Les Fatjonus am 16.10.2007 um 20:03 Uhr
So viel ich weiss,wenn man deutsche Literatur studiert,wird Stefan Zweig nicht so oft durchgenommen,sollte das so sein?

Das hängt doch eher von den Professoren ab. Für mich war das ein grandioser deutschsprachiger Autor.

Stimmt,aber trotzdem,er war ein sehr grosser Autor,und deswegen finde ich (meine Meinung),sollte man Ihn nicht ignorieren.Aber jeder seine Meinung.
Lexa1 am 16. Oktober 2007 20:25 Er war ein sehr guter Autor.Aber manche Sachen kann man einfach nicht nachvollziehen.Vielleicht hilft ein Literaturprofessor.
Welche Sachen kann man nicht nachvollziehen? Es gibt ein paar Rätsel in Person und Werk des Dichters, aber vermutlich sind die Sachen bei Dir nicht akademischer Art. - Der Umstand, daß er Österreicher war, spielt für die Wissenschaft keine Rolle, die Literaturwissenschaft, hier die Germanistik, widmet sich literarischen Texten in je einer Sprache oder Sprachgruppe, d.h. alle deutschen Dialekte in allen historischen Entwicklungsstufen.
Stefan Zweig ignorieren? Stefan Zweig steht für Pazifismus und deutsch-französische Freundschaft in den 20er Jahren. Er war ein Kosmopolit und machte Reisen bis nach Ostasien und Südamerika. Sein umfangreiches Werk zeigt einen Humanisten mit stupender Bildung, seine historischen Miniaturen haben ihn breiten Leserschichten bekannt gemacht. Seine humanistischen Vorstellungen, die er mit großem Pathos ausbreitet, lassen ihn modernen Lesern manchmal altmodisch erscheinen. Wer sich auf ihn einläßt, kann spannende Biographien kennenlernen, z.B. Joseph Fouche, Maria Stuart, kann miterleben, wie aus einem Lebenslauf Themen, Perspektiven, Wertungen wachsen.

Soweit ich weiß,war Stefan Zweig Östereicher.Er hat zwar auf deutsch geschrieben,aber beim Studium wird er oft außen vor gelassen. Weil er kein Deutscher war??

Franz Kafka war auch kein deutscher aber bei Ihn ist es anders..
Ja,das war er.
Habe mal in der Schule die Lehrerin bearbeitet, die Schachnovelle durchzunehmen, die Mitschüler waren begeistert- (zumindest mehr als beim "zerbrochenen Krug" von Kleist:-).