sie dir bitte selber, da du ja schon wieder in die Tasten haust, wird das lesen dieser Fake dir keine Erleuchtung bringen. sorry, zetra.

Kommentar von dataways ,

2:0 für Dich. Aber das Suchen würde zu lange dauern.

Kommentar von dataways ,

UND OBWOHL Frankreich ebenfalls zur Nato gehörte, wollten sie Deutschland zu Boden schmeißen und zu einem reinen Agrarstaat machen(Morgenthauplan),

Zu dieser These hätte ich gerne mal Fakten gesehen. Die müssen ja nach dem 4. April 1949 entstanden sein.

Kommentar von zetra ,

Im Cecilienhof in Potsdam kannst du dich schlau machen, da sind alle Vorgaenge von 1945 an dokumentiert.

Du hast zur Jahreswende geschrieben: Die ehemalige DDR haette keine Reparationen bezahlt. Wenn das dein Wissensstand ist, dann wirst du hiermit nicht glaubhafter. Heckenschuetzen sind nicht gefragt.

Kommentar von dataways ,
Im Cecilienhof in Potsdam kannst du dich schlau machen, da sind alle Vorgaenge von 1945 an dokumentiert.

Nö, sind sie nicht. Dort gibt es ein Museum zur Potsdamer Konferenz von 1945 an der Frankreich gar nicht teilnahm. Wo sind jetzt Deine Fakten?

Du hast zur Jahreswende geschrieben: Die ehemalige DDR haette keine Reparationen bezahlt.

Habe ich so etwas geschrieben? Na, dann muß es ja stimmen. Natürlich nicht. Es geht um die Reparationen, die die DDR anteilig an Länder wie Polen, die Tschoslowakei und andere Länder zahlen hätte müssen, aber nie gezahlt hat. Die Ausplünderung der SBZ/DDR durch die Sowjetunion von 1945-1953 ist ja wohl unstrittig, oder?

Kommentar von zetra ,

Du windest dich wie ein Aal, willst dich nicht fassen lassen. Die Geschichte schreiben ,Gott sei Dank, andere.

Kommentar von dataways ,

Du windest dich wie ein Aal, willst dich nicht fassen lassen.

Na, dann nimm doch mal Aalreuse zur Hand und schicke mir den Link zum Beitrag, den ich zur Jahreswende geschrieben habe.

Antwort
von Chemicallove99, 145

Ohne den Marshall Plan, wäre Deutschland nicht so schnell wieder auf eigene Füße gekommen.

Antwort
von Lazybear, 84

Vergiss mal nicht, dass im osten ein vernichtungskrieg geführt wurde, mit dem ziel die slaven zu vernichten, man ließ russische kriegsgefangene mit absicht verhungern und ging mit ihnen anders um als mit britischen oder amerikanischen gefangenen! Der krieg im osten war kein krieg, sondern wahre Barbarei! Dafür war die Sovietunion meiner meinung nach viel zu freundlich beim einmarsch und die DDR war da noch geschenkt, denn die russen haben den deutschen mit der DDR nicht mehr angetan als sich selbst, denen solltest du dankbar sein! Naja was die amerikaner und briten angeht, vergiss nicht, dass sie deutsche städte mit bomben im tag und nacht Rhythmus angegriffen haben und zwar gezielt zivilisten, unter ihren bombem waren nicht nur brandbomben, sondern auch bomben die nach mehreren stunden explodierten, diese sollten die bergungsarbeiten sabotieren, so nett waren sie jetzt auch nicht und die kredite, die verliehen wurden zum wiederaufbau für halb europa hat man die deutschen zahlen lassen! Generell war man im westen nur so, weil man im osten noch ein schwein schlachten wollte! Lg

Kommentar von zetra ,

Mit deiner Darstellung der Wahrheit, machst du dich bei den Falken unbeliebt.

Kommentar von Lazybear ,

falken und tauben, habe ich lange nicht mehr gehört... haha

Antwort
von N0Nentity, 74

Deine Frage ist so daneben, dass man sie nur als Provokation bezeichnen kann. An all deinen Kommentaren ist zu merken, dass es dir nur darum geht, hier eine heiße unsachliche Diskussion zu entfachen.

Trotzdem: Was die "Taten" der Besatzungsmächte betrifft:

https://de.sott.net/article/17817-Die-Verbrechen-der-Befreier-ZDF-Reportage-uber...

Diese Vorkommnisse werden wohlweislich meistens nur den Russen angelastet. Das war so, und das ist so.

Was die Hilfe der Amerikaner betrifft:

Die hatten alle MIttel, um zu helfen ohne sich dabei anzustrengen.

Die Russen hatten nichts, denn das wenige, was sie hatten, wurde ihnen durch den von DEUTSCHLAND aufgezwungenen Krieg genommen.

Die nach dem Krieg erfolgten Gebietsverlagerungen waren dem Krieg geschuldet und wurden vertraglich geregelt. Keine Annexion!!! oder dergleichen!

Ansonsten rate ich dir, dich mit der polnisch-russischen Geschichte zu befassen und mit Geschichte überhaupt, auch was die Rolle der USA im 2. Weltkrieg betrifft.

Antwort
von dasistsparta5, 125

Deutschland kann sehr froh sein, dass es direkt  nach dem zweiten WK zum Kalten Krieg gekommen ist. Weil die Westmächte ein starkes Westdeutschland auf ihrer Seite haben wollten an der Grenze des Eisernen Vorhangs zum Sozialismus. Somit haben sie Deutschland sogar gefördert.

Ich sag nur Luftbrücke, Marshall-Plan, und schließtlich haben die USA den Kalten Krieg gewonnen, wodurch die Sovjetunion untergegangen ist und dadurch die Wiedervereinung möglich wurde


Kommentar von Holzofenheizer ,

Jein, die USA haben den Kalten Krieg nicht gewonnen im Sinne von "sie waren besser", sondern Gorbatschow willigte dem ganzen ja ein. Ohne Gorbatschow hätte sich nichts geändert.

Leider haben wir heute wieder einen einen Art kalten Krieg :(

Aber die Russen wären im Leben nicht auf die Idee gekommen, eine Luftbrücke zu installieren oder überhaupt den Besiegten zu helfen. Die Leute in der DDR durften nicht mal Autos aus Blech bauen, weshalb sie die Pläne an VW verkauften!

Kommentar von dasistsparta5 ,

Gorbatschow spielt auch eine Rolle, aber die Sovjetunion war finanziell und wirtschaftlich am Ende, außerdem haben immer mehr Leute gegen die Diktatur und den Warschauer Pakt aufbegehrt. Auch ohne ihn wäre das nicht lange gutgegangen.

Kommentar von zetra ,

Wieder nur die halbe Wahrheit. Adenauer und die USA haben die Vereinigung von DE 1953 torpediert. -Ablehnung der Stalinnoten.-

Antwort
von romero1914, 132

Wir sollten den Russen dankbar sein, die hatten die meisten Verluste und eigentlich das Größte recht Deutschland einzunehmen

Kommentar von pabloescobargd ,

ähm nein

Kommentar von JBEZorg ,

ähm, doch. was für ein Brauner bist du?

Antwort
von Matermace, 135

Das Deutsche Reich ist mit dem Ziel der völligen Vernichtung in die Sowjetunion einmarschiert und hat einen unglaublich brutalen Krieg gegen die Zivilbevölkerung geführt. Dass die Russen sich nicht auf die gleiche Weise gerächt haben ist schon etwas wofür man dankbar sein kann.

Kommentar von Holzofenheizer ,

Stimmt auch!

Aber die anderen Siegermächte haben uns auch nicht so hart bestraft und gleich drei (?) ehemalige Bundesländer weggenommen!

Plus das Sudetenland!

Warum reagierte England nicht auch so und hat uns Niedersachsen weggenommen?

Kommentar von Matermace ,

Nun ja, was verstehst du unter "weggenommen"? Es gab ja durchaus eine britische Besatzungszone. Die Westalliierten waren sich nur einig dass ihnen die BRD mehr nützt als ein dauerhaft "kolonisiertes" Land.

Kommentar von Holzofenheizer ,

Klar waren es Besatzungszonen un die Leute wurden dort eine Zeit lang auch ausgebeutet. Aber sie wurden nicht aus ihrer Heimat vertrieben, wie beispielsweise die Schlesier oder Sudeten.

Sie konnten ihre Wohnungen behalten und waren vorerst etwas ärmer dran. Danach haben die USA sogar geholfen, obwohl die Wehrmacht vorher Schiffe versenkt hat.

Ja, ich würde das auch etwas dämlich nennen^^ ich hätte auch wie die Russen reagiert,wenn mich jemand angeift^^

Aber sie waren wohl menschlicher, das finde ich interessant und haben danach sogar Westberlin mit Lebensmittels versorgt. Das hat uns sehr geholfen!

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